flip flip Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Jetzt informieren Spring Deal Cloud Drive Photos Learn More HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle Alexa BundesligaLive



am 18. Januar 2001
Wer glaubt, allein durch den Besuch eines Zeitmanagement-Seminars oder den Kauf eines Zeitplanbuches seine Zeit in den Griff zu bekommen oder gar Zeit zu gewinnen, unterliegt einem Trugschluß. Und wer das Hohelied der „Langsamkeit" singt, versündigt sich an den Lebensrealitäten: wir leben nun einmal in einer High-Speed-Gesellschaft. Vielmehr kommt es darauf an, eine ausgewogene Balance zwischen Speed und Downsizing, zwischen beruflicher Anforderung und privaten Wünschen, zwischen persönlichen Lebenszielen und gelebter Realität zu erlangen. Diesen Ansatz vertritt der Zeit-Management-Experte Lothar J. Seiwert in seinem Buch „Wenn Du es eilig hast, gehe langsam". Lothar J. Seiwert, Autor des Klassikers „Mehr Zeit für das Wesentliche", wirbt in „Wenn Du es eilig hast, gehe langsam" für ein Umdenken in Sachen Zeitmanagement. Der Leiter des Heidelberger Seiwert-Instituts ruft zu einem neuen Zeitbewußtsein auf: Das Zeitmanagement der Zukunft bedeute, Selbstmanagement und Lebensmanagement zu vereinen, es heißt, eine Balance herzustellen zwischen den Lebensbereichen Beruf, Familie, Gesundheit und der Frage nach dem (Lebens-) Sinn. Im ersten, eher theoretischen Teil entwickelt Seiwert die philosophischen Hintergründe seines Ansatzes, der in dem Widerstreit zwischen den Zeitpolen Geschwindigkeit und Langsamkeit ein Abrücken von einer „Entweder-oder"-Position und eine Annäherung an ein „Sowohl-als-auch" fordert. Das geschieht nicht abgehoben, sondern praxisrelevant und leserfreundliich. Mit Hilfe von Übungen, resümierenden Seitenanmerkungen, Checklisten und Abbildungen führt der Autor seine Leser in seine Gedankengänge ein, gibt ihnen immer wieder Gelegenheit, das Gelesene auf seine persönliche Lebenssituation zu beziehen. Der Leser gelangt wie „nebenbei" zu einer besseren Selbsteinschätzung, von der aus er Korrekturen an seinem Zeitmanagement vornehmen kann. Im zweiten (Haupt-)Teil unternimmt der „Marcel Reich-Ranicki" des Zeitmanagements den Versuch, die beiden Pole der neuen Zeitkultur (Schnelligkeit und Langsamkeit) in ein effektives Selbstmanagement einzubetten. Dazu entwickelt er ein siebenstufiges Programm. An der Spitze steht eine Vision, ein Leitbild, ein Lebensziel, aus dem heraus die anderen Stufen entfaltet werden. Ziel ist es, dass der Anwender seine Zeitplanung im kleinen, also etwa seine Wochenplanung, aus einem übergeordneten Lebensziel ableitet und so zu einem ganzheitlichen Lebens-Management kommt. Nur wer seine berufliche Zeitplanung aus übergeordneten Leitzielen ableiten kann, ist dann auch fähig, eine vernünftige Wochenplanung aufzustellen, weil diese Feinziele eben mit seinen grundsätzlichen Überzeugungen in Einklang stehen. Das neue Zeitverständnis, so Seiwert, habe zur Folge, dass die Tagesaktivitäten einer Führungskraft auch etwas mit dessen Leitbild zu tun habe - und nicht nur mit dem Geschäftstermin um 14 Uhr. Gefordert, hingeschrieben und gelesen ist das natürlich relativ schnell und leicht; mit der konkreten Anwendung schaut es da schon etwas problematischer aus. Weshalb Seiwert den Leser mit zahlreichen Übungen, Anleitungen und Beispielen dabei unterstützt, sich sein persönliches Balance-Modell zu erarbeiten. Abgeschlossen wird das Buch durch Zeitmanagement-Tipps für vier verschiedene Persönlichkeitstypen. Basis hierfür ist das DISG-Persönlichkeitsmodell. Der Leser kann prüfen, zu welchem Zeit-Typ er gehört - alsdann erhalten der dominante, der initiative, der stetige und der gewissenhafte Zeitmanager Ratschläge zum besseren Umgang mit der Zeit. Obwohl sehr praxisorientiert, regt Seiwerts neuestes Buch vor allem zur Reflexion darüber an, ob mit Hilfe des neuen Zeitverständnisses nicht nur mehr Zeit für das Wesentliche, sondern auch mehr Lebensqualität gewonnen werden kann. Insofern schwimmt das Buch auf einer Modewelle, die seit dem Roman von Stan Nadolny, „Die Entdeckung der Langsamkeit", nicht abgeebbt ist und die mittlerweile unter Schlagwörtern wie „Entschleunigung" und diskutiert wird. Wenn man allerdings mit gestreßten Führungskräften spricht, scheint es so, dass es notwendiger als je zuvor ist, den Blickwinkel auf das Langsamkeits-Paradigma zu lenken.
39 Personen fanden diese Informationen hilfreich
|11 Kommentar|Missbrauch melden
am 1. August 2003
Wer seine unproduktive Zeit im Auto effektiv nutzen möchte, findet mit Hörbüchern eine preisgünstige Möglichkeit, sich neuestes Fachwissen nebenher anzueignen. Auch wenn ich bereits die Printversion dieses Buches besitze, habe ich doch während diverser Autofahrten die eine oder andere Idee wiederentdeckt und mich motivieren lassen, meinen inneren Schweinehund zu überwinden und meine Ziele und Vorsätze wieder in die Praxis umzusetzen.
33 Personen fanden diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 16. März 2009
Das Buch mag hilfreich sein. Aber ich finde es unglücklich, dass Elmar Bartel es spricht. Diese Stimme, die mit ihrer immerwährenden Fröhlichkeit und dem notorischen AUgenzwinkern in der Betonung immer sagen möchte: alles ist lustig, leich und herstellbar. Wie Aufzugmusik. Wie positiv-thinking-gelaber. Ich finde es nicht gut, wenn für Lebensratgeber keine professionellen Schauspieler-stimmen, sondern dieses think-positiv-Gelaber-Verkaufsgedudel eingespielt wird. Ich kann da kaum zuhören, weil ich mich ununterbrochen für dumm verkauft fühle. Die Redaktion geht auf Kalkulation für gute VErkaufsquoten, aber beweist kein Gespür für wahrhaft gutes Sprechen, bei dem man tatsächlich im Herzen ruhig wird. Bartel ist halt einer für die BEsteller-Liste, aber er weiß nichts von dem, was er spricht. Er ist eher einer für die Kaufhof-Schnäppchen-Abteilung. Nicht gelungen!
31 Personen fanden diese Informationen hilfreich
|22 Kommentare|Missbrauch melden
am 27. August 2007
Was Seiwert schreibt ist nicht falsch, aber die Aussage, dass seine Bücher deshalb erfolgreich sind, weil er anderen voraus ist, kann ich nicht nachvollziehen. Das Hörbuch enthält nichts, was ich nicht schon auf etlichen Seminaren gehört und gesehen oder woanders gelesen hätte. Insofern ist das Buch ein Einstieg für alle, die sich noch nie mit dem Thema beschäftigt haben, aber alle anderen sollten die Finger davon lassen, das gibt es bei anderen besser.
23 Personen fanden diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 3. Februar 2011
Ich hatte mir von dem Titel noch mehr versprochen, habe es als Hörbuch gehört. Aber schlecht ist es auch nicht. Ich gebe nur eine mittlere Bewertung dafür ab, auch wenn die einen oder anderen Tipps durchaus hilfreich waren.

P.S. Klick auf MEHR ÜBER MICH und schaue welche anderen Artikel ich wie bewertet habe...
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 8. Dezember 2003
"Wenn du es eilig hast, gehe langsam" - allein der Titel gibt mir im Alltag immer wieder eine Anregung und Lebenshilfe, mich nicht so beeilen zu müssen. Nicht nur ein motivierendes, inspirierendes Lesebuch, sondern ein sehr praktisches Arbeitsbuch - quasi ein Seminar in Kurzform mit vielen Übungen, Checklisten, Arbeitstipps und Umsetzungshilfen. Ich habe es inzwischen an alle meine Freunde, die Zeitprobleme haben, verschenkt!
34 Personen fanden diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 29. Dezember 2005
Leider verrät das Buch nichts Neues. Wer gute Anregungen erwartet hat, um sein Leben und seine Arbeit besser zu organisieren wird enttäuscht, das Buch ist wohl nur hilfreich für total unorganisierte Menschen, einigermassen Organisierte werden keine wirklich neuen Anregungen finden... Eigentlich schade
22 Personen fanden diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 12. Mai 2010
Gutes Hörbuch über die Planung des Tages und die Zielen im Leben. Empfehlenswert für jeden Menschen.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 19. Mai 2013
Ware entspricht meiner Vorstellung, Alles Weitere geht aus der Produktbeschreibung hervor, bin zufrieden!
Kann es gut verweden. soweit mein Kommentar
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 13. September 2009
Dieses Hörbuch war für mich Zeitverschwendung. Zum Glück habe ich meine knapp bemessene Zeit nicht damit vertan, es zu lesen. Ich fand es oberflächlich und wenig anregend. Auf die Empfehlungen wichtiges und unwichtiges zu trennen, sich Ziele zu setzen und diese zu verfolgen bin ich auch von allein gekommen. Auch der Stil des Vorlesens hat mich nicht angesprochen - ich fühlte mich umsäuselt und ausgebremst.
14 Personen fanden diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden