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Kundenrezensionen

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am 1. November 2015
Dieses Buch ist eine Offenbarung. Wie wir bewerten & entscheiden und warum wir dabei so oft irren - dies erläutert Daniel Kahnemann anhand unzähliger Praxisbeispiele und Experimente, die dieses Sachbuch gleichermaßen kurzweilig und interessant sis zur letzten Seite machen.
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TOP 1000 REZENSENTam 4. Februar 2013
Kahneman legt mit seinem Buch eine wissenschaftliche Biografie vor, die sowohl seinen Entwicklungsgang, wie auch Ergebnisse und Anwendungen seiner Forschertätigkeit darlegt. Berühmt wurde der Psychologe spätestens 2002 als er den "Wirtschaftsnobelpreis" für die gemeinsam mit seinem Kollegen Tversky entwickelte Prospect-Theory erhielt. Diese weist u.a. nach, dass das Menschenbild der klassischen Ökonomie - Menschen verhalten sich rational und eigennutzorientiert - so nicht haltbar ist. Die gute Nachricht: Der Sinn für Fairness und Gerechtigkeit dominiere viel öfter das blanke Eingeninteresse, als man meint. Die schlechte: Mit der Rationalität des Homo Oeconomicus ist es nicht weit her. So siege bspw. die Verlustangst im Zweifel oft über verheißungsvolle Gewinnaussichten.

Grundlegend für Kahnemans Forschungsansatz ist die idealtypische Unterscheidung zwischen zwei Denksystemen, von denen wir Gebrauch machen. System 1 ist schnell, intuitiv, assoziativ. Unser Wahrnehmen und Denken vermittelt hier oft eine trügerische Evidenz. In Wirklichkeit wird es durch Biases, heuristische Effekte, Emotionen, Vorerfahrungen, Stereotypisierungen und sogar scheinbare Belanglosigkeiten im gegenwärtigen Umfeld beeinflusst. System 2 bezeichnet das langsame, bewusste, logische, Fakten und Argumente abwägende Nachdenken.

Kahneman: "Wenn ich die Hauptstadt von Frankreich erwähne, denken Sie automatisch und ohne Mühe an Paris. Das ist das, was ich das schnelle Denken nenne: Wahrnehmung, Intuition, freie Assoziationen - das gehört alles dazu. Und dann gibt es das langsame Denken. Das benutzen wir, wenn wir sorgfältig argumentieren, oder ausrechnen wollen, was 17 mal 24 ist, oder unbekannte Zahlen schätzen - also Aufgaben für logisches Denken."

Doch auch System 2 funktioniert alles andere als fehlerfrei. Dies hat v.a. damit zu tun, dass System 1 nicht abgeschaltet werden kann und immer im Hintergrund mitläuft. Vielfältig sind dabei die Spielarten, mit denen uns dieses störanfällige System ein Schnippchen schlägt.

Wenn uns Informationen nur begrenzt zur Verfügung stehen, überschlagen wir den Sachverhalt (Heuristik). Hier unterliegen wir aber regelmäßig Wahrnehmungsverzerrungen. Die Verfügbarkeitsheuristik bspw. ist aus der Verkaufspsychologie bekannt. Wird Ware mit einem Verkaufslimit pro Käufer ausgezeichnet, greifen die Kunden besser zu.

Die Repräsentativitätsheuristik besagt, dass Menschen oft stereotyp urteilen. In einem Versuch sollten Personen anhand von Charaktereigenschaften und Lebensfeatures den Berufsgruppen Ingenieur oder Jurist zugeordnet werden. Trotz Vorab-Mitteilung über das anteilige Verhältnis der Vertreter (70:30) wurden mehr Personen als Juristen eingestuft, da die Beschreibung gängigen Klischees entsprach.

Beim Priming wird die kognitive Verarbeitung eines Reizes beeinflusst, indem zuvor durch einen anderen Reiz Gedächtnisinhalte aktiviert werden. Eine Art Grundierung wird so hergestellt. Beispiel: Wir handeln moralischer, wenn wir uns beobachtet fühlen. Schon das Augenpaar auf einem Bild über der Kaffeekasse bewirkt, dass mehr einbezahlt wird. Ein anderes Bsp.: Wenn Menschen auf das Thema "Altwerden" geprimt werden, bewegen sie sich langsamer.

Umgekehrt scheint Geld tatsächlich den Charakter zu verderben. In einem Versuch liefen vor Probanden Dollarzeichen als Bildschirmschoner auf Monitoren ab. Als einer Person im Raum scheinbar aus Versehen eine Menge Stifte zu Boden fielen, halfen signifikant weniger Leute beim aufheben, als beim Gegenversuch ohne die eingespielten Währungssymbole.

Ähnlichkeit mit diesem Mechanismus hat der Ankereffekt. Auch hier hängt die intuitive Einschätzungen vom sachfremden Informationsinput aus dem Umfeld ab. So sollten Probanden in einem Versuch zuerst ein Glücksrat drehen, dann die Zahl der afrikanischen Staaten schätzen, die Mitglied der UNO sind. Die Zahl fiel umso höher aus, je höher die gedrehte Nummer war.

Harmlos und unbedeutend? In einem anderen Versuch sollten Richter das Strafmaß für Ladendiebstähle bemessen. Zuvor ließ man sie würfeln. Warfen sie insges. eine "3", verhängten sie durchschnittlich 5 Monate, bei "9" waren es schon 8 Monate.

Von nicht zu unterschätzender Relevanz auch die Tendenz zur intuitiven Selbstüberschätzung. Erfolge schreiben wir gern unserem Können zu, Misserfolge den Umständen. Wer denkt da nicht an Wirtschaftsprognostiker und Börsenexperten, die - sich in scheinbar erfolgreichen bisherigen Prognosen sonnend - bezüglich ihrer Voraussagen zum Geschehen der letzten 5 Jahre überwiegend daneben lagen.

Kahneman dazu: "Die Prognosen von Börsenexperten etwa sind praktisch wertlos. Wer Geld anlegen will, sollte lieber Indexfonds wählen, die ohne Zutun begnadeter Spezialisten einfach nur einen Börsenindex nachbilden. Sie schneiden Jahr für Jahr besser ab als der durchschnittliche Anlagefonds, den ein hochbezahlter Experte verwaltet. Trotzdem wollen die Leute ihr Geld lieber dort anlegen, wo sie glauben, dass man etwas davon versteht - so unwahrscheinlich das der Statistik zufolge auch ist. Experten sind dort gut, wo es eher vorhersagbar zugeht. In der Börsenwelt ist das nicht der Fall."

Dabei ist ein weiterer Mechanismen von Bedeutung - der Halo-Effekt. In diesem Fall bewirkt er, dass Menschen, die die Aura des Erfolgs umgibt, von Mitmenschen unabhängig von ihrer tatsächlichen Analysefähigkeit als Autoritäten ihres Fachgebietes wahrgenommen werden.

Hier wird bereits etwas von der Praxisrelevanz und Anwendungsfeldern der Forschungsergebnisse Kahnemans sichtbar. Der Psychologe rät u.a., wo immer es sinnvoll und machbar ist, menschliche Einschätzungen durch Algorithmen, Scores, Check-Lists usw. zu ersetzen. Ein Anwendungsfeld sieht er bspw. in der Medizin. Computerprogramme würden exaktere Diagnosen stellen als Ärzte.

In den USA wurde und wird der "Vater des sanften Paternalismus" seit längerem an vielen Stellen zu Rate gezogen und antizipiert. Der bereits o.e. Faktors Verlustangst spielt dabei immer wieder eine große Rolle: Gewerkschaften fragen nicht mehr, ob Arbeiter bereit sind, auf einen Teil ihres Lohnes für die Alterssicherung zu verzichten, sondern ob sie an den Anlagegewinnen Interesse haben. Auch im Bereich Organspende stellte man fest: Fragt man die Bereitschaft dazu ab, ist die Zahl der positiven Reaktionen sehr begrenzt. Bittet man um Einspruch auf dem Hintergrund einer allgemein zulässigen Organentnahme liegt die Spendenbereitschaft fast bei 100%.

Nicht immer sind Fehlwahrnehmungen schädlich. Der Autor beschreibt die menschliche Tendenz, dem Geschehen des Lebens positiv voreingenommen zu begegnen als alles durchdringend. Optimismus, so der Autor, ist aber nachweislich einem gelingenden Leben zuträglich, wirkt sich positiv auf die physische und psychische Gesundheit aus, erhöht die Lebenserwartung, und ist ein gutes Gegengift gegen die Tendenz, Verluste mehr zu fürchten als Gewinne zu schätzen und zu begrüßen, schneidet also in puncto Zweckdienlichkeit weit besser ab, als eine stärker analytische, realitätsbezogenere Lebenshaltung.

Ähnlich verhält es sich mit dem Schmerzgedächtnis. Es mag ein Segen sein, dass wir schmerzhafte Erfahrungen nicht in dem Maß erinnern, das sie wirklich hatten. Die Länge des Erlebnisses etwa, fließt offenbar nicht mit ein. Und: sehr entscheidend dafür, wie wir etwas erinnern ist letztendlich der Ausgang. Wenn sich doch noch alles ins gute wendet dominiert dies die Gedächtnisinhalte über zuvor durchgemachte Qualen: Ende gut - alles gut.

Zu kurz kommt im Buch die Reflexion ethisch-moralischer Gesichtspunkte. Denn es kann kein Zweifel daran bestehen, dass eine gesunde Grundhaltung bestimmten Fehlwahrnehmungen von vornherein entgegenwirkt. Es sind alte Wahrheiten, dass Gier blind macht, die Angst zu kurz zu kommen, den Blick verzerrt, Verlustangst lähmt. Realitätsverleugnung und Denkfaulheit haben allzu oft mit einem Ausweichen vor der Verantwortung zu tun. Das Bequeme und Vertraute ziehen wir gern der möglicherweise schmerzhaften oder herausfordernden Wahrheit vor. Und je wertorientierter ein Mensch lebt, desto weniger Angriffsfläche wird er für Priming- oder Ankereffekte bieten, desto eher wird er dem Gruppendruck standhalten, desto weniger sich vom selbstgewissen Auftreten selbsternannter Experten beeindrucken lassen usw.

Auch bei Kahnemans Aussagen und Ratschlägen zu wirtschaftlichen Fragen werden Grenzen deutlich. Wirtschaftliche Prognosen können durchaus fundiert und sogar längerfristig zutreffend sein. Auch die gegenwärtige Krise wurde von einigen Ökonomen voraus gesehen. Wer 2007 Max Otte oder Lester Thurow las, erhielt genug Fakten und Material, um selbst als Laie nach der Lektüre bezüglich der großen Wahrscheinlichkeit nahender Turbulenzen überzeugt zu sein. Auch die derzeitige Euro-Krise wurde von einigen Experten praktisch von der Konstruktion der gemeinsamen Währung an voraus gesehen. Bedingung für die Einsichtsfähigkeit scheint zu sein, dass die eigene Interessenlage nicht zu sehr tangiert ist. Was das Investitions- bzw. Anlageverhalten im engeren Sinne betrifft, greifen Kahnemans Ideen ebenfalls zu kurz. Würden das Geld der Anleger plötzlich nur noch in Indexfonds fließen, täte dies Wirtschaft und Gesellschaft insgesamt sicher nicht gut.

Insgesamt ist Kahnemans Buch aber sehr interessant zu lesen. V.a. spürt man, dass hier eine gestandene Forscherpersönlichkeit schreibt, die stets auch in größeren Zusammenhängen dachte und der es wirklich daran gelegen ist, sein Werk für Gesellschaften und Gemeinwohl insgesamt fruchtbar zu machen. Das hebt Kahneman von Dobelli ab, der aus dem gleichen Stoff seichte Yuppie-Handbücher über die "Kunst" des "klaren Denkens" und "klugen Handelns" fabrizierte.
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am 22. September 2015
Irre zu erfahren unsere Gehin/Denkautomat funktioniert, ...dadurch wird so manches deutlich bei der Unterschiedlichen Aufnahme und Wiedergabe unter uns Menschen. Ein Buch zum besseren Verstehen der Menschen untereinander. Sehr wertvoll für eine gehobene Lebensqualität.
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am 4. März 2016
Die Materie ist zwar hinlänglich kompliziert, aber Kahneman bringt den einfachen Durchblick.
Eigentlich beweist er wissenschaftlich sogar alte Sprichwörter, wie "Aus den Augen aus dem Sinn".
Und genau das macht das Buch so verständlich.
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am 4. August 2016
Sehr gutes Buch!
Es liest sich teilweise etwas Zäh aber das was das Buch vermittelt ist Genial.
Jeder der etwas über sich selbst und das Wesen der Menschen und ihre Entscheidungsprozesse erfahren will ist mit diesem Buch bestens beraten.
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am 8. April 2013
Daniel Kahnemann erklärt in diesem Buch wie unser Verstand aus Sicht der Psychologie in Sachen Entscheidungstheorie funktioniert. Auf etwas über 500 Seiten beschreibt er u.a. an interessanten Experimenten, seinen Erfahrungen und Erkenntnissen die beiden "Systeme" im menschlichen Verstand, welche für schnelles und langsames Denken verantwortlich sind.

Gut und interessant beschrieben. Sowohl seinem Background als auch der Komplexität der Thematik geschuldet handelt es sich um ein anspruchsvolles Buch, dessen Thematik Kahnemann allerdings versucht, anschaulich zu beschreiben.

Meinem Geschmack richtet sich das Buch weniger an "Einsteiger". Wer sich aber bereits z.B. mit Entscheidungstheorie, Psychologie oder Selbstreflexion auseinandergesetzt hat oder beruflich viel zu entscheiden hat, dem kann ich das Buch sehr wohl empfehlen! Viel Zeit sollte man allerdings mitbringen
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am 21. April 2014
Man glaubt ja gerne, dass das eigene Denken richtig ist und versteht oft die Entscheidungen anderer nicht. Sie sind nicht nachvollziehbar, man kann nicht verstehen wie jemand zu einer solchen Entscheidung kommt. Die Lektüre dieses Buches erhellt viele Bereiche, die bisher eher im Nebel verborgen waren.

Die Unterscheidung in die Systeme 1 (schnelles Denken) und 2 (langsames Denken) ist genial. Wichtig ist die Erkenntnis, dass man die Alarmzeichen erkennen sollte, wenn man einen Gang langsamer und das eher träge System 2 dazu schalten sollte. Interessant sind auch die vielen Beispiele, die zeigen, wie wir zu falschen Entscheidungen kommen - immer wieder - weil der Mensch eben so denkt. Man sollte deshalb sogenannte Bauchentscheidungen gründlich mit System 2 (langsames Denken) analysieren und verifizieren, insbesondere dann, wenn viel auf dem Spiel steht, sofern Zeit vorhanden ist.
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am 20. Januar 2013
Gerda habe ich die 517 Seiten fertig und das Fazit ist: viel gelernt, aber man hätte das auf 250 Seiten genauso sagen können. Der Scheibstil ist recht schwer und es gibt viele Wiederholungen (die natürlich auch zum lernen beitragen :-).

Alles in allem recht schwere Kost, die aber mein Weltbild schon erweitert hat. Wer schnell ließt, sollte sich das durchaus mal "rein tun". Alleine schon das kalte-Hand-Experiment ist irre. Aber wie gesagt 250 Seiten hätten gereicht um das spannendste zu sagen; ich wiederhole mich.
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am 7. Januar 2013
Wow. Dieses Buch ist
a) extrem kompetent (Nobelpreisträger)
b) extrem gut zu verstehen
c) extrem nützlich - ich konnte aus praktisch jedem Artikel die eine oder andere Erkenntnis ziehen, die ich sofort in meinen beruflichen ([...]) oder privaten Alltag einbauen konnte.

Man fühlt sich an die Fische/Angeln-Geschichte erinnert: Wo andere Bücher einem den einen oder anderen interessanten Fakt / Fisch vorsetzt, bringt Kahnemann einem das Angeln bei. Sprich: er nennt nicht nur Phänomene, sondern erklärt die Mechanismen dahinter, so dass man die Theorie in eigene Praxis umsetzen kann.

Unbedingt lesen. Unbedingt.
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am 22. Mai 2013
D. Kahneman beschreibt in diesem aufschlussreichen Buch, wie anfällig wir für Denkfehler aller Art sind. Besonders wenn es um statistisches Denken geht, sind wir meist Überfordert. Insgesamt lässt einen dieses Buch oft daran zweifeln ob man noch ein selbstbestimmtes und rational entscheidendes Wesen ist (ähnlich wie "Conncted! Die Macht der sozialen Netzwerke"). Nachdem Darwin uns die Krone der Schöpfung entrissen hat, lässt Kahneman uns ganz nackt zurück, mit viel Zweifel an unserer Rationalität. Die Einteilung in zwei Denksysteme erscheint mir zwar künstlich aber sie funktioniert sehr überzeugend wenn es darum geht, unser Denken zu erklären. Vermutlich kann jeder dieses Buch mit großem Gewinn lesen.
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