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am 17. Dezember 2010
Sehr lesenswertes Buch... man ertappt sich beim Lesen dabei, immer wieder mit dem Kopf zu nicken und zu murmeln: "Genau, so sieht das bei meinen Schülern auch aus." Schlimm nur, dass einem dabei Angst und Bange werden muss, wenn die Entwicklung von Schülerverhalten tatsächlich auf genau diesen Analysen von Winterhoff basiert und sich diese Analyse zweitens als hauptsächlicher Grund für dieses Verhalten entpuppt. Klar, hier macht der Autor ja schon selbst die Einschränkung, dass es gerade bei aktuellen Entwicklungen keine umfangreichen empirischen Daten geben KANN. Er eröffnet dem Leser aber andererseits auch keine andere Perspektive, sondern nur seine (und deshalb fehlt der fünfte Stern), die des Kinder- und Jugendpsychaters - wohl gut untermauert mit Erfahrungen aus dem Wirtschaftsleben.
Problematisch finde ich die zu ziehenden Konsequenzen: die intensive Beziehungsarbeit mit unreifen Auszubildenden, die ein Nachreifen ermöglichen könnte, und die mit enger Führung und kleinschrittiger Zielsetzung arbeitet, kollidiert in meinen Augen auf unabsehbare Weise mit der Forderung nach einem möglichst offenen, schülergesteuerten Unterricht, der die Schüler zur Übernahme von Verantwortung für ihr Lernen und Handeln bringen soll.
... und das macht mich dann sehr nachdenklich...
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am 18. Februar 2011
Dieses Buch ist ein absolutes Muss für alle Eltern, besonders wenn ihre Kinder so allmählich ins Erwachsenenalter kommen. Es spiegelt genau die heutige junge Generation wieder, die mit 18 schon so erwachsen sein will , aber tatsächlich noch total unreif ist. Habe meinen eigenen Sohn darin wiedererkannt und mir wurden viele Fehler bewusst gemacht, die man selbst und auch Schule und Kindergarten zu verantworten haben..
Das Buch ist kein Erziehungsratgeber, aber es hilft ungemein, das manchmal für uns unverständliche Verhalten der Jugendlichen besser nachvollziehen zu können.
Habe danach gleich : Warum unsere Kinder Tyrannen werden, gelesen und war genauso begeistert!!
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am 29. März 2010
Das neue Buch 'Persönlichkeiten statt Tyrannen' von Michael Winterhoff und Isabel Thielen ist Gott sei Dank keine simple Zustandsbeschreibung,sondern besticht vor allem durch seine grundlegende Gesellschaftsanalyse.

Es geht in Summe nicht darum, hier und da an den 'Problem-Jugendlichen' von heute 'herumzudoktern'. Die Analyse geht tiefer und zeigt uns, wohin die Gesellschaft sich entwickelt.

Dabei setzt Winterhoff in seinem dritten Buch 'Persönlichkeiten statt Tyrannen' konsequent und argumentativ stark seine Grundanalyse der beiden Vorläufertitel 'Warum unsere Kinder Tyrannen werden' und 'Tyrannen müssen nicht sein' fort.

Dank der gelungenen Kombination in der Autorenschaft mit Isabel Thielen, die als Personalexpertin und Business Coach ihre Erfahrungen aus der Praxis einbringt, ist 'Persönlichkeiten statt Tyrannen' ein Muss - für Eltern, Ausbilder oder auch Chefs.
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am 27. Januar 2012
Aktuell,lesenswert und hilfreich, die fachliche Perspektive bietet ein aufschlußreiches Verständnis.
Der theoretische fachliche Hintergrund macht viele tägliche Begebenheiten mit unseren Kindern verständlicher, wo wir als Erwachsene, meist trotz guter Absicht, eben nicht mehr intuitiv bzw. "gesund" und "souverän" handeln.
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am 13. März 2013
Die Bücher von Winterhoff alle spitze. Auch Goßeltern können nur profitieren.
Man muss sich nur an die Anleitungen rigoros halten und die Erziehung der Kinder
ist kein Problem mehr.
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am 23. April 2010
Als Leiter eines Berufskollegs kann ich feststellen, dass die Beschreibungen zu den Jugendlichen zutreffend sind. Herr Winterhoff gibt nicht nur Beschreibungen ab, sondern verdeutlicht seine Aussagen durch viele Beispiele. Auch die Schlussfolgerungen und Einschätzungen sind realistisch. Das Buch ist für Lehrerinnen und Lehrer, aber auch für Ausbilderinnen und Ausbilder sowie Eltern eine Hilfe, zumindest aber eine Quelle für Ideen, wie man mit Jugendlichen umgeht, deren Ausbildungsreife problematisch ist.
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am 2. Juli 2014
Beim lesen der Bücher von Michael Winterhoff wird mir bewusst, was für eine Entwicklung die falsche Beziehung zu Kindern nimmt und wie prägend dies für ihr Leben ist.
Die hier aufgeführten Auffälligkeiten sind sicher vielen bekannt, aber wodurch sie entstehen ist mir neu.
Diese Art der Erziehung hat sich im Osten Deutschlands erst in den letzten Jahren entwickelt und wird auch noch von Institutionen gefördert, wie Kindertagesstätten und Schulen. Mir gefällt es gar nicht und ich stimme mit dem Autor überein. Ein Kind braucht Strukturen, Regeln und kann sich gerade da durch im späteren Leben behaupten.
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am 27. Dezember 2012
Ich habe sowohl das erste Warum unsere Kinder Tyrannen werden: Oder: Die Abschaffung der Kindheit, als auch das dritte Buch von Herrn Winterhoff gelesen und bin regelrecht enttäuscht. Als Psychologin und Lehrerin an einer beruflichen Schule, kenne ich zwar die Probleme, die in diesem Buch beschrieben werden, allerdings enttäuscht die unwissenschaftliche Herangehensweise, die Winterhoff selbst als "Empirie" bezeichnet, sich jedoch weitgehend auf anekdotische Evidenzen stützt. Das Modell von Sigmund Freud, das hier zugrunde gelegt wird, gilt wissenschaftlich als veraltet und hat allenfalls noch historische Bedeutung.

Die Bücher sind in weiten Teilen schwer verständlich geschrieben und als Leser freut man sich regelrecht auf die abrupten Brüche, an denen wieder eine gut verständliche Fallbeschreibung folgt. Eine klare Gliederung des Buches konnte sich mir nicht erschließen. Ich hatte darauf gehofft, dass vielleicht ansatzweise Lösungshinweise, egal ob aus der langjährigen Praxiserfahrung des Autors oder aufgrund theoretischer Überlegungen, enthalten sind. Aber diese verwehrt der Autor. Er beschränkt sich allenfalls auf Hinweise, dass es möglich sei, ein Nachreifen der betroffenen Jugendlichen zu ermöglichen, wie dies im allgemeinen oder konkreten aussehen könnte, bleibt der Autor jedoch schuldig. Da kann er sich meines Erachtens auch nicht damit herausreden, dass er mit seinem Werk nur beabsichtigt ein Umdenken in der Gesellschaft zu bezwecken.

Besonders traurig ist das Kapitel über "den Hochbegabtenwahn" zu bewerten,da Herr Winterhoff durch seine Ausführungen seine Inkompetenz auf diesem Gebiet schon durch den Gebrauch der Konzepte Hochbegabung und Talent, die er synonym benutzt, zeigt.

Der Autor verweist lapidar auf diverse Statistiken und Studien, ohne sich jedoch die Mühe für ein Quellenverzeichnis zu machen oder die Autoren beim Namen zu nennen.

Insgesamt wiederholt sich die These, die Winterhoff aufstellt, immer und immer wieder. Der Inhalt reicht allenfalls für einen 5-seitigen Aufsatz. Und damit meine ich den Inhalt beider Bücher. Ein beliebiges Interview von Herrn Winterhoff, wie man sie zuhauf im Internet findet, sagt im Grunde nicht weniger aus als seine Bücher und man verschwendet weniger Zeit damit, darauf zu hoffen, dass doch noch irgendetwas Neues oder Brauchbares kommt, wenn man nur weiterliest.
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am 21. April 2014
Man muss für dieses Buch zuerst den ersten Band lesen ("Warm unsere Kinder Tyrannen werden").
Darin erhält man eine nachvollziehbare möglich Erklärung für das Verhalten unserer heutigen Jugend.
Hat man den ersten Band gelesen, ist das zweite Buch die logische Konsequenz, die sich bei der beschriebenen Erziehung für die Arbeitswelt der Jugend ergibt.
Das Buch ist etwas langatmig, man könnte es auf wenigen Seiten zusammenfassen. Aber dann wäre es kein Buch mehr und es würden die anschaulichen Beispiele womöglich fehlen.
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am 19. April 2013
Das Buch schließt an die beiden ersten Bände an. es ist wie immer vom Autor gut geschrieben. Es ist weiter zu empfehlen.
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