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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
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VINE-PRODUKTTESTERam 13. Februar 2014
Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
"Die große Wildnis" von Piers Torday lässt sich am besten in die Dystopien-Schublade einordnen. Der Debütroman des Sohns von Paul Torday ("Lachsfischen im Jemen") ist eine dunkle Erzählung für junge Leser, die von berichtet, was passiert, wenn skrupellose Konzerne die Macht übernehmen.

Davon ahnt der Junge Kester allerdings noch nichts - er fristet ein kümmerliches Dasein im Mentorium, in dem er mit anderen Kindern weggesperrt lebt. Sein Leben wird durch seine Stummheit bestimmt, Ausgrenzung von den anderen Kindern steht auf der Tagesordnung. Alles wird jedoch anders, als Kester merkt, dass er mit den Kakerlaken und anderem Getier kommunizieren kann. Eine Reihe unvorhergesehener Ereignisse nimmt seinen Lauf und schon bald findet sich Kester auf einer Hatz durch eine entvölkerte Welt, in der fast keine Tiere mehr leben. Die letzten ihrer Art setzen nun alle Hoffnung in Kester, damit er das Sterben der Tiere aufhält und der Welt seine Stirn bietet.

Mit "Die große Wildnis" hat Paul Torday einen fantasievollen und wendungsreichen Roman vorgelegt, der mich als Erwachsener trotzdem nicht vom Hocker gehauen hat. Die Geschichte ist zwar mit viel Fantasie erzählt, dennoch spräng zumindest bei mir der Funke nicht so richtig über. Die beste Jugenderzählung seit "Die Tribute von Panem", wie es der Klappentext verkündet, ist das Buch in meinen Augen nicht. Die Ideen der Tiersprache kennt der aufmerksame Harry-Potter-Leser ja schon länger und wirklich neu ist die dystopische Welt von Torday nicht.
Der Cliffhanger am Ende des Buches deutet an, dass die Flucht von Kester und seine versuchte Rettung der Tiere nur der Auftakt zu einer viel größeren Geschichte gewesen sein kann - man darf gespannt sein, was der Autor im zweiten Band aufbietet!
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am 14. Dezember 2013
Grundsätzlich lese ich gerne Dystopien... und ich bin da wohl nicht alleine, wenn ich mir so anschaue, wie voll der Büchermarkt damit ist.
Aber sie müssen gut geschrieben sein, damit ich sie auch gerne lesen.

Mit "Die große Wildnis" hatte ich ehrlich große Schwierigkeiten.Das Buch ist in der Ich-Perspektive geschrieben und dazu noch im Präsens. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich schon sehr selten Bücher mag, dass die aus der Ich-Perspektive geschrieben wurden. Das gut zu machen... dazu gehört eine Menge und viele Autoren beherrschen das einfach nicht. Aber dazu noch ein Buch, dass in der Gegenwartsform geschrieben wurde... das ist für mich wirklich hart.

Ich lasse mich mal zu der Ausage hinreißen, dass dies kein All-Age-Buch ist, sondern wirklich ein Buch für Kinder und Jugendliche.
Das war jetzt erst einmal der negative Teil - jedenfalls für mich.

Das Buch ist wunderschön gestaltet. Da lässt sich cbj ja nie lumpen. Es wird immer viel Wert auf die Haptik gelegt *g*
Der Umschlag ist schön, die Zeichnungen im Buch passend und das macht alles Lust aufs Lesen.

Die Geschichte ist relativ schnell zusammengefasst:
Der zwölfjährige Kester lebt in einem Heim für schwer erziehbare Kinder. Seit dem Tod seiner Mutter hat er nicht mehr geredet. Wo sein Vater ist, weiß Kester nicht.
Eine Seuche hat viele Tiere und Menschen umgebracht. Und die Menschen gehen davon aus, dass die Tiere an allem schuld sind.
Und dann merkt Kester, dass er Tiere versteht - und dass diese sich hilfesuchend an ihn wenden. Und schon geht die Reise für Kester los... raus aus dem Heim und auf in eine Welt, die ihm völlig unbekannt ist.

Es ist mir schwer gefallen, mich auf den Erzähler einzulassen. Das hatte mit den Stilmitteln zu tun, die der Autor gewählt hat. Und deswegen kann ich leider nicht sagen, dass mir das Buch extrem gut gefallen hätte.
Aber mir ist bewusst, dass meine Abneigung für die Stilmittel des Autors wirklich meine persönliche Abneigung ist. Wen das nicht stört, dem wird dieses Buch gefallen. Es ist interessant und durchaus kurzweilig und spannend, wenn auch - natürlich - eher etwas duster.

Die Sprache des Buches ist recht einfach gehalten und von daher scheint mir die Zielgruppe "10 Jahre" auch sehr passend zu sein. Für ältere Kinder bzw. Jugendliche ist das Buch meiner Meinung nach eher nichts.

Das war eine schwierige Bewertung für mich. Insgesamt vergebe ich drei Sterne und habe zu dem Buch eine sehr differenzierte Meinung. Ich kann nur empfehlen, mal reinzulesen und sich selber eine Meinung zu bilden.
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Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Kester lebt in einer Anstalt für verhaltensauffällige Kinder, denn er spricht nicht, egal wie sehr er sich anstrengt. In der Welt gibt es keine Tiere mehr und dadurch auch keine Pflanzen und keine Nahrung. Eine große Firma hat einen Ersatz erschaffen und damit unvorstellbare Macht errungen. Kester interessiert das alles kaum, denn er hat Freundschaft mit einer Kakerlake geschlossen. Dass diese mal auf seine Gedanken antwortet, damit hat er selbst nicht gerechnet. Und das verändert alles, was er kennt...

"Die große Wildnis" ist das Debüt von Piers Torday und es ist ihm durchaus gelungen. Allerdings hat es in meinen Augen ein Manko: die sehr einfache Sprache.

Die Geschichte wird ab einem Alter von 10 Jahren empfohlen. Das empfinde ich als zu früh. Die Geschichte von Kester, die er aus der Ich-Perspektive erzählt, ist nicht gerade fröhlich und heiter. Im Gegenteil: eine Welt ohne Tiere ist düster und gefährlich. Zudem wird die Hauptfigur schon früh mit Tod, Drohungen und Verletzungen konfrontiert. Das alles ist zwar sehr gut verpackt, aber eben auch deutlich, so dass ich mir vorstellen kann, dass sich Kinder dabei gruseln.

Das Abenteuer, das Kester und dann auch Polly erleben, ist durchaus spannend und ich habe mit den beiden mitgefiebert. Allerdings ist die Sprache sehr einfach, die Worte kindlich und die Beschreibungen direkt und ohne Tiefe. Mir ist bewusst, dass Kester erst 12 ist, aber eine so einfache Sprache passt einfach nicht. Hier hätte der Autor sich ruhig mehr trauen dürfen.

Der Erzählstil von Torday ist gut und flüssig zu lesen. Er kann die Ängste der Tiere und seiner Hauptfigur sehr gut transportieren. So konnte ich sehr gut mit den Figuren mitfiebern.

Fazit: ein gutes Debüt, aber ich hoffe, dass der zweite Teil sprachlich mehr hermacht. Allerdings ist das Buch dennoch zu empfehlen.
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am 10. Januar 2014
Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
In ganz England lebt kein Tier mehr. Eine Seuche hat alle Tiere dahingerafft und die Menschen ernähren sich nur noch von der künstlichen Nahrung, die ein Konzern herstellt.
Dieser hat außerdem die Regierung, die Schulen, einfach alles übernommen.
In dieser Welt lebt Kester, ein Junge, der seit 6 Jahren kein Wort mehr gesprochen hat in einem Heim. Kester weiß, dass irgendwo draußen sein Vater lebt und ihn vermissst.
Da findet der Junge eines Tages eine Kakerlake und diese kann mit ihm sprechen.
Es gibt also noch Tiere auf der Welt und sie brauchen die Hilfe des Jungen.

Die große Wildnis ist kein niedliches Buch. Dazu ist das Thema zu düster. Das macht aber nichts, denn Piers Torday verpackt seine Geschichte sehr einfühlsam und mitfühlend. So gibt es anrührende Stellen in dem Buch genau so wie spannende. Man mag es nach einer Weile nicht mehr aus der Hand legen und hofft mit Kester, dass sein Abenteuer zu einem guten Ende kommt. Das ist jedoch nicht ganz so einfach.
Zu Beginn kam mir Kester zu altklug vor. So ist ihm seine Situation deutlich bewusst und er macht sich durchaus seine Gedanken zur Nahrungskette und zum Konzern.
Reife Leistung für einen 12jährigen und so ganz konnte ich das dem Autoren nicht abnehmen. Torsday schafft es aber, Kester im Laufe der Geschichte Kind sein zu lassen, mit allen Ängsten und Unsicherheiten, die das so mit sich bringt. Das gefiel mir gut.
Ich hätte von Die große Wildnis" nicht gedacht, dass ich eine Dystopie für Kinder so gut finden könnte, aber ich habe mich da gerne überzeugen lassen.
Ich werde die nächsten Bände mit Sicherheit auch lesen.
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TOP 500 REZENSENTam 11. Februar 2014
Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Die Geschichte ist tatsächlich eine Art Kinder-Dystopie – in der fast alles Tiere ausgestorben sind, Menschen nur noch in vier abgeschirmten Städten leben und ein großer Konzern, der auch die Nahrung herstellt, das sagen hat.
Und mitten in diesem Schrecken wächst Kester auf. Alles ist gut bis er seine Mutter verliert und damit auch seine Sprache. Er kommt in eine Art Heim, in dem man Kinder unterbringt, die nicht der Norm der Gesellschaft entsprechen.
Eines Tages entführen ihn Tiere von dort, die in Gedanken mit ihm sprechen, und bringen ihn an einen versteckten Platz. Dort bitten sie ihn, ihnen zu helfen. Und mit ein paar geht es auf eine Reise. Sie erleben zusammen einige Abenteuer und Kester findet nicht nur seine Sprache wieder...

Piers Torday schreibt wundervoll klar und flüssig. Obwohl der Hintergrund eher düster ist, ist die Story selber, meiner Meinung nach, feinfühlig, leicht humorvoll und positiv.
Das Buch ist sehr schön gestaltet mit der großen Schrift, den einzelnen Kapiteln und den hübschen Zeichnungen.
Allerdings ist es nicht für jeden etwas. Ich würde es vor allem älteren Kindern und interessierten Jugendlichen empfehlen, denn die Geschichte ist eine Mischung aus Märchen, Dystopie und einer ökologischen Geschichte um eine schlimme Seuche. Aber auch um Freundschaft, Rettung und das man nie aufgeben sollte.

Fazit: Eine wirklich gelungene Mischung aus Fantasy und sensibler Erzählung. Jedoch eher etwas für jüngere Leser zwischen 10 und 14, die an so etwas Interesse haben.
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Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Mit seinem Roman "Die Große Wildnis" gelingt Piers Torday auf sehr faszinierende und phantasievolle Art und Weise die Balance zwischen einereits düsterer, gesellschaftskritischer Zukunftsvision, und andererseits packend spannender Abenteuergeschichte mit teilweise sogar sehr lustigen Passagen. Auf diese Weise schafft er es durchgängig, den jungen Leser in seinen Bann zu ziehen und für die Geschichte zu beigeistern.

Rahmenhandlung ist dabei eine Welt in der Zukunft, in der die Menschheit ihre Umwelt derart zerstört hat, dass es keine Tiere mehr zu geben scheint, und auch die Nahrung der Menschen nur noch künstlich ist.

Hier kommt die Hauptfigur, der 12 jährige Kester ins Spiel, der in einer Art Heim für verhaltensauffällige Kinder lebt, und seine Fähigkeit zu sprechen verlernt hat. Bis er eines Tages entdeckt, dass er mit Tieren sprechen kann und dass anscheinend doch noch nicht alle Tiere ausgestorben sind.
Und diese noch lebenden Tiere benötigen dringend seine Hilfe. Da begibt er sich auf eine Reise, die Welt zu retten und in sich ungeahnte Fähigkeiten zu entdecken.

Das liebevoll mit Scherenschnitten illustrierte Buch, die durchgängig glaubhaften Charaktere (insbesonder auch Tiercharaktere) und die phantasievolle und spannende Geschichte haben meiner Tochter (13 Jahre alt) auf jeden Fall gut gefallen, und sie hat dieses Buch an einem verregneten Sonntag an einem Stück durchgelesen. Lediglich das etwas aprupte und offene Ende (es ist ja auch der erste Band einer Fortsetzungsreihe) fand sie nicht ganz so gut, aber dafür freut sie sich umsomehr auf den Folgeroman.

Meines Erachtens ist das Buch, das ab 10 Jahre deklariert ist, für diese Zielgruppe noch ein wenig zu düster und zu komplex, ich finde eine Altersangabe ab 12 wäre angemessener.

FAZIT: Ein durchaus gelungener Roman für Kinder ab 12, in dem Themen wie Tier- und Umweltschutz in eine packende Gesamtstory eingebettet sind und der den Spannungsbogen bis zum Schluss aufrecht erhält.
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Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Da ich inzwischen an die heranwachsenden Enkel denke und mich schon sehr auf die Zeit freue, wenn sie selbst lesen können, lege ich schon jetzt wieder mein Augenmerk auf die Neuerscheinungen im Kinderbuchbereich. Als bei Amazon Vine „Die große Wildnis. Band 1“ vorgestellt wurde und die Kurzbeschreibung für mich sehr interessant klang, bestellte ich mir ein Rezensionsexemplar.

Der Autor Piers Torday

war mir bis dato aber unbekannt. Kein Wunder, mit diesem Auftaktband zu einer Kinderbuchserie legt der Autor ja auch sein Romandebüt hin. Auf der Verlagsseite im Internet erfuhr ich dann, dass der aus dem englischen Northumberland stammende Schreiber bislang als Autor am Theater und für Live-Comedy-Shows arbeitete sowie fürs Fernsehen Programmideen entwickelte. Das Schreiben scheint bei ihm aber in der Familie zu liegen. Piers Tordays Vater Paul wurde durch den Roman „Lachsfischen im Jemen“ bekannt.

Die große Wildnis

Seit dem Tod seiner Mutter kann Kester nicht mehr sprechen und lebt schon 6 Jahre im Mentorium für Problemkinder. Die Außenwelt hatte sich aber schon vor längerer Zeit verändert. Alle Nutztiere, die früher den Menschen als Nahrungsquelle dienten, sind inzwischen einer schlimmen Seuche, der roten Pest, zum Opfer gefallen. Auch die meisten Pflanzen sind inzwischen von der Erde verschwunden. Nahrung für die Menschen stellt nur noch eine große Firma auf chemischer Basis her, die inzwischen das Monopol in allen Lebensbereichen übernommen hat.

Eines Tages begegnet Kester in einer Ecke des Hofes vom Mentorium ein großer Kakerlak. Als dieser zu ihm spricht, denkt der Junge noch, das hätte er sich nur eingebildet. Als kurze Zeit später neben diesem jedoch auch noch Motten und Tauben sein Zimmer bevölkern und ihn um Hilfe bitten, lässt er sich von ihnen zur Flucht überreden…

Schöne Aufmachung

Das Buch, das für Jungleser ab 10 Jahren gedacht ist, gefällt mir von der äußeren Aufmachung her sehr. Da der Schutzumschlag der gebundenen Ausgabe in Blau gehalten ist und darauf auch nur der männlicher Hauptprotagonist und einige seiner tierischen Begleiter zu sehen sind, wird es einen Jungen jedenfalls nicht sofort abschrecken. Ich spreche da aus der Erfahrung als Mutter von zwei Söhnen, die irgendwann zwar auch zu leidenschaftlichen Lesern wurden, in der Zeit der Frühpubertät aber so manches Buch nur wegen der Coverfarbe oder weiblichen Protagonisten ablehnten. Die Tochter meines Lebensgefährten war da wesentlich unkomplizierter.

Starker Beginn, aber dann?

Am Anfang wurde ich regelrecht in diese dystopische Geschichte hineingezogen. Das Schicksal des in der 1. Person in einfacher Sprache erzählenden Hauptprotagonisten rührte mich und die Thematik empfinde ich persönlich sogar großartig und im Angesicht unserer Gesellschaft leider auch nicht einmal schwer vorstellbar. Man kann eigentlich gar nicht früh genug anfangen, Kinder an die Themen Umwelt und Achtung vor jedem Leben heran zu führen.

Kester flogen meine Sympathien jedenfalls von Beginn an zu. Die generalstabsmäßig von den Tieren vorbereitete Flucht empfand ich auch noch als aufregend und abenteuerlich. Leider hatte ich dann aber das Gefühl, dass das Niveau nicht gehalten werden konnte. Im weiteren Verlauf der Reise empfand ich viele Dinge unpassend.

Bei den Tieren gab es leider keinen Charakter, den ich wirklich voll und ganz mochte. Situationen, die vom Autor wahrscheinlich als Running-Gags gedacht waren, kamen bei mir nicht an und gingen mir eher auf die Nerven. Konflikte zwischen den Reisegefährten wurden meiner Meinung nach nicht realistisch gelöst. Es fühlte sich für mich oft an, als ob sie nur heraufbeschworen wurden, um Füllmaterial zu haben.

So kam es dann leider so, dass ich das Buch immer öfter mitten in den eigentlich kindgerecht kurzen Kapiteln zur Seite legte, weil die Geschichte mich nicht mehr richtig zu fesseln verstand. Selbst die zwischenrein wieder auftauchenden wirklichen Gefahrensituationen schafften es nicht, meine anfängliche Begeisterung wieder anzufachen. Den vorläufigen Showdown fand ich überhastet.

Obwohl das Ende offen ist, sehe ich für mich erst einmal keine Veranlassung die Reihe weiter zu verfolgen. Vielleicht ändert sich das, wenn die Enkel soweit sind, diese Geschichte zu verstehen und Gefallen an ihr finden sollten. Ich persönlich empfinde zu viel verschenktes Potential.
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VINE-PRODUKTTESTERam 27. Januar 2014
Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Dystopien sind so eine Sache und verursachen bei mir immer ein wenig Unbehagen. So auch diese, die sich meiner Meinung nach auch noch durch eine relative Brutalität auszeichnet, die ich der Zielgruppe nicht angemessen finde. Aber das kann ich nicht beurteilen.

Die Geschichte als solche empfand ich anfangs als etwas zäh, doch nimmt sie ziemlich an Fahrt auf und hat mich in Spannung gehalten. Das Ende ist leider (es soll wohl eine Trilogie werden) offen, wenn auch hoffnungsvoll, sodass ich einigermaßen versöhnt bin.

Stilistisch stolperte ich mal wieder über die Gegenwartsform, die mich immer mal wieder im Lesefluss irritierte. Ich brauche dieses Stilmittel definitiv nicht und finde es schade, weil ich sie unelegant finde. Vielleicht sehen Kinder das anders.
Ansonsten gibt es aber am Stil nichts auszusetzen und ist sogar für ein Kinderbuch sehr hochwertig, wie ich finde.

Die Botschaft, die sich hinter der Geschichte verbirgt, gefällt mir sehr und ich fände es schön, wenn sie auch bei der Zielgruppe ankommt. Zumal sie auch eher unterschwellig überbracht wird.

Fazit?
Eine gut durchdachte Geschichte, die ich allerdings einem Zehnjährigen unreflektiert nicht zumuten würde.
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am 6. März 2014
Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Kester lebt in einem Mentorium, einem abgeschiedenen Ort, um von der übrigen Welt vergessen werden zu können. Seit dem Tod seiner Mutter hat er kein Wort mehr gesprochen, zu seinem Vater hat er schon seit längerem keinen Kontakt mehr. Eine mysteriöse Seuche hat vor langer Zeit alle Tiere ausgerottet, die Menschen verkriechen sich in die letzten Städte und ein allgewaltiger Konzern scheint alles zu kontrollieren. Und Kester vertreibt sich die Tage mit Erinnerungen an glückliche Zeiten. Doch dann hört er eines Tages eine Stimme, die von einer Kakerlake zu kommen scheint und die ihn um Hilfe bittet - und Kester stürzt sich in das Abenteuer seines Lebens. Gibt es vielleicht doch noch Hoffnung?

Und mein Fazit:
Der Teil 1 dieser Dystopie-Reihe für Kinder hat mir, fernab der eigentlichen Zielgruppe, gut gefallen. Ob ich es allerdings meinem fast 10jährigen schon geben sollte, bin ich mir noch nicht ganz schlüssig. Klar ist Kester ein wunderbarer Held, die Geschichte fesselnd - doch Traurigkeit und Verlust als roter Faden sind nicht ohne. Damit muss man in dem Alter erstmal klar kommen können...
Nichtsdestotrotz gebe ich gern 4 Sterne und freue mich auf Band 2.
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VINE-PRODUKTTESTERam 6. März 2014
Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Das Buch ist wirklich spannend und kurzweilig, man ist schnell in der Geschichte drin und die einfache Sprache lässt die Seiten dahinfliegen, die Sprache ist durchaus dem Lesealter angemessen, doch auch für ältere Leser ist das Buch durchaus geeignet.

Das Buch spielt in einer Welt, in der es keine Tiere mehr geben soll, dies ist eine dystopisch schreckliche Vorstellung, doch wurde die Welt so komplex und gut beschrieben, dass ich sie quasi vor mir sehen konnte. Keine Tiere. Doch Kester, die Hauptperson macht sich auf die Suche nach den Tieren und das ist so wunderschön und mitreißend beschrieben, dass selbst lesefaule Kinder mit Kester mitfiebern und die Auflösung kaum erwarten können.

Das Buch macht Hoffnung, ist voller Abenteuer und Kester ist ein toller Protagonist. Ich kann das Buch für jüngere Leser nur empfehlen. Meine Testleser waren 10 + 11 und sie sind normal keine Leseratten, aber dieses Buch hat sie dazu gebracht, mal die Spiele liegen zu lassen und lieber ein wenig zu lesen.

Mein Fazit:

Für Kinder ein wunderschönes Abenteuer, das auch Lesefaule zum Lesen bringt. Von mir 4 Sterne.
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