Fashion Sale Hier klicken studentsignup Cloud Drive Photos yuneec Learn More saison Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 30. Januar 2007
Nach dem Lesen der Biographie ist man noch neugieriger auf den Menschen Kunze, auch wenn dieser schon früh richtig sang: "Glaubt keinem Sänger".

Allerdings leidet das Buch unter dem pastoralen Sprachstil seines Autors. Die ersten drei Kapitel sind mehr ein Beispiel für den Duktus, der zum Niedergang der evangelischen Kirche führt, als gelungene Biographie: Krampfhafte theologische Verrenkungen und Verkürzungen der Tatsachen sollen zur Vereinnahmung Kunzes für die ev. Kirche führen. Kunze sagte aber selber noch zum Kirchentag sinngemäß "Ich möchte gern glauben, kann es aber nicht" - davon kein Wort. Nur leere Predigt.

Ab dem vierten Kapitel bringt das Buch endlich die Insiderinformationen, die der interessierte Leser erwartet. Hardcore-Fans werden mit der konfusen Aufbereitung, die sich an der ein oder anderen Stelle auch mal wiederholt, gut leben können. Ob das Buch auch von anderen gelesen und verstanden wird?

Jedenfalls empfand ich über das ganze Buch zu wenig Distanz zum Künstler. Heinz ist toll, Heinz ist einzigartig, Heinz ist ein Genie usw. usw. Stimmt alles, aber gerade deswegen muß man es nicht in Übertreibung um Übertreibung immer wieder bringen. Statt "Biographie" ist es stellenweise nur eine "Anhimmelung".

Das letzte Kapitel ist dann wieder ein Tiefschlag aus dem Genre "mißlungene Predigt": Wieder ein Standardfehler aus der evangelischen Kirche. Ein Schlußwort wird zusammengezimmert, wo man die Geschichte einfach hätte stehenlassen sollen.

Fazit: Echte Fans kommen mangels Alternative nicht drum herum. Alle anderen sollten erstmal ein Kapitel im Buchladen lesen und testen, bevor sie 20 Euro hergeben.
0Kommentar| 21 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. Februar 2007
Wer sich diese Biographie erschließen möchte, dem empfehle ich, sich mit mit Muße und mt Neugier an das umfangreiche Werk heran zu tasten.

Mir gefällt die Vielfalt der Themen und es ist gut, dass so viele Menschen, die mit Heinz zu tun haben oder hatten, zu Wort kommen. Für mich waren die interessantesten Stellen diejenigen, an denen er selbst zu Wort kam. So zum Beispiel in dem Tourtagebuch und in den Erinnerungen an den schlimmsten Tag in seinem Leben. Die Art und Weise, wie Heinz erzählt, hat mich als Leser mitgenommen und mir das Gefühl gegeben, einen Einblick in sein Seelenleben zu erhalten. Ich meine, ihn, seine Art und wie er sich gibt im Umgang mit Menschen jetzt besser verstehen zu können. Als "normaler" Mensch mit einem "normalen" Beruf ist es nur schwer, sich das Leben eines Künstlers vorzustellen. Besonders die Diskrepanz zwischen den euphorischen Momenten vor jubelndem Publikum und den einsamen Momenten zu Hause am Küchentisch erlebt man wohl nur als Künstler, der vom Applaus des Pubikums lebt und sich davon tragen lässt. Schönen Dank, auch an Heinz, für diese tiefen Einblicke in die Künstlerseele. "Ohne Euch bin ich verloren ..." ist ja wohl nicht umsonst auf dem neuen Album vertreten.

Ich muss auch sagen, das Buch ist nicht leicht zu lesen. Es braucht Zeit und Ruhe, aber auch Pausen, in denen man die Lektüre mal wieder für ein paar Tage zur Seite legt. Als langjähriger aufmerksamer Fan, habe ich an vielen Stellen zustimmend und erkennend genickt. Das wird natürlich nicht jedem Leser gelingen.

Mir hat es auf jeden Fall sehr gefallen und meine Hochachtung vor diesem Ausnahmekünstler noch einmal verstärkt. Ich hoffe sehr, dass er seinen Fans noch viele Jahre auf irgendeine Art und Weise seine Musik und seine Texte darbieten wird und dass er nicht müde wird, immer neue Ideen zu verwirklichen. Mein Leben hat er auf seine Art geprägt, ich bin dafür sehr dankbar.
11 Kommentar| 12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Mai 2008
mein Fazit ist eher ambivalent:

Ich habe festgestellt, dass ich HRK seit 20 Jahren höre, fast alle CDs besitze, etwa im gleichen Alter wie der Künstler bin, und fast nichts über die Person HRK wusste. Das war die Biografie zu lesen ein Muss. Am Ende stelle ich fest, was ich eigentlich schon gefühlt habe: Kaum ein Künstler hat in seinem Werk so viel von sich selber preisgegeben wie er, ist so authentisch in seinem Werk. .. Trotzdem waren einige interessante Fakten aus dem Leben und einige interessante Passagen über den Tour-Betrieb, über die Musik-Szene in Deutschland, die das Buch trotz einiger Längen bis zu Ende lesenswert gemacht haben.

Leider schreibt Heinz nicht selber als Author, und kommt im Buch, ausser in den Songtexten, auch nur relativ selten selber zu Wort. Das enttäuscht schon ein bisschen, von einem, der die deutsche Sprache so virtuos beherrscht, so wenig zu lesen .. auch wenn Heinz wahrscheinlich der Meinung ist, und recht damit haben mag, dass seine Texte schon alles sagen. Aber dass ausgerechnet sein Seelsorger das Buch schreibt .. und ich im Werk und in allen Aussagen von HRK selber auch zum Thema Religion eher weniger finde, und mir auch nicht wirklich vorstellen kann, das Religion, konfessionelles Bekenntnis schon gar nicht, für ihn ein Kernthema sein könnte. Ob Barthelmes SEIN Seelsorger ist - was er auch nicht behauptet - denke ich auch eher nicht.

Und ein bisschen Distanz hätte Barthelmes auch gut gestanden, zeitweise muss man denken, er schreibt hier über einen modernen Messias .. Fehler oder Schwächen sind eigentlich nicht vorstellbar. Die Lieder wie "Lola" oder "Mein Geld..", die sicher auch nicht weniger authentisch sind als "Brille", ... die werden zwar kurz erwähnt, aber man hat das Gefühl, das passt nicht so recht ins Barthelmes'sche Gutmenschen - Weltbild.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. November 2013
Der Autor ist ein ergebener Fan von Heinz Rudolf Kunze. Das geht mir persönlich zu weit und geht schon ins Schleimerische. So interessant das ein oder andere Detail ist - es stimmt auch nicht alles und - wie gesagt: der Autor ist mir zu nah
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Dezember 2006
Dankenswerterweise konnte ich dieses Anfang Januar erscheinende Buch bereits lesen, und es als Kunzefan der ersten Stunde kritisch beäugen. Die Aufgabe, zu HRKs fünfzigstem Geburtstag (und von den 50 Jahren war die Mehrzahl wohlbemerkt Bestandteil der Karriere) eine Biographie zu erstellen, die diesem enorm vielseitigen Künstler gerecht, und dabei Fans, Mitstreitern, Heinz selbst, und einfach Lesern guter Bios gefällig ist, schien mir unlösbar.

Autor Karl-Heinz Barthelmes, selbst mit einer hochinteressanten Biographie versehen, und hauptberuflich Pfarrer in Bad Hersfeld, bedient sich zwei sehr cleveren Grundsätzen. Zum Einen baut er das Buch nicht chronologisch auf, sondern seziert HRKs Leben nach thematischem Ansatz. Damit werden aus einer großen Bio viele Kleine, die der Entwicklung jedes einzelnen Themenbereiches Raum geben. Das führt nicht etwa zu einem Chaos, sondern zu einer aufgeräumten Auseinandersetzung mit Kunzes vielen Facetten.
Außerdem schafft es der Autor, gewissermaßen als Gesprächsleiter zu fungieren, der wohldosiert zwischen allen zu-Wort-kommenden hin und herschaltet. Neben einer Fülle von HRK-O-Tönen äußern sich nämlich zahlreiche Kollegen aus Musik und Literatur, Mitarbeiter, Promoter, Medienvertreter, Politiker (u.a. Wulff und Westerwelle mit längeren Einlassungen), und auch der Fanclub kommt zu Wort.
Barthelmes muß bei seinen Recherchen unbeschreiblich geschuftet haben, denn selbst ich als Hardcorefan habe viel mehr Neues erfahren, als ich für möglich gehalten hätte. Heinz Rudolf Kunze wird nicht nur als Sänger, Musiker, Songschreiber, Buchautor, Musicalübersetzer usw. beleuchtet, sondern auch als sich aufreibender Chef und Entscheidungsträger seiner Band, als Brötchengeber, als Familienvater, und dankenswerterweise als Mensch. Und die Mischung macht das Gelingen dieses Buches aus. Ebenso wie die Kompetenz des Biographen, die komplizierte Person HRK zu beschreiben, zu deuten, und zu bewerten. Langjährige Beobachtung, grosses Interesse, dabei aber die nötige Distanz, sind die besten Zutaten für eine Biographie. Auch wenn das Buch einen wohlwollenden Unterton hat, wird hier nichts Unangenehmes ausgelassen, nie der Versuch unternommen den Biographierten besser darzustellen als gerecht wäre. Das tut nicht einmal HRK selbst, der in manch einem O-Ton auch schon mal mit sich selbst abrechnet, seine Schwächen eher unterstreicht als übertüncht.

Wie ein Krimi liest sich z.B. die Reise in den Tschad, wo es zu einer prägenden Berührung mit dem Hungertod im Rahmen einer Hilfsaktion kommt. Hochamüsant dagegen ein zwanzig Jahre altes Tourtagebuch mit unbezahlbaren Sequenzen aus dem Leben im Paralleluniversum Touralltag. Ich könnte hier sehr viele weitere Beispiele nennen, bin aber sicher dass ich nun genug Appetit auf eine ungewöhnliche, umfangreiche und verdammt gute Biographie gemacht habe.

Satte 5 Sterne, Pflicht für Fans, und enorm lohnendes Objekt für Freunde biographischer Werke.
0Kommentar| 20 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Für jeden der den Künstler Heinz Rudolf Kunze, also den Musiker und den Autoren, wirklich mag, der viele oder gar alle Platten von ihm hat und mag, der auch seine nicht vertonten Texte zu schätzen weiß und seine Konzerte und Lesungen besucht, ist dieses Buch wirklich ein Gewinn und sehr interessant. Man erhält Einblicke und Hintegrundinformationen, die einem das Kunze-Werk näher bringen. Verstehen muß man ihn immernoch selbst. Man erfährt viel über die Haltung des Künstlers, was manches Lied, manchen Text uminterpretierbar macht. Für jeden der nur eine Best of und zwei weitere Alben von ihm hat, der mal in einem Konzert war und den nicht sonderlich interessiert, daß HRK inzwischen auch zehn Bücher (Stand April 2011) veröffentlicht hat, der gern eine spannende Rocker-Biographie mit wilden Exzess-Berichten lesen möchte, für den ist dieses Buch nichts. Nicht zuletzt, weil Kunze diese Klientel weder als Person, noch als Künstler bedient. Die Tatsache, daß der Biograph und der Biographierte offenbar eng zusammen gearbeitet haben, verleiht dem Buch ein angenehmen Wechsel von Innensicht und Außensicht. Nur leider geht die Bewunderung und die Verehrung des Biographen gelegentlich, vor allem in den ersten Kapiteln des Buches, mit ihm durch und verliert sich in fast naiven Huldigungen. Im Überwiegenden bleibt der Schreibstil aber faktisch, sachlich und gut erzählerisch. Eine gute Biographie über einen sehr wichtigen deutschen Künstler.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Februar 2007
Als alter HRK-Fan habe ich das Buch erst einmal quergelesen, um zu sehen ob mir die Biografie was geben kann. So, und nun bin ich auch mit dem kompletten Werk fertig und möchte interessierte Leser an meinen Erkenntnissen teilhaben lassen.
Mann, am Anfang hatte man Mühe in den Faden des Buches zu gelangen - aber bald hielten mich die abwechslungsreiche Schilderungen des Autors, die Kommentare von Freunden und Kollegen sowie ganz besonders die persönlichen Einschübe von HRK wirklich gefangen. Es ist sicher sehr sehr schwer den Musiker, Literaten, Übersetzer - kurz den hochkomplexen Künstler und den empfindsamen und komplizierten Menschen - so darzustellen, daß sich kein einseitiges Bild ergibt!! Dies ist dem Autor mit der gewählten Form sehr wohl gelungen und dieses Werk ist jedem Kunze-Fan und Freund der Musik und Literatur des HRK wohlempfohlen!!!
Menschen, welche Kunze nicht kennen oder mögen seien vor diesem Buch gewarnt!
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Februar 2007
aber auch nur für diesen. Wobei die dann schon recht gut gebildet sein müssen um die vielen verschiedenen Querverweise auf Literatur, Autoren, Musiker usw. einordnen und verstehen zu können.Ein paar Aha-Erlebnisse gab es zwar aber da sich vieles wiederholt, kann man auch schon mal Zeilen überspringen. Es ist eben wie mit Kunzes Musik. Anspruchsvolle Kost: Nicht für jeden gemacht-aber jeder kann etwas rausziehen.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. März 2013
Es ist etwas mühsam dieses Buch zu lesen. Es ist sprunghaft und manchmal recht verschwurbelt. Schade, ich hatte mich so darauf gefreut.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. März 2012
Hier findet in fast unerträglicher Weise eine Selbstbeweihraücherung statt die ihres Gleichen sucht.
Jetzt wissen wir also, Kunze kann nicht nur nicht richtig singen, nein er macht auch als Autor eine sehr bescheidene Figur. Schade ums Geld, schade um die Zeit , schade um die Bäume die gefällt wurden um dieses Buch drucken zu können.
22 Kommentare| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

9,99 €
15,99 €