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am 21. Mai 2010
Ganz sytsematisch werden die Faktoren behandelt, die für einen Unternehmenserfolg lebensnotwendig sind. Neben dieser Basis ist das Buch gespickt mit vielen Beispielen, die die Notwendigkeit dieser Faktoren verdeutlicht. Die Erfolgsbeispiele verführen den Leser dazu, diese auch im eigenen Unternehmen umzusetzen. Und das geht wirklich. Zur direkten Umsetzung benötigt der Leser keine Investitionen, sondern nur dieses Buch, einen gesunden Menschenverstand und den Willen zur Umsetzung.

Mich beeindruckt, wie in diesem Buch ausschließlich auf Faktoren eingegangen wird, die den nachhaltigen Unternehmenserfolg sichern. Es ist weniger das Feuerwerk, dass verpufft. Sondern mehr der Kohleofen, der lange brennt und langfristig wärmt.

Für wirkliche Unternehmer gilt: kaufen, lesen UND umsetzen.
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Zugegeben, ich ging mit Skepsis an die Lektüre der 10 Gebote. Denn ich habe zu viele Bücher gelesen, die ihre kleinkarierten, verstaubten und praxisfremden Theorien unter der Schirmherrschaft biblischer Grösse unter die Leute bringen wollen. Und als ich auf Seite 22 noch zur Kenntnis nehmen musste, dass jede Ursachenforschung auf den drei Ebenen des Bewusstseins, der Methode und der Technik erfolge müsse, trug dies nicht viel zu einer entspannteren Lesehaltung bei. Doch die Absicht, einen persönlichen Kommentar zur Gedankenwelt anderer zu schreiben, bringt es mit sich, sich auf deren Welt einzulassen - also nicht gleich bei den ersten Widerständen aufzugeben. Diese selbst auferlegte Pflicht führt immer wieder zu Entdeckungen. Eine davon ist Cay von Fournier.
Die zehn Gebote wurden selbstredend nicht zum ersten Mal in der Schreibstube des ehemaligen Arztes und Unternehmers Cay von Fournier verfasst. Aber aus unzähligen Möglichkeiten wählte er die richtigen aus, setzte Schwerpunkte und bringt sie mir durch anschauliche Beispiele näher. Und es ist vor allem die Art ihrer Vermittlung, die mich vom Saulus zum Paulus mutieren liess. Denn da spricht ein Mann der Praxis, der das Leben, seinen Job, seine Kunden und Leser liebt. Wenn Cay von Fournier den Theologen Dietrich Bonhoeffer zitiert, dann sind es auch dessen Werte, die er weitergeben will. Wenn er von Würde und Respekt spricht, dann stellt er bei der Suche nach individuellen Persönlichkeitsmerkmalen eben auch andere Fragen. Wenn sein zehntes Gebot „Lebe in Balance!" heisst, dann kann er locker auf billige Wellness-Tipps verzichten. Und wenn er im vierten Gebot zum Investieren aufruft, dann sind haben seine Anmerkungen zur „Geiz-ist-geil-Manie" spürbare Substanz.
Unter der Flagge der zehn Gebote ein Erfolgsmodell für mittelständische Unternehmen anzubieten, trägt die Gefahr in sich, zum Missionar und Moralprediger zu werden. Aber auch davon ist Cay von Fournier weit entfernt. Immer wieder weist er ausdrücklich darauf hin, dass es verschieden Wege zum Erfolg gibt, dass es auch Glück braucht, dass nach sieben fetten oft sieben magere Jahre kommen, dass Versuch und Irrtum eine gängige Strategie der Natur ist. Dennoch federt der Autor seine Glaubenssätze nicht verbal ab, um mit Beliebigkeit möglichem Liebesentzug zu entgehen. „Sei konsequent!" und „Sei einfach!" gehören schliesslich ebenfalls zu seinen zehn Geboten. Was Cay von Fournier seinen Lesern bietet, ist ein möglicher Ausgangspunkt, von dem es leichter ist, die Gebote „Sei kreativ!", „Stärke deine Stärken!" und „Verbessere dich ständig!" zu befolgen. Dem zweiten Gebot „Biete echten Nutzen!" gehorchend, offeriert er den Lesern bei jedem Gebot Grundsätze, Aufgaben und Werkzeuge an. Und wer als Unternehmer seine Mitarbeiter nach dem Gebot „Führe mit Werten!" behandelt, wird nebst einer tauglichen Strategie auch die Menschen um sich haben, die Konzeptionelles umsetzen können.
Die vielen Beispiele veranschaulichen die Praxistauglichkeit der Gebote, auch wenn unnötigerweise einige darunter sind, die mit mittelständischen Unternehmen nichts am Hut haben. Von den Links zu den zehn Geboten hätte ich mir noch mehr gewünscht, führen sie doch auf Unternehmen, die den Glauben des Autors teilen und dem Leser noch näher bringen. Nicht gestört hat mich jedoch, dass Cay von Fournier sich bei den Literaturangaben auf wenige Autoren beruft, die er besonders neugierigen Lesern zur Lektüre empfiehlt.
Mein Fazit: eine Bibel für kleine und mittelständige Unternehmer, die mit Werten zum Erfolg kommen wollen, die ihnen nachts den Schlaf nicht rauben und tagsüber bei Kunden und Mitarbeitern gute Gefühle auslösen. Und dennoch Gewinne generieren.
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am 6. März 2007
Das Buch ist dem Unternehmertum gewidmet. Gefaßt ist es in zehn Gebote die auf den rechten, betriebswirtschafltich erfolgreichen Weg führen sollen. Die Betonung liegt auf führen. Der gesunden Unternehmensführung widmen sich die Gebote eins bis sieben. Die zwei folgenden nehmen sich der Mitarbeiterführung an. Das zehnte Gebot gemahnt an die rechte Balance im Leben. Das frivol hinterhergeschobene elfte Gebot läßt sich in etwa zusammenfassen mit „Geld allein macht nicht glücklich.“

Völlig korrekt verortet der Autor das Unternehmertum im deutschen Mittelstand. Ohne allerdings, und das ist wirklich schade, auf die Differenzierung von Unternehmer und leitendem Angestellten, neudeutsch Manager, näher einzugehen. Im wesentlichen faßt das Buch die relevante Fachliteratur zum Thema Unternehmensführung in sehr praxisnaher Art und Weise nach dem Motto „Kaizen im Mittelstand“, Innovationsmanagement im Mittelstand“ und so weiter zusammen. Diese Reduktion auf das Wesentliche und praktisch Anwendbare in leicht faßbarer Form macht den eigentlichen Wert des schmalen Bandes aus.

Unternehmertum, so wie hier beschrieben, orientiert sich an abendländisch, christlichen Werten. Eine Fülle von Beispielen belegt die Kreativität und die Geschäftstüchtigkeit des deutschen Mittelstandes. Das liest sich ganz angenehm bodenständig. Insbesondere in Abgrenzung zu den sehr in Mode gekommenen fernöstlichen Kriegs-Kunst-Unternehmens-Strategien und dem kurzfristigen Shareholder Value-Gedanken der Amerikaner. Allein die Frage bleibt offen, ob diese Prinzipien auch in einer globalisierten Welt, die möglicherweise anderen Werten folgt, funktionieren.
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am 9. November 2005
In der Flut der jährlichen Management-Literatur wirklich etwas Besonderes zu entdecken, scheint sich zunehmend schwieriger zu gestalten. Umso erfreulicher ist es, dass es Autoren wie Cay von Fournier gibt, der mit diesem Buch ein wirklich lesenswertes Werk geschaffen hat.
Das Besondere: Dieses Buch ist für mich in erster Linie authentisch. Schon auf den ersten Seiten bemerkt man: Dieser Mensch proklamiert nicht das x-te "Goldene Kalb der Unternehmensführung", sondern besinnt sich auf Kernwerte - das Wesentliche... und er schreibt glaubwürdig. Es fällt schwer zu glauben, dass der Autor nicht auch genau diesen Weg, den er hier pragmatisch und mit vielen glaubwürdigen Beispielen beschreibt - auch selbst beschreitet. Und genau diese Authenzitität ist es, die dieses Buch wertvoll macht.
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am 9. November 2005
In der Flut von Management-Büchern, die jedes Jahr über uns hereinbricht, ist es nicht leicht, den Spreu vom Weizen zu unterschieden und sich von den vollmundigen Versprechungen auf den Buchtiteln nicht allzu leicht ins Bockshorn jagen zu lassen.
Doch dieses Buch ist anders:
Schon auf den ersten Seiten bemerkt man: Hier schreibt ein Mensch, der den Weg auch geht, den er beschreibt - authentisch, plausibel und vor allen Dingen - glaubwürdig.
Glaubwürdig auch dadurch, dass er mit vielen konkreten Beispielen belegen kann, dass das Modell, das hier beschrieben wird - auch in der täglichen Praxis funktioniert.
Keine Spur von abgehobenen Management-Theorien, sondern klare eingängige Strukturen und Anweisungen. Kein alter Wein in neuen Schläuchen, sondern wirklich einmal orginäre Gedanken wie Unternehmensführung zum Wohle aller funktionieren kann.
Kurzum:
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am 7. September 2012
Also nach den zahlreichen poitiven Rezensionen habe ich einen echten Knaller erwartet, aber der ist ausgeblieben. Die letzten 50 Seiten musste ich mir ganz ersparen, weil die "Allgemeinratschläge" vor christlichem Hintergrund einfach zu viel wurden. Die ersten 50 Seiten waren auch schon sehr anstrengend, weil der Autor in jedem dritten Satz die weitere Management-Literatur erwähnt, die alles ganz verkehrt darstelle und nur Bezug auf große Kapitalgesellschaften nehme. Ich habe sehr viele Bücher gelesen und dass sämtliche Managementliteratur auf kurzfristigen Erfolg und Führen ohne Werte ausgerichtet ist stimmt einfach nicht! Das allermeiste aus den 10 Geboten habe ich an anderer Stelle schon gelesen. Es ist auch schlechter Stil auf der Konkurrenz herumzuhacken, aber ohne diese Seitenhiebe wäre das Buch wohl zu dünn geworden.
Eine Feststellung aus dem Buch zu den Kardinaltugenden, die der Autor anführt hat mich besonders geärgert: "Positives Denken" sei quasi unerläßlich - dazu kann ich nur sagen: "Blödsinn" Es ist eine Kernaufgabe von Unternehmenslenkern nicht alles durch die rosa Brille zu betrachten und fast paranoid mögliche Gefahren für das eigenen Unternehmen auszumachen - ich verstehe den Sinn solcher allgemeiner Ratschläge nicht und wie der Autor zu der Schlussfolgerungen kommt, dass man ausschließlich positiv denken soll. Und über positives Denken hat man doch auch schon genug gelesen...
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am 8. September 2014
Ein Praxis-Handbuch für kleine und mittlere Unternehmen, die nicht jeder neumodischen Managementlehre nachrennen wollen. Vor allem die Konzentration auf das Wesentliche im Management schafft einen guten und schnellen Überblick.
Die zentrale Aufgabe eines Unternehmers wird einfach und klar aufgezeigt. Zuerst muss ich mich selbst führen, dann erst kann ich andere Menschen führen. Cay von Fournier zeigt in diesem Buch die Grundsätze, Aufgaben und die richtigen Werkzeuge für ein erfolgreiches Unternehmen verständlich und umsetzbar auf.
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am 19. Januar 2011
ein wahnsinnig tolles Buch: einfach genial! Einfach aufgebaut mit praktischen Ideen zum Umsetzen nach jedem Kapitel. Und auch wenn viel über Mitarbeiter gesprochen wird, so kann man doch als Einzelunternehmer auch eine Menge umsetzen. man muß dann einfach die Mitarbeiter in sich selbst sehen.. Toll finde ich auch daß der Autor sehr sparsam mit Fremdwörtern umgeht, was bei Managerbüchern nicht unbedingt vorauszusetzen ist. Einfach genial für alle die ein Unternehmen haben oder leiten, die kreativ sein wollen und wo es nicht nur ums Kosten sparen geht, sondern auch ums Leben mit dem Unternehmen.
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am 14. Januar 2011
Es stehen zwar auch einige Sachen drin die man schon weiß, aber man bekommt auch viele Anregungen, und wird an bereits vergessenes wieder erinnert. Hat mir gut weitergeholfen.
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am 3. August 2006
Was ich richtig, richtig klasse fand, war das buchumspannende Thema NACHHALTIGKEIT. Cay von Fournier hat mir aus der Seele gesprochen - leider vergessen viele Menschen, insbesondere sogenannte Top-Manager oder -Führungskräfte, dass (um mit "Fourniers" Worten zu sprechen) dem Ernten, das Wachsen und das Gedeihen vorausgeht. Mir fällt zunehmend auf, dass der kurzfristige Erfolg vor den langfristigen Erfolg geht. Ich nenn' das immer "Die-Swimming-pool-Handtuch-Mentalität". "Wenn ich die Liege nicht blockiere, dann nimmt sie sich jemand anderes". Ich kann diese Buch all jenen an Herz legen, denen das Thema Nachhaltigkeit und Wertevermittlung am Herzen liegt. Ein schönes Buch. Dickes Lob an den Autor
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