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am 11. März 2015
Wer sich Gedanken über die Zukunft macht , sollte dieses Buch einfach lesen. Es macht einem die Tore zur Wahrheit des Kapitalismus auf und erklärt alles was damit zu tun hat. LESENSWERT !
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am 7. Januar 2004
Das Buch enthält viele Informationen zum Thema ‚Marke'. Zu allererst wird auf die Entstehung des ‚Phänomens Marke' eingegangen, die rasante Verbreitung und die Vermehrung der Werbung. Nachdem ‚Stars' vereinnahmt wurden, um besagte Reklame zu pushen, drang die Marke immer weiter in öffentliche Einrichtungen wie Schulen und Universitäten ein und schlich sich dort klammheimlich ins Alltagsleben. Jugendliche morden teilweise für Markenkleidung; werden also auch von ihr geformt. Weiterhin bringt ‚No Logo' die Verdrängung kleiner Einzelhändler zur Sprache, den Verlust heimischer Arbeitsplätze und die Ausbeutung von Billiglohnländern (erschreckend niedrige Löhne, überlange Arbeitszeiten, unbezahlte Überstunden, Schikanierung von Schwangeren, Kinderarbeit, ...). Im letzten Teil des Buches wird verstärkt über den Kampf gegen Marken berichtet, der sich beispielsweise im Überkleben von Reklameplakaten äußert, aber auch in Aufklärungskampagnen von und für Betroffene(n) (in besagten Billiglohnländern) selbst. Dieses Buch ist meiner Meinung nach sehr wichtig, macht es doch auf sehr viele Missstände bei den Konzernen (Empfehlung hierzu auch: „Schwarzbuch Markenfirmen" von Klaus Werner und Hans Weiss) aufmerksam, ob es nun in der Dritten Welt oder in Europa/Nordamerika ist. Durch viele Beispiele und Zahlen wird das Ganze hervorragend belegt und greift die Marke an sich und ihr gesamtes Image an. Natürlich produzieren auch ‚No Name' - Produkte in Entwicklungsländern, doch sie verkaufen sich selbst meist nicht so sehr als Wohltäter wie die Großkonzerne und geben sicher auch nicht solch enorme Werbekosten aus. Alles in allem ein sehr gutes und informatives Buch!
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am 24. Februar 2016
Was in den letzten Jahren bzw. Jahrzehnten abgelaufen ist, kann man eigentlich erst dann verstehen, wenn man „No Logo” (und danach sicherlich noch einige andere Bücher zum Thema) gelesen hat. Die unselige Rolle Amerikas, der Triumphzug der Neoliberalen Lehre mit allen verästelten Auswirkungen auf das, was wir heute gemeinhin als „Globalisierung” bezeichnen, all das führt uns Naomi Klein plastisch und äußerst detailreich vor Augen.
Dieses Buch hilft, die Welt so zu sehen, wie sie (leider) immer mehr ist.
Für mich eine dringende Empfehlung.
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am 27. März 2001
Ein vorweg: No Logo ist keine objektive Studie, sondern ein aus links-intellektueller Sicht geschriebenes Buch mit klarer politischer Aussage. Nur zum kleineren Teil geht es um die Auswirkungen von Werbung auf unser tägliches Leben. Um Marketing, dass das öffentliche Bild bestimmt und unaufgefordert immer mehr öffentliche Plätze - geistige wie tatsächliche - vereinnahmt. Um Markenklamotten, für die Schüler zu Straftätern werden, den Schriftzug, der längst eine Art überhöhter Talisman ist. In diesem Teil ist das Buch teilweise scharfsinnig, stellt Bezüge und Strukturen her, etwa die Beziehungen von Kultursponsoring und der Kultur selbst. Leider geht die Autorin viel zu wenig auf die Auswirkung der Werbung auf den Konsumenten ein: was hat sich langfristig bei den Leuten durch Marken-Branding verändert, wer kauft was, usw? Zum insgesamt größeren Teil geht es aber um die Machenschaften von Konzernen wie Nike oder Gap, die nur noch Werbung herstellen - und die eigentliche Entwicklung von Produkten den sogenannten „Sweatshops" in der dritten Welt überlassen. Sweatshops heißen die abgeschirmten Turnschuh- oder Jeansfabriken, in denen an der Tagesordnung sind: Hungerlöhne, zwangsweise Überstunden, Schwangerschaftstests, sexuelle Belästigung und sogar Kinderarbeit. Die Autorin macht Vorschläge, wie die Ungerechtigkeiten beseitig werden können. Leider wirkt das ganze teilweise albern, etwa wenn sie zum Verändern von Anzeigenmotiven und Images aufruft. Letztlich jedoch zeigt sie gangbare Wege: Globale politische Lösungen im Rahmen von Abkommen, gleichzeitig aber „Hilfe zur Selbsthilfe", etwa bei Arbeitern in Sweatshops. Insgesamt ein gutes Buch, in dem dermaßen viele Fakten über unsere Geschäfts- und Marken-Welt zu finden sind, als das man ihm seine politische Schlagseite ernsthaft vorwerfen kann.
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am 7. August 2004
Die Stärke des Buches von Naomi Klein besteht meiner Meinung nach in der sorgfältigen, gut recherchierten Darstellung der Produktionsmethoden vieler Großkonzerne.
Auch der Einfluß des "Brandings" auf das öffentliche Leben (Verlust "markenfreien" Raums etc.) und die Geschäfts-und Marketing- "Philosophien" einiger Multis werden gut nachvollziehbar beschrieben.
(Für mich) nicht nachvollziehbar ist, dass Klein an einigen Stellen den Eindruck erweckt, gegen das Vorhandensein von Marken "an sich" zu sein- auch das auf dem Buch befindliche Logo "One Earth Spirit" ist definitiv eine Marke- der Konsument sieht das Label und weiß, dass er es hier mit einem Buch zu tun hat, dem eine gewisse Einstellung (in diesem Falle konzernkritisch) zugrunde liegt.
Insgesamt geht Klein nicht genug in die Tiefe- so weist sie z.B. an vielen Stellen auf die Kooperation internationaler Multis mit den diktatorischen Regimen der Länder, in denen sie produzieren, hin, wirklich konkretisiert werden diese Verflechtungen jedoch höchst selten. Höchst oberflächlich bis gar nicht vorhanden ist auch eine Betrachtung der Rolle, die Nationalstaaten oder internationale Institutionen in dem von ihr mit Recht kritisierten Wirtschaftssystem spielen; kurioserweise wird jedoch gegen Ende des Buches mit einem (!!!) Satz erwähnt, dass der Kapitalismus in der vorhandenen Form überhaut nicht existieren könnte, wenn ihn die Staaten mit ihrer Politik zu unterbinden wüßten.
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am 14. Februar 2017
Man erfährt, wie die Konzerne hinter den Kulissen agieren, um jeden Preis Gewinne maximieren, Kunden für dumm verkaufen und dies alles zu Lasten der Umwelt, des sozialen Gefüges und der Dritten Welt. Dieses Buch sollte wirklich jeder lesen, der z.B. gerne Markenklamotten kauft oder Disney für einen sympatischen Konzern hält.
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am 25. Oktober 2015
Super interessantes Buch!
Auch wenn es vor 15 Jahren veröffentlicht wurde, ist es sehr spannend und interessant zu lesen.
Ich bereue den Kauf nicht
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am 18. Oktober 2001
Durchaus eine interessantes Buch. Es werden zwar darin kaum Thesen entwickelt, dafür aber genug Beispiele angeführt, die aber Großteils dem US-Amerikanischen Raum entspringen und insofern auf Europa nicht ohne weiteres umlegbar sind. Bemerkenswert ist der Werdegang der Autorin, die in der political-correctness Bewegung groß wurde und nach eigenen Angaben diesen Ansatz zu überunden haben glaubt. Leider argumentiert sie aber letztendlich nach wie vor aus demselben System heraus. Grundübel ist ihr die Marke und die aggressiven Vermarktungsformeln. Den Ansatz, Konsum an sich kritisch zu hinterfragen lehnt sie ab, das erscheint ihr nicht massentauglich. Es bleibt die Frage, welche Alternativen sie vorschlägt, das Radikalste was sie sich vorstellen kann scheint ein Wirtschaftssystem von Klein- und Mittelbetrieben zu sein. Alles andere als eine neue Idee. Eine Bestandsaufnahme amerikanischer Befindlichkeit, die das dort vorherrschende systemunkrtische Denken einzementiert, indem sie nur kleine Verbesserungen vorschlägt.
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am 26. Juli 2001
Wer dieses Buch einmal gelesen hat, der kauft (hoffentlich) nie wieder Produkte "made in Tawain, China, Indonesia" etc. Jedes Kind, das erfährt, daß andere KINDER für nur wenige Pfennige Lohn die sauteuren Nikes herstellen müssen - unter unwürdigen Arbeitsbedingungen (Mädchen, die ihre blutigen Binden vorzeigen müssen, da Schwangere nicht beschäftigt werden!. Z.B.)- dieses Kind wird vielleicht aufhören können, diese Marken als Statussymbole zu sehen. Eltern könnten sich von dem Markenrausch ihrer Kids befreien, und die Konsumenten generell Produkte kaufen, die unter menschenwürdigen Bedingungen , also: "made in Italia" oder ähnlich, produziert werden. Das Buch ist aufrüttelnd. Mit sehr klaren Analysen, weshalb es so ist wie es jetzt ist, und mit guten Beispielen, wie man sich (auch organisiert) dagegen zur Wehr setzen kann. Die Weltmacht haben ja schon lange nicht mehr irgendwelche Politiker. Bisher glaubte ich immer, die Mächtigen dieser Welt seien die Medienmogule. Jetzt weiß ich, ebenso mächtig sind Konzerne wie Nike und deren Logos. Und das sollte jede(r) wissen. Naomi Kleins Buch ist einfach gut und ungeheuer wichtig und nebenbei: es ist auch wunderbar zu lesen. Für mich derzeit DAS Geschenk an Freunde.
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No Logo birgt nichts neues für einen Menschen der mit halbwegs offenen Augen und Ohren durchs Leben geht. Alles was dort zu lesen ist, Kinderarbeit, Okkupierung des öffentlichen Raums etc. hat man schon gehört, bzw. sich denken können. Das Buch besteht aus einer endlosen AUFLISTUNG diverser Schandtaten internationaler Unternehmen, tiefergehende ANALYSE fehlt vollends, Schwarz-Weiss-Malerei ohne Ende. Alternativen noch nicht mal im Ansatz, wobei ich natürlich nicht behaupten möchte, dass Kritik immer Alternativvorschläge umfassen muss.
Alles in allem: Die Aussage "Marken sind böse" (ein Statement über das man sicher diskutieren kann) bedarf nicht 460 Seiten, ein Essay von vielleicht 50 Seiten hätte die Message genauso gut/mittelmässig rübergebracht.
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