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Seit Jahrzehnten beschäftigt Wissenschaftler rund um den Globus ein Rätsel, dessen Auflösung Mark Buchanan uns in seinem faszinerenden Buch bekannt gibt. Wie kann es sein, dass jeder Mensch jeden anderen Mensch auf dieser Welt über sechs Ecken kennt? Wie kommen solche Zufallsbekanntschaften zustande? Der Falafel-Imbiss-Inhaber in Berlin mit Marlon Brando, ich mit dem Leser oder der Leserin dieser Buchbesprechung, Sie mit Hillary Clinton? Als "Small Worlds"-Phänomen in den sechziger Jahren bekannt geworden, geriet es beinahe in Vergessenheit. Doch die rasante Verbreitung des Internet und die Forschungen der Neuologen führten zu einer Renaissance des Problems. Denn bei jeder Beschäftigung mit Netzwerken gelangte man immer wieder auf das Phänomen der nicht vorhersagbarer, aber schnell eintreffender Verknüpfungen scheinbar unabhängiger und fremder Punkte.
Ich selber stiess erst vor drei Jahren auf das "Small Worlds"-Phänomen. Und seither liess es mich nicht mehr los. Denn neurologische Zusammenhänge begreifen zu wollen, führt unweigerlich zu Netzwerktheorien. Bis zur Lektüre dieses Buches habe ich zwar vieles geahnt und gewusst, aber nicht wirklich begriffen. Erst Mark Buchanan gelang das Kunststück, mich als mathematischen Idioten für ein Gebiet zu begeistern, das mir bislang fremd geblieben war. Möglich ist dies, weil der Autor zwar ein renommierter Physiker ist, aber seine abstrakte Welt seit 1993 als Wissenschaftsjournalist den Normalsterblichen nahe bringen will. Wie er das macht und wie das Rätsel gelöst wird, ist ein Lesegenuss und Erkenntnisgewinn der Superlative.
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am 25. Januar 2005
Dieses Buch beschäftigt sich mit einem sehr interessanten Thema - der Netzwertheorie oder den sogenannten Small Worlds. Diese Theorie ist ein Ansatz zur Erkärung der Tatsache, dass meist nur wenige "Bekanntheitsschritte" notwendig sind, um von einem beliebigen Menschen auf der Welt zum anderen zu gelangen.
Es werden viele sehr verschiedene Aspekte von Netzwerken angesprochen und viele Beispiele aus allen erdenklichen Bereichen behandelt. Leider scheint mir der Autor Probleme zu haben, die Erklärungen für Phänomene schlüssig zu erleutern - er beschränkt sich vielmehr darauf, Beispiele zu nennen und Sätze der Art "Hier sehen wir wieder, welche wunderbaren Eigenschaften unser Welt sich mit Small Worlds erklären lassen" (kein Zitat) immer und immer wieder zu wiederholen. Außerdem werden viele Dinge über mehrere Seiten behandelt, von denen ich dann denke "Na und? Erstens selbstverständlich und zweitens keine wirkliche Erklärung für den Kontext". Dadurch wird das Buch teilweise langatmig und zäh zu lesen.
Fazit: Das Thema des Buches ist äußerst interessant, man hätte die wirklich notwendigen Fakten jedoch auch in einem deutlich kürzeren Aufsatz mit Beispielanhang unterbringen können.
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