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am 24. Januar 2005
Die ins Unübersichtliche wachsende Zahl neuer religiöser Gemeinschaften macht es immer wieder notwendig, sie überblicksartig zu erfassen und zu verorten oder dies zumindest zu versuchen. Heutzutage teilen freilich alle Lexika dasselbe Schicksal: dass sie einerseits nie vollständig sein können und meistens mit dem Tag ihres Erscheinens schon veraltet sind.
Umso mehr ist es zu begrüssen, dass mit dem neuen Lexikon von Matthias Pöhlmann und Andreas Fincke ein Werk vorliegt, dessen kurze Entstehungszeit verhindern dürfte, dass die gebotenen Informationen allzu schnell veralten. Hinzu kommt, dass dies nicht zu Lasten der Genauigkeit ging, so dass man sich als Nutzer des „Kompass Sekten und religiöse Weltanschauungen" getrost auf die Aussagen und Angaben der beiden Autoren verlassen darf.
In ihrer Eigenschaft als EZW-Referenten haben Fincke und Pöhlmann ein Buch aus der Praxis für die Praxis verfasst. Die über 200 Stichwortartikel richten sich in erster Linie nicht an Wissenschaftler, sondern an Personen, die in ihrer beruflichen Tätigkeit (z.B. Beratungstätigkeit) immer wieder mit den zahlreichen Gruppierungen und Strömungen zu tun haben, die heute den religiös-weltanschaulichen Pluralismus ausmachen. Besonders nützlich ist dabei, dass auch Begriffe aufgenommen wurden, die nicht sofort einer bestimmten Organisation zugeordnet werden können, wie z.B. die „Medizinisch-Wissenschaftliche Fachgruppe", die unter dem Deckmantel einer seriösen Medizinervereinigung hemmungslos Propaganda für den „Bruno-Gröning-Freundeskreis" und seine äusserst problematischen Heilungsversprechen betreibt und damit immer wieder den Weg in Universitätshörsäle und andere „unverdächtige" Institutionen findet. Fincke und Pöhlmann betreiben also Aufklärung im besten Sinne, denn es sind ja gerade solche Tarn- und Vorfeldorganisationen, über die der erste Kontakt zu einer solchen Gruppe zustande kommt. Aktuelle Beispiele hierfür bieten vor allem Scientology und „Universelles Leben".
Lexika bieten wie gesagt nie eine vollständige Zusammenstellung, so auch nicht das vorliegende Buch. Sein Schwerpunkt liegt sehr stark auf neuen religiösen Bewegungen, die man im weitesten Sinne als „abendländisch" klassifizieren könnte. Allerdings haben die beiden Autoren auch nie den Anspruch erhoben, alles abzudecken, ihnen geht es um eine „schnelle Orientierungshilfe" (6). Als solche ist das Buch sicherlich sehr empfehlenswert, zumal es den Autoren gelingt, in bewährter EZW-Qualität auf eine „Totschlag-Kritik" zu verzichten, ohne dabei den Anspruch kritischer Anfragen und Anmerkungen preiszugeben. Das Buch hebt sich damit wohltuend von den leider zahlreicher werdenden Darstellungen ab, die sich einer falsch verstandenen Objektivität verschrieben haben und in ihrer selbst auferlegten Wertungsfreiheit das verschweigen, was im Interesse eines „spirituellen Konsumentenschutzes" dringend thematisiert gehört. Insofern ist das Lexikon von Fincke und Pöhlmann in der Tat ein Kompass.
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am 22. Februar 2005
Dieses Lexikon ist ein absolutes Muss für jeden, der sich für Sekten interessiert, egal ob Schüler, Lehrer, Pfarrer oder andere Interessenten. In den über 200 Stichwortartikeln finden Sie übersichtlich jede Menge Wissenswertes über Sekten von A-Z.
Ein kompaketes Handbuch für einen schnellen Überblick, aktuell und praxisnah! Super!!!!!!!!
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