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Kundenrezensionen

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VINE-PRODUKTTESTERam 15. Januar 2011
Nina Blazon lädt uns in Ascheherz ein auf eine Reise in eine phantastische Welt, die dem Tod den Krieg erklärt hat. Allerorts rekrutieren Fürsten Soldaten, um sie gegen die mysteriöse Lady Mar ins Feld zu schicken. Die geheimnisvolle Frau, die ihr Gesicht hinter einer eisernen Maske vor den Augen Fremder verbirgt, residiert mit ihrem Gefolge in einer Zitadelle im hohen Norden der namenlosen Welt. Niemand weiß, dass es ihre Diener sind, die dank ihrer magischen Flügelmäntel zwischen der Zeit reisen und den Sterbenden in der Stunde ihres Todes mit einem letzten Kuss den Übergang erleichtern. Und doch scheint es Menschen zu geben, die ahnen, dass die Lady mehr ist als ein Mensch. Lady Tod nennen sie sie, und sie sind fest entschlossen, ihre Macht zu brechen.

Die junge Summer wird unfreiwillig in diesen Krieg hineingezogen. Seit einem Unfall ist ihr Gedächtnis wie ausgelöscht. So zieht sie von Stadt zu Stadt, schlüpft immer wieder in neue Identitäten und erfindet sich jeden Tag neu. Kommt ihr jemand zu nahe, zieht sie sich zurück. Zu groß ist ihre Furcht vor dem Blutmann, dem Schreckgespenst ihrer Träume. In ihnen sieht sie immer wieder den gesichtslosen Fremden, der mit seinen festen Händen ein Schwert umgreift, um es auf ihren Hals niederfahren zu lassen. In Maymara, der Stadt der Masken, in der sie ihr Geld als Theaterdarstellerin verdient, wähnt sie sich lange Zeit sicher. Doch dann taucht der Blutmann ausgerechnet während einer Vorstellung auf und Summer weiß, dass es Zeit ist zu verschwinden. Gemeinsam mit einem mysteriösen Fremden reist Summer gen Norden. Dort hofft sie, in den Wirren des anstehenden Krieges untertauchen zu können. Je weiter Summer allerdings ins Nordland einbringt, desto näher kommt sie dem Geheimnis ihrer Herkunft. Und als sie sich erinnert, wer sie einmal war, ist es für eine Umkehr längst zu spät ...

MEINE MEINUNG:

In Ascheherz kehrt Nina Blazon in die Welt aus Faunblut zurück. In meinem damaligen Kurzinterview mit ihr zum Roman hat sie diesen mit den Schlagworten Ruinen, Düsternis, gespenstische Wesen und eine sterbende Stadt bedacht. Müsste ich für Ascheherz welche finden, würde ich Winterblüten, Tod und Asche, tragische Geheimnisse, vom Wind umtoste Türme, eiskalte Meereswogen und eine vergessene Liebe wählen.

Zunächst fällt es trotz Nina Blazons poetischer Sprache schwer, sich dem Zauber von Ascheherz hinzugeben. Auf den ersten zweihundert Seiten irrt der Leser ebenso wie die Protagonistin im Dunkeln, was um sie herum eigentlich genau vor sich geht und was für eine Geschichte die Autorin diesmal eigentlich erzählen will. Das ändert sich schlagartig mit Summers Ankunft im Nordland. Die Handlung wird ebenso wild, packend und schmerzlich schön wie die raue Landschaft, die Nina Blazon bildgewaltig zum Leben erweckt.
Anders als Faunblut spielt Ascheherz nicht an einem einzigen Ort. Die Welt wird größer - und wir erkunden sie gemeinsam mit Summer. Ascheherz kann übrigens problemlos für sich stehen; das Buch erzählt eine eigenständige Geschichte und Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Zu einem Wiedersehen mit Jade und Faun kommt es nicht. Dafür begegnet Summer auf ihrer Reise der Jägerin Moira, die hier etwas mehr Profil zeigt als noch im Faunblut. Wer aufmerksam zwischen den Zeilen liest und Eins und Eins zusammenzählt, erfährt auch auf sehr charmante Weise, was aus Jade und Faun geworden ist. Und natürlich kommt es zu einem Wiedersehen mit Lady Mar, die in Ascheherz nicht nur im Hintergrund agiert, sondern viel Platz im Roman eingeräumt bekommt. Dass Nina Blazon endlich die Geheimnisse von Lady Tod lüftet und der Lesern viel über deren magische Welt und ihre Motive erfährt, ist das, was mir persönlich an diesem Roman am Besten gefallen hat. Der Falter, der auf dem grandiosen Cover abgebildet ist, steht mehr als sinnbildlich für die faszinierende Welt der Lady Mar und ihrer Goldenen Barke.

Summer selbst hat mir als Protagonistin besser gefallen als Jade, zumindest ab dem Zeitpunkt, von dem an sie mehr über sich erfährt und beginnt, die Flucht nach vorne statt die Flucht nach hinten anzutreten. Im Verlauf des Romans begegnen ihr zwei Männer, die für ihr weiteres Schicksal eine große Rolle spielen. Einer von beiden ist ihr Seelengefährte, auch wenn sie das lange Zeit nicht erkennt. Zunächst fällt es dem Leser ebenso schwer wie Summer, diese beiden Figuren einzuordnen. Das war auch ein Grund dafür, warum sich für mich die ersten 200 Seiten etwas zogen. D'rann bleiben lohnt sich aber, denn danach spinnt Nina Blazon jene verzauberte, tragische, epische Geschichte voller Angst und Romantik, die man sich erhofft.

Nina Blazon verwebt in Ascheherz erneut geschickt verfremdete Bruchstücke alter Märchen und Sagen und zahlreiche eigene Ideen zu einem schillernden Kunstwerk Im Kern haben mich die Motive von Ascheherz an das Märchen der Kleinen Meerjungfrau erinnert sowie an die altnordischen Walküren-Sagen. Ob sich Nina Blazon davon hat inspirieren lassen oder ob diese Assoziation meinerseits Zufall ist, weiß ich nicht. Ich wage aber zu behaupten, dass Leser, die auf diese alten tragischen Geschichten stehen, von Ascheherz verzaubert sein werden. Summers bittersüße Geschichte berührt - und da der überwiegende Teil des 543seitigen Romans (Nina Blazons bislang umfangreichstes Werk; nicht zuletzt auch, weil es vom Format her größer ist als z. B. Faunblut) wirklich ergreifend und spannend ist, ist er absolut empfehlenswert!

Ascheherz ist ein großartiger Roman über die beiden größten Geheimnisse des Lebens: die Liebe ... und den Tod.
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am 31. März 2011
Summer führt ein Katzenleben. Was das bedeutet? Sie hat alles aus ihrem bisherigen Leben vergessen und lebt von Tag zu Tag ohne zu wissen wer sie wirklich ist. Ein halbes Leben würden manche sagen und sie lässt auch nie jemanden an sich heran, behält keine Freundschaft, nicht einmal ihren Namen.
Nur eines verfolgt sie und das sind die Albträume. Die Albträume in denen sie ein Mann jagt der Handschuhe trägt und sie mit einem Schwert durchbohren will ' der Blutmann. Es beginnt ein Wettlauf gegen diesen Vollstrecker der sie in einer Nacht im Theater aufspürt. Summer bleibt nur noch die Flucht, die Flucht vor dem Theater, den bekannten Gesichtern und ihrem eigenen Selbst. Ihre Reise wird mehr als nur gefährlich, es begegnen ihr Menschen die ihr ans Herz wachsen und immer öfter taucht die Frage auf ' Wer ist Indigo? Und was will der Blutmann von ihr. Wenn sich der Wirbel ihrer verborgenen Erinnerungen doch nur legen würde.

~~~Meine Meinung~~~
Als ich erfuhr das Ascheherz erscheinen würde war ich kurz davor einen Luftsprung zu machen. Warum? Ganz einfach weil diese Geschichte in derselben Welt spielt, in der auch eines meiner Lieblingsbücher - Faunblut - gespielt hat. In einer Welt am Rande der Zeit- so wurde es auf dem Cover von Faunblut zumindest genannt.

Unverändert bleibt meine hohe Meinung was Nina Blazons wundervollen Schreibstil betrifft. Mit jedem Wort schafft sie es mich mehr in ihren Bann zu ziehen und in eine Welt zu entführen die man nur zwischen den Seiten eines Buches finden kann. Wunderschön gefühlvoll in den ernsten Momenten, spannend in den nägelkauenden Augenblicken in denen wir auf ein Geheimnis stoßen. Sie schafft es immer wieder, dass ich ins Schwärmen gerate und gegen Ende eines jeden Buches auch zum weinen.

Was die ganze Geschichte an sich angeht bin ich ebenso fasziniert. Ihre fantastische Welt und all ihre Bewohner erscheinen einem als Mensch um einiges verlockender, wenn auch kriegsbefallener, als die unsrige. Hätte ich die Wahl- ich würde wohl einmal das Nordland besuchen und nach Tierläufern Ausschau halten oder Lady Tod begegnen. Mit Ascheherz hat sie eine Geschichte geschaffen die mir sicher wieder eine Zeit lang nicht aus dem Kopf geht.
Nun zu dem das den meisten Lesern am Wichtigsten ist ' Charaktere und Tiefgang. Was soll ich sagen was Letzteres betrifft hat sich die Autorin wieder selbst übertroffen. Ihre Geschichte geht einen an die Nieren und nicht zuletzt ans Herz, wenn das kein Tiefgang ist.
Was die Figuren des Buches betrifft, die sind allesamt wirklich gelungen vor allem Summer die nicht genau weiß wer sie ist und Loved jemanden den wir sehr spät kennen und lieben lernen.

~~~Fazit~~~
Ein wunderschönes fantastisches Jugendbuch mit Herz und ganz viel Suchtpotential. Würde Nina Blazon eine Jugendbuchreihe ich würde wohl ihr Groupie werden. Also ihr Fans ' Ascheherz ist eindeutig was für euch und ihr Blazon Jungfrauen ' ihr werdet es genauso lieben!
Ich gebe 5 von 5 Sterne und einen ganz großen, imaginären Aufkleber mit : MUST HAVE
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VINE-PRODUKTTESTERam 5. Januar 2011
Summer liebt das Theater und die Musik. In ihr kann sie für kurze Zeit ihre größte Angst vergessen. Den Blutmann, der sie bis in ihre Träume verfolgt.
Immer wieder hat sie die dunkle Gestalt ihres Verfolgers vor Augen und fragt sich jedes Mal, warum der mysteriöse Mann hinter ihr her ist. Eine Antwort findet sie nicht, denn Summer weiß nicht, wer sie selber wirklich ist. Eines Tages wachte sie auf und konnte sich nicht mehr an ihr vorheriges Leben erinnern. Seitdem fürchtet sie sich, flieht immer wieder und ist nirgends wirklich zu Hause. Eines Tages scheint der Blutmann Summer aufgespürt zu haben.
Abermals kann sie ihm entkommen und begegnet dabei Anzej, einen jungen Mann, der ihre Sprache nicht spricht. In ihm findet Summer einen Verbündeten, der ihr helfen will, ihre Vergangenheit zu ergründen und den Ort und den Menschen zu finden, nach dem sie sich schon so lange sehnt.

Mit hohen Erwartungen bin ich an dieses Buch herangegangen. So viele positive Bewertungen kursieren im Internet, so dass ich es kaum erwarten konnte auch endlich in die Geschichte der geheimnisvollen Summer einzutauchen.

Mein erstes Buch von Nina Blazon hat mich gerade in der zweiten Hälfte des Romanes begeistert. Nach einem für mich etwas schwierigem Einstieg, wofür ich leider einen Punkt abziehen muss, habe ich den Großteil des Buches innerhalb eines Tages verschlungen.

Die Autorin hat mit ihrer Geschichte eine eindrucksvolle und phantastische Welt entwickelt, die sie so ausführlich und detalliert beschreibt, dass die Umgebung Summers wie ein Film vor meinen Augen abgelaufen ist. Sei es das Aussehen der verschiedenen Figuren und Gestalten oder die unterschiedlichen Landschaften, die Summer im Laufe ihrer Reise durchquert. Nina Blazon schafft es durchgängig mit ihrem hervorragendem Schreibstil, ihre erfundene Welt für den Leser wirklich zum Leben zu erwecken. Ihrem Schreibstil ist es auch zu verdanken, dass sich die Stimmung in 'Ascheherz' stets verändert und somit viele Geschmäcker anspricht. Sei es die spannungsgeladene Geschichte mit nervenaufreibenden Verfolgungen und Kämpfen, die mysthischen Elemente, die fesselnd geschrieben sind, oder die Liebesgeschichte, welche dem Leser immer wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

Summer, die Protagonistin des Buches, ist nur eine von vielen Figuren, die den Leser in den Bann ziehen. Nina Blazon präsentiert ihre Charaktere sehr real, so dass die Handlungsweisen sämtlicher Figuren völlig authentisch erscheinen und der Leser nicht umhin kommt, mit den Personen mitzufiebern und sie in ihr Herz zu schließen.

Fazit: Nina Blazon liefert mit 'Ascheherz' eine sehr kreative und gut durchdachte Fantasygeschichte, die sowohl aufgrund ihrer Spannungs- als auch ihrer Liebeselemente von sich überzeugt.
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am 5. März 2015
Diese Autorin hat mich sofort in ihren Bann gezogen!! Konnte das Buch kaum aus der Hand legen!! Es ist aufjedenfall mal was anderes und sie hat ihre eigenen Ideen, nicht wie andere Autoren die von anderen abkupfern...
Ich habe Summer sofort ins Herz geschlossen und mit ihr mitgefiebert als es darum ging das sie sich wieder an alles erinnern sollte....
Wirklich ein Zauberhaftes Buch!!! Nina Blazon gehört jetzt schon zu meinen Lieblingsautoren!!
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am 3. September 2013
Summer gehörte einst zu den Zorya, einem Volk, das den Menschen mit einem Kuss den Tod bringt. Doch eines Tages schenkte Sie einem Mann, der im Sterben lag, das Leben. Dies hatte jedoch seinen Preis: Summer kann sich danach an nichts mehr erinnern und reist Jahrhunderte lang durch verschiedene Länder und nimmt dabei immer wieder eine neue Identität an, um dem Blutmann zu entkommen. Dieser will sie nämlich töten - das ist das Einzige, was sie noch weiß.

Dann tritt eines Tages Anzej, ein geheimnisvoller Nordländer in ihr Leben und flieht mit ihr vor dem Blutmann in seine Heimat. Dort muss Sie erkenne, das ihr Verrat, den sie vor Jahrhunderten begangen hat, noch nicht gesühnt wurde. Doch dafür müsste Sie sich erst einmal erinnern ...

Nina Blazon schaffte es einmal wieder jeden mit ihrem Schreibstil in den Bann zu ziehen. Sie beschreibt die Gegenden durch die die Hauptperson Summer reist sehr malerisch und wurde man einmal in den Bann des Buches gezogen, meint man selbst auch dort zu sein. Auch beschreibt sie wunderbar gefühlvoll die Beziehungen zwischen den verschiedenen Charakteren, die unterschiedlicher nicht seien können. Doch die Spannung fehlt dem Buch nicht: Der Leser fragt sich immer wieder, wer Summer wirklich ist? Was dieser mysteriöse Blutmann mit Summers Vergangenheit zu tun hat? Und ob Anzej doch nicht mehr weiß, als er vorgibt zu wissen?

So erschuf Blazon eine wunderbare, fantastische Geschichte über eine Flucht vor dem Tod und der Suche nach dem Leben.
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am 14. Juli 2013
Zu Beginn erlebt man eine Traumszene von Summer, in welcher sie von Fesseln und dem sogenannten Blutmann träumt, der sie zu verfolgen scheint. Ihre Albträume jagen ihr Angst ein und werden ein wichtiges Thema der Handlung werden.
Summer ist in einem Wanderzirkus als Schauspielerin tätig und die Szenen dort strotzen nur so von einem magischen Flair, was begeistert Schon hier war ich total im Bann des Buches. Sie führen dort wie ein Stück auf und beziehen die Tiere und Zauberei mit ein.
Summer lernt man hier noch sehr kühl kennen. Sie lebt allein und hat panische Angst vor ihrem Verfolger: dem Blutmann. Sie sucht Abstand zu allen Menschen um sich rum, auch zu Finn, ihrem Kollegen, der das gern ändern würde und mehr als einmal versucht sie zu bezaubern.
Doch plötzlich wird die Verfolgung ernst – der Blutmann taucht auf und Summer schwebt in Lebensgefahr, wodurch das erste Mal so richtig Spannung aufkommt.
Sie beschließt, mal wieder die Stadt zu verlassen und einen anderen Namen anzunehmen, denn Summer lebt in Lügen und reist aufgrund ihrer Verfolgung von Stadt zu Stadt, sie bleibt nie lange an einem Ort. Außerdem weiß sie selbst nicht, wer sie ist und woher sie kommt: sie besitzt keine Identität.

Kurz bevor sie abreisen kann trifft sie auf den merkwürdigen Anzej, der voller Staub plötzlich in ihrem Versteck auftaucht und auch noch eine andere Sprache spricht. Er ist sehr mysteriös und begleitet sie dann – ihre gemeinsame Reise und Flucht beginnt.
Zwischen den beiden entsteht bald schon eine gewisse Anziehung, doch da sind noch viele Geheimnisse, die ein weiteres vorankommen unmöglich machen. Man als Leser erkennt selbst kaum, was wahr ist und was nun falsch ist. Es war einfach nur schon wieder unglaublich, dass man überhaupt keine Ahnung hat, wer Summer gut gesinnt ist und wer nicht!
Bald darauffolgende Überraschungen ändern mal wieder alles: vor allem Summers Wirklichkeit, die sich plötzlich mächtig verschiebt und das macht den Verrat von Anzej nicht besser.
Schon bald reist Summer allein weiter und man trifft mit ihr zusammen alte Bekannte aus Faunblut – die Jägerin Moira mit ihrem geflickten Mantel ist auch hier dabei, eine Tatsache, die mich unglaublich begeistert.
Mit voranschreitender Handlung bekommt Summer auch immer mehr Erinnerungsfetzen zurück, die fesseln und unglaublich magisch sind. Die Antworten, die sie findet, ändern mal wieder alles und sind so unglaublich, dass ich schreien könnte vor Begeisterung! Außerdem scheinen irgendwie auch ihre Albträume wahr zu werden, alles spitzt sich dramatisch zu – es gibt so viele unbeantwortete Fragen und man fiebert einfach nur mit Summer mit.

Es dauert nicht mehr lange, da lernt man die Zoyra kennen, Wesen, die dafür verantwortlich sind, dass Menschen das Leben genommen wird. Man fragt sich, wer sie sind und was eigentlich nun passiert? Es nimmt mich einfach nur mit und das Buch kann man kaum aus der Hand legen. Wer ist Summer denn nun gut gesinnt und wer nicht – auf welcher Seite steht Anzej und was ist mit dem Blutmann?
Auch lernt man Personen ganz anders kennen, wie Lady Tod, die schon in Faunblut eine wichtige Rolle einnahm – dort jedoch eine ganz andere als hier. Es ist sozusagen das Gegenstück zu Faunblut, denn hier hat sie mal nicht die komplette Rolle des Bösen. Die Zoyra sind die Feinde der Tandraj und damit ist der Bogen gleich wieder zu Faunblut geschlagen, wo es um die wasserliebenden Tandraj ging.
Die Wahrnehmungen werden gegen Ende total verschoben, ich musste mehr als einmal den Atem anhalten und das unglaubliche Finale raubte ihn mir total! Ich bin so was von begeistert von diesem Buch, dafür gibt es überhaupt keine Worte um DAS zu beschreiben!

Fazit:
Bei dem Buch weiß ich gar nicht, was ich schreiben kann außer dass es mich absolut begeistern konnte! Es ist lange her, dass es ein Buch sofort in mein Herz geschafft hat ohne zu überlegen – genau das trifft hier zu! Summer ist eine Protagonistin, die Erinnerungslücken hat und ihre Identität sucht. Dabei entwickelt sie sich weiter und man fiebert gern mit ihr mit. Verschobene Wahrnehmungen, magisches Flair, immer wieder Überraschungen machen die Handlung so abwechslungsreich, wie sie ist. Man tappt ständig im Dunkeln, weiß nicht, wem man vertrauen kann und durch die Zoyra wird alles so mystisch, dass es kaum besser sein kann. Summers Gefühle waren Achterbahn, genauso wie die Emotionen des Lesers – absolute Empfehlung! Hier kann man nichts falsch machen! Ein Abenteuer, das einen mitnimmt und fesselt!
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am 20. Januar 2011
Was ich an Nina Blazon mag ist, dass sie nicht jedes Buch als Mehrteiler ansetzt. Ich mag es, wenn man nicht "gezwungen" wird, mehrere Teile zu kaufen.
Doch hier finde ich es fast schon schade (es scheint auch ein Einteiler zu sein), denn dieses Buch hat einfach alles was ein Fantasy-Buch braucht.
Ich mochte die Liebesgeschichte, weil sie nicht kitschig ist.
Die Elemente um die Summer und ihren "Schwestern" sind toll, das mit den Flügeln von verschiedenen Insekten. Aber so viel möchte ich nicht sagen.

Summer weiß nichts mehr über ihre Vergangenheit, nur das sie vor einem Mann angst hat, indem sie sich aus ihren Träumen erinnert. Der Blutmann.
Als er sie findet flüchtet sich durch die halbe Welt und findet immer mehr über sich selbst heraus.
Der Anfang der Geschichte war etwas holprig. Das mit dem Theater, es ist schön keine frage, nur man weis erst nicht was man damit anfangen soll. In laufe des Buches wird klar, dass Sumemrs liebe zu der Musik und dem Theater so wichtig ist. Also auch wenns am Anfang etwas langwierig wird, ist es doch wichtig, finde ich, das sie es in die Geschichte bringt.

Die Geschichte entwickelt sich zu einem packenden, rasanten und abwechslungsreichen Geschichte.
Sie spielt in der selben Welt wie Faunblut, nur ich glaub 8 Jahre später.

Toll Toll Toll, wegen solchen Büchern liebe ich das Lesen!!!!!!
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am 24. Januar 2011
Seit einen Unfall kann Summer sich nicht mehr an ihre Vergangenheit erinnern. Sie weiß nur, dass sie auf der Flucht ist: Vor dem Blutmann der sie in ihren Träumen verfolgt und nun auch in der Realität erscheint.
Wieder versucht Summer ein neues Leben zu beginnen, diesmal mit Anzej, als Reisegefährten an ihrer Seite. Im Nordland kommt sie langsam ihrem vergessenen Leben auf die Spur, doch sie weiß nicht mehr wem sie vertrauen kann...
Einst gehörte Summer, damals Tjamad, zu den Zorya, deren Kuss den Sterblichen den Tod bringt. Sie begreift, dass es jemanden gab den sie unendlich liebte und dass sie vor langer Zeit das Gesetz der Zorya brach...

Auf Ascheherz bin ich durch die letzten Seiten von Faunblut aufmerksam geworden. Die Geschichte spielt in der selben Welt ein paar Jahre nach Faunblut. es ist keine Fortsetzung aber man wird auf einige bekannte Gesichter treffen.
Ascheherz ist eines meiner Lieblingsbücher, nicht zuletzt deshalb, weil ich mir nie ganz sicher war, wer nun eigentlich der Böse ist. Ich finde es ist sehr flüssig zu lesen und ich konnte es kaum mehr aus der Hand legen! (Fanden meine Lehrer übrigens nicht sooo toll :D) Summer habe ich gleich ins Herz geschlossen und auch die anderen Personen hatten Charakter. Das Buch hat viele Wendungen und Geheimnisse, die es zu lüften gilt. Außerdem gefällt mir die Liebesgeschichte, was bei mir wirklich was heißen muss! Ich könnte jetzt eigentlich noch länger so weiterschwärmen, nur habe ich ehrlich gesagt bis jetzt nicht verstanden (Achtung Spoiler!) was Loved eigentlich für ein Problem wegen seinem Herz hatte...

Ascheherz ist eine mitreißende Geschichte voller Liebe und Verrat.
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am 8. August 2011
Also ich muss sagen, das Buch ist absolut klasse!

Die ersten Seiten (die sich leider recht lang ziehen) fand ich nicht sehr spannend und habe nach jeder Seite die ich umblätterte gehofft das es jetzt erst richtig losgeht. Aber da muss man auch als Leser durch, was sich auch absolut gelohnt hat.
Ist schon etwas her das ich das Buch gelesen habe, aber es hat mich so begeistert das ich es jetzt ein weiteres mal lesen werden.
Es ist spannend, es macht einfach nur Spaß das Buch zu lesen und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen! Wirklich schade das es keinen zweiten Teil gibt. Nina Blazon hat mit dem Buch fast alle Herzen der leser gewonnen, wie ihr seht kann ich nur schwärmen, von dem Anfang abgesehen.
Ich glaube den Inhalt muss ich nicht wiedergeben, den liest man oft genug und mich persönlich interessieren auch nur die Meinungen.

Ich lese kein Buch was nicht von Liebe und Fantasy handelt, das ist irgendwie eine Macke von mir. Und deswegen fällt es mir schwer so gute Bücher zu finden, aber dieses Buch hat mich schlichtweg begeistert. Ich bin auch gerade mal 16 Jahre alt, lese aber für mein Leben gern, und bei solchen Büchern ist es auch keine Schande :).

Fazit:
Für jeden Fantasy Fan, der zugleich auch noch was für's Herz sucht findet es hier. Lasst euch nicht von Anfang abschrecken und haltet tapfer durch, es lohnt sich allemale. :)
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am 8. Januar 2011
Kurzbeschreibung:
Summer weiß nicht, wer sie ist und woher sie kommt. Doch sie weiß, dass ihr jemand nach dem Leben trachtet. Und dass es jemanden gab, den sie unendlich geliebt hat.

Schillernde Jugendfantasy!

Summer weiß nicht, warum Tiere vor ihr so große Angst haben. Sie weiß nicht, woher die Erinnerungsfetzen stammen - Erinnerungen an ein anderes Leben? Und sie weiß nicht, wer sie unbedingt umbringen will und sie in ihren Träumen heimsucht.
Flucht scheint auf alles eine gute Antwort zu sein.
Mit mehr Schein als Sein schlägt Summer sich durchs Leben, bis eines Tages ein geheimnisvoller, grauenvoll gezeichneter junger Mann in ihr Leben tritt und bereit ist, die Türen zu ihrer Vergangenheit zu öffnen...

Dies ist mein erstes Buch von Nina Blazon, dementsprechend gespannt war ich auf den Inhalt. Das Cover hat mich gleich zu Beginn schon sehr angesprochen, in seiner glitzernden, lila glänzenden Gestaltung. Das ist ein wirkliches Highlight in jedem Regal!

Zu Beginn war die Geschichte für mich sehr verwirrend. Viele Namen und Details, viele Fakten ohne Hintergrund. Das war teilweise schwer zu verdauen, doch sobald ich meine Startschwierigkeiten gemeistert hatte, ging Nina Blazon voll zur Sache!
Die Handlungsstränge hatte sie die ganze Zeit sicher in der Hand und ich fühlte mich behütet durch die fremde Welt geführt.

Die Figuren waren interessant und die Beschreibungen lebendig.
Es war, als würde man selbst seine Hand in der unbekannten Wirklichkeit ausstrecken. Es war so nah!
Ich fühlte Schmerz, ich fühlte Leben, ich fühlte Leidenschaft!
Mal bitter, mal süß - immer gierig aufgesogen!

Nina Blazon ist eine sehr bildhafte Autorin, die mir sicher im Gedächtnis bleiben wird!
Schillernde Jugendfantasy mit ein paar kleinen Anlaufschwierigkeiten, aber dennoch sehr zu empfehlen.
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