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Mein Leben
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
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am 27. September 2013
Aus gegebenem Anlass wieder gelesen. Und dann stolpere ich heute im Spiegel über folgenden Satz von Volker Hage: "Denkbar sogar, dass es diese beiden deutschen Epen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts sind, die überdauern werden: Die Blechtrommel einerseits, Mein Leben andererseits." Um mit MRR zu sprechen: er hat den Verstand ganz und gar verloren. "Mein Leben" ist gut und flüssig geschrieben, das Leben von MRR hochinteressant, aber, nein, grosse Literratur ist es nicht. Aber trotzdem absolut lesenswert; allein schon wegen den Erinnerungen an die Berliner Schulzeit und die Verfolgung im Ghetto. Eine beeindruckende Lebensgeschichte, eine Liebeserklärung an die Literatur und die deutsche Sprache mit vielen intelligenten Überlegungen und amüsanten Anekdoten.

Leider wiederholen sich einige Themen gar zu oft und sein Verhältnis zu Schriftstellern im Nachkriegsdeutschland (das grossen Raum einnimmt) ist, von 2013 gesehen, nur bedingt interessant, jedenfalls für in der 70ern geborene. Selbst den Historikerstreit habe ich nicht bewusst miterlebt (ich war 13/14) und ist für mich längst überwundene Geschichte, die keine Gefühle oder Erinnerungen weckt. Für Ältere wohl interessanter zu lesen. Ich glaube von MRR stammt das Bonmot, dass man nicht mit allen Frauen schlafen kann, dass man es aber zumindest versuchen sollte, aber die Beschreibung seiner Eroberungen grenzen an pure Angeberei (auch das ist er ja nicht so weit von Grass weg!).

Dennoch, eine Pflichlektüre für jeden Literaturinteressierten. Man bekommt auch wieder Lust einige vor sich hinverstaubende Klassiker wieder aus dem Bücherregal zu holen und vielleicht mal wieder ein paar Gedichte zu lesen.
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am 5. Januar 2014
Man glaubt, in ihn förmlich sprechen zu hören, wenn man seine Autobiographie liest: Sein Lispeln, sein rrrrollendes "R". Und man sieht den stets erhobenen und wedelnden Zeigefinger des notorischen Besserwissers.

Sein literarisches Urteil war Gesetz. Manchem deutschen Autor ist er ein Leben lang auf die Nerven gegangen. Manchen hat er vernichtet: "Ich gelte weiterhin als ein Mann der literarischen Hinrichtungen." Seine negativen Kritiken hat er in dem Buch "Lauter Verrisse" dokumentiert. Martin Walser hat aus literarischer Notwehr gar einen Roman über ihn, den Großkritiker, geschrieben, in dem er ihn, den Großkritiker ums Leben kommen lässt. Denn gar nicht selten war MRR bösartig: "Manchmal ist eine Schreibblockade für die Leser ein Segen, das wollen wir nicht vergessen."

Auch im an sich genialen Sendeformat "Das literarische Quartett" reduzierte MRR seine Kollegen, erwachsene Menschen, zu Statisten und seinen Stichwortgebern. Kaum einer, der ihm widersprach, nicht hat einmal sein ehemaliger Chef bei der "ZEIT" Hellmuth Karasek: MRR wusste es immer besser - nur nicht immer richtig:

Gibt es im ,Quartett` ordentliche Analysen literarischer Werke? Nein, niemals. Wird hier vereinfacht? Unentwegt. Ist das Ergebnis oberflächlich? Es ist sogar sehr oberflächlich."

Doch, wer immer Recht hat, hat wenig Freunde. "Je größer mein Erfolg, desto häufiger bekam ich Neid und Mißgunst zu spüren." Die einzige Frau in der Runde hat dann irgendwann gepasst. Danach war das Quartett ein Terzett - und bei weitem nicht mehr so interessant.

Und keinesfalls war jedes von ihm hoch gelobte Buch lesbar, Getreu dem Goetheschen Motto: "Je inkommensurabler und für den Verstand unfaßlicher eine poetische Produktion ist, desto besser" erwiesen sich viele Bücher als Fehlkäufe. "Um das, was ich sagen wollte, erkennbar und faßbar zu machen, habe ich mir häufig erlaubt zu übertreiben und zu überspitzen." Es ist wohl so ähnlich wie bei den Restaurantkritikern, die nur noch in Sterne-Restaurants essen: Das literarisch Elitäre macht nicht jeden satt. Doch, wer es als Autor schaffte, von ihm öffentlich gelobt zu werden, war ein gemachter Mann (seltener: Frau). Denn Marcel Reich-Ranicki schrieb nicht nur leidenschaftliche Verrisse ebenso wie leidenschaftliche Lobreden.

"Im Grunde kennt die Literatur nur zwei große Themen: Die Liebe und den Tod. Der Rest ist Mumpitz."

Sein Lebensweg war zeitgeistig lebensbedrohlich und beschwerlich - doch immer wollte er Kritiker werden. Für dieses Ziel war ihm fast jedes Mittel recht. Selbstbehauptung im Überlebenskampf. Das hinterlässt Spuren. Er hat viele Jahre für "DIE ZEIT" gearbeitet und später als Literaturchef der "FAZ". Literatur, das war sein Lebenselixier: "Die Literatur ist mein Lebensgefühl".

"Ich begriff, daß sich in der Literatur etwas finden und erkennen ließe, dessen Bedeutung nicht zu überschätzen sei - man könne sich selber finden, seine eigenen Gefühle und Gedanken, Hoffnungen und Hemmungen."

Im Jahre 1958 wurde er Mitglied der renommierten "Gruppe 47". Doch bereits im Jahre 1961 entzündete sich Kritik an seiner Person, deren Schärfe im Urteil gefürchtet war. Er bekennt selber: "Leicht war die Zusammenarbeit mit mir nicht."

Alles hat er ertragen, was die Deutschen ihm, seiner Familie, seinem Volk angetan haben. Und doch blieb er den Deutschen gegenüber wohlgesonnen, und das, so lernt und versteht man in diesem Buch, einzig aus tiefer Liebe zur deutschen Literatur: "Ohne Liebe zur Literatur gibt es keine Kritik." Und nur der quält sich, der sich wichtig nimmt. Dabei ist er selber wohl so, wie er über Schriftsteller urteilt: "Ich habe noch nie einen Schriftsteller kennengelernt, der nicht eitel und egozentrisch gewesen wäre, es sei denn, es war ein besonders schlechter Autor."

"Ohne Eitelkeit gibt es kein Schreiben. Egal, ob Autor oder Kritiker - Eitelkeit muss dabei sein. Sonst entsteht nichts. Thomas Mann war wahnsinnig eitel, Richard Wagner auch, und Goethe und natürlich Schiller."

Dass Literatur einen Beitrag zu einer besseren Gesellschaft leisten kann, daran hat MRR Zweifel. Schriftsteller können seiner Meinung nach nichts ändern. "Nein, an eine nennenswerte pädagogische Funktion der Literatur habe ich nie ernsthaft gedacht." Und auch die von ihm geliebten Großschriftsteller Mann, Proust, Kafka "dachten sie nicht im entferntesten daran, mit ihrer Prosa die Welt zu verändern."

Er erinnert an eine Aussage von Thomas Mann, "daß ein Schriftsteller ein Mann ist, dem das Schreiben schwerer fällt als allen anderen Leuten."

Hilfreich auch seine Ausführungen über die unterschiedliche Rezeption von literarischen Werken in verschiedenen Altersphasen:

"Muß alt werden, um den "Lear" zu begreifen, zu bewundern? Muß man jung sein, um sich für "Romeo und Julia" zu begeistern?" (...) "Ähnlich erging es mir mit einem (...) Roman von Hesse, dem "Steppenwolf". Ich habe ihn, nicht ganz freiwillig, dreimal gelesen: In den dreißiger Jahren war ich entzückt, in den fünfziger Jahren enttäuscht und in den sechziger Jahren entsetzt!"

Und was genau hat MRR an der Literatur so fasziniert?

"Jeder weiß, dass das Leben irgendwann endet. Aber selten machen wir uns klar, dass wir selbst es sind, die sterben werden. Während die Welt ungerührt weiterexistiert. Literatur öffnet uns manchmal für Momente die Augen für diese Wahrheit, vor der wir sie sonst zumeist schließen."
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 10. Oktober 2015
Ist es erlaubt, eine Kritik / eine Rezension über die Biographie des bekanntesten Literaturkritikers Deutschlands zu schreiben? Sicherlich. Aber würde es Marcel Reich-Ranicki gefallen, wenn Leser - und noch dazu nicht immer die hellsten -, so etwas tun? Ich denke eher nicht.
Ich habe das Buch grade beendet und möchte es nun trotz meiner Bedenken bewerten.
Dies vor allem, um die Menschen, die sich überlegen das Buch zu kaufen, zu motivieren.
Mich haben einige der Bewertungen, die ich hier zu diesem Buch lesen musste, erschrocken und auch entsetzt. Alles unter 4 Sternen ist für mich schwer nachvollziehbar und die 1 Sterne Bewertungen sind völliger Blödsinn.
Mich persönlich hat das Buch beeindruckt. Marcel Reich-Ranicki beschreibt sein langes und sehr ereignisreiches Leben. Dies tut er in seinem ganz persönlichen Stil. Ich konnte beim Lesen schon fast seine Stimmt hören. Diese immer kritische, akzentuierte und manchmal auch schelmisch belustigte Stimme hat mich beim lesen begleitet.
Als Autor schafft er es, seine bewegende Lebens- und Leidensgeschichte im Dritten Reich spannend und bewegend zu erzählen. Die Zeit im Warschauer Ghetto ist eine erschreckende Dokumentation der Angst und Gewalt.
Trotz aller Umstände, schafft es Reich-Ranicki, auch eine objektive Sprache zu bewahren. Er bringt nur wenige, aber dann sehr treffende Wertungen ein.
Was mich vor allem an diesem Buch begeistert hat ist, dass man das ganze Buch über, seine Liebe zur Literatur spüren kann. Eingebaut in seine Lebensgeschichte, stellt er sehr viele Bücher und Autoren vor, die für ihn eine bedeutende Rolle gespielt haben.
Für mich war es sehr interessant, nebenbei viel über die deutsche Literaturgeschichte zu lernen und ich kann mir aber auch vorstellen, dass sich darauf auch die teilweise schlechten Bewertungen beziehen. Denn für jemanden, der an einer intellektuellen Literatur kein Interesse hat, muss dies entsetzlich langweilig sein. Wenn einem Namen wie Mann, Grass oder Böll nichts sagen, wir man sich nur schwerlich mir dem Buch vergnügen können.
Ich kann also dieses Buch jedem empfehlen und auch wirklich ans Herz legen, der sich für eine spannende Lebensgeschichte, persönliche Erlebnisse im zweiten Weltkrieg, die Liebe und für die deutsche Literaturgeschichte interessiert.
Für mich glänzt Marcel Reich-Ranicki in seiner Biographie mit Tiefsinn, einem großen Wissen und auch mit kritischen Gedanken (auch sich selbst gegenüber) und zum Glück auch mit Ironie und Witz.
Sicherlich sind Geschmäcker verschieden, auch bei Literatur. Aber scheitern die 1 Sterne Bewertungen hier nicht an der Geschmacksfrage, sondern eher an der Intelligenzfrage ;-).
Von mir eine klare Kaufempfehlung!
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 6. Oktober 2016
Ich mag den Schreibstil von Marcel Reich-Ranicki. Das Buch liest sich leicht und ich freue mich jeden Abend darauf. Insbesondere die ersten Zweidrittel haben mich in ihren Bann gezogen. Im letzten Drittel springt MRR und es kommt zu Überschneidungen der Ereignisse. Trotzdem bin ich begeistert. Und ganz nebenbei bekommt man persönliche Einblicke in die deutsche Zeitgeschichte. Diese Lektüre täte so manchem gut, der die Verganghenheit zu vergessen haben scheint.
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am 26. November 2011
Marcel Reich-Ranicki erzählt in seiner Autobiografie gelebte Geschichte. Sie ist spannend wie ein Roman und doch weiß man, das sind die existenten Erlebnisse eines Mannes. Als Jude in Polen geboren, kam er als 9jähriger Junge ins "Land der Kultur" nach Berlin. Schon in jungen Jahren lernte er die Literatur und das Theater lieben. Aber nur wenige Jahre später erlebte er ein ganz anderes Berlin. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten lebte er nun in einem Land, in dem Juden zunächst schikaniert, dann verfolgt, deportiert und vergast wurden. Auch seine geliebten Bücher sah er brennen. Er selbst wurde nach Warschau ausgewiesen. Dem Warschauer Ghetto, in dem er mit seiner Frau Tosia unter unmenschlichen Bedingungen ums Überleben kämpft, entkamen beide nur mit viel Glück den deutschen Exekutionskommandos und fanden Unterschlupf bei einem polnischen Ehepaar. Nach dem Ende des Krieges blieben die Reichs zunächst in Polen, unter anderem war er für den Geheimdienst tätig, aber nie verlor er die Literatur aus den Augen. Bis er dann die sich ihm bietende Gelegenheit nutzte und mit Frau und Sohn nach Deutschland zurückkehrte. Beeindruckend ist besonders seine Art, sein Leben zu schildern, in einfachen Worten, unmissverständlich, schnörkellos, ohne Bitterkeit, selbstkritisch und - wie ich finde - sehr berührend und trotzdem unterhaltend. Die Jahre, in denen er ständig um sein und das Leben seiner Lieben bangen musste, beschreibt er mit großer Distanz, dafür sehr detailliert. Wie ein roter Faden zieht sich die Literatur durch sein Leben und letztlich gelang es ihm, auch ohne akademische Ausbildung, seinen Kindheitstraum, Literaturkritiker zu werden, verwirklichen. Er machte sich schnell einen Namen, wurde und wird von den Autoren eher gefürchtet als geliebt. Durch seine Literatursendung "Das literarische Quartett" wurde er auch in der breiten Öffentlichkeit bekannt, seine Verrisse sind teilweise legendär. Neben den historischen Ereignissen, die Reich-Ranicki in seiner Autobiografie so prägnant beschreibt, gibt er gleichzeitig auch einen Abriss über die deutsche Literaturgeschichte des 20. Jahrhunderts, den ich in dieser Form bisher nirgendwo fand. Habe ich MRR als Kritiker schon immer geschätzt, habe ich jetzt auch den Menschen Marcel Reich-Ranicki im Blick und sehe ihn ein wenig mit anderen Augen. Er lebt zurückgezogen, Freundschaften scheinen immer nur Nähe auf Zeit zu sein. Er ein polarisiert, hat eine eigene Meinung und vertritt diese vehement, auch wenn er andere damit gelegentlich brüskiert.

"Mein Leben" ist wohl eine der bemerkenswertesten Biografien, die ich bisher las. Dieses Buch bekommt meine unbedingte Leseempfehlung. Marcel Reich-Ranicki hat als einer der letzten Zeitzeugen des 20. Jahrhunderts viel zu berichten.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 24. Januar 2017
Marcel Reich-Ranicki ist stets umstritten gewesen und eine Person vollauf als positiv oder negativ zu bewerten ist sicherlich zu schlicht.
Mit diesem, seinem Buch verhält es sich nicht anders. Ich selbst konnte das Buch kaum aus der Hand legen und mochte seinen Schreibstil sehr. Es wirkt nicht angestrengt, sondern voll und ganz und so ist es ja: Wie eine private Geschichte, welche man frei heraus erzählt, von seinen Interessen und Meinungen, von dem, was ihm lieb war, von Dingen, so wie er sie empfunden hat. Darüber lässt sich kaum urteilen, denn dies ist persönlich.

Wer sich für Literatur und Theater interessiert ( und das sollte man vielleicht, wenn man ein Werk von ihm liest), wird angetan sein von seinen Beschreibungen, von seiner Hommage. Seine Meinungen müssen sich nicht mit den eigenen decken, doch ist es interessant zu lesen, welche Werke ihn beeinflussten und beeindruckten. Das ein oder andere Stück wird den Leser sicherlich gewinnen oder gänzlich inspirieren.

Seine Erlebnisse im Krieg sind anschaulich, fast sachlich beschrieben und überaus ergreifend. Mehrere Seiten musste ich immer wieder lesen, um sie nur irgendwie ermessen zu können.

Verdiente 5 Sterne.
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am 10. Dezember 2013
Eine faszinierende Autobiographie von einem spannenden Intellektuellen, der zeitlebens ganz nah an den schrecklichen wie positiven Entwicklungen der Zeit war. Spannend zu lesen mit vielen Einblicken in historische Facetten, über die ich in dieser Art noch nichts gehört habe. Etwas merkwürdig finde ich allerdings die Distanz bei allen persönlichen Angelegenheiten. Sowohl seine Beziehung zu seinen Eltern und seiner Frau als auch seine Hochzeit und die Geburt seiner Tochter sind ihm nur wenige, recht unpersönliche Sätze wert. Trotzdem sehr lesenswert, finde ich.
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Marcel Reich-Ranicki's Lebensgeschichte ist beeindruckend. Sie ist unterhaltsam, ernsthaft und ergreifend geschrieben. Sie fesselt und macht nachdenklich. Sie ist ein Buch, dass Geschichte, Pflicht, Menschenwürde "lehrt". Ich habe schon die Printausgabe geschätzt. Von ihm selbst gelesen erhält dieses einmalige und beeindruckende Leben, das keine Untiefe, keine Dunkelheit und auch keinen Funken Licht und wertschätzende Dankbarkeit auslässt, eine ganz eigene Lebendigkeit. Wie gut, dass es dieses Dokument in dieser Form gibt! Es sollte von Generation zu Generation gelesen und gehört werden!
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am 20. Oktober 2013
Schon bei dem ersten Satz ist man wie gefesselt an dieser Geschichte. Sie lehrt uns nicht nur viel über die deutsche Geschichte (vergangene, sowie gegenwärtige Geschichte), sowie viel von unserer Kultur.
Ausgesprochen gut erzählt, aber das wissen wir.
Ich weiss gar nicht, wie oft ich diese Hör CD bereits gehört habe. Das Buch dazu habe ich inzwischen auch gekauft und gelesen, sowie weitergereicht an Familie und Freunde.
Was mich immer wieder erstaunt, ist wie er, der so viel Leid in seinem Leben ertragen musste, der fast seine ganze Familie auf grausamster Weise verloren hat, so nüchtern und hoffnungsvoll auf Deutschland blicken kann.
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am 12. Oktober 2017
Eine sehr bewegende Geschichte!
Ich habe mich sehr über dieses Buch gefreut!
Nachdem man dieses Tolle Buch gelesen hat sollte man auch die Verfilmung anschauen!
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