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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
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am 9. November 2013
Lang habe ich auf einen weiteren Band der Jette-Reihe von Monika Feth gewartet und mich darauf gefreut.
Habe das Buch dann am Ersterscheinungstag gekauft und in einem Zug gelesen.

Nach der letzten Seite blieb vor allem eins zurück: Enttäuschung und das Gefühl, dass vieles offen geblieben oder unbefriedigend gelöst ist. Die letzte Seite wirft dem Leser fast lieblos halbgare Erklärungen hin, die so gar nicht das sind, was ich von der Autorin bisher gewöhnt war.

Die Geschichte beginnt wie immer sehr spannend; man erfährt wie üblich viel über das Innenleben diverser Figuren und erlebt verschiedene Sichtweisen; man taucht ein in das Leben der Protagonisten und freut sich, mehr darüber zu erfahren, wie es mit jedem einzelnen weitergeht - genau das war und ist für mich die größte Stärke dieser Buchreihe. Jedoch waren mir die Wechsel diesmal zu schnell und störten oft den Lesefluss; es wurden zu viele neue Personen auf einmal eingeführt, deren Unterschiede zu wenig herausgearbeitet wurden, so dass ich ständig zurückblättern und nachlesen musste, wer nun wer ist.
Interessant ist der Versuch, die Romy-Reihe mit der Jette-Reihe zu verbinden - jedoch hat zumindest "Der Bilderwächter" nicht davon profitiert; eine Figur wie Rick ist in diesem Buch völlig unnötig, stattdessen hätte ich viel lieber mehr über Imke erfahren, die jedoch im "Bilderwächter" nicht vorkommt.
Ein Highlight ist die Nebenhandlung um Merle und ihren Freund Claudio.
Die Handlung zieht sich und wird stellenweise unlogisch; die Motivation einiger Handlungen vertrauter Personen (v.a. von Ilka) passt nicht zu dem, was z.B. aus "Der Mädchenmaler" bekannt war. Zudem hätte ich mir gerade in Bezug auf den "Mädchenmaler" weitere Informationen über Ilka erhofft; jedoch bleibt es bei dem, was wir ohnehin schon wussten; ich hatte beim Lesen das Gefühl, dass sich die Handlung diesbezüglich wiederholt und im Kreis dreht.

Mein Fazit:
"Der Bilderwächter" ist eine Art Mosaik, bei dem das Gesamtbild auf der Strecke bleibt. Die Einzelteile sind sehr schön, wirken aber lieblos aneinandergereiht.
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am 1. September 2014
Dass Monika Feth, obwohl sie inzwischen mit der Protagonistin Romy in "Teufelsengel" eine neue Baustelle eröffnet hat, wieder zu der Jungdetektivin (zunächst wider Willen) Jette und ihren Freunden zurückkehrt, kann nur begrüßt werden. Selbst wenn die Handlung nach vergleichbaren Schemata abläuft, selbst wenn man so gut wie immer die langen Show down-Partien kürzen könnte, Monika Feth erweist sich auch in ihrem neuen Fall als Meisterin der atemlosen Spannung. Erneut konzipiert sie eine gute multiperspektivische Detektivgeschichte, die zum einen aus der Ichperspektive von Jette, inzwischen Studentin der Psychologie, und zum anderen aus verschiedenen Blickwinkeln von Nebenfiguren erzählt wird. Obwohl das Potpourri der Stimmen für LeserInnen, die die ersten Bände um Jette nicht kennen, anfänglich etwas verwirrend sein könnte, lohnt es sich unbedingt "dranzubleiben": Und im Zweifelsfall sollte man einfach die Lektüre der ersten Bände nachholen.
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am 12. Mai 2014
Nachdem ich hier viele Rezensionen gelesen hatte, war ich etwas irritiert, ob ich das Buch überhaupt lesen möchte. Aber ich bin froh, dass ich es gemacht habe. Ich mag die Jette-Serie sehr und es ist ein eine gute Ergänzung, besonders in Bezug auf Ilkas Geschichte. Auch der Mord und die Lösung dazu ist für mich schlüssig. Es werden zwar nicht alle Fragen geklärt, aber das ist in den andern Büchern auch nicht anders. Und dabei handelt es sich auch nur um Kleinigkeiten. Also das Buch ist absolut empfehlenswert, aber nur, wenn man auch die anderen davor gelesen hat!!!
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am 15. Juli 2015
Natürlich ist es spätestens nach dem zweiten Band unwahrscheinlich, das im Umfeld eines "normalen" jungen Mädchens ständig Verbrechen begangen werden. Aber das nehme ich als genretypisch hin, siehe "Mord ist ihr Hobby". Störender finde ich schon, dass Jette überhaupt nicht so normal ist. Das fängt an mit der berühmten Mutter, die ihrer Tochter jeden Wunsch erfüllen könnte, was diese aber nicht möchte. Und dann haben wir noch einen gefeierte Maler, dessen Schwester mindestens genauso genial ist. Dazu passen die abgehobenen Namen :Jette, Ilka, Merle, Mia, Mike, Luke, Susan, Ruben und Marten). Selbst die Verbrechen fand ich diesmal nicht unbedingt nachvollziehbar und es gab sogar einige Längen.
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am 26. März 2014
Anders aber Großartig. Ich bin ein großer Fan der Reihe und hab sehnsüchtig auf das Buch gewartet. Kurz und knapp gesagt, ich liebe es. Es lässt sich gut lesen und ist mit Mädchenmaler mein Lieblingsbuch. Es lohnt sich es zu lesen und man muss auch nicht Mädchenmaler kennen um es zu verstehen.
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am 28. Februar 2015
Im neuen Band wird das Testaments von Ruben 2 Jahre nach dessen Tod eröffnet.
Ilka lebt mittlerweile in der Woche in Düsseldorf und ist sehr verstört, weil ihre Erinnerungen sie wieder überrollen.
Vor allem sollen die verstörenden Bilder von Ilka der Öffentlichkeit präsentiert werden und damit droht das Verhältnis von ihr und ihrem Bruder in die Öffentlichkeit zu gelangen.
Als dann noch der Mitarbeiter getötet wird, der die Bilder von Ruben archiviert, droht die WG mal wieder ins Chaos zu stürzen.
Im 6. Band der Jette Reihe geht es wie immer turbulent zu.
Altbekannte Personen wie die Mutter von Jette und der Kommissar sind natürlich auch wieder von der Party.
Auch im 6.Band gehen Frau Feth die Ideen nicht aus und ich bin schon auf Band 7 gespannt.
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am 18. Dezember 2013
Mein Fazit:

Begonnen hatte die Reihe der Bücher um Jette und einen Teil ihrer Freunde, sowie um ihre Mutter Ilka und den Kommissar Bert Melzig mit dem “Erdbeerpflücker”. Dieser Titel war mein zufälliger Einstieg in die Jugendliteratur und ich habe mich seither auf jeden Band richtig gefreut.

In den ersten ca. 50 Seiten gibt es, eingebettet in die Geschehnisse, auch viele Infos zu den einzelnen Protagonisten, die man bereits aus den vorherigen Jette-Büchern kennt. Wenn man die ersten Bände um und mit Jette und ihre Freunde nicht gelesen hat, bekommt man dadurch einen groben Umriss der Personen. Wenn man, wie ich, die Bücher kennt, ist es prima, so ein bisschen die Erinnerung aufzufrischen, was wem passiert ist und wie sie dazugehören. Das ist sehr gut gelöst, da zwischen den Büchern ja auch einige Zeit und einige andere Bücher lagen. Durch diese quasi Einführung war ich selbst überrascht, an wie viel ich mich aus den anderen Büchern erinnere, die mitunter jetzt schon wirklich Jahre her sind. Man fühlt sich ein bisschen wie zu alten Freunden zurückgekommen.

Manche Personen, die man aus den anderen Büchern kennt, werden nur am Rande erwähnt. Jettes Mutter Ilka zum Beispiel, ist auf Lesereise mit ihrem neuen Thriller, Mina ist noch in Therapie und Jettes Freund Luke taucht nur unregelmässig am Rande auf. Das ist für mich völlig ok so, denn irgendwann würden die ganzen Personen sonst den Rahmen sprengen. Aber ich fand es gut, dass man erfährt, wo alle abgeblieben sind.

Ich mag den Schreibstil von Monika Feth sehr gerne. Sie verwendet auch oft kurze Sätze und danach beginnt direkt eine neue Zeile. So fliegen die Zeilen und Seiten nur so dahin und es liest sich flüssig und schnell. Die einzelnen Kapitel sind in Unterbereiche gegliedert, bei denen man zwischen den einzelnen Personen hin- und her wechselt. Erzählt wird aus der Ich-Form von Jette, die bereits seit dem ersten Band der Dreh- und Angelpunkt ist, und, zumindest nebenbei, immer eine Rolle spielt. Gefühle, Gedanken und Hintergründe der einzelnen Protagonisten werden toll beschrieben, so dass man sich spielend in diese hineinversetzen kann.

Viele rätselhafte und undurchschaubare Personen und Situationen halten die Spannung, auch ohne, dass wahnsinnig viel passiert. Man kommt selbst nicht wirklich darauf, woher die Bedrohung jetzt eigentlich genau kommt und vermutet in die unterschiedlichsten Richtungen. Alles, was mit “Rubens Haus” und den Bilder zu tun hat, ist mysteriös und undurchschaubar. Das Haus haben Emilia und Hortense Ritter, die damaligen Galeristinnen von Ruben Helmbach, extra für die Aufbewahrung der Bilder errichten lassen.

"Er warf einen letzten Blick auf das Bild. Hinter einem der Bäume lugte ein Gesicht hervor. Maskenhaft weiß. Ausdruckslos.
Böse.
Das Paar im Vordergrund schien es nicht zu bemerken.“

Am Ende ist die Aufklärung der Mordfälle dann irgendwie doch ehr unmysteriös und wird irgendwie nebenbei abgehandelt. Das empfand ich etwas irritierend. Die Spannung, die sich am Anfang aufbaut, auch um einen beinahe fanatischen Verehrer von Ilka, geht irgendwo im letzten Teil des Buches verloren und dann wirkt dieser Bereich etwas abgehandelt, da es ab da größtenteils um Ilka geht. Es gibt zwar auf den letzten Seiten noch kurze erklärende Worte, allerdings auch nicht zu allem und jedem.

Alles in Allem:

Das Buch liest sich sehr schön, wie es bereits die vorherigen Bände getan haben. Es herrscht zwar nicht wirklich nervenaufreibende Spannung, dennoch bleibt es relativ lange recht undurchschaubar und schon spannend. Wie gesagt, fand ich nur die Aufklärung der Morde etwas enttäuschend. Dennoch kann ich das Buch empfehlen und ich denke, vor allem treue Jette-Leser werden dennoch große Freude daran haben. Ich habe mich ein bisschen wie “nach Hause kommen” gefühlt und konnte, trotz der 2-Jahres-Pausen zwischen den einzelnen Titeln, sofort wieder in die Welt von Jette und Birkenweiler eintauchen.
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am 16. Dezember 2013
Kurzbeschreibung:
Zwei Jahre lang hat Jettes Freundin Ilka den Nachlass ihres berühmten Bruders nicht angerührt. Als sie nun das erste Mal die Bilder von Ruben in Augenschein nimmt, ist es, als hätte sie die Büchse der Pandora geöffnet. Ein Mitarbeiter von Rubens Nachlassverwalter wird tot aufgefunden und ein unglaublicher Medienrummel bricht über Ilka herein. Jette und Merle ermitteln im Wettlauf gegen die Zeit, denn auch Ilka scheint in großer Gefahr zu sein ...
(Quelle: cbt)

Meine Meinung:
Ilka möchte wieder Normalität in ihr Leben hineinbringen. Sie studiert nun Kunst in Düsseldorf. Den Nachlass ihres Bruders Ruben hat sie längere Zeit nicht angerührt. Da meldet sich plötzlich der Nachlassverwalter bei ihr, Ilka soll mit ihm in Kontakt treten, denn er möchte den Nachlass öffentlich machen. Dies wiederum möchte aber Ilka nicht.
Als ein Mitarbeiter des Nachlassverwalters dann tot aufgefunden wird bricht ein Medienrummel über Ilka herein. Mit ihren Freunden Jette und Merle beginnt Ilka nachzuforschen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Dabei bemerken sie allerdings nicht, dass auch sie in Gefahr schwebt …

Der Jugendthriller „Der Bilderwächter“ stammt aus der Feder der Autorin Monika Feth. Das Buch ist Teil einer Reihe, wobei jedes Buch in sich abgeschlossen ist und man so alle unabhängig voneinander lesen kann. Ich kenne die Vorgängerteile nicht, allerdings liegt „Spiegelschatten“ noch bei mir auf dem SuB. Wohl nicht mehr lange.

Die Charaktere des Buches haben mir alle wirklich sehr gut gefallen.
Ilka studiert in Düsseldorf Kunst und versucht ihr Leben neu zu ordnen. Ihr Bruder ist tot und nun soll der Nachlass eröffnet werden. Sie weigert sich aber, da es schmerzhaft für sie ist. Ich mochte Ilka während des Lesens eigentlich ganz gerne.
Jette ist ein ebenfalls sehr sympathisches Mädchen. Sie ist einfühlsam aber auch etwas stürmisch. Und sie denkt nach bevor sie handelt.
Auch die anderen Charaktere, Freunde, Mina, Luke, Mike und Merle wirken authentisch und sind facettenreich gestaltet. Die Freundschaft zwischen den Jugendlichen ist wunderbar.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und fesselnd.
Es gibt verschiedene Perspektiven und somit auch Handlungsstränge. Diese laufen nebeneinander und werden dann miteinander verbunden und ergeben ein stimmiges Ganzes.
Die Handlung selber ist spannend gehalten. Der Thriller ist jetzt aber nicht blutig, nein es geht eher um das was sich zwischen den Charakteren abspielt. Das Erzähltempo ist recht rasant und es kommt keine Langeweile auf.

Am Ende des Buches überschlagen sich die Ereignisse. Ich empfand das abgeschlossene Ende dann allerdings ein wenig zu abrupt.

Fazit:
„Der Bilderwächter“ von Monika Feth ist ein wirklich toller Jugendthriller.
Authentische Charaktere und eine unblutige und dennoch spannende Handlung konnten mich, wenn man vom etwas schnellen Ende absieht, fesseln.
Durchaus lesenswert!
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am 11. November 2013
Kurzbeschreibung:
Zwei Jahre lang hat Jettes Freundin Ilka den Nachlass ihres berühmten Bruders nicht angerührt. Als sie nun das erste Mal die Bilder von Ruben in Augenschein nimmt, ist es, als hätte sie die Büchse der Pandora geöffnet. Ein Mitarbeiter von Rubens Nachlassverwalter wird tot aufgefunden und ein unglaublicher Medienrummel bricht über Ilka herein. Jette und Merle ermitteln im Wettlauf gegen die Zeit, denn auch Ilka scheint in großer Gefahr zu sein ...(Quelle: Amazon.de)

Cover:
Die Thriller von Monika Feth sind alle im selben Stil gehalten- und genau das liebe ich an der Aufmachung! Man erkennt genau, welche Bücher zusammengehören und sie sehen im Regal einfach traumhaft aus. Jedes Cover greift seinen Titel auf und ein passendes Symbol ist vielfach auf dem Cover abgebildet- genau daran erkennt man schon von weitem- Monika Feth hat endlich wieder einen Thriller herausgebracht! Beim "Bilderwächter" ist es diesmal passenderweise ein Bilderrahmen, der den 6.Band ziert. Einfach eine rundum schöne Gestaltung seitens des Verlages.

Schreibstil:
Ich fühlte mich endlich wieder Zuhause angekommen! Ich habe schon sehr viele Bücher von Frau Feth genießen dürfen, aber die Jette- Thriller sind doch immer wieder etwas ganz Besonderes. Ihre Atmosphäre ist einzigartig, die Stimmung und die Figuren geben der Geschichte einfach viel Raum und man ist immer hautnah dabei. Mit unzähligen Bildern vor Augen scheint es die meiste Zeit, als würde man eher einen Film gucken. Die Wörter lösen sich vom Papier und bauen ihre eigene Welt, in der Jette, Merle und Bert Melzig lebendig herumlaufen. So etwas schafft nur Monika Feth! Obwohl ich den letzten Band schon vor einiger Zeit verschlungen habe, war ich den Charaktere sofort wieder sehr nah und ihre Welt war wieder meine. Für Fans der Reihe wird es einfach ein Genuss sein, Jette und ihre Freunde und Familie wieder begleiten zu können!

Eigene Meinung:
Thema/ Inhalt:
Schon seit längerem ist Ruben nun tot. Ilka konnte die Geister der Vergangenheit eine Zeit lang begraben und in ein halbwegs normales Leben zurückfinden. Bis jetzt. Denn ihr Bruder scheint sie auch nach seinem Tod noch zu verfolgen. Ein Brief von ihm bringt alle dunklen Erinnerungen wieder ans Licht und Ilka geht es schlechter denn je. Als dann auch noch der Nachlassverwalter von Rubens Gemälden tot aufgefunden wird, ist klar: Ilka muss sich ihrer Vergangenheit erneut stellen und auf Jette und Merle wartet mal wieder eine spannende Ermittlungstour...

Idee/ Umsetzung:
Die Idee eines Mords klingt erst einmal sehr simpel, aber nicht, wenn man schon sechs Bände lang mit den gleichen Charakteren und dem gleichen liebenswerten Ermittler Fälle lösen kann! Ich finde die Idee Frau Feths, das Buch an den "Mädchenmaler" anknüpfen zu lassen, wirklich klasse und habe mich sehr gefreut, dass auch Ilka wieder eine tragende Rolle spielt. Des Weiteren ist, nicht zuletzt durch Ilkas Kunststudium, ein wichtiges Thema die Malerei und Jette lässt uns in ihr Psychologie-Studium hineinschnuppern. Man kann also wieder viel mitnehmen aus dem neuen Abenteuer. Allerdings kommen auch Gefühle und private Probleme nicht zu kurz. Man fühlt sich, als komme man von einer Reise wieder heim und würde den Alltag nun wieder aufnehmen- wir sind so hautnah in der WG dabei, dass es einem vorkommt, als würde man selbst zusammen mit Jette und Merle dort wohnen. Der Spagat zwischen düsterem Krimi und spannendem Alltagsgeschehen bei Jette und Co. macht diese einzigartige Feth- Mischung aus, die so einmalig ist, wie ihre facettenreichen Figuren.

Charaktere:
Es ist unwahrscheinlich toll zu beobachten, wie sich alle Figuren im Laufe der Reihe entwickeln und mit jedem Band auch neue Menschen dazukommen, die man nur sehr schwer hätte loslassen können. Mina, Ilka und Luke sind nicht mehr wegzudenken aus Jettes Welt und alle reifen auch sehr mit ihren Abenteuern und es ist sehr realistisch geschildert, wie alles sich entwickelt und verändert. Auch hier erwarten einen wieder sehr interessante, charakterstarke und zwielichtige Charaktere, wie zum Beispiel das Schwesternpaar Hortense und Emilia. So bilden die liebgewonnen, altbekannten Figuren und die neuen Charaktere eine bunte Mischung und man kann sich wieder auf absolut spannende Eigenschaften der Personen und tiefe Einblicke in die menschliche Psyche freuen.

Ende:
Was soll ich sagen? War ein Feth- Thriller jemals langweilig? Es wird, obwohl man wie immer längst begriffen hat, wer der Mörder ist, rasend spannend und man kann einfach nur mit schweißnassen Händen verfolgen, wie Jette und Merle sich mal wieder in große Gefahr begeben. Aber geht es diesmal auch so glimpflich aus wie die Male davor? Oder ist diesmal vielleicht Kommissar Bert Melzig schneller und schnappt den Mörder?
Ihr müsst es einfach lesen!

Fazit:
Wenn es bei Jette in der WG wieder kalt und nass wird und der Winter hereinbricht, sollten auch wir uns in eine kuschelige Decke hüllen, den "Bilderwächter" aufschlagen und anfangen zu genießen. Denn hier hat Frau Feth wieder einen äußerst spannenden Thriller geschrieben, ist ihrem Stil absolut treu geblieben, und es gibt endlich ein Wiedersehen mit Jette und ihren Freunden. Fans der Reihe, wie ich, werden schon sehnlich auf den 6. Band gewartet haben und ich kann nur sagen: Lest ihn, es lohnt sich! Wer bisher vielleicht keine Thriller mochte, der sollte dieser Reihe trotzdem eine Chance geben, denn nicht viele schaffen es, mit wenig Blutvergießen so eine nervenzerreißende Spannung zu erzeugen.
Volle Punktzahl für den 6. Band der Jette-Thriller, der hoffentlich nicht der Letzte war!
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am 9. Dezember 2013
Endlich wieder Jette!
Nachdem mir die zwei Thriller mit Romy in der Hauptrolle nicht 100%ig gefallen haben, konnte ich es kaum erwarten, den neuen Jette-Thriller in der Hand zu halten. Und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht!
Gewohnt spannend und fesselnd zieht Monika Feth ihre Leser mit einem mehr als gelungenen Buch in den Bann.
Nachdem "Spiegelschatten" mit seinem Design und auch dem Format etwas aus dem Rahmen fiel, passt sich der Bilderwächter nun wieder an die bisherigen Cover der Reihe an.
Schlicht, aber dennoch ausdrucksstark und vor allem anders, sind die Cover für mich jedes mal etwas Besonderes. Auch der Titel ist wieder mehr als passend gewählt!
Die Figuren kennt man als treuer Jette-Thriller-Leser langsam sehr gut. Was einem jedoch in diesem Band besonders bewusst wird: Die Figuren werden langsam aber sicher erwachsen, reifer und besonnener.
Besonders dieser letzte Punkt wirkt deutlich, wenn man den Blick auf Jette richtet. Ihre anfangs so stürmische und unbedachte Art ist zwar nach wie vor vorhanden, aber mittlerweile denkt auch sie nach, bevor sie handelt.
Auch an den anderen Figuren sind die Geschehnisse nicht spurlos vorbeigegangen und auch sie haben sich merklich weiterentwickelt. Diese Entwicklungen sind sehr gut dargestellt und man hat als Leser wirklich das Gefühl, mit den Charakteren durchs Leben zu gehen.
Im Vergleich zu den Vorgängern werden hier auch die Beziehungen der Figuren wieder mehr in den Fordergrund gerückt, ohne jedoch die eigentliche Story zu überschatten. Sowohl Jette, als auch Merle und Mike haben mit der ein oder anderen Beziehungskrise zu kämpfen. Die Stimmung in der Nicht-Wg wirkt deutlich gedrückter als zuvor und bei Weitem nicht mehr so locker und heimelig.
Kurz gesagt: Lebendig und authentisch wie immer, hat man das Gefühl, reale Personen vor sich zu haben.
Auch die neuen Figuren dieses Bandes sind durch und durch gelungen.

Noch immer hat Ilka die traumatischen Erlebnisse (Der Mädchenmaler) nicht vollends verarbeitet.
Nur nach und nach bekommt sie ihr Leben in den Griff, beginnt ein Kunststudium und fasst tieferes Vertrauen zu ihrem Freund Mike. Doch dann nimmt ihr Leben erneut eine unerfreuliche Wendung, die Ilka aus der Bahn zu werfen droht: Es geht um den Nachlass ihres Bruders, seine unzähligen Gemälde, auf denen Ilka immer zu sehen ist. Ilka will nicht, dass diese Bilder an die Öffentlichkeit gelangen, aus Angst, dass jemand erkennen könnte, was wirklich hinter dem Ganzen steckt. Doch der Nachlassverwalter und ehemaliger Freund ihres Bruders, Thorsten Uhland, macht ihr einen gewaltigen Strich durch die Rechnung.
Mit allen Mitteln versucht er Ilka dazu zu drängen, die Bilder zu verkaufen. Verzweifelt versucht Ilka dies zu verhindern, bis Thorsten tot aufgefunden wird. Zu allem Übel steht auch noch Ilka unter Verdacht den Mord begangen zu haben!
Doch wie passt der Mord an Bodo Breitner, Thorstens Mitarbeiter in die Geschichte? Wieso wurde auch er brutal ermordet? Und vor allem: Von wem?
Aber auch Ilka selbst schwebt in Gefahr, doch niemand ahnt etwas davon... Können ihre Freunde sie beschützen?
Zwar ist das Buch nicht das spannendste, aber dennoch kann es fesseln. Es geht bei Weitem nicht so rasant zu, wie beispielsweise in "Der Sommerfänger". Die Spannung steigt zwar schnell an, bleibt aber auf einem eher mittleren Level, das jedoch konstant gehalten wird.
Mir persönlich hat das äußerst gut gefallen und ich bin der Meinung, dass "Der Bilderwächter" zu den stärksten Bänden der Reihe gehört.

Fesselnd, bildhaft, spannend. Monika Feth erweckt jeden ihrer Romane zum Leben und lässt sie lebendig werden. Mit ihrem Schreibstil zieht sie den Leser sofort in den Bann und lässt ihn auch nicht wieder los.
Die Perspektivenwechsel sind wie wie immer super gelungen, tragen viel zur Spannung bei und beleuchten die Story von allen Seiten.
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