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am 24. November 2014
Es liegt nun schon einige Zeit zurück, dass ich dieses Buch studierte. Und es sind mir wichtige Erkenntnisse hängengeblieben. Ich habe sie in mein Leben integriert, weil sie Sinn machen.

Zunächst finde ich sehr positiv und seriös, dass Chris Paul offen legt, aufgrund welcher persönlicher Erfahrungen und aufgrund welcher Fragestellungen sie zu den Ergebnissen gelangt ist, die sie in diesem "Arbeitsbuch" entfaltet. Trauerbegleitung in schwierigen Umständen ist ihr Spezialgebiet. Viele ihrer Ausführungen haben aber durchaus über diesen Zusammenhang hinaus Bedeutung.

In den ersten vier Kapiteln entwickelt Chris Paul die theoretischen Grundlagen. Sie wirft einen neuen Blick auf Schuld, Schuldgefühle, "reale" und "eingebildete" Schuld, Schuldkonstruktionen aufgrund verinnerlichter Regelwerke, Ausgleichshandlungen und Strafen, vagabundierende Schuld, Schuld als Bindungsfaktor, normative und instrumentelle Schuldzuweisungen. Instrumentelle Schuldzuweisungen spielen immer dann eine zentrale Rolle, wenn jemand durch Unfall, Krankheit, Tod oder Gewalt ein überwältigendes Gefühl des Ausgeliefertseins und der Ohnmacht erlebt. Schuldzuweisungen können dann das Überleben sichern, indem ein Gefühl von Kontrolle wieder hergestellt wird. Kapitel vier konkretisiert diese Vorgänge besonders für Trauerprozesse.

Mit Kapitel fünf, sechs und sieben beginnt dann die "Arbeit" des Arbeitsbuches. Wie schafft man es, aus Teufelskreisen von Schuldzuweisungen auszusteigen? Wie schafft man "Räume ohne Strafe"? Wie arbeitet man mit instrumentellen Schuldzuweisungen? Wie arbeitet man mit normativen Schuldzuweisungen? Wie kann Verzeihen und Versöhnen aussehen?

Kapitel acht bis zehn befassen sich mit den besonderen Umständen bei Suizidtrauernden, in der Hospizarbeit und bei trauernden Kindern und Jugendlichen.

Dieses Buch ist ein Arbeitsbuch für Menschen, die mit Trauernden und den Angehörigen von Sterbenden arbeiten. Darüber hinaus sind die grundlegenden Ausführungen über Schuld aber sehr erhellend und lesenswert für jeden Menschen, der schon einmal ratlos vor einem Haufen unentwirrbarer Schuldzuweisungen und manipulativem Verhalten stand.
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am 14. Dezember 2010
Liebe Chris,

ich habe Dein jüngstes Buch gelesen und möchte Dir kurz rückmelden:
-Es lässt sich auch von Laien gut lesen.
-Selbst Lesefaule wie ich kommen zügig durch.
-Deine wiederholten mahnenden Ermutigungen zu Behutsamkeit, Innehalten, Zurückhaltung und Abstand gegenüber Trauernden haben mich besonders überzeugt.
-Nichts hat meinen Widerspruch heraus gefordert.
-Vieles hat meine Sichtweisen verändert.
-Die Aufnahme unserer persönlichen Verarbeitung durch einen "Reader" auf S. 146 hat mich gefreut.
Also: Danke und Glückwunsch!
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