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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
58
4,5 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 15. April 2013
Beide Teile dieser Simone Engelkes Reihe sind spannend und sehr gefühlvoll von Anfang bis zum Ende. Muss man einfach lesen.
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am 20. Oktober 2014
Ich habe dieses Buch gerne gelesen, trotzdem muss ich sagen, dass mit die Vorgänger besser gefallen haben. Simone Elkeles versteht sich sehr gut darauf, Spannung und Nervenkitzel in die öden Teenageralltage zu bringen. Dieses Mal ist es ihr meiner Meinung nach nicht so gut gelungen.

Trotzdem ist es ein gutes Buch und ich würde es auch weiterempfehlen!
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am 5. April 2016
Ich habe das Buch in nur einem Tag ausgelesen gehabt, denn die Geschichte hat mich sofort gefesselt.
Es wird abwechselnd aus der Sicht von Caleb und Maggie erzählt. Jeweils Kapitelweise im Wechsel. Die Kapitel selbst sind oftmals recht kurz gehalten, was bei mir bewirkt hat, dass ich mir immer wieder gedacht habe: "Ach komm, eins geht noch."
Die beiden Hauptprotagonisten fand ich sehr gelungen, denn die waren mir sympathisch - obwohl jeder von ihnen ein dickes Päckchen Probleme mit sich herumtrug.
Die beiden entwickeln sich im Lauf der Handlung und nicht erst durch eine plötzliche Erleuchtung, was ich authentisch fand.
Die Geschichte wird zu keiner Zeit langweilig, denn irgendetwas passiert immer.
Ein echter Pageturner und für Liebhaber des New Adult/Young Adult Genre gewiss ein Genuss!
Unbedingt den zweiten Teil bereithalten, denn das (vorläufige) Ende ist nicht das, was man erwartet hätte
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Der Einstieg in die Story fiel mir sehr leicht.
Die Kapitel werden abwechselt von Caleb und Maggie erzählt.
Anfangen tun wir mit Caleb und erfahren wo er ist und auch warum.
Im nächsten Kapitel lernen wir Maggie kennen und erfahren ebenfalls wo sie ist und warum, und da fängt die Story der beiden auch schon an.
Der Schreibstil gefällt mir sehr gut ,man kann es schön locker lesen.
Nicht nur die Hauptchara's muss man lieben auch die Nebenchara's sind sehr gut dargestellt man kann sie genauso liebn oder hassen ;)
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VINE-PRODUKTTESTERam 14. Januar 2013
Reiheninfo:
1. Leaving Paradise
2. Back to Paradise

Meine Meinung:
Wer die Trilogie um die Fuentes-Brüder ("Du oder das ganze Leben", "Du oder der Rest der Welt" und "Du oder die große Liebe") kennt ahnt gleich, womit er es hier zu tun haben wird. In der Aufmachung und Covergestaltung lehnt sich dieses Jugendbuch sehr stark an die Trilogie aus der Feder der gleichen Autorin an und das soll es auch. Gleichzeitig ist die Handlung vollständig eigenständig und hat nichts mit den Fuentes-Brüdern zu tun.
Also findet man hier eine 0815-Badboy-Geschichte? Er ist der gefährliche "Exknacki" und sie die tollpatschige Unbeliebte, in die er sich dann verliebt? Nein, hier ist tatsächlich alles ganz anders. Maggie war beliebt, sie ist es nicht mehr seit dem Unfall, dem Unfall für den Caleb verurteilt wurde und wegen dem er nun ein Jahr im Jugendstrafvollzug verbracht hat. Sie sind Nachbarn und waren früher Freunde. Jetzt treffen sie wieder aufeinander.
Die Handlung setzt einen Tag vor Calebs Freilassung ein. Abwechselnd aus der Sicht der beiden Protagonisten wird die Geschichte erzählt und dabei wird der Leser ganz weit vor gelassen in die Gefühlswelt dieser beiden Personen, denn sie berichten aus der Ich-Perspektive. Gefühle und Gedanken werden so eindringlich mit geschildert, dass man sich sehr schnell in sie hineinfühlen kann.
Es blieb anfangs eine gewisse skeptische Grundhaltung bei mir zurück. Was konnte schon noch Spannendes passieren, wenn ich sowieso weiß, dass sich die beiden Protagonisten ineinander verlieben? Die recht kurzen Kapitel zu Beginn der Geschichte, die mich abwechselnd in die beiden Lebenswelten einführten, taten dann aber ihren Dienst. Schon nach ungefähr 50 Seiten hatte mich die Geschichte völlig gefesselt. Denn Caleb ist keineswegs der klassische Badboy und Maggie nicht einfach nur tollpatschig oder ähnliches. Beide haben sie ihr Päckchen zu tragen, beide haben sie einige Ecken und Kanten und doch wird ganz schnell klar, wie liebenswert beide sind. Wie gut sie zusammen passen und wie menschlich es sie macht, dass sie beide keine stereotypen Musterbeispiele sind, die man in Schubladen packen könnte.
Neben den Schulkameraden und den Eltern kommt noch ein weiterer wichtiger Nebencharakter hinzu, der keinen geringen Einfluss auf die Handlung der Geschichte nimmt, der ebenfalls einen etwas ungewöhnlichen Charakter hat, der dem Leser aber auch sehr schnell ans Herz wächst.
Mit der Wendung der Geschichte wurde ich tatsächlich völlig überrascht. Es werden geschickt Andeutungen gemacht, die den Leser auf die falsche Fährte locken sollen, was bei mir wunderbar funktioniert hat. Völlig geschockt musste ich meinen Fehler erkennen.
Caleb und Maggie berühren den Leser tief im Herzen. Selten vorher und überhaupt nicht in letzter Zeit ist mir ein Buch so nahe gegangen wie dieses. Schon ewig habe ich nicht mehr so geweint, wie hier. Nicht am Ende, sondern gut 50 Seiten davor.
Das Ende wird viele vermutlich unbefriedigt zurücklassen, ist aber gleichzeitig ein Abschluss, den man so stehen lassen könnte, den ich so nach einer Nacht drüber schlafen wohl auch akzeptiere könnte. Zum Glück quält die Autorin ihre Leser aber nicht so und es gibt einen zweiten Teil, in dem die Geschichte von Maggie und Caleb zu ende erzählt wird. Er heißt passenderweise "Back to Paradise". Die Titel sind übrigens hervorragend gewählt, denn der Ort, in dem die beiden Protagonisten wohnen, heißt Paradise.

Zitat
"Nein, das nächste Mal, wenn ich dich küsse, wird es eine lange, lange Zeit dauern. Und wenn wir fertig sind, wird dir klar sein, dass jemanden verrückt zu machen nichts damit zu tun hat, wie viel Erfahrung man mitbringt." (Seite 232)

Fazit: Ein Buch, in dem es nicht um die klassische Badboy-Geschichte geht, sondern ein Jugendroman, das sich mit der großen Liebe, mit Freundschaft, mit Schuld und Unschuld, Strafe und Reue, aber auch mit Familie, Vergangenheitsbewältigung und Zukunftsängsten befasst. Selten hat mich ein Buch so tief berührt wie dieses und selten habe ich ein Buch innerhalb von einem Nachmittag verschlungen. Ein Must-Read!
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am 8. Februar 2013
Anfangs muss ich sagen, dass ich wirklich ein großer Elkeles-Fan bin und ich die Fuentes-Bücher liebe!!
Jedoch konnte mich diese neue Story von Elkeles einfach nicht packen.
Ich wurde mit dem Schreibstil nicht so recht warm und hatte schon die Übersetzerin in Verdacht, weil die Fuentes-Bücher dagegen so traumhaft zu lesen waren... Ich finde, dass die Dialoge teilweise ein bisschen steif und geschwollen klingen und die komplexen Sätze einfach nicht einer natürlichen Rhetorik einer/eines 17-Jährigen entsprechen.
Was die Story angeht bin ich der Meinung, dass es ein bisschen zu lange dauert, bis wirklich etwas passiert. Dass Maggie angeblich ihr "ganzes Leben" schon in Caleb verliebt ist, taucht erst in etwa Buchmitte "ganz plötzlich" auf, was es für mich absolut unglaubwürdig macht.
Die Charaktere der Protagonisten sind mir zu flach, so dass ich nicht wirklich eine "Beziehung" zu Maggie und Caleb aufbauen konnte. Sie bleiben blass und sind mir nicht liebenswert genug.
Alles in allem von mir nur 3 Sterne. Schade eigentlich, denn ich hatte mich auf ein neues Lieblingsbuch von Elkeles gefreut!
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am 2. Oktober 2013
Ich konnte das Buch nicht mehr aus den Händen legen und habe es in einem durchgelesen. Ich habe anschliessend auch gleich das zweite Buch gelesen und das war auch genial! unbedingt lesen!!
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am 29. März 2013
"Ich komme mir vor, als hätte man mich zu einem Hollywoodset gekarrt. Aber das hier ist kein Film, es ist mein Leben. Ich nehme das Lichtschwert in die Hand und schalte es an. Lasergeräusche erfüllen den Raum, als ich den Säbel wie ein großer Jediritter schwinge. Gott, als ich noch ein Kind war, habe ich Stunden damit verbracht, mich mit eingebildeten Dämonen zu duellieren. Jetzt habe ich neue Dämonen, die es zu bekämpfen gilt. Solche, die nicht einfach durch das Schwingen eines Spielzeugverschwinden lassen kann."
[”Leaving Paradise” // Simone Elkeles // S.35ff.]

Erster Satz:
Auf diesen Moment habe ich ein Jahr lang gewartet.

Inhalt:
Als Caleb Becker in seinen Heimatort Paradise zurückkehrt, hat er eigentlich vor sich nach seinem einjährigen Gefängnisaufenthalt aus jeglichem Ärger rauszuhalten. Doch wegen Maggie Armstrong, die er betrunken angefahren hat und wegen der er verurteilt wurde, wird sein Leben in Bahnen gelenkt, die er kaum noch zu kontrollieren weiß. Alles hat sich verändert, seit er wieder zu Hause ist und auch Maggies Leben hat sich seit jener verhängnisvollen Nacht einmal um sich selbst gedreht. Mit ihrer durch den Unfall resultierenden Behinderung kann sie nun so manchen Traum nicht mehr verwirklichen. Sie beide wünschen sich nichts weniger, als sich nie wieder über den Weg zu laufen und doch verbindet jene Nacht sie für immer. Und so fühlen sie sich gegen ihren Willen zueinander hingezogen trotz all der ungesagten Dinge, der vielen Ängste und des Hasses. Doch es bleibt nicht so paradiesisch, wie es auf den ersten Blick wirkt, denn ein ungesagtes Geheimnis steht zwischen den beiden und droht alles zu zerstören...

Schreibstil:
Was kann man anderes über Simone Elkeles Schreibstil sagen, als dass er einfach und jugendlich gehalten ist und dabei trotzdem Tiefgang besitzt? Im Grunde nicht viel, denn obwohl ihre Bücher allesamt gut geschrieben sind, ist ihre Schreibe weder verschnörkelt, noch kitschig oder poetisch. Ganz im Gegenteil: Er schafft es ideal die Figuren widerzuspiegeln, von denen er genutzt wird. Ist Calebs Part männlicher und etwas rabiater, so bleiben Maggies Gedanken zarter und nachdenklicher. Zusammen ergeben sie eine unwiderstehliche Mischung aus Gefühlen und Gedanken, die eine tolle und heimische Atmosphäre erzeugen.

Meine Meinung:
Liest man die Bücher von Simone Elkeles, tut man dies meist mit einer gewissen Erwartungshaltung. Ihre Geschichte drehen sich hauptsächlich um das Thema Liebe - meistens eine Hassliebe, in der einer (oder auch beide) der Protagonisten in eine Situation kommt, die dem jeweils anderen und der Beziehung schadet. Oftmals sind ihre Geschichten ein wenig kitschig oder eben vollgestopft mit einer großen Portion Romantik, die aber niemals triefend wird. Und dann kommt immer dieser Punkt, an dem man überrasch ist. Denn so banal die Geschichten von Simone Elkeles auf den ersten Blick wirken, genau so tiefgehend sind sie, wenn man hinter die Fassade blickt, denn in jedem ihrer Bücher schwingt auch immer ein wenig Gesellschaftskritik mit oder zumindest eine größere Problematik, die in der Geschichte dann eine große Rolle spielt. Auch "Leaving Paradise" hätte ich es eigentlich nicht zugetraut, mehr zu sein, als eine Liebesgeschichte, obwohl mich die Autorin längst eines besseren belehrt hat, denn hinter den Liebesavancen findet man eine ganz besonders feinfühlige Geschichte, die definitiv unter die Haut geht.

Dabei fängt alles doch genau so an, wie es immer ihr Schema ist: Ein attraktiver Draufgänger - in dem Fall Caleb Becker -, der sich in das kleine, schüchterne Mädchen - Maggie Armstrong - verliebt und umgekehrt. Nur das hier diesmal nicht alles so einfach läuft - schließlich hat Caleb Maggie angefahren und saß deswegen sogar im Gefängnis. Die Fronten sind demnach aufgeklärt: Maggie hasst Caleb, weil er ihr Leben und ihre Karrieremöglichkeiten im Sport zerstört hat und Caleb gibt Maggie die Schuld an seinem Gefängnisaufenthalt. Ein schwieriges Thema für ein kleines Taschenbuch! Doch wider Erwartungen fühlt es sich nicht so an, als hätte Elkeles auf den wenigen Seiten Probleme gehabt, ihre Geschichte in irgendeiner Art und Weise zwischen die Seiten zu pressen. Ganz im Gegenteil: Geschickt und fesselnd beschreibt sie, wie sich die beiden von der Gesellschaft etwas ausgeschlossenen Charaktere wieder im Leben ein- und zurechtfinden und all dies ist in jedem Punkt glaubwürdig und realistisch.

Die Geschichte lebt eindeutig durch ihre Figuren, die sich nicht nur im Laufe der Geschichte entwickeln, sondern auch alle durchweg ans Herz gehen. Maggie, die anfangs ein wenig im Selbstmitleid badet und sich in erster Linie selbst ausschließt, ist eine liebenswürdige und sympathische Persönlichkeit. Ebenso wie Caleb, der gleichzeitig beschützerisch und hin und hergerissen zwischen den Ansprüchen seiner Familie und seinen eigenen Plänen ist. Dieser Spagat zwischen Liebesgeschichte und Drama gelingt perfekt. Nicht genug, dass erste prickelnd und leidenschaftlich ist - und sich vor allen Dingen langsam und glaubwürdig entwickelt - spielen auch viele Problemthemen mit ein, die immer wieder interessante Wege gehen. Ein besonderes Schmankerl der Geschichte ist auf jeden Fall Mrs Reynolds, die die beiden Figuren mehr als einmal zusammenhält und die mir so sehr ans Herz gewachsen ist, dass ich sie kaum gehen lassen wollte.

"Leaving Paradise" schafft das, was viele Bücher nicht schaffen: Dieses heimische und warme
Gefühl. Dieses Gefühl, die Geschichte nicht verlassen zu wollen. Und vor allen Dingen punktet sie mit starken und sympathischen Figuren, einer tollen Geschichte, die einen tollen Kontrast zwischen Liebe und Problemthemen bietet. Außerdem ist sie etwas ernster, als noch "Du oder das ganze Leben" und weiß auf jeder Linie zu unterhalten, zum nachdenken anzuregen, zu überraschen und einfach zu begeistern. Auch an Gefühlen hält sie einfach alles bereit: Neben Lachen, wohlfühlen und schmachten, könnte auch das ein oder andere Tränen fließen - zumindest war das bei mir bei einer bestimmte (und wirklich auch sehr traurigen) Stelle der Fall.

Fazit:
In Coldplays Song träumt man vom Paradies, Caleb und Maggie wollen nur weg davon und ich würde gerne noch eine Weile bleiben, aber auch für mich ist es Zeit das Paradies zu verlassen. Allerdings nur wehmütig, denn die Geschichte um Caleb und Maggie ist ganz besonders und steckt voller Überraschungen. Simone Elkeles schafft es einfach jedes Mal, mich in ihren Bann zu ziehen und mehr aus den Liebesgeschichten zu machen, für die geworben wird - auch wenn sie die Liebesgeschichte natürlich ebenfalls mit Bravur zu erzählen vermag. In "Leaving Paradise" findet man daher einfach alles: Unterhaltung, Liebe, Konfliktsituationen und Freundschaft. Eine tolle, atmosphärische Geschichte, hinter der mehr steckt, als man meinen könnte und die konstant spannend und interessant ist. Alle die die Fuentes-Bücher mochten, werden es im Paradies lieben!
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am 8. September 2013
Zu Beginn des Buches lernt man zunächst Caleb kennen, der kurz vor seiner Entlassung aus dem Gefängnis steht. Man erfährt einiges über den Abend, der ihn in dieses Schlamassel gebracht hat und dabei auch seine tiefen Schuldgefühle. Durch jugendlichen Leichtsinn hat er ein Mädchen angefahren, welches nun mit den Konsequenzen leben muss und auf das er bald wieder stoßen wird – und dann wird sich mal wieder alles im Leben ändern.
Die Idee hinter der Geschichte wirkt so real, dass sie auch im echten Leben hätte passieren können, vielleicht sogar dem Jungen von nebenan. Jugendlicher Leichtsinn, Autounfälle – so etwas, zusammen mit Alkohol ist wirklich nicht abwegig. Natürlich wirkt die Inhaltsangabe mehr als dramatisch und die Geschichte somit sofort klischeebehaftet.
Was jedoch Elkeles daraus gemacht hat, ist etwas einzigartiges. Die Umsetzung dieser Idee war für mich wieder der pure Himmel. So eine süße Geschichte muss man einfach würdigen. Allerdings konnte ich einige Nebencharaktere nicht verstehen, die entweder einfach mal ihre Freundin nach dem Autounfall vergessen und ausschließen anstatt ihr zu helfen und Eltern mit total verdrehten Vorstellungen, die ihren eigenen Sohn eher verstoßen wollen, als mit ihm zu leben. Dieser Egoismus und diese Intoleranz fand bei mir keinen Anklang, weswegen es hier definitiv Abzüge gibt.
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Die Charaktere haben mehr Tiefgang, als es zuerst scheint. Caleb Becker ist definitiv kein schlechter Kerl. Ihn plagen seit jenem Abend schlimme Schuldgefühle, was ihn definitiv zu keinem schlechten Kerl machen kann. Er würde gern die Zeit zurückdrehen und alles ungeschehen machen, nicht seinetwegen, sondern wegen Maggie. Ich verstand gut, wie er sich fühlt und empfand Sympathien für ihn. Am liebsten würde er einfach gern sein altes Leben zurückhaben, aber dass das nicht geht, erfährt er schon bald – nicht nur er, sondern auch seine Familie hat sich gewandelt und am schlimmsten hat es dabei seine Zwillingsschwester Leah erwischt.
Maggie Armstrong war damals das Opfer, was Caleb angefahren hat und kann, selbst nach einem Jahr, immer noch nicht wieder richtig laufen. Nach mehreren Operationen und mehreren Monaten im Krankenhaus lebt sie sehr zurückgezogen und einsam, nichts ist mehr von dem Mädchen von früher übrig. Sie ist die totale Außenseiterin geworden und ihre Freundinnen haben sich seitdem auch von ihr abgewandt, nur einer der Gründe, wieso sie gern ein Stipendium für eine spanische Universität hätte: dort könnte sie komplett neu anfangen. Calebs Freilassung unterstreicht diesen Wunsch nur noch mehr, doch auch da treten Probleme auf.
Eine weitere zentrale Rolle nimmt eine alte Dame namens Mrs. Reynolds ein, die hier eine Art Schicksal spielt und einfach ein sehr toller Nebencharakter ist, der mir sehr ans Herz gewachsen ist.
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Sowohl Caleb, als auch Maggie würden gerne in ihre altes Leben zurück und versuchen es wieder aufzunehmen, doch dass das nicht geht, erfahren sie bald. Ihre Beziehung zueinander ist am Anfang wirklich sehr schwer, so scheint Hass zwischen ihnen zu stehen, der verständlich erscheint. Der Leser erfährt immer mehr brisante Details über ihre frühere Freundschaft und ihre Gefühle und immer mehr Informationen vom Unfallabend kommen ans Licht. Durch die verschiedensten Zufälle finden sie immer wieder zusammen und ihre vorsichtige Annäherung ist purer Zucker für den Leser. Obwohl so viel zwischen ihnen steht, ist da ein Knistern, doch Caleb trägt noch ein großes Geheimnis mit sich herum, was alles noch mal ändern soll... Insgesamt fand ich die beiden zusammen doch sehr gut, obwohl natürlich noch alles offen ist für Teil Zwei. Die Beziehung bekommt insgesamt von mir jedoch definitiv Pluspunkte.
Emotionen tauchen vor allem während ihrer zögerlichen Annäherung auf, die gleichzeitig von negativen Vorurteilen und Geheimnissen begleitet werden, weswegen die Gefühlsebene sehr abwechslungsreich ist. Gegen Ende wird selbst mir das Ganze etwas zu dramatisch und überspitzt, was meine Begeisterung hierfür dämpfte.
Der Schreibstil von Elkeles ist wieder total angenehm, leicht zu lesen, flüssig und passt perfekt zur den jungen Erwachsenen. Ich war allein davon gefesselt und empfand ihn als absolut passend, hier ein dickes Like!
Die Sichten wechselten hier, ähnlich wie in den „Du oder...“ Geschichte immer zwischen Caleb und Maggie, während man dann, im jeweiligen Kapitel, jeweils aus der Sicht der Person alles mitbekam, auch deren Gedanken und Gefühle. Diese Option finde ich immer noch super, denn so lernt man beide gleich gut kennen und findet sie sympathisch. Für mich eine der besten Lösungen, auch weil sich beide Personen wieder durch den Erzählstil unterschieden, was ich immer wieder richtig phänomenal finde.
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Die Handlung des Buches kommt schon zu Beginn ins Rollen, als Caleb und Maggie unabhängig voneinander versuchen, ihre Leben aufzunehmen und das Beste aus den Situationen zu machen. Dass das nicht lange gut geht, war vorherzusehen. An Caleb klebt ein Bewährungshelfer und Sozialstunden, die er noch ableisten muss und an Maggie der Wunsch, nach Spanien zu gehen um zu studieren. Durch einige Zufälle müssen sie plötzlich jeden Nachmittag miteinander verbringen und nähern sich auch so immer wieder an, was sehr den Verlauf der Geschichte prägt.
Gerade als man denkt, man gerät in eine Art Trott hinein, kommt die Überraschung, die plötzlich das ganze Buch ändert und mich kurzzeitig sprachlos zurückließ. Hierbei hätte ich niemals Vermutungen angestellt oder an den vorhandenen Tatsachen gezweifelt, aber es war so - eine unterschwellige Spannung war augenblicklich vorhanden und begleitete den weiteren Verlauf der Handlung. Für mich änderte diese Enthüllung alles, aber in der Geschichte selbst kann sich deswegen nur passiv ein wenig was tun.
Das Schöne an der Geschichte ist definitiv, dass viel Zeit vergeht. Viele Entwicklungen, vor allem die der Gefühle von Caleb und Maggie, sind sehr real und dadurch nachvollziehbar, keinesfalls aus der Luft gegriffen. Gegen Ende wird es dramatisch und teilweise auch zu überspitzt, denn plötzlich scheint einfach alles schief zu laufen, was nur schieflaufen kann. Dann geht es gegen Ende alles zu schnell, die Ereignisse überschlagen sich, ich kam kaum noch mit. Plötzlich sind da Zeitsprünge, die man als Leser gar nicht begreifen kann, da sie von Satz zu Satz einfach stattfinden. Das plötzliche Ende tut sein übriges dazu bei – ein zu offenes Ende, hier hätte man Band Zwei gleich anschließen können.
Doch um ehrlich zu sein wurde mein Lesespaß dadurch nur bedingt beeinflusst. Mir machte die Entwicklung der beiden Hauptcharaktere, das Zurückfinden ins Leben einfach zu viel Spaß – ich habe sie dabei gern begleitet, sodass für mich die anderen Sachen weniger ins Gewicht fallen, auch wenn sie störten.

Fazit:
Auch wenn „Leaving Paradise“ einige Schwächen vorweisen kann, gehört es zu den Büchern, die mich absolut begeistern, schockieren und fesseln konnte. Eine eher klischeehafte Idee wird schon wieder unglaublich gut umgesetzt, auch wenn einige Figuren wirklich engstirnig leben. Die beiden Protagonisten sind definitiv sympathisch, menschlich und zusammen der pure Zucker. Ihre vorsichtige Annäherung und das Zurückfinden ins Leben, auch wenn es nur für kurze Zeit war, sind die Aspekte, die mich an diesem Buch so begeistert haben. Das Buch hätte, mit etwas mehr Feinschliff, so als eigenständige Geschichte gereicht, doch zu einem zweiten Band sage ich an dieser Stelle nicht nein, zu viele Sachen sind noch offen. Ich freue mich schon auf eine ebenso emotionale Fortsetzung!
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am 3. Februar 2013
Kaum wird Maggie Armstrong aus dem Krankenhaus entlassen, erfährt sie, dass Caleb Becker ebenfalls entlassen wurde. Aus dem Jugendgefängnis, in dem er ein Jahr lang saß. Caleb Becker wurde verurteilt, da er Maggie Armstrong mit dem Auto angefahren haben soll und nun für ihr Hinken verantwortlich ist. Als Magie Caleb zum ersten Mal nach seiner Entlassung wiedersieht, ist sie ängstlich und wütend zugleich. Warum hatte Caleb sie damals auf der Straße liegen lassen und Fahrerflucht begangen? Warum war er so herzlos, wo sie doch in ihn verliebt war? Doch dann nimmt Maggie einen Job bei der älteren Dame Mrs Reynolds an, um Geld zu verdienen und ihren Traum erfüllen zu können, ein Austauschjahr in Spanien zu machen. Und zufällig verbringt auch Caleb seine Zeit bei Mrs Reynolds, um seine Sozialstunden abzuleisten. Die beiden kommen sich näher und verlieben sich. Doch das Schicksal meint es nicht gut mit ihnen und versucht unermüdlich, die beiden Liebenden zu trennen...

Nachdem mich die Du oder das ganze Leben"-Trilogie von Simone Elkeles absolut begeistern konnte, war klar, dass ich auch das frisch erschienene Buch Leaving Paradise" lesen musste. Vor dem Lesen war ich noch skeptisch, ob mich die neue Geschichte genauso in den Bann ziehen würde. Nun habe ich Leaving Paradise" verschlungen und kann sagen: meine Sorgen waren allesamt unbegründet.

Das neue Werk von Simone Elkeles ist wunderbar geschrieben, total spannend und vor allem: SO ROMANTISCH! Leaving Paradise" gehört zu der Sorte von Büchern, die einem nicht mehr aus dem Kopf gehen, nachdem man es gelesen hat. Emotional, ergreifend, wunderbar!

Eine Liebesgeschichte, in die ich mich verliebt habe. Ja, so kann ich es nennen. :-) Ich habe mich in die Charaktere der Geschichte verliebt. Maggie ist eine starke Persönlichkeit. Seit sie von dem Auto angefahren wurde, humpelt sie. Sie wird überall aus diesem Grund angestarrt, überall fällt sie auf. Und doch senkt sie nicht den Kopf, sondern sie erlangt Mut, sich dem Schicksal zu stellen. Am Anfang ist sie schüstern und introvertiert. Aber im Laufe der Geschichte entwickelt sie sich immer weiter. Sie wird selbstbewusster, offener. Das bewundere ich an ihr- dass sie lernt, nach vorne zu schauen.

Caleb ist der verurteilte Verbrecher, den der Leser trotz allem von Anfang an ins Herz schließt. Zumindest war das bei mir so. Oberflächlich betrachtet ist er der steinharte Kerl, aber er hat durchaus ein Herz und benimmt sich Maggie gegenüber einfach...süß. Ein besseres Wort fällt mir nicht ein. Er versucht, seinen Fehler wiedergutzumachen, versucht sich bei Maggie zu entschludigen. Er versucht, sein Leben wieder in den Griff zu kriegen, doch leider ist dies nicht so einfach. Seine Familie droht aufgrund des Unfalls zu zerbrechen, seine Schwester existiert nur noch voller Apathie vor sich hin und seine Mutter bekommt eine Tablettensucht. Hinzu kommt, dass so ziemlich jede Person seine Beziehung zu Maggie nicht gutheißt.

Simone Elkeles ist eine der talentiertesten Autorinnen, von denen ich je etwas gelesen habe. Normalerweise mag ich überhaupt keine reinen Liebesgeschichten. Normalerweise finde ich Geschichten über Mann und Frau, die sich lieben, aber natürlich nicht so mir nichts dir nichts zusammen kommen können, todlangweilig. Aber Simone Elkeles hat mir bewiesen, das es durchaus romantische Geschichten gibt, die spannend sind und die man, hat man einmal angefangen, sie zu lesen, so schnell nicht mehr aus der Hand legen kann. Leaving Paradise" wird abwechselnd aus der Sicht von Maggie und Caleb erzählt. Und das Tolle ist, dass die Sichtweisen der verschiedenen Charaktere auch sehr verschieden geschrieben sind. Es ist, als würde ein Autor die Caleb"-Kapitel verfassen und ein anderer Autor die Maggie"-Kapitel. Aber nein, alle Kapitel stammen von der einen, begnadeten Autorin. =)

Es gibt viele unterhaltsame Stellen in dem Buch, aber auch traurige, fröhliche, schöne und weniger schöne, ergreifende und schockierende Stellen. Ein Buch, gefüllt mit Emotionen. Ein Buch, gefüllt mit Leben.

Leaving Paradise" kann ich absolut weiterempfehlen. Auch wer normalerweise nicht so auf Liebesromane steht, sollte dieser fantastischen Geschichte eine Chance geben!
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