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Kundenrezensionen

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am 21. Oktober 2011
Es ist schon eine besondere Szene und ein ganz besonderes Berliner Lokalkolorit, in dem der Berliner Schriftsteller von Ditfurth sein neuestes Werk ansiedelt.

Die gealterte linke alternative Szene als Ermittlungsteam wider Willen und ohne offiziellen Auftrag gegen eine ominöse Verbindung, die im Hintergrund wirkt.
Und das auch eher durch Zufall und aus persönlicher Bedrängnis heraus machen sich Matti, der ehemals abgebrochene, nun doch schon gealterte Ex-Student und Berufstaxifahrer samt seinen WG Mitbewohnern Twiggy (groß, dick, von mächtiger Statur, aber mit weichem Herz, was zumindest seine Katze angeht und mit vielfachen, undurchschaubaren Verbindungen versehen) und Dornröschen (ätherisch schlank, mit einem hellwachen Verstand, der sich hinter der ständig müden Fassade der taffen Frau verbirgt) auf den Weg, das Geheimnis einer ominösen DVD heraus zu finden, die bereits ein Todesopfer nach sich gezogen hat.

Matti, der aus Ärger besagte Daten-DVD aus einer in seinem Taxi liegengebliebener Tasche entwendet hat (eine der wenigen Stellen allerdings im Buch, die künstlich und konstruiert wirkt), hat in keiner Form geahnt, das dieser kleine Diebstahl die freitagabendlichen Mau-Mau Abende in seiner WG nachhaltig stören wird. Zuerst erscheint die Polizei (das eher regelmäßig ob der althergebrachten Verbindungen der WG-Bewohner zur linksradikalen Szene), dann geschieht ein Mord und dann wird Matti offensichtlich beschattet. Zur gleichen Zeit, in der die drei samt einiger alter Kampfgefährten (wie Antifa-Konny!) zum Gegenschlag ausholen, will plötzlich auch noch die alte, große Liebe Mattis, nunmehr erfolgreiche Rechtsanwältin, zumindest die körperlichen Freuden der damaligen Zeit wieder aufleben lassen. Zufall? Oder ist bald jeder verdächtig, der den drei alten Freunden begegnet? Dornröschen aber lässt nicht locker, vor allem, als auch noch eine Reihe moderner Wanzen in der Wohnung der WG aufgefunden werden. Zeit, durch ein 'Donröschenprojekt' energisch Licht ins Dunkle der DVD und ihres Inhaltes zu bringen.

Auf den Punkt getroffen hat Christian von Ditfurth jene nunmehr alternde, alternative linke Berliner Szene, die sich gern noch der Zeiten der Straßenkämpfe erinnert, deren Lebensgefühl auf jeden Fall gegen das (jedes) Establishment ausgerichtet ist, die aber in der Lebenspraxis der Gegenwart nur mehr im Kleinen alten Idealen zu folgen vermag (Licht aus, damit nichts den Stromimperien geschenkt wird!). Verhalten, Kleidung, Leben und Wohnen, sich durchschlagen durchs Leben und aus einem 'Nicht wirklich ankommen' in der Gesellschaft einen durchaus lebenswerten Lebensstil kreieren, von diesen vielfältigen Bobachtungen lebt diese, durchaus in ernstem Tonfall und sich selber ernst nehmende, Geschichte. Sorgfältig und real anmutend setzt von Ditfurth hier vor allem seine Hauptpersonen 'ins Leben', so dass der Leser sich ohne weiteres schnell in der Geschichte wiederfindet und den Entwurf, den Alltag, die Normen dieses Lebensstils und die vielen, kleinen Marotten der Protagonisten mit hohem Wiedererkennungswert vorfindet.
Das zudem von Ditfurth ein guter Kenner Berlins ist und diese Ortskenntnis lebendig umzusetzen versteht, erhöht noch die Plastizität des Buches.

Auch wenn 'der Fall' selber in Teilen doch konstruiert wirkt (gerade der Anfang des Entnehmens der DVD wirkt überaus künstlich im Gefüge der Geschichte), gelingt es von Ditfurth doch, eine spannende Atmosphäre in einer dichten Lebenswelt sprachlich in den Raum zu setzen, der man gerne folgt.
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am 4. März 2013
Positiv:
1. Die Charaktere werden sehr einfühlsam, warm und lebensecht beschrieben.
2. Die Dialoge sind weder billig noch unnatürlich.
3. Der Sprecher ist ein guter Stimmenimitator.

Warum dennoch nur einen Stern?

Negativ:
Die Story ist gähnend langweilig. Es kommt nicht die geringste Spannung auf. Ich habe mich das gesamte erste Drittel gefragt, ob es denn endlich einmal losgeht. Aber Fehlanzeige.
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am 7. Januar 2014
Die Protagonisten sind einfühlsam beschrieben jedoch ist die Handlung ziemlich holprig und etwas zu konstruiert. Schade, kein Vergleich mit dem hervorragenden "Moskau-Spiel".
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am 11. Februar 2012
Selten einen krimi solch schwachen sinnes gelesen wie dieses dornröschenprojekt. Ich meine, die handelnden personen müssen, als 68er epigonen (original kann nicht sein, das bin ich selbst), doch mindestens ende 50 sein, denken und verhalten sich aber wie postpubertäre studenten von höchstens 25. Hemmungslose sozialromantiker in einer wg, wie sie vielleicht anno '75 mal angesagt war, und nur das engste umfeld (Aldi-Klaus, Antifa-Konny, Riegel-Rudi, ach gottchen) ist halbwegs akzeptabel; alle, aber auch wirklich alle bullen sind entweder dumm, korrupt oder einfach nur schweine, familien mit kindern nerven, ansonsten bevölkern spießer, ausbeuter und alt- bzw. neonazis das panoptikum. Klischeehafter gehts wohl nicht mehr, der plot ist lächerlich, die handlung völlig unglaubwürdig, die auflösung an den haaren herbeigezogen. Einzig gut die (damals) aktuellen bezüge (böse "röhren", KT usw.).
Wirklich nicht mehr als 1 stern, und der auch nur rot eingefärbt ...
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am 12. April 2012
Ditfurth hat mit diesem Roman wieder solide Krimiunterhaltung abgeliefert. Bevölkert von skurrilen Typen erstreckt sich die Handlung quer durch Berlin, Stasi und Verschwörungstheorien inklusive. Trotzdem kommt der Roman nicht an die Stachelmann - Reihe heran. Das Ende war nicht ganz unvorhersehbar und hat die Spannung etwas abgemildert. Nichtsdestotrotz gute Krimiunterhaltung, die als Häppchen für kurzweiliges Vergnügen sorgt.
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am 9. Oktober 2011
Eine Berliner WG, drei eigenwillige Alt-68er, mit denen man sich sofort identifizieren kann, ein Kater von gargantueskem Appetit, eine DVD mit geheimen Daten, die kaum zu knacken ist ' das sind die Zutaten in Christian v. Ditfurths neuestem Berlinthriller. Schon bald sind Taxifahrer Matti, das immermüde Dornröschen und der dicke Twiggy in ein hochpolitisches Komplott verwickelt, bei dem alte Seilschaften aus Ost und West fleißig ihre Strippen ziehen. Die ersten Toten lassen da nicht lange auf sich warten '
Dieser Berlinkrimi ist genauso gut recherchiert wie die erfolgreichen Stachelmann-Romane des Autors, kommt aber lockerer und temporeicher daher. Schräge Typen, flapsige Sprüche und viel Lokalkolorit machen 'Das Dornröschenprojekt' zu einem 'Must Read'. Mögen die drei Berliner Kauze (samt Kater, der fast draufgegangen wäre!), die so gar nicht dem üblichen Detektivklischee entsprechen, noch häufiger in brenzlige Situationen schlittern!
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am 31. Mai 2013
Ein spannender Krimi, bis zum Schluss. Sicher nicht weit von der Wirklichkeit entfernt. Lug und Betrug in Wirtschaft und Politik. Es zeigt die Verflechtung auf und wie der einfache Bürger belogen wird. Traue vielen Politiker und vielen Managern nicht. Es geht immer um Geld.
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am 21. Mai 2012
Leider, leider kann ich mich der Rezension von "Dichter Nebel" nur anschließen.

Ein Plot, der an den Haaren herbei gezogen wirkt. Spannung kommt da kaum auf. Die Protagonisten wirken zweidimensional. Die Fallwendungen sind arg konstruiert. Das Ende ist vorhersehbar und nicht überraschend.

Der nur mäßig gelungene Versuch, ein wenig Stachelmann von Hamburg / Lübeck nach Berlin zu retten... - schade!

Ein Stachelmann mehr in seiner hohen Qualität wäre besser gewesen.
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am 15. Oktober 2013
... außerparlamentarische Opposition vom Feinsten -
dem Autor gelingt es, die Leidenschaft für Freiheit wieder aufleben zu lassen.
Ich war "damals" zu jung, um zu verstehen - danke für die historische Lehrstunde :))
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am 10. Mai 2015
Ich finde die ganze Reihe der Serie super. Spannend, politisch und scenemäßig gut getroffen! Es gibt noch andere sehr gute Krimis von diesem tollen Autor.
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