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Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen
42
3,7 von 5 Sternen
Der verbotene Schlüssel
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:9,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


VINE-PRODUKTTESTERam 1. November 2010
Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Sophia ist 14 Jahre alt und hat vor zwei Jahren ihre Eltern bei einem Autounfall verloren. Nun ereilt sie die Nachricht, dass sie von ihrem Großvater, von dessen Existenz sie bislang nichts wusste, verschiedene Dinge geerbt hat. Das Erbe entpuppt sich als Faberge-Ei in dem eine geheimnisvolle Uhr steckt, ein dazu gehöriger Schlüssel und ein handgeschriebenes Buch. Sophia, die ihre Neugierde nicht zähmen kann, zieht die Uhr auf, bevor sie die Notizen gelesen hat, die ihr Großvater ihr hinterließ und landet unvermittelt in der künstlich geschaffenen Welt Mekanis, die sich in der Uhr befindet. Dort trifft sie auf den Jungen Theo, der in dieser Welt seit fast 2000 Jahren festsitzt und auf Oros, den Herrscher der Zeit.

Ralf Isau erzählt in seinem neuen Roman nicht nur von verschiedenen Welten sondern auch von verschiedenen Zeiten, denn neben den Sprüngen zwischen der Welt, wie wir sie kennen und der Welt Mekanis, die sich in der Uhr befindet, gibt es es einen Erzählstrang aus der Sicht Theos, der berichtet, wie es zu der Entstehung der künstlichen Welt und seiner Gefangenschaft dort gekommen ist. Gerade dieser Strang, der von der Antike bis in die Renaissance reicht, hatte es mir beim Lesen angetan, den er ist der humorvollste, philosophischste Erzählstrang dieser Geschichte. Aber auch in der Gegenwart gibt es viele Denkanstöße, mit denen sich der Autor an seine Leserschaft wendet: Was bedeutet die Zeit? Welchen Stellenwert haben Gefühle? Welche Kraft haben unsere Gedanken? Wie wichtig ist Vertrauen? Was bedeutet Freundschaft? Ralf Isau bringt dies seinen Lesern nicht nur über die Protagonisten in unserer Welt nahe sondern auch über die Protagonisten in der Welt Mekanis. Theo schart dort ein Grüppchen sehr skurriler Figuren um sich, die mich beim Lesen nicht nur vom Aussehen sondern auch vom Verhalten und von der Erzählung her sehr oft an das Buch "Der Zauberer von Oz" erinnert haben. Fast scheint Ralf Isaus Buch in dieser Hinsicht eine Hommage an den Schriftsteller Lyman Frank Baum zu sein. Langeweile kommt auf den rund 500 Seiten fast nie auf, denn Ralf Isau legt in in seinem Buch ein rasantes Tempo vor und setzt seine Protagonisten vielen Kämpfen und brenzligen Situationen aus, in denen sie all ihren Mut und ihre Schläue unter Beweis stellen müssen.

Ralf Isaus Schreibstil lässt fremde Welten und die Vergangenheit vor dem inneren Auge plastisch erstehen, schien mir jedoch von der Wortwahl her an manchen Stellen zu komplex für die angepeilte Zielgruppe der Kinder und Jugendlichen. An anderen Stellen wiederum wurde dieser Eindruck wieder wett gemacht. Es kann bisweilen sehr komisch sein, wenn einem Jungen aus der Antike versucht wird zu erklären, was Burger sind oder wie das Internet funktioniert.

Ich für meinen Teil kann nach der Lektüre sagen, dass ich froh bin, nicht in einer Welt wie Mekanis leben zu müssen. Unsere Welt mag nicht die Beste sein, aber vielleicht erreicht Ralf Isau bei den Lesern seines Buches, dass in ihnen den Wunsch entsteht, sie nicht so leblos und mechanisch werden zu lassen wie die von ihm erschaffene Welt Mekanis.
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am 27. Oktober 2010
Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Die vierzehnjährige Vollwaise Sophia ahnt nicht, welches Abenteuer sie erwartet, als sie von ihrem Opa ein wertvolles Fabergé-Ei erbt, in dessen Inneren sich ein merkwürdiger Mechanismus befindet, zusammen mit einem kleinen Schlüssel. Vor der Benutzung warnt ihr Opa sie aber ausdrücklich in einem Buch, dass er ihr ebenfalls hinterlassen hat. Durch dieses erfährt Sophia vom Herrscher der Zeit, Oros, dessen von ihm erschaffene mechanische Welt Mekanis in eben jenem Mechanismus, einer Weltenmaschine, stecken soll. Völliger Quatsch, denkt sich Sophia anfangs, bevor sie auf der Straße den unheimlichen alten Mann trifft, der seine strahlenden Augen, die so hell wie die Sonne sind, hinter einer dunklen Sonnenbrille verbirgt. Soll der beschriebene Oros nicht genau solche Augen haben? Und warum ist ihre Uhr in seiner Gegenwart stehengeblieben?

Um sich selbst zu beweisen, dass die Geschichte um den Herrscher der Zeit doch nur ein Hirngespinst ihres Opas ist, steckt Sophia wenig später den Schlüssel in den kleinen Mechanismus - und landet prompt in der mechanischen Welt Mekanis. Dort trifft sie auf Theo, der seit zweitausend Jahren in dem Ei gefangen ist. Er hilft ihr bei der Flucht vor den seelenlosen, mechanischen Wesen, die Mekanis bevölkern, zurück in die Menschenwelt. Und von ihm muss sie auch erfahren, dass Oros, der es vor Jahrhunderten ebenfalls geschafft hat, in die Menschenwelt zu entkommen, offenbar für den Tod ihrer Eltern und ihres Opas verantwortlich ist. Nun will er die Menschenwelt für immer erstarren lassen, um seine Schöpfung Mekanis dadurch zum Leben zu erwecken. Nur Theo scheint zu wissen, wie man den Herrscher der Zeit aufhalten kann. Doch dazu muss Sophie erst Theos ganze Geschichte erfahren. Derweil rücken Oros und seine Spione immer näher...

Die Idee zum Buch lieferten Isau die zehn fehlenden Tage zwischen dem 4. und 15. Oktober 1582 im gregorianischen Kalender. Was wäre, wenn der Herrscher der Zeit diese Tage gelöscht hatte, um seine Existenz zu verbergen?

Die Idee klingt gut, aber vom Buch habe ich mir mehr erwartet. Ralf Isau mag durchaus ein sehr guter Autor sein, aber bei diesem Buch ist der Funke einfach nicht übergesprungen. Das mag daran liegen, dass ich nicht richtig mitfiebern konnte mit den Charakteren. Sie wuchsen mir einfach nicht sonderlich ans Herz, wie ich es bei einem Jugendbuch erwarten würde. Vielleicht lag das daran, dass bei der ständigen Flucht vor Oros nicht allzu viel Zeit für die Charakterentwicklung geblieben ist.
Auch war das Buch streckenweise sehr langatmig. Besonders die Rückblicke in Theos Vergangenheit waren trotz des interessanten Schauplatzes Mekanis eher langweilig und unterbrachen die Handlung in der Menschenwelt immer genau dann, wenn es gerade spannend wurde. Manchmal bekam ich auch das Gefühl, Ralf Isau wollte all sein Wissen über Mechanik, Uhren und antike Schätze in ein Buch quetschen, so überhäuft wurde man mit Begriffen aus der Kunsthandwerkerwelt. Dass das für den jungen Leser so verständlich und interessant ist, bezweifle ich.

Trotzdem ist "Der verbotene Schlüssel" natürlich kein schlechtes Buch. Es ist flüssig geschrieben, streckenweise ziemlich spannend, und die Idee der mechanischen Welt, die in dem Ei-Mechanismus gefangen ist und nur lebendig wird, wenn die Menschenwelt dafür stehenbleibt, ist wirklich schön und regt die Fantasie an. Vielleicht verlangt das Buch ja einfach nach dem passenden Leser. Daher würde ich das Buch eher Isau-Fans empfehlen, die über die Schwächen des Buches sicherlich hinwegsehen können. Ich konnte es leider nicht.
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VINE-PRODUKTTESTERam 26. Oktober 2010
Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Ein Fantasy Roman für Jugendliche ? Was uns da bloß erwartet ?
Persönlich und symphatisch wird das Buch schon auf den ersten Seiten die ein Interview mit dem Autor enthalten, auf denen er ein bisschen über das Buch, seine Entstehungsgeschichte und seine Ideen beim Verfassen des Buches preisgibt. So hat das Buch ein Bild und auch einen Charakter".
Voller Vorfreude blättert man die ersten Seiten durch und lässt sich von dem jungen Mädchen in die Geschichte hineintragen". Behutsam, ja fast liebevoll baut Isau die Handlung auf. Hier bekommen Jugendliche die ersten Berührungspunkte mit der Geschichte, sind doch die Darsteller doch im gleichen Alter wie die Zielgruppe. Das weckt Assoziationen aber auch erwachsene Leser sind nicht abgeneigt das Abenteuer zu beginnen, machen doch die gemachten Andeutungen, die Fragen die aufkommen neugierig darauf zu erfahren was des Rätsels Lösung sein könnte.
Leider ist es aber auch so das immer wieder kehrende Rückblicke mit schöner Regelmäßigkeit die Spannung aus dem Buch nehmen. Ob dies nun gewollt oder zufällig ist das erkennt man als Leser leider nicht. Zum Teil sind die Rückblicke auch verwirrend oder mit derart vielen Namen gespickt das es einem sogar temporär das eigentliche Lesevergnügen nimmt, man das Buch entnervt zur Seite legt.
Im völligen Gegensatz dazu steht der andere Handlungsstrang. Voll Power, Spannung und Emotionen hat der Leser den Eindruck mittendrin statt nur dabei zu sein. Gute Fantasy so wie sie sein sollte. Die Seiten gleiten einem durch die Hände, man ist ganz in dieser Welt gefangen und möchte wissen was passiert und wie es weitergeht.
Die angesprochene Thematik lässt natürlich viel Raum für Grübeleien und eigene Interpretationen.
Ob das jedem 12jährigen schon so einfach gelingt sei mal dahingestellt. Ansonsten denke ich mir das den Leser es sicher freuen wird mal kein 08/15 Buch in der Hand zu halten. Das Cover welches entsprechend gestaltet ist verstärkt da den Eindruck ebenfalls.
Einzig allein der Preis der gebundenen Ausgabe könnte sauer aufstoßen, da der Roman zwar durchaus sehr gute Teile hat, aber eben auch fast genauso viele langatmige wie langweilige Passagen.
Als Taschenbuch sicher eine Anschaffung wert aber in der gebundenen Ausgabe wahrscheinlich nur für echte Isau Fans interessant.
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VINE-PRODUKTTESTERam 29. Oktober 2010
Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Der neue Roman von Ralf Isau glänzt nicht nur durch eine wunderschöne Covergestaltung, sondern auch durch eine mitreissende, aufregende und fantastische Geschichte.

Das Buch beginnt mit einem Interview des Autors, bei dem dem Leser das Buch, die Entstehung und der Hintergrund näher gebracht wird. Dieses Interview macht dem Leser Lust, das Buch zu lesen und gibt gleichzeitig auch Hinweise auf Möglichkeiten zur Vertiefung der Thematik.

Die Geschichte selbst fängt mit Sophie und ihrem überraschenden Erbe eines Fabergé-Eis an. Dabei handelt es sich aber keineswegs um ein normales Schmuckei. Dieses Ei ist etwas ganz besonderes und entführt Sophie in eine andere - mechanische - Welt. Dort lernt sie dann Theo kennen und ehe sie es sich versieht, ist sie auf der Flucht und muss um ihr Leben fürchten. Allerdings ist sie nicht alleine. Theo und seine Freunde begleiten sie und so nach und nach erfährt sie, was es mit dem Ei und Theo auf sich hat.

Wer schon einige Bücher von dem Autor gelesen hat, fühlt sich schnell wieder wohl in der typischen Erzählweise. Aber auch neue Leser werden schnell vom Erzählstil mitgerissen. Isau schafft es in diesem Buch, nicht nur eine fantastische Geschichte zu erzählen, sondern auch noch sein Wissen über Uhren an den Leser weiterzugeben.

Das Buch eignet sich für jugendliche wie erwachsene Leser, da es zeitlos geschrieben wurde.

Fazit:
Sehr empfehlenswerte Lektüre, die sowohl eine fantastische Geschichte wie auch Wissen in sich birgt.
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VINE-PRODUKTTESTERam 12. Januar 2011
Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Hallo,

ich habe lange gebraucht um dieses Buch bis zum Ende zu lesen.

Hätte es fast bleiben lassen. Mir war der Autor R. Isau neu.

In seinem Buch bringt er uns in eine Fantasy Welt. Ähnlich wie bei Harry Potter gibt es die normale Welt, und eine mechanische Welt in einer Uhr.

Ralf Isau schaft es den Leser zum Nachdenken zu bringen, sich auch gedanken über Zeit zu machen was bringt Zukunft was die Vergangenheit usw.

Die Idee mit dem Fabergé-Ei ist zwar neu, aber in anderer Form gab es das auch schon. Was mich beim Lesen gestört hat war oft wie die Mekanis Welt erklärt wurde.
Ich glaube Ralf Isau hat sich ein wenig an Philip Pullman's "Magischen Kompass/His Dark Materials" orientiert.

Vom Leser wird abverlangt die mechanik einer Uhr zu verstehen, Uhrmacher sein ist von Vorteil, meine letzten Kinderbücher hab ich vor 15 Jahren gelesen, diese waren einfacher gestaltet.
Trotzdem R. Isau schaft es wirklich an manchen stellen zu fesseln, aber gerade wenn man sich mal festgelesen hat, schweift die Geschichte wieder ab. Die Charaktere wirken oft zu blass, richtig naiv, klar geht es um 14 Jährige, aber diese sind heute etwas reifer (frühreif).

Besonderes ist mir aufgefallen, das manche Stellen dazu treiben selbst zu recherchieren, gerade für Kinder finde ich das sehr gut.
Ich selbst musste schauen was im "Oktober 1582" vorgefallan ist.

Ich werde das Buch nichtmehr lesen, es ist nicht mein Genre. Bin etwas unschlüssig 2,3 oder 4 Sterne, ich nehme die mitte.

Meine Kinder sind noch zu klein, wenns mal soweit ist werde ich das Buch nicht empfehlen.
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am 24. November 2010
Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Der verbotene Schlüssel ist das erste Fantasy-Buch eines deutschen Autors, dass ich gelesen habe (Ausnhame: Michael Ende) und nach verheißungsvollem Anfang wusste es mich leider bis zum Ende nicht wirklich zu überzeugen.
Zunächst für mich auffällig: Der Titel! Der verbotene Schlüssel ist ein ziemlich unpassender Titel für das Buch. Da hätte schon eher "Das verbotene Faberge-Ei" oder was auch immer Sinn gemacht. Aber ich denke der Titel sollte etwas suggerieren, was das Buch dann aber tatsächlich nicht ist.

Das ganze Buch über hatte ich eigentlich die Hoffnung, dass es nun mal richtig los geht mit der Geschichte - vor allem mit Sophias Geschichte - aber irgendwie blieb es bis zum Ende dabei. Ich wäre wirklich gerne (wie am Anfang des Buches) der 14jährigen Sophia durch eine wilde, abenteuerliche Geschichte gefolgt aber leider spielt sich über die Hälfte des Buches nur in der Vergangenheit ab und die eigentliche Hauptfigur tritt gar nicht auf.

Die Konstrukton der Geschichte mit zwei Parallelwelten ist schon hundertfach erdacht worden. Hier ist es eben eine Welt in einem Ei und ein geheimnisvoller böser Herrscher - das Übliche eben. Ich persönlich finde die Idee, wie die Parallelwelt hier verpackt wurde ehrlich gesagt zu abstrakt und ich kann mir kaum vorstellen, dass sich ein Jugendlicher (da Jugendbuch) mehr versucht in Isaus Konstrukt hineinzudenken. So bleibt vieles beim Leser oberflächlich, da die Geschicht zu sehr hin- und herspringt als das man ihr wirklich folgen wollte und viele Kapitel in denen komplizierte Dinge aus der Vergangenheit erzählt werden sind eigentlich überflüssig. Und während dieser Kapitel sitzt man immer wieder da und denkt: "Und was ist jetzt mit Sophia?"

Nicht sehr zu einem wirklich guten Realismusgefühl trägt auch die angedeutete "Romanze" zwischen Sophia und Theo bei. Wenn man schon das Thema Liebe mit ein einen solchen Roman bringt, dann sollte man es auch relaistisch darstellen. Und wenn man mit 14 verliebt, verkallt oder was auch immer ist, dann füllt das einen wesentlichen größeren Raum aus, als diesem Bereich hier zugestanden wird. Sophia scheint mit der Liebe so souverän umzugehen, wie selbst ich es heute mit 40 Jahren nicht mal vermag.

Alles in allem hat mich das Buch nicht vom Hocker gerissen aber es war dann immerhin doch so spannend, dass ich es zu Ende gelesen habe (den letzten Schätzing habe ich nach 370 Seiten noch abgebrochen). 3 Sterne halte ich daher für angemessen.
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am 19. Mai 2011
Ich muss ehrlich sagen, ich hatte mir etwas mehr versprochen.
Ich möchte nicht die Geschichte umreißen, die Idee finde ich durchaus gelungen, nur an der Umsetzung haperte es meiner Meinung nach etwas.
Ich persönlich mag es gar nicht wenn ich in Büchern teilweise Dialekte lesen muss wie eben den Dialekt in Berlin oder Schweizerdeutsch, und das kam eben zwar nicht häufig aber denn noch im Buch vor, dadurch ein Stern Abzug, weil es einfach den leseflüss unnötig störrt.
Außerdem muss ich sagen, der Teil der in einer anderen Welt spielt finde ich Teils etwas ungenau beschrieben und teils einfach zu plötzlich viel zu abstrakt als das man sich schnell in diese Welt einfinden kann, der Leser hätte besser an diese Welt herrangeführt werden sollen finde ich. Deswegen noch ein Stern weniger.
Alles in allem war das Buch trotzdem durchaus lesenswert und interessant geschrieben, mein Lieblingsbuch wird es auf Grund der oben aufgeführten Punkte jedoch wohl nicht werden.
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VINE-PRODUKTTESTERam 9. November 2010
Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Kurzbeschreibung des Verlags:
»Manche Dinge bleiben besser für immer unentdeckt.« Nur kurz denkt die 14-jährige Sophia an diesen Rat, als sie das Erbe ihres geheimnisvollen Großvaters annimmt: Der alte Mann, den sie nie selbst gekannt hat, vermacht ihr eine komplexe kleine Maschine, die wie ein Uhrwerk voller Zahnrädchen und Halbkugeln aussieht. Und dazu einen Schlüssel ' vor dem ein Brief des Großvaters eindringlich warnt. Der verbotene Schlüssel ' Sophia kann ihm nicht widerstehen: Sie zieht das Uhrwerk auf und findet sich in einem bizarren, gefährlichen Reich wieder. Mekanis, das perfekte, gefühllose Land, erwacht durch sie zu neuem Leben. Und Sophia ist keineswegs allein: Theo, ein ebenso rätselhafter wie anziehender Junge, ist seit Jahrhunderten in dieser Welt gefangen. Und der dunkle Herrscher des fremden Reichs lauert mindestens ebenso lange auf die unheilvolle Chance, die Sophia ihm jetzt eröffnet.

' Ein Schlüssel ' eine fantastische Welt ' und zwei Jugendliche im Kampf gegen ein uraltes Unheil
' Ein Buch über die Macht der Fantasie und die Kraft der menschlichen Seele

Ich vermute mal, das interessante und informative Interview zu Beginn des Buches gibt es nur im Leseexemplar.

Das ist mein erstes Buch von Isau, daher kann ich nicht bewerten, wie gut es im Vergleich zu seinen anderen Werken ist.

Ansonsten zählen Fantasy-Bücher aber schon seit jeher zu meiner Lieblingslektüre.

Die Verfolgungsjagden, die Sophia und Theo gegen Oros austragen müssen, sind packend geschildert. Die Entstehungsgeschichte des Nürnberger Eies vom bloßen Gedanken bis zum fertigen Ei ist sehr interessant. Faszinierend der Gedanke, dass das bloße Nachdenken über die Konstruktion schon gravierende Auswirkungen hat - vor allem für Theo... Mekanis ist eine reizvolle Parallelwelt, über die man eigentlich gerne noch mehr erfahren möchte.

Insgesamt finde ich das Buch manchmal recht verwirrend, vielleicht muss ich es mit etwas Abstand noch ein zweites Mal lesen, um alles zu durchschauen. Es lohnt sich auf jeden Fall, dieses Buch zu lesen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 4. November 2010
Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Vorweg muss ich sagen, dass dies mein erstes Buch von Ralf Isau war, aber mit Sicherheit nicht mein letztes.
Zur eigentlichen Handlung brauche ich vermutlich nicht mehr viel zu sagen, da sie ja bereits mehrfach umrissen wurde.
Mir gefiel das Buch sehr, sowohl der Erzählstil als auch die Erzählung selbst, die sich inhaltlich erfreulich von dem im Fantasybereich ja auch sehr häufig vertretenen "Einheitsbrei" absetzt.
Die Charaktere hätten, wie andere schon erwähnten, noch weiter ausgestaltet sein können, kamen aber in meinen Augen auch so sehr gut rüber. Das Einzige, was mich störte, war die Tatsache, dass eine Vierzehnjährige in ihrer Position alles alleine regelt, bzw regeln darf, da das einfach nicht realistisch ist.
Die Geschichte als solche ist zwar durchaus im Bereich der Fantasy anzusiedeln, aber in sich schlüssig geschrieben. Sie dürfte viele verschiedene Leser ansprechen, da sie sowohl die erwähnten phantastischen Elemente, als auch viele historische Elemente verarbeitet, auch die Romantik kommt nicht zu kurz.
Verpackt in diesen ganzen Elementen, beschäftigt sich Ralf Isau auch mit der Frage, wie es wäre, wenn die Welt auf einmal frei von Empfindungen wäre, wenn alle Lebewesen nur noch funktionieren würden.
Insgesamt ein lesenswertes Buch, dessen Lektüre Spaß bringt, dass fesselnd geschrieben ist und den Leser ins Grübeln bringt.
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am 30. Januar 2013
Mit großer Vorfreude bin ich an das Buch herangegangen. Endlich mal wieder ein Isau so richtig zum schmökern. Ich muss sagen, dass ich ein richtiger Fan von Ralf Isau bin und schon viele Werke von ihm gelesen habe. Den Kreis der Dämmerung habe ich z.B. förmlichst verschlungen.
Bei diesem Buch ( Ich möchte mich jetzt nicht mehr lange mit Inhaltsangaben aufhalten, das haben schon viele vor mir getan)ist der Funke jedoch nicht richtig rübergekommen.
Vielleicht liegt es an den vielen Schichten und Welten. Unsere Welt im hier und heute, unsere Welt in der Antike und dazu noch Mekanis. Außerdem dann noch die ganzen technischen Feinheiten, die in dem Roman verarbeitet wurden und die Informationen über die Faberge Eier. Sehr viel Input in einem Roman. Manchmal konnte man den Zusammenhängen nicht mehr richtig folgen.
Was ich bei Ralf Isau sehr schätze, ist die sorgfältige Recherche der realen Hintergründe seiner fantastischen Geschichten, als auch die Tatsache, dass immer wieder "alte Bekannte" auftauchen. In diesem Fall war es Nico dei Rossi aus "Der Herr der Unruhe".

Alles in Allem würde ich sagen: Nicht der Beste von Ralf Isau aber sicherlich auch nicht unlesenswert allein schon wegen der geschichtlichen Hintergründe.
Daher sind drei Sterne durchaus angemessen.
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