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am 6. Mai 2013
Mit seinem umfangreichen Werk „Deutschland 2030“ liefert der international anerkannte Zukunftsforscher Horst Opaschowski einen lesenswerten und wegweisenden Beitrag für alle, die verantwortungsvolle Entscheidungen für die Gestaltung der Zukunft treffen wollen. Die einzelnen Kapitel bilden ein robustes Gerüst um die gesellschaftlichen Entwicklungen als Ganzes abzudecken. Mit einem Blick in die Gegenwart, der „Zeitenwende“ unserer Krisenjahre, über befürchtete und reale „Risikoszenarien“, hervorgerufen durch gesellschaftliche Veränderungen, ja der Auseinandersetzung mit dem „Sozialen Wandel“, und den damit verbundenen Chancen und Problemen, widmet sich Opaschowski den Themen die uns alle bewegen.

Für mich als Gemeindereferent einer Kirchengemeinde stellt dieses Buch geradezu eine Fundgrube da. Die Veränderungen in der Arbeitswelt wird sich auch in der Kirchengemeinde widerspiegeln. Ebenso beeinflusst das Konsumverhalten das Gemeindeleben. Seine Einschätzungen und Prognosen, sei es zum Klimawandel, zur Medienwelt, oder Sport, zur Erlebnisorientierung, oder der Urlaubs-, Wohn-, Kultur-, Bildungs-, Generationen-, Sozial-, oder Wertewelt darf niemand, der mit den Menschen und der Gesellschaft arbeitet, ja sie mitgestalten möchten, ignorieren. Opaschoswkis Einschätzung bereitet mir einen Zugang zu den Themen, die uns als Kirchengemeinde in den nächsten Jahren herausfordern werden, ja denen wir uns angesichts unserer Verantwortung für die Gesellschaft und gemäß unseres Auftrags auch stellen müssen. Sein Blick in die Zukunft, wie Deutschland sich bis 2030 entwickeln wird, gibt mir für unseren Aufgabe einen klareren Blick. Deutschland 2030 ist ein lesenswertes, bereicherndes, aufrüttelndes ja manchmal auch schockierendes Buch. Mit den 800 Seiten werden vor allem LeserInnen Freude haben, die nicht nur einen Einblick in die Zukunft gewinnen wollen, sondern diese ebenso mitgestalten möchten. Wie auch immer dies aussehen mag.
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am 20. Januar 2009
Zu Beginn des Jahres 2009 hatten viele Manager, Politiker und Meinungsführer ihren Optimismus weitgehend verloren - zu heftig hatte die Finanzkrise in vielen Bereichen der Gesellschaft ihre Spuren hinterlassen, zu unsicher erschien vielen Menschen die Zukunft. Aber: "Ohne eine Portion Hoffnung geht es nicht weiter - im privaten und beruflichen Bereich genauso wenig wie in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft." Das schreibt der Hamburger Zukunftsforscher Professor Dr. Horst W. Opaschowski in der Einleitung zu seinem neuen Werk "Deutschland 2030".

Die Zukunft wartet nicht, die Zukunft beginnt jetzt. Und der Blick in die Zukunft des Jahres 2030 erscheint spannend. Wie schon in seinen früheren Zukunftsstudien "Wie leben wir nach dem Jahr 2000?", "Deutschland 2010" und "Deutschland 2020" liefert dieses Buch auf wissenschaftlicher Basis eine Vorausschau zur Zukunft unserer Gesellschaft. Es gibt Antwort auf die Fragen: Wo stehen wir heute? Was bleibt? Was ändert sich? Wie sieht die Arbeitswelt von morgen aus? Und wie wollen wir in 20 oder 30 Jahren leben? Auf der Basis von empirischen Daten und Repräsentativbefragungen vermittelt das Buch Wissen über die Zukunft und gibt uns Anhaltspunkte, wie wir in Zukunft leben werden und leben wollen.

Das gut gegliederte und überschaubare Buch liefert auf fast 800 Seiten eine Fülle von Informationen über Trends, Chancen und Risiken in Politik, Wirtschaft, Gesellschaft. Nach einem umfassenden Kapitel zum Perspektivenwechsel "Wohlstand neu denken" folgen Kapitel zur Arbeitswelt, Konsumwelt, Umwelt, Medienwelt, Sportwelt, Erlebniswelt, Urlaubswelt, Wohnwelt, Kulturwelt, Bildungswelt Generationenwelt, Sozialwelt, Wertewelt, Vorsorge und Zukunftsforschung im Jahr 2030. Ergänzt wird das Werk durch ein umfangreiches Literaturverzeichnis, ein ausführliches Sachregister und ein Grafikverzeichnis.

Das Buch ist schön gestaltet, mit rotem Leinen-Hardcover und Schutzumschlag. Der Text ist übersichtlich gegliedert und wird durch Grafiken und Textkästen verdeutlicht. Das Buch liest sich leicht, man kann an jeder beliebigen Stelle einsteigen, um das zu lesen, was einen gerade besonders interessiert. Der Autor vermittelt nicht nur trockene Fakten, sondern formuliert sehr engagiert und regt den Leser zur eigenen Auseinandersetzung mit den Zukunftsprognosen an. Und so ist es nicht nur geeignet für die gesellschaftlichen Entscheidungsträger, die die öffentliche Zukunftsdiskussion führen, sondern für jeden Bürger. Denn nach Meinung von Horst Opaschowski lassen sich durch Voraus- und Nachdenken "Handlungsperspektiven für ein lebenswertes Deutschland gewinnen, in dem auch nachkommende Generationen eine Zukunft haben."
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am 6. Februar 2009
Wir schreiben das Jahr 1978: in Ost-Berlin schließen DDR-Behörden das Büro des "Spiegel", Streiks in der Druckindustrie bestimmen die Auseinandersetzung zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern, in Bonn findet der vierte Weltwirtschaftsgipfel statt, auf dem umfangreiche Maßnahmen zur Belebung der Weltkonjunktur, zur Inflationsbekämpfung und zur Sicherung der Energieversorgung beschlossen werden, es gibt keine Handys, der französische TGV stellt mit 260 km/h einen neuen Geschwindigkeitsrekord auf, es gibt die ersten Angebote für Telefonsex, das Internet ist noch nicht erfunden, das erste Retortenbaby erblickt das Licht der Welt, Gerhard Schröder wird Vorsitzender der Jusos, die ersten japanischen Autos fahren auf deutschen Straßen, die Discowelle erfasst die Republik: Deutschland vor 30 Jahren. Wer hätte damals mit seinen Zukunftsprognosen für das Jahr 2008 die Globalisierung, die Ausbreitung des Internets, die weltweiten Migrationsbewegungen, die wachsende Bedeutung des Islam, die Privatisierung des Fernsehens, die aktuelle Finanzkrise vorhersagen können?

Zukunftsforschung schafft Handlungsspielräume

Prognosen über die Zukunft anzustellen, ist die Arbeit einer noch recht jungen Wissenschaft. Die Zukunftsforschung stellt plausible Vorhersagen über unsere Zukunft an, Vorhersagen, die sich zumindest für die nächsten 20 bis 30 Jahre mit einiger Plausibilität treffen lassen. Zukunftsforschung heute fragt nicht nur, wie die Welt für die kommenden Generationen aussehen wird, sondern sie versteht sich als eine wissenschaftliche Disziplin, die das Ziel verfolgt, die politischen und wirtschaftlichen Entscheidungsträger rechtzeitig in die Lage zu versetzen, zukünftige Risiken zu minimieren und Chancen zu nutzen. Kurz: Zukunftsforschung soll Handlungsspielräume schaffen.

In seiner aktuellen Studie "Deutschland 2030 - Wie wir in Zukunft leben" wendet sich der renommierte Zukunftsforscher Horst Opaschowski aktuellen Themen unserer Gesellschaft zu und untersucht, wie sich unsere Lebensbereiche in den nächsten 20 Jahren ändern werden: Wohlstand, Arbeit, Konsum, Umwelt, Medien, Sport, Unterhaltung, Urlaub, Wohnen, Kultur, Bildung, Soziales, Werte und Vorsorge. Als "Visionär mit Augenmaß" vereint Opaschowski wissenschaftliche Gründlichkeit und Objektivität mit Leidenschaft und Engagement. Das macht sein knapp 800 Seiten starkes Buch zu einer spannenden und anregenden Lektüre.

Luft für männliche Karrieren wird dünner

Beispiel Arbeitswelt: "Für die privilegierten Vollzeitbeschäftigten wird die Arbeit immer intensiver und konzentrierter, zeitlich länger und psychisch belastender, dafür aber auch - aus der Sicht der Unternehmen - immer produktiver und effektiver. Die neue Arbeitsformel für die Zukunft lautet: 0,5 x 2 x 3, d.h. die Hälfte der Mitarbeiter verdient doppelt so viel und muss dafür dreimal soviel leisten wie früher. Die ständige Produktivitätssteigerung bewirkt, dass immer weniger Mitarbeiter immer mehr leisten müssen."

In der Arbeitnehmerschaft wird ein radikales Umdenken stattfinden: Mehr arbeiten und mehr verdienen, als Antwort auf die Angst vor Wohlstandsverlusten. Dass das nicht ohne Folgen für das private Leben bleibt, ist klar. Die Planbarkeit des privaten Lebens wird abnehmen, in dem Maße wie höhere zeitliche und räumliche Flexibilität im Arbeitsleben gefordert wird. Zunehmen werden die Beschäftigungsverhältnisse auf Zeit, sowie Zweit- und Drittjobs. Die Zahl der Zeitarbeitsplätze wird ebenso wachsen, wie die sogenannten Armutsarbeitsplätze. "Früher war man ohne Arbeit arm. Heute und in Zukunft kann man auch mit Arbeit arm sein oder werden. Gemeint ist eine doppelte Armut: Geldarmut und Lebensarmut, also Armut durch verpasste Lebenschancen."

Den Frauen wird der Rollen-Mix von Berufs- und Privatleben besser gelingen als den Männern: "Weil immer mehr hochqualifizierte Frauen nach oben wollen und 2030 dort auch ankommen, wird die Luft für männliche Karrieren dünnen." Konflikte werden dabei nicht ausbleiben. "Statuskämpfe nach oben und unten werden zum Alltag der Partnerschaft gehören."

Bildungsoffensive gegen Computeranalphabetismus

Beispiel Medienwelt: Welche Veränderungen sich in nur einer Generation vollziehen können, das zeigt ein Blick zurück in die späten 70er Jahre. Damals gab es weder das Privatfernsehen, noch das Internet.
Was erwartet uns heute in zwanzig Jahren? Die Vielleser sterben aus. Das ist eine der tiefgreifendsten Veränderungen in der Medienwelt, vor der wir stehen. Gelesen wird zwar auch weiterhin, aber die Qualität des Lesens ändert sich. Das "Fast-food-Lesen", also das überfliegende Lesen wird ebenso zunehmen, wie das "Häppchen-Lesen". Aus Zeitgründen wird weniger, schneller und oberflächlicher gelesen. In der Kultur des Zappens geht "der lange Atem für Langatmiges und Zeitaufwendiges langsam verloren." Für die Zukunft gilt: Das Lesen wird nicht aussterben, aber "Anlesen ist wichtiger als Durchlesen."

Das Internet: Die "digitale Spaltung" ist vor allem ein Bildungsproblem und weniger eine Frage von Netzanschluss und technischen Fertigkeiten. Opaschowski: "Der Umgang mit den neuen Informationstechnologien setzt mehr Bildung, mehr Wissen und mehr Sprachkenntnisse als je zuvor voraus. Ohne eine breite Bildungsoffensive von der Grundschule an besteht eher die Gefahr, dass sich zu den Schreib- und Leseanalphabeten noch ein großes Heer funktionaler Computeranalphabeten gesellt."

Skeptisch sieht Opaschowski die sogenannte "Zerfallsthese", nach der mit Einführung neuer Informationstechnologien andere Kommunikationsformen zerfallen. Die Kommunikation der Zukunft wird weniger "zerfallen", als sich ausbreiten. "Die multimediale Entwicklung wird die weltweiten und regionalen, die institutionellen und die privaten, die formellen und die informellen Informationsströme wachsen lassen. Der Umfang des heutigen Datenaustausches muss aus der Sicht von morgen wie eine Marginalie erscheinen."

Wandel, Veränderung und Entwicklung, nicht Revolution. Darin sieht der Autor die Chancen aktiv an der Gestaltung der Zukunft mitzuwirken. Die Gesellschaft, so das Fazit, braucht Visionen. Ohne Visionen kann es keine langfristigen Konzepte geben, die das Vertrauen der Bürger in die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft rechtfertigen. "Visionen", so Opaschowski, "sind keine Illusionen: Illusionen kann man zerstören, Visionen nie." Alle, die an der aktuellen Situation unserer Gesellschaft interessiert sind, die wissen wollen, was auf uns zukommt und welche Gestaltungsmöglichkeiten sich heute und für die Zukunft bieten, sollten einen intensiven Blick in Opaschowskis Buch werfen. Denn Zukunft ist immer auch das, was wir auch ihr machen. - Paul Schilling
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am 7. November 2015
.... ich hätte gehofft, dass auch mehr zum Thema alternative Lebensformen, DIY-Trends und Nachhaltigkeit etc ... geschrieben würde... dem war leider nicht so!
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am 22. Oktober 2011
Die Lieferung war sehr schnell und das Buch in der beschriebenen Qualität. Über das Buch selbst kann i h noch nichts schreiben,weil ich es noch nicht ganz gelesen habe.
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