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Kundenrezensionen

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am 12. März 2006
Stellen Sie sich folgendes vor: Sie sitzen in einer Besprechung mit zehn Kollegen und Ihrem Boss. Der stellt wieder eine von seinen Spezialfragen. In das betretene Schweigen hinein sagen Sie: „Das ist die Frage einer ignoranten Nervensäge!“ Nachdem der Chef seine Sprache wiedergefunden hat, fragt er mit bedrohlichem Unterton „Wie bitte?“ Sie sagen leichthin: “Kein Grund zur Besorgnis! Gute Führungskräfte müssen diese Art von Fragen stellen! Nachzulesen bei Jack Welch!“ – Welch ein Auftritt!
Um es vorweg zu nehmen: Es lohnt sich, dieses Buch ganz zu lesen. Viele Bücher zu der Thematik sind langweilig und geschwätzig, dies ist eine Ausnahme, obwohl es in lockerem Erzählton geschrieben ist. Die Übersetzung ist – wie ich finde – ausgezeichnet – Kompliment an das Übersetzer-Team!
Wenn Sie sein Buch gelesen haben und am nächsten Montag blauäugig an die Umsetzung seiner Empfehlungen schreiten wollten, würden Sie wahrscheinlich Ihr blaues Wunder erleben. Denn bei der Lektüre vergisst man allzu leicht: Dies ist der Werkstattbericht eines Ausnahme-Managers, eines Energiebündels mit der Machtausstattung des CEO an der Spitze einer großen Organisation.
Nehmen wir eines der zentralen Themen: Offenheit im Sinne einer ehrlichen Leistungsrückmeldung, die jedem Mitarbeiter zeigt, wo er steht. Die Realisierung einer entsprechenden Unternehmenskultur hat – wie Welch berichtet – zehn Jahre gedauert und erst dann hatte sein berühmt-berüchtigtes Prinzip der Mitarbeiter-Differenzierung das nötige Fundament. Das ist beharrliches Festhalten an wichtigen Prinzipien, statt eines hektischen Ausprobierens aktueller Marotten oder Moden, aus Angst etwas zu verpassen.
Vieles an diesem Buch hat mir hervorragend gefallen. Zwei Themen möchte ich explizit erwähnen:
Im Kapitel über Strategie berichtet Welch über sein Misstrauen gegenüber den komplizierten Konzepten der Berater und schlägt konkrete Fragen vor, die zu diskutieren sind, bevor man seine Pläne ausformuliert. Er plädiert überzeugend dafür, selber nachzudenken statt Konzepte einzukaufen, die dann womöglich wie Kuckuckseier im Nest liegen.
Beherzigenswert sind auch seine Empfehlungen, wie man den richtigen Job findet: „Sie nehmen eine Stelle an, finden heraus, was Ihnen daran gefällt und welche Anforderungen Sie gut oder weniger gut erfüllen, und wechseln dann im Laufe der Zeit in eine geeignetere Stelle. So nähern Sie sich allmählich dem idealen Job und stellen eines Tages fest: ‚Hey! Ich bin endlich angekommen!’“ Aber Welch ist Realist und fügt hinzu, dass dieser Weg in aller Regel zäh, zeitraubend und nervenaufreibend ist.
Eine Binsenweisheit zum Schluss: Das Buch ist voll von Erfolgsgeschichten, schmerzhaft gelernten Lektionen und guten Ratschlägen, es ersetzt aber eines nicht: Selber nachdenken (siehe oben).
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am 27. Oktober 2007
Jack Welch ist einer der wenigen Autoren, die sehr durchdacht und fundiert über Management schreiben ohne sich dabei umständlich wissenschaftlich auszudrücken. Von Strategie bis Personalentwicklung - Jack Welch schreibt verständlich, inspirierend und mit einer Leidenschaft für das Business, die ansteckend wirkt.

Erstmals beschreibt er detailliert seine innovativen Konzepte zu so unterschiedlichen Bereichen wie z.B. Budgetierung, Differenzierung und Strategie. Er scheut dabei Kontroversen wie etwa beim 20/70/10-Prinzip der Differenzierung oder beim Thema Work-Life-Balance nicht. Mister Welch verfolgt klar seine Linie, was ihn sehr glaubwürdig und authentisch macht. Alle relevanten Themen zur Unternehmensführung werden beleuchtet, aber der Leser erhält auch sehr nützliche Tips für die eigene Karriere bspw. zur Identifizierung des passenden Jobs oder zum Umgang mit schwierigen Vorgesetzten.

Fazit: Ein absolut lesenswertes Managementbuch. Fundiert aber dennoch leicht verständlich. Zum nachdenken und immer wieder nachlesen.
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am 19. Mai 2005
Der Manager als siegessicherer Coach: Er gibt die Ziele vor, stellt sich ein Siegerteam zusammen und spornt seine Leute dann an wie kein anderer. Go! Go! Go!
So konsequent kann Management sein, wenn man den Einsichten von Jack Welch folgt: Alles, was es braucht, ist der Siegeswille, ein klares Ziel (im Falle von GE: Erster oder zweiter in jedem Geschäftsfeld), konsequente Entscheidungen und klare Prinzipien (z.B. Six Sigma). Den Rest erledigt dann das Team in Eigenregie. Der Erfolg ist quasi vorprogrammiert.
Was dieses Buch darüber hinaus auszeichnet, ist, dass Welch auch umstrittene Thesen ausführlich erläutert und man so erkennt, was wirklich dahintersteckt. Warum müssen zum Beispiel die schlechtesten 10% der Mitarbeiter gehen? Dahinter soll sich keine Hire-und-Fire-Politik verbergen, denn ein verantwortungsbewusster Manager hat vor dem Rauswurf zigmal mit den entsprechenden Mitarbeitern gesprochen, so dass diese in der Regel wissen, wie es um sie steht, und Chancen hatten zu reagieren. Gleichzeitig bietet sich aber für die Firma die Chance, neue Mitarbeiter ins Spiel zu bringen.
Fazit: Das Buch überzeugt durch seine Klarheit und seine Einfachheit. Auch wenn sein persönliches Sieger-Image in den letzten Jahren ein paar Kratzer abbekommen hat, ist und bleibt er der wohl beste Manager seiner Generation. Und schon deshalb ist dieses Buch ein absolutes Muss für jeden (künftigen) Manager.
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am 16. Januar 2006
Jede angehende Führungskraft sollte sich dieses Buch gönnen. Jeder erfahrene Manager auch. Jack Welch bringt mit seiner ganzen Erfahrung in Form der acht Führungsregeln auf den Punkt, worauf es bei einer guten Führungskraft wirklich ankommt. Er schafft damit den Prototyp des charismatischen Leaders, der nicht geboren wird, sondern der sich bei Einhaltung dieser acht Regeln entwickelt.
Dabei liefert er keine Patentrezepte für das Gewinnen, sondern zeigt auf, dass man konsequent seinen Weg gehen muss. Alle Standardsituationen in die man als Führungskraft "gerät" werden dabei im Buch auch behandelt,
Das ganze Buch ist sehr unterhaltsam geschrieben und mit vielen Beispielen versehen.
Für mich ein Pflichtkauf, den ich garantiert nicht bereut habe.
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Ein brillantes Plädoyer in eigener Sache: Jack Welch, einer der härtesten Bosse Amerikas, gibt den Menschenfreund. Welch spricht von Offenheit und Transparenz, von Entscheidungsfreude, Respekt für die Mitarbeiter und von der Fähigkeit, andere mitzureißen. Das Buch versteht sich als Blaupause für ideales Management - fraglich ist nur, ob ausgerechnet "Neutronen-Jack" der Richtige ist, um eine solche vorzulegen. Zum Glück fabuliert Welch nicht abgehoben, sondern schreibt ganz pragmatisch, "down to earth". Der Dank dafür gebührt sicherlich auch Co-Autorin und Gattin Suzy Welch, der ehemaligen Chefredakteurin der "Harvard Business Review". Welchs Botschaft jedenfalls bleibt hängen: Gewinnen ist einfach. Man muss sich nur trauen, das Richtige und das Notwendige zu tun, und das mit vollem Einsatz. Wir empfehlen das Buch allen Managern, weil Welch lustvoll diverse gordische Knoten des Unternehmensalltags zerschlägt.
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am 30. Juni 2005
Wie werde ich Gewinner? Ein typische Frage angehender oder lebender Manager, die dem schon fast Mythos nach der GE Zeit gestellt wurde. Und damit ist das Ziel des Buches klar. Es geht um Erfolg. Allerdings nicht nur als Ziel, sondern auch über die Schritte auf dem Weg dorthin. Es geht um blühende Zukunften von blühenden Unternehmen, um die Entfaltung der Menschen, um Chancen. Chancen im Business sind wie Chancen im Spiel, es ist mit Spass verbunden. Und wer diesen Spass nicht hat, ist nicht zum Erfolg verdammt. Das Buch, 4 Hauptkapitel, - Grundsätzliches, Unternehmen, Wettbewerb, Karriere - und dann noch ein Schluss über "Fragen, die nicht unter den Tisch fallen sollen".
Wichtig und daher grundsätzlich sind "Leitbilder und Werte".
Schwer zu finden, klar und praxisnah zu definieren und konsequent zu verfolgen - nur so führt man zum Habitus des Menschen im Unternehmen. Das Leitbild ist Aufbruch und Ziel einer Reise, der Wert definiert die Verhaltensweisen. Der Einzelne sorgt so für das Unternehmen, weil er sich um sich selbst kümmert, insbesondere um seine Karriere, um sein Weiterkommen. Das Innere (Mensch und Unternehmen) ist stabil zu gestalten, um sich einer offenen, nicht stabilen weil ständig wechselnden Aussenwelt, dem Wettbewerb, im Auge haben und reaktionsfähig sein zu können. Das effektive Leitbild sorgt für die Verzwirnung von Möglichem und Umnöglichen, schafft den Willen zur Profitabiltät und entwickelt den Ehrgeiz zum Erreichen hoher (nur erster oder zweiter in seiner Klasse) Ziele. Offenheit im Umgang zwischen Ziel und Mensch schafft Klarheit, definiert Belohnung (Umsatzbeteiligung) und Bestrafung (die 10% schlechten Mitarbeiter entfallen). Offenheit sich selbst gegenüber ist Welsch ebenso nicht fremd. Licht und Schatten liegen beisammen, er versäumt es nicht, seine Schatten zu erwähnen. Qualität (Six Sigma) oberstes Gebot auf dem Weg, ein Wert! Schwierige Unternehmens-Zeiten sind nur zu überbrücken, wenn man an Glaubwürdigkeit nicht verliert, nach Innen wie nach Aussen. Daher ist Kontinuität der Werte (Verhaltens-,Sichtweisen) gefragt, nein gefordert.
Will man Verhaltens, Denkweisen entdecken, lässt sich Welch Denken in Botschaften, ja Gebote übertragen:
die da sind:
Der Mensch - investiere in ihn;
Der Markt - Siege in deiner Kategorie oder gehe;
Du im Unternehmen - bewege dich, denke nach, suche nach Besserem;
Deine Kunden - sie suchen Qualität,Service und Vertrauen, gib es immer;
Du - Blicke nach vorn, Geschehenes ist nicht zu ändern, wohl aber die Zukunft;
Du - lerne, achte den Menschen, kenne Deine Ziele, sei mutig und führe;
Du - quatsch nicht rum, sei offen, sage, was du denkst;
Du - Gib der Bürokratie keine Chance,
Du - Sorge dich um dich, um deine work-life-balance

Welch führt vieles aus der Praxis zusammen, bringt Beispiele aus dem Wirtschaftsalltag, meistens noch präsent aus den Berichten der letzten Jahre und findet in seiner Schreibweise den amerikanischen Typus, der interessante Sachthemen in einer ansprechenden und damit leicht zu lesenden Art präsentiert.

Am Schluss etwas verwegen, aber hier könnte Hegel sogar treffen:
"Meinen Zweck befördernd, befördere ich das Allgemeine (hier das Unternehmen), und dieses wiederum befördert meinen Zweck."
Also, geht es dem Unternehmen gut, geht es auch mir gut. Ich beteilige mich am einzigen Zweck des Spiels.
Gewinnen.
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am 17. Februar 2009
Ganz egal welche Meinung man zu der Person Jack Welch hat, man muss zugeben, dass dieses Buch auf alle Fälle lesenswert ist. Zwar habe ich noch nicht viele Bücher über das Thema Management gelesen, doch ich denke, dass dieses sicherlich zu den Besten gehört. Ganz einfach aus dem Grund, weil es die wesentlichsten Themen anspricht und zusätzlich noch Ratschläge parat hält.

Themen wie Mitspracherecht und Menschenwürde, Führung, Personalrekrutierung, Personalmanagement, Krisenmanagement oder Budgetierung etwa. Das Schema sieht im Groben so aus, dass zuerst ein Oberthema benannt wird, z. B. Führung. Hierzu werden dann Regeln aufgestellt. Anschließend werden diese Regeln in ihrer Ausführlichkeit näher dargestellt und erläutert. Zwei sehr wichtige Bausteine im Managementsystem des Jack Welch finden hier ebenfalls eine ausführliche Erörterung : das Mitarbeiterbewertungssystem "20-70-10" sowie das Konzept "Six Sigma", welches Produktivitätsverbesserung, Effizienzsteigerung und Kostensenkung zum Ziel hat.

Welch äußerst sich ebenfalls offen und ehrlich zu nicht so erfolgreichen Ereignissen, die ihm während seiner Laufbahn passiert sind. Er gibt Managementfehler zu und benennt Korruptionsfälle, die bei General Electric geschehen sind.

Ein aus der Perspektive eines Unternehmers geschriebenes Buch, das aber gleichzeitig sehr offen und direkt ist, wenn es darum geht Probleme anzusprechen. Probleme natürlich, die in der Vergangenheit liegen und deswegen auch offener anzusprechen sind, als solche die in der Gegenwart liegen.
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am 1. November 2007
Das Zusammenspiel aus Praxisberichten und Theorieansätzen, aus denen Praxis wurde, gelingt Jack & Suzy Welch absolut.

Ansätze können angesprochen, aber nicht in aller Ausführlichkeit dargestellt werden (wie bspw. Six Sigma) und dies müssen sie auch nicht. Die Überschriften sind also gegeben, grundsätzliche Erfahrungswerte werden beschrieben.
Für den eigentlichen Text unter der Überschrift bleibt viel Raum für die eigenen Gedanken, auch wenn oft deutlich gemacht wird, dass "er seinen" Weg zum "Winning" für richtig, weil bewährt hält; und dies kann schwerlich in Abrede gestellt werden.

Fazit: Nicht alles halte ich gut; der Lesespaß und Lerneffekt sind für mich absolut gegeben - und an Offenheit mangelt es nicht.
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am 27. Oktober 2005
Man muß und wird nicht immer einer Meinung sein mit dieser Managementlegende, wohlweislich auch den Aspekt berücksichtigend, dass die amerikanische Unternehmenskultur einer besonderen Strömung unterliegt. Der Nutzwert zeigt sich jedoch, wenn man die Essenz der bodenständigen Erfahrungen im Umgang mit Menschen aus dem Buch zieht. Erkenntnisse die eben nicht an der vielzitierten 20/70/10-Methode festzumachen sind. Auch wenn die Inhalte in den letzten Kapiteln abflachen - es finden sich genügend Passagen die mit Randnotizen und Markierungen versehen nachlesens- und -denkenswert sind.
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am 31. März 2006
Jack Welch, ein Ausnahmemanger trifft es auf den Kopf. In einem leichten, lockeren Stil gibt er seine Erfahrungen weiter. Natürlich ist diese Lektüre nicht eins zu eins umsetzbar, dafür brauchte auch ein Mann wie Welch viel Zeit. Aber warum das Rad neu erfinden wenn ein so erfolgreicher Manager seine Erfahrungen so offen kundtut? Und gerade in den Bereichen Personalmanagement gibt er wertvolle Hinweise die letztendlich Hilfestellung sein sollen. Führung ist eine Frage der persönlichen Einstellung, eine Kopie von Jack Welch zu sein, das ist nicht der Sinn. Aber seinen eigenen Stil verbessern und dabei sowohl das Wohl der Firma und der eigenen Mitarbeiter im Auge behalten ( und zwar derjenigen die ein Unternehmen voranbringen) das ist es was Jack Welch vermitteln will. Dieses Buch gehört mittlerweile zu meiner Top-Geschenke-Liste. Meine Meinung : Unbedingt lesenswert !!
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