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am 22. Juli 2013
Vorweg bemerkt: Wer aus dem Untertitel zu schließen meint, dass in diesem dritten Teil der Jugend-Thriller Reihe der Erfinderin der Gerichtsmedizinerin Temperance Brennen sich nun der Fokus auch in der „Nachfolgegeneration“ auf die Gerichtsmedizin verlagern würde, indem forensisch „Toten Geheimnisse entlockt werden“, der wird sich getäuscht sehen.
Eine durchaus intelligente Schnitzeljagd, gepaart mit treffenden Einblicken in die Probleme und den Alltag des Aufwachsens Jugendlicher ist es, die im Mittelpunkt dieses Romans steht.

„Geocache“ ist zunächst das auslösende Moment. Einer der „Virals“, findet im Verlauf dieses GPS-Spieles einen Gegenstand, der in eine gefahrvolle Rätseljagd führen wird. „Virals“, das sind vier Freunde, die durch ein missglücktes Gen-Experiment mit Hunde-DNA in Verbindung kamen und entsprechende Veränderungen im Körper erlebten. Geschärfte Sinne und ein fast telepathisches „Rudelverständnis“ verbindet die vier seitdem.

Kräfte, die hier und da auch durchaus „teenagerhaft“ gegen zickige Mitschülerinnen eingesetzt werden. Gerade von Tory Brennen, die an der Spitze der vier Freunde steht, noch einen Tick mehr an besonderen Kräften erlangt hat und sich nach dem Tod ihrer Mutter immer noch erst im neuen Leben an der Seite ihres Vaters zurechtfinden muss.

Der erste Fund besteht aus einer merkwürdigen, codierten Botschaft. Rasch wird klar, dass hier jemand zu einem „Spiel“ einlädt, das mit dem Leben Vieler spielt. Eine Bombe ist gut versteckt und nur, wenn die vier „mitspielen“, wird diese nicht explodieren. Sollten sie das Spiel verweigern oder scheitern, wird das tödliche Folgen für viele Menschen in Charleston, er Heimat der Vier haben. So lassen sich die vier auf das immer gefährlichere und auch für sie lebensbedrohliche Spiel ein. Ein Spiel, das, wie klar werden wird, sehr gezielt auf die vier „Virals“ hin konzipiert wurde.

Mithin eine im Thriller-Genre „klassische Schnitzeljagd“ ist es, welche Mutter und Sohn als Autoren zum Ausgangspunkt nehmen und mit zunehmender Spannung in einfacher Sprache und klaren Sätzen erzählen, ohne das Tempo durch „Nebenstränge“ zu verschleppen.
In Teilen vielleicht nicht ganz älteren Jugendlichen angemessen. „Superkräfte“ z.B. werden die genetischen Veränderungen durchweg genannt. Was einerseits nicht wirklich stimmt, sieht man sich „echte Superhelden“ an und vom Ausdruck her ist nicht nur hier, sondern auch an manch anderen Stellen des Buches in der sprachlichen Gestaltung doch eher der 14jährige Leser angesprochen als der ältere Jugendliche, denen allerdings die Spannung und die Gefahrenmomente dann wieder eher entsprechen würden.

Dass „die Guten “ auf den ersten Blick erkennbar gut ist und „die Zwielichtigen“ erkennbar zwielichtig sind, ist dabei ebenso Teil der Gestaltung des Buches, wie die Rätsel, die durchaus auch für den jugendlichen Leser lösbar wären (für die „Dekodierung der ersten Botschaft benötigt es wahrlich keine „Superkräfte“, wie es der Klappentext suggeriert).

Neben dieser manches Mal zu simplen Darstellung von Abläufen und Personen sind allerdings die Schilderung des Alltages, der ersten Verliebtheiten mit all ihren Peinlichkeiten und Unsicherheiten im Gefühlserleben, mit der Auseinandersetzung einer neuen Lebensgefährtin des Vaters, dem Erleben eines „Ausgesondertseins“ durch das „Anderssein“ und die ambivalenten, schwankenden inneren Haltungen (wie beim „Debütantinnenball), dem Umgang mit „den Erwachsenen“ sehr gut getroffen und bieten eine hohe Identifikationsmöglichkeit des jugendlichen Lesers mit den Personen des Romans.

Eine gut getroffene Atmosphäre, eine altersgerechte Darstellung der Personen im Buch in einer durchaus spannenden und angemessen gefahrvollen Geschichte bieten so, trotz der hier und da simplen Sprache und ebenso teils kindlicher Ausdrucksweise, eine anregende und zu empfehlende Lektüre.
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am 24. August 2013
Tory, Shelton, Ben und Hie sind dabei ein neues Hobby für sich zu entdecken: Geocaching. Den Anfang nimmt das Ganze mit einem Geocache, den sie auf Loggerhead Island finden, obwohl eigentlich nicht viele Menschen Zugang dorthin haben . Durch einen mysteriösen Spielführer werden sie zu einer äusserst durchdachte Schnitzeljagd geführt, die auch extrem gefährlich ist. Von dem Unbekannten werden sie mit einer Bombendrohung dazu gezwungen das Spiel bis zum Ende zu spielen und auch die Polizei nicht einzubeziehen.
Das Spiel selbst verlangt ihnen viele chemische und physikalische Kenntnisse ab um zum Ziel zu kommen, aber nichts desto trotz müssen sie sich auch noch mit den üblichen Problemen ihrer Alterklasse herumschlagen und auch ihre tiefe Freundschaft wird auf eine starke Probe gestellt.
Obwohl man diesen Roman auch als eigenständige Geschichte lesen kann, werden verschiedene Handlungsstränge der ersten Bände weiterverfolgt, aber auch neue und interessante Fragen aufgeworfen. Er ist angenehm flott zu lesen und auch die vorkommenden wissenschaftlichen Ausführungen sind gut verständlich und sehr interessant gehalten.
Kathy Reichs hat es wieder geschafft, dass die Spannungskurve in diesem 3. Band noch einmal ansteigt und doch in ganz andere Richtungen gelenkt wird. Es macht einfach Spaß die Entwicklung der Virals zu verfolgen und ihre Freuden, Nöte und Probleme kennenzulernen. Trotz ihrer paranormalen Fähigkeiten sind sie herrlich normal.
Ich bin gespannt, ob Kathy Reichs beim nächsten Band das Niveau halten oder nochmals steigern kann.

Bewertung:
5 von 5 Viren
Rezension © 2013 by Klaus Spangenmacher für BookOla.de
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am 8. Januar 2016
Die Geschichte geht weiter und Kathy Reichs hat sich mal wieder etwas völlig Unerwartetes ausgedacht. Auch Erwachsene die ansonsten ihre anderen Bücher verschlingen kommen auf ihre Kosten. Man sollte jedoch offen für fiktieve Einflüsse sein. Denn so realistisch ihre anderen Geschichten sind kommt diese nicht daher. Ich finde es sehr gelungen und warte gespannt auf eine Fortsetzung.
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"Viralis - Jeder Tote hat ein Geheimnis" ist das dritte Abenteuer mit der 14jährigen Tori, der Nichte der aus zahlreichen Krimis (und der "Bones"-Serie) bekannten forensischen Anthropologin Temperance Brennan. Tori lebt seit dem Tod ihrer Mutter bei ihrem Vater Kid, der ein biologisches Versuchslabor auf einer Insel vor der US-Küste leitet. Dort haben Tori und ihre Freunde bei einem missglückten Versuch einige Genmanipulationen abbekommen, so dass sie nun über ein paar sehr spezielle Fähigkeiten verfügen und wie ein Wolfsrudel miteinander agieren können. Und das ist auch sehr vonnöten, als sie auf der Jagd nach Geocaches mitten in ein grausames Spiel geraten, bei dem wir ganz nebenbei viele spannende Infos über chemische Zusammensetzungen und physikalische Gesetze erfahren. Aber Tori muss sich nicht nur mit kniffligen Geheimnissen herumschlagen, ihr steht auch ein soziales Großereignis bevor: Sie muss im schicken Kleid auf den verhassten Debütantinnenball, ein Muss im konservatives Südosten der USA. Dazu zeigt auch noch die neue Freundin ihres Vaters Ambitionen, bei ihnen einzuziehen, und dann sind da schließlich diese drei völlig unterschiedlichen Jungs, die offenbar reges Interesse an ihr haben. Aber Tori meistert jede noch so knifflige Situation mit viel Pfiff und Humor und baut dabei auch ihre besonderen Fähigkeiten immer weiter aus. Der dritte Jugendthriller mit den "Virals" ist also wieder kurzweilige Spannung mit vielen interessanten Infos für junge Leute.
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am 25. Juni 2013
Tory und ihre Freunde Shelton, Ben und Hi entdecken einen Geocache, in dem eine wunderschön verzierte Schatulle steckt. In ihr befindet sich ein geheimer Code, den Shelton mithilfe seiner Superkräfte knackt. Es ist ein Hinweis von dem mysteriösen Gamemaster, der die Virals herausfordert, die Suche fortzusetzen und einen noch wertvolleren Schatz zu finden. Die Freunde stellen sich der Herausforderung – und finden eine täuschend echte Bombenattrappe und eine mehr als düstere Nachricht des Gamemasters. Denn für ihn beginnt das richtige Spiel erst jetzt – irgendwo da draußen ist eine weitere Bombe versteckt. Und die ist echt. Die Zeit läuft und nur die Virals können das Schlimmste verhindern ...

"Jeder Tote hütet ein Geheimnis" ist der nunmehr dritte Band der "Virals"- Reihe von Kathy Reichs.

Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass diese Thriller-Reihe mit paranormalen Elementen von Band zu Band immer besser wird, denn dieser dritte Teil besitzt alles, was ein spannendes Buch benötigt, um dem Leser schlaflose Lesestunden zu bescheren.

Die Handlung seht kurze Zeit nach den Ereignissen des zweiten Bandes ein und für die Geschichte der Virals weiter, welche es in diesem Roman mit einem Wettlauf gegen die Zeit zu tun haben und knifflige Rätsel lösen müssen, damit niemand zu schaden kommt.

Dementsprechend hoch ist auch das Tempo, sodass auf die eine prekäre Situation schon nach kürzester Zeit die nächste folgt. Dadurch erlangt die Spannung ungeahnte Höhen und fesselt den Leser von Anfang bis Ende. Die knapp 500 Seiten vergehen wie im Fluge, da Kathy Reichs ein spannendes Abenteuer geschaffen hat, bei dem man jederzeit mitfiebert und miträtselt.

Wie bei allen Kathy Reichs Romanen ist die Handlung ab und an ein wenig wissenschaftlich gehalten, was aber jederzeit nachvollziehbar ist und diesen besonderen Reiz ihrer Romane ausmacht.

Die Handlungsstränge der ersten beiden Bände werden weiterverfolgt und verdichten sich immer mehr. Dennoch haben sich auch in diesem dritten Band etliche neue Fragen aufgetan, die Spannung und das Geheimnisvolle noch weiter schüren.

Während die Virals sich mit dem mysteriösen Spielleiter herumschlagen müssen, werden sie auch von alltäglichen Problemen ihrer Altersgruppe geplagt, welche sich passend und unaufdringlich in die Handlung mit einfügen und die Protagonisten "menschlicher" werden lassen.

Nach den Geschehnissen dieses Bandes bin ich nun sehr gespannt auf den weiteren Verlauf dieser Reihe und bin begierig zu ergründen, was Kathy Reichs sich noch für uns ausgedacht hat. Bleibt zu hoffen, dass die Abenteuer der Virals uns noch lange erhalten bleiben, denn nun hat diese Reihe ihr richtiges Niveau erreicht und kann auf diesem die nächsten Romane begründen.
Bitte mehr davon!!!
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am 30. April 2015
Bücher von Kathy Reichs sind meine Leidenschaft. Ich besitze mit diesem Buch alle deutschen Veröffentlichungen. Die Reihe Virals ist zwar ein Jugendbuch, aber auch für die reifere Generation gut lesbar. Mit der Sendung ging alles komplikationslos.
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am 1. März 2014
Tory, Ben, Hi und Shelton hätten sich nach ihrem letzten Abenteuer eigentlich eine Pause verdient um sich endlich ganz der Entschlüsselung ihrer genetischen Veränderungen zu widmen. Stattdessen müssen sie sich erneut einer schwierigen Aufgabe nach der nächsten stellen, denn der mutmaßlich unschuldige Geocache, den sie auf Loggerhead entdeckt haben, macht sie nun zu Teilnehmern eines Spiels, das sie nie hätten spielen wollen.

Ein mysteriöser Spielleiter lädt sie ein seine komplizierten Rätsel zu entschlüsseln und so den jeweils nächsten Hinweis zu finden, doch er akzeptiert kein nein als Antwort und beweist ihnen sogleich, wie ernst es ihm damit ist. Die Virals haben also keine Wahl: Sowohl eine Weigerung als auch ihr Scheitern würde zu tödlichen Konsequenzen führen und die Zeit rennt ihnen bereits davon …

Virals – Jeder Tote hütet ein Geheimnis ist eine tolle Fortsetzung, die mit ihren Vorgängern in puncto Spannung mühelos mithalten kann und somit genauso fesselnd ist wie schon die vorherigen Bände. Obgleich es nicht schadet, wenn man sich an die vorangegangenen Ereignisse noch gut erinnert, weil manche Gedächtnislücken sonst offen bleiben, ist es nicht schlimm, falls man die ersten Teile schon vor einiger Zeit gelesen hat, da die wichtigsten Details aus der Vergangenheit anfangs noch einmal flüchtig aufgegriffen werden. Das erleichtert einem den Einstieg in die Handlung, die nach dieser kurzen Einführung ziemlich schnell an Tempo gewinnt und den Leser so mehr und mehr in ihren Bann zieht.

Im dritten Band wird die Verbindung zwischen den einzelnen Virals, einschließlich Coop, noch intensiver und ihre Kräfte scheinen sich immer noch weiterzuentwickeln. Deshalb versuchen die Vier nun endlich mehr über sich und die Veränderung ihrer Gene in Erfahrung zu bringen, insbesondere ob sie dauerhaft ist oder vielleicht irgendwann wieder vergehen wird. Unglücklicherweise ist jedoch die einzige Person, die außer ihnen überhaupt von dem Virus weiß, nicht mehr am Leben und hat darüber hinaus scheinbar alle Aufzeichnungen diesbezüglich zuvor vernichtet.
Vor allem Tory ist begierig mehr Informationen zu sammeln und versucht immer wieder ihre Grenzen auszutesten, wobei sie sich besonders für die mentale Verbindung zwischen ihnen interessiert. Bei den drei Jungs kommt das allerdings nicht so gut an, weil diese natürlich nicht wollen, dass Tory ungefragt in ihre Köpfe eindringt und so womöglich etwas erfährt, das nicht für sie bestimmt ist.

Gleichzeitig muss die Gruppe ihre Außergewöhnlichkeit unbedingt weiterhin geheim halten, was einigen von ihnen gerade in emotionalen Situationen zunehmend schwerer fällt. Chance Claybourne hat die goldenen Augen und andere Besonderheiten beispielsweise bereits bemerkt, wobei er nicht der Einzige ist, und da die Virals nicht gewillt sind ihm die gewünschten Antworten zu liefern, ist er entschlossen sie selbst zu finden und hat immerhin auch die Mittel dazu.

Die Jugendlichen haben aber nicht viel Zeit sich deswegen zu sorgen, weil der gefundene Geocache schließlich eine viel größere Gefahr birgt als sie sich hätten vorstellen können. Der Handlungsstrang um den Spielleiter ist ausgesprochen interessant, wird jedoch immer bedrohlicher, denn was als harmloses Spiel beginnt wird schnell bitterer Ernst. Es geht um Leben und Tod und da nicht nur das Leben der Virals auf dem Spiel steht, sondern das unzähliger anderer Menschen ebenso, haben sie keine andere Wahl als die Regeln des Spielleiters zu befolgen und seine schwierigen Hinweise zu entschlüsseln. Je knapper die Zeit dafür wird, desto mehr raubt es einem den Atem. Dass so viele Leben bedroht sind und sie außerdem nicht zur Polizei gehen dürfen, setzt sie dann noch zusätzlich unter Druck. Der Spielleiter ist nicht nur verdammt gruselig und offensichtlich irre, er scheint seine Augen zudem wirklich überall zu haben und dadurch alles zu sehen und zu wissen. Einen Verstoß gegen seine Vorschriften können sie somit nicht riskieren. Und um ihn aufzuhalten müssten sie ihn erst einmal aufspüren, nur wie?
Die verschiedenen Hinweise sind im Buch abgedruckt, sodass man zumindest versuchen könnte die Lösung vor den Virals selbst zu finden. Fraglich bleibt aber, ob einem das gelingt. Selbst für das Rudel sind sie manchmal kaum zu lösen, vor allem in der kurzen Zeit, und das obwohl sie so intelligent sind und sich als Team so gut ergänzen.

Da sie ihren Eltern ebenfalls nichts davon erzählen können, müssen sie neben dem nervenaufreibenden Spiel zu allem Überfluss noch mit diversen Alltagsproblemen kämpfen: Schule, Stress mit den Eltern und bei Tory sogar der Debütantenball. Doch zum Glück haben sie alle verschiedene Stäken, sodass es ihnen zusammen gelingt die Schwierigkeiten zu überwinden und Dank ihrer besondere Kräfte schaffen sie es dabei am Leben zu bleiben.

Tory und die Jungs – Hi, Ben und Shelton – sind nach wie vor sehr sympathisch, hätten allerdings angesichts ihres reifen Verhaltens und der harten Aufgaben, die sie gemeinsam bewältigen, inzwischen ruhig etwas älter sein dürfen als im ersten Band um die Geschichte ein wenig realistischer zu gestalten.
Besonders in Tory kann man sich sehr gut hineinversetzen und verstehen, dass sie manchmal hin und her gerissen ist: Eigentlich ist es ihr egal, was andere über sie denken, ab und zu möchte aber sogar sie wie ein normaler Teenager eben einfach nur dazu gehören. In der Schule macht ihre Intelligenz in Kombination mit ihrem jungen Alter sie häufig zur Außenseiterin, im Rudel übernimmt sie dagegen häufig die Rolle der Anführerin. Komischerweise erkennt sie trotz ihrer sonst so guten Auffassungsgabe als einzige nicht, dass Ben im Gegensatz zu Hi und Shelton Gefühle für sie hegt, die eindeutig über Freundschaft hinaus gehen, obwohl es für jeden anderen total offensichtlich ist. Dass das nicht Bens einziges Geheimnis ist, sondern er in Wahrheit noch etwas ganz anderes, viel schlimmeres verbirgt, hätte man hingegen nie vermutet.

Die gesamte Geschichte wird wieder hauptsächlich aus der Sicht von Tory erzählt, wodurch das Geschehen um sie und die restlichen Virals im Mittelpunkt steht. Daneben gibt es jedoch zudem ein paar wenige Kapitel aus anderen Perspektiven, zum Beispiel von Chance, dem Spielleiter oder Dr. Iglehart. Dadurch kann man als Leser eigene Spekulationen bezüglich deren Pläne und Machenschaften anstellen. Diese treffen zwar manchmal zu, locken einen aber viel häufiger eher auf eine falsche Fährte.

Letztlich schafft es Kathy Reichs also immer ihre Leser mit unerwarteten Wendungen zu überraschen sowie zu schockieren und es kommt immer anders als man dachte. Die Auflösung am Ende ist ihr sehr gut gelungen und es werden so gut wie alle Fragen beantwortet, wobei leider auch bedrückende Wahrheiten mit unangenehmen Folgen ans Licht kommen. Wie schon die Vorgänger ist der dritte Band ebenfalls vollkommen in sich abgeschlossen, sodass man es nicht mit einem lästigen Cliffhanger zu tun bekommt. Dennoch wird man sich den vierten Teil natürlich nicht entgehen lassen, insbesondere da es sich um den Abschluss der Reihe handelt und man sich dann wohl von den so liebgewonnenen Figuren verabschieden muss. Außerdem hat man immerhin schon eine leise Ahnung, worum es darin gehen könnte und dem Epilog nach zu urteilen müssen sie sich wieder auf einige Komplikationen gefasst machen.

*FAZIT*
Mit Virals – Jeder Tote hütet ein Geheimnis beweist Kathy Reichs zum Einen, dass sie einfach ein Talent dafür hat außerordentlich spannende Bücher zu schreiben und zum Anderen, dass es durchaus machbar ist das Niveau innerhalb einer Reihe konstant zu halten. Von einem schwächelnden Mittelband kann hier definitiv keine Rede sein und man hat das Ende schneller erreicht als es einem lieb ist. Man wartet daher schon jetzt freudig auf den Abschluss der Serie und ist sehr gespannt, was die Autorin sich für das Finale alles hat einfallen lassen.
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Virals von Kathy Reichs – es gibt mittlerweile schon 3 Bände:

VIRALS - Tote können nicht mehr reden - Band 1
VIRALS - Nur die Tote kennt die Wahrheit - Band 2

Inhalt und Gliederung:
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Über die Autorin
Kathy Reichs, geboren in Chicago, lebt in Charlotte und Montreal und ist unter anderem als forensische Anthropologin für gerichtsmedizinische Institute in Quebec und North Carolina tätig. Ihre Tempe Brennan-Romane erreichen regelmäßig Spitzenplätze auf allen internationalen und deutschen Bestsellerlisten. Ihre Bücher wurden in 30 Sprachen übersetzt. Im Fernsehen laufen Tempe Brennans Fälle seit Jahren höchst erfolgreich als Fernsehserie "Bones – Die Knochenjägerin".

"Virals" ist ein Spin-Off der Tempe Brennan-Thriller und ist gleichzeitig ihre erste Jugendbuch-Thrillerserie, die sie gemeinsam mit ihrem Sohn Brendan schreibt.

Übersetzung:
Knut Krüger, geboren 1966, arbeitete nach seinem Germanistik-Studium im Buchhandel und Verlagswesen. Er ist heute freier Autor, Lektor und Übersetzer für englische und skandinavische Literatur. Lebt mit seiner Frau und seinen drei Kindern in München.

Quelle: amazon.de

Wieder sind Tory und ihre Freunde Shelton, Hi und Ben von der Partie, wenn es darum geht, einen Chache zu finden, in dem eine Schatulle steckt, die schön verziert ist. Ein geheimer Code ist es, der ihnen zu schaffen macht. Dieser war in der Schatulle versteckt. Shelton hat Superkräfte und schafft es, den Code zu knacken.

Wieder geht es abenteuerlich zu, wenn die Freunde auf Abenteuerjagd gehen. Eine Bombenattrappe wird gefunden und der Spielleiter lässt ihnen eine mysteriöse Nachricht zukommen. Angeblich soll es aber nicht nur diese Bombenattrappe geben, sondern auch eine echte und die könnte hochgehen, also läuft die Zeit gegen die Freunde, die versuchen müssen, das Schlimmste zu verhindern.

Das Buch ist gegliedert in 59 Kapitel, beginnt mit dem Prolog, der 97 Tage vor dem eigentlichen Buchinhalt spielt und endet mit einem Epilog.

Vom Genre her ist das Buch mit seiner Handlung eindeutig ein Krimi mit Thrillercharakter, der an Jugendliche gerichtet ist, weil die Sprache die der Jugendlichen angepasst ist.

Leseprobe:
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Kapitel 19

„Tory! Abendessen!“
Kotz
Ich schob das iPad in eine Schublade. Keine Fortschritte, auch nachdem ich das Bild gescannt und hochgeladen hatte. Shelton suchte im Internet nach Übereinstimmungen.
„Tory!“ Kits Stimme steigerte sich auf Stufe zwei.
„Komme!“
Ich steckte mein Haar hoch und lief nach unten. Natürlich war Whitney da. Mir hatte niemand gesagt, dass sie mit uns essen würde. Natürlich nicht.
Coop trottete zu mir und stupste meine Hand an.
„Guter Junge.“ Ich zeigte in seine Ecke. „Platz.“


meine zusammenfassende Meinung:
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Ich fand die Lektüre sehr angenehm, weil das Buch flüssig zu lesen ist und von der ersten bis zur letzten Seite bildhaft Spannung bietet. Man wird gleich zu Beginn in die Handlung involviert und gerät sozusagen zwischen die Fronten, wird gepackt von einer packenden Handlung, die nicht loslässt und bis zur Klärung des Falles an das Buch fesselt.

Ich habe die Lektüre weiterhin genossen, weil die Charaktere sehr gut thematisiert und charakterisiert werden und die Szenen sehr authentisch und real rüberkommen.

Wie auch schon bei den beiden Vorgängerkrimis ist auch dieser wieder auf höchster Ebene für mich befindlich und muss sich nicht verstecken hinter den beiden anderen Büchern. Es wirkt nicht so, als hätte das Buch unbedingt geschrieben werden müssen, sondern man spürt, dass die Autorin etwas zu sagen hat, dass sie ihre Idee rüberbringt – an den Leser bringt – und dies spannungsgeladen und immer wieder mit überraschenden Wendungen behaftet.
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am 26. Januar 2014
Tory, Shelton, Ben und Hi und der Wolfshund Coop nehmen in diesem Abenteuer an einem Geo Cashing teil. Anfangs sind sie neugierig, dann erkennen die vier schnell, dass sie in eine tödliche Bedrohung verwickelt werden.
Parallel finden sie einen USB Stick, auf dem die Forschungsaufzeichnungen gespeichert sind, wie es zu ihrer Verwandlung gekommen ist.
Nebenher muss Tory sich auf ihren Debütantenball vorbereiten, angetrieben durch die ungeliebte Freundin ihres Vaters Whithney.
Tory leidet immer noch unter dem Tod ihrer Mutter und es fällt ihr schwer, die Freundin ihres Vaters zu mögen.
Und dann taucht auch noch Chance auf. Unbedingt die Vorgängerbände lesen, ansonsten kann man hier einiges nicht verstehen, da die 3 Bände eng verknüpft sind.
Wieder einmal ein spannendes und temporeiches Buch um die vier Virals. Mit offenem Ende und Freude auf den nächsten Band.
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am 19. Januar 2015
Super Spannendes Buch. Kathy Reichs überrascht mich jedesmal mit den Virals Bücher.
Es ist sehr spannend und witzig zugleich. Mann muss aber den ersten Teil lesen um zu verstehen worum es da geht
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