Fashion Sale Hier klicken Strandspielzeug reduziertemalbuecher Cloud Drive Photos yuneec Learn More sommer2016 HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
11
4,7 von 5 Sternen
5 Sterne
8
4 Sterne
3
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 7. Dezember 2015
Ich war ziemlich überrascht, als ich auf den ersten Seiten mit Humor begrüßt wurde. Auch wenn es nicht lange gehalten hat, aber Humor tauchte immer mal wieder ein wenig auf.
Die Charaktere sind mir auch sympathischer als noch im ersten Band.
Gerade die Marotten der Protagonisten haben sich abgeschwächt, wenn auch nicht gänzlich aufgelöst.
So tut mir Alek immer noch ziemlich leid, weil er vom Autor oft mit dummen Entscheidungen und Handlungen gestraft wird, damit die Handlung voran gehen kann.
Die Atmosphäre ist dafür nach wie vor toll, wenn nicht sogar ein wenig besser.
Wir treffen in diesem Band auf weitere beeindruckende Maschinen und Kreaturen. Die Ausarbeitung zieht mich nach wie vor in ihrem Bann und auch hier haben wir wieder sehr viele traumhaft schöne Illustrationen, die die Geschichte untermalen und die Welt und Schöpfungen bildlich untermalen.
Auch die Handlung nimmt noch ein wenig mehr an Fahrt auf und bekommt durch die Stadt Istanbul (Konstantinopel) einen Hauch von Orient.
Natürlich werden auch die Kriegselemente durch den ersten Weltkrieg deutlicher. Auf die Kriegsführung bzw. Kriegstaktiken wird auch recht viel Fokus gelegt. Dennoch überlastet es einen nicht und man wird damit nicht bombardiert.
Es bietet einen aber viel Gefühl fürs Detail und Stoff zum mitdenken.
Wir haben (trotz Nähe zur Geschichte) viele unerwartete Wendungen, was dem ganzen Spannung verleiht.
Es macht einfach Spaß das Buch zu lesen.

Fazit
Ich finde diesen Band mindestens so gut wie den ersten Teil, wenn nicht gar ein wenig besser.
Also handelt es sich hierbei um keinen „verfluchten zweiten Band“ – was mich sehr gefreut hat.
Ich freue mich schon auf das Finale.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. Februar 2015
Der 2. Band der Leviathan Trilogy führt den kronprinzen nach Konstantinopel. wo er die Leviathan zunächst verlässt und bei einem Aufstand gegen den Sultan hilft.
Die geschichte ist fesselnd und Detailreich.
Die gelegentlichen Zeichnungen regen dabei zusätzlich die Vorstellungskraft an.
Alles in allem ist dieses Buch sehr empfehlenswert für Steampunk und 1. Weltkrieg Fans.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 27. April 2011
Scott Westerfeld ist mit seinem zweiten Band eine tolle Fortsetzung der Geschichte rund um den jungen Prinzen Aleks und seine Freunde gelungen.

Kurz zur Erinnerung: Seit der Ermordung seiner Eltern, des Großherzogs von Österreich-Ungarn und seiner Frau, 1914 in Serbien ist der 15-jährige Prinz Aleks mit einigen wenigen Gefolgsleuten auf der Flucht vor den Deutschen. Per Zufall gelangt er an Bord des britischen Luftschiffes Leviathan, dessen Reise ihn nach Istanbul in das Osmanische Reich führt.

Hier setzt nun nahtlos der zweite Band der Geschichte an. Da sich Österreich-Ungarn mittlerweile auch mit Großbritannien im Krieg befindet, flieht Aleks mit zwei weiteren Begleitern von der Leviathan, ist in Istanbul nun aber auf sich allein gestellt. Die von den Briten geplante Friedensmission (wegen eines von ihnen nicht an die Türken ausgelieferten Kriegsschiffes) entpuppt sich als Schlag ins Wasser, da der Sultan in den Deutschen mittlerweile neue, allerdings nicht uneigennützige Vebündete gefunden hat.

Während man auf britischer Seite einen militärischen Präventivschlag vorbereitet, entdeckt Aleks mit Hilfe neuer Freunde, dass dieser aufgrund deutscher Gegenmaßnahmen zum Scheitern verteilt wäre. So bleibt ihm nichts anderes übrig, als sich aktiv in die Geschehnisse einzumischen und einer Revolution anzuschließen.

Nachdem ich mit dem Kauf des ersten Bandes lange gehadert habe (ist es nun ein Jugendroman oder nicht?), bin ich im Nachhinein sehr froh, diesen Schritt getan zu haben. Aufgrund meiner Begeisterung war Band 2 für mich dann ein klares "Muss"! Dem Autor gelingt auch hier wieder eine tolle Verquickung von historischen Geschehnissen und politischen Entwicklungen am Vorabend des Ersten Weltkriegs mit einer eher in der Zukunft angesiedelten technischen Landschaft. Interessant ist dabei vor allem die Unterteilung zwischen den "Darwinisten" (Großbritannien, Rußland - entwickeln durch Genmanipulation biologische Kampfgeräte) und "Mechanisten" (Deutschland, Österreich-Ungarn - vertrauen auf futuristische Maschinen). In diese Umgebung setzt er dann ausgesprochen spannend die Geschichte des jungen Thronfolgers Aleks, der einerseits den Schlüssel zum möglichen Kriegsende in seinen Händen hält, auf der anderen Seite aber gerade deswegen von allen Seiten gejagt wird.

Der Band 2 hält die Spannung und Action des ersten Bandes aufrecht und schreibt die Geschichte um Aleks und den Kadetten "Mr. Sharp" in unterhaltsamer Weise fort. Auch nach dem zweiten Band kann ich nicht eindeutig feststellen, ob dies nun Jugendliteratur ist oder nicht. Ist aber auch egal, denn mir hat das Lesen als Erwachsener und Fan actionlastiger Unterhaltung sehr viel Spaß gemacht. Und wie ein anderer Rezensent zum ersten Band zutreffend anführte, muss Action nicht immer mit Mord und Totschlag einhergehen. Das "i-Tüpfelchen" obenauf sind die tollen Illustrationen von Keith Thompson.

Für Leser, die am ersten Band Gefallen gefunden haben,eine klare Kaufempfehlung!
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. Juli 2011
"Sind Sie vollkommen dem brüllenden Wahnsinn verfalle? Ich bin doch kein Verräter ... jedenfalls nicht so einer."
"Nun ja, möglicherweise bin ich gewzungen, Ihr kleines Geheimnis zu enthüllen, wenn Sie uns nicht helfen. Ich habe schon während unserer Fechtstunden Verdachte geschöpft. Es ist die Art, wie Sie stehen. Und Ihre Ausbrüche wegen Alek waren ebenfalls durchaus erhellend.Aber eigentlich hat vor allem Ihr Blick gerade jetzt die letzten Zweifel beseitigt."
S. 265

So hatte sich Deryn ihre Reise auf der Leviathan nicht vorgestellt. Brüllende Deutsche lauern in ganz Istanbul und es steht in den Sternen, ob die Leviathan jemals wieder die britische Insel überfliegen wird.
Bei Alex sieht es nicht anders aus, jedoch scheint er Verbündete gefunden zu haben, die ihm auch im Krieg behilflich sein könnten.

Immer tiefer rutschen Deryn und Alek in die wirren des Kriegs und immer öfter sind sie aufeinander angewiesen.
Der 2. Teil der Trilogie führt den Leser auf eine Reise fernab den herkömmlichen Mechanistenwegen, hinein in eine orientalische Welt, in der alles möglich erscheint - alles, außer dem Nicht-Ausbruch des Kriegs.

Meine Meinung:

Durch und durch hat mich das Buch in seinen Bann geschlagen. Die 504 Seiten waren sehr schnell durchgelesen - vielleicht etwas zu schnell, wenn ich mir die Wartezeit auf den 3. band betrachte.
Was der 1. Teil angefangen hatte, wird hier grandios erzählt weiter gesponnen und auch die Charaktere bleiben sich selbst treu. Obwohl Deryn eine ziemlich große Schwäche für Alek hat, bleibt sie dennoch ganz sie selbst und verfällt nicht in Hysterie oder Liebesblindheit. Und Alek, der immer noch glaubt, dass Dylan sein bester Freund ist, kommt immer noch nicht dahinter, dass die hohe Stimme des Jungen und seine Besorgnis ihm gegenüber vielleicht hindeuten könnte, dass er eine Sie ist.
Beide spinnen weiterhin ihren eigenen Faden in der Geschichte und doch sieht man schon, dass sie unweigerlich immer wieder zusammen treffen werden. Es ist nicht nur die Freundschaft, sondern auch der Mut, für den jeweils Anderen einzustehen, der diese beiden Figuren so liebenswert macht.
Die Nebencharaktere wie Eierkopf Barlow tragen nur dazu bei, dass die Geschichte an fahrt gewinnt. Denn immerhin gibt es noch dieses Tierchen, das Alek nun bei sich trägt....

Ich bin überwältigt von diesem Buch, dessen Zeichnungen einem den Atem rauben. Technisches wird gut erklärt und auch nicht zu sehr darauf eingegangen, als dass es ermüdend wirken könnte. Es ist gut umschrieben, sodass das Imposante an den Maschinen oder den Tieren immer wieder zum Vorschein kommt.
Scott Westerfeld hat hier eine großartige Trilogie erschaffen, die ich jedem Fan von guten Action Jugendbücher empfehlen kann.

Ich freue mich schon sehr auf den 3. Band, weil auch die mitunter sehr weibliche Hoffnung in mir keimt, dass Alek doch noch herausfindet, dass Deryn ein Mädchen ist - und was für eins.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Zitat:
"Sehr erfreut, Mr ... äh ... Graf Volger. Ich bin Kadett Dylan Sharp."
"Ich weiß, wer Sie sind."
"Genau. Denn Alek und ich, wir haben ja gefochten.Wir sind Freunde."
"Sie sind dieser Vollidiot, der Alek das Messer an die Kehle gesetzt hat."
S. 65

Inhalt:
Alek ist vielleicht die letzte Hoffnung der Welt, ohne dass sie auch nur etwas davon ahnt. Der nahende Krieg wird von einer fernen Bedrohung zu realen Gefechten und ernst zu nehmenden Gefahren. Doch Alek, der totgeglaubte Prinz von Österreich, könnte noch einiges stoppen. Wenn er nicht gerade auf der Leviathan bei seinen Feinden an Bord wäre. Doch so verzwickt die Lage auch ist, er, Deryn und noch so einige andere Figuren ziehen ordentlich an den Strängen, um ihr Ziel zu erreichen. Dabei ahnt Alek nicht, dass sein erster echter und richtiger, bester Freund, eigentlich ein Mädchen ist, das sich auch noch in ihn verliebt hat. Abgesehen von einigen Geheimnissen, die jeder im Geheimen vor den anderen zu verbergen versucht, arbeiten sie alle zusammen und bestimmen unter Einsatz ihres Lebens das Geschehen und die Entwicklungen des sich ausbreitenden Krieges mit. Denn ob nun Mechanisten oder Darwinisten, sie alle verbindet etwas...

Meine Meinung:
Ist das ein tolles Buch! Band 1 "Leviathan" war bereits großartig, doch in der Fortsetzung hat Scott Westerfeld sich selbst übertroffen. Ich bin vor allen Dingen von dem Einfallsreichtum dieses Mannes überrascht. Ich habe schon sehr viele Romane von ihm gelesen und jede Geschichte geht in eine komplett andere Richtung.
"Behemoth" führt die Handlung an der Stelle fort, an der sie in "Leviathan" endete. Der erste Weltkrieg nimmt ernstere Züge an und die Fronten verhärten sich. Diplomatie und strategische Geschicke sind gefragt, um sich entweder rechtzeitig gute Verbündete zu sichern oder Kriegspläne auszutüfteln. Dabei hatte ich das Gefühl, dass sämtliche Figuren ihr eigenes Spielchen treiben und sich alle gegenseitig veräppeln, während sie prinzipiell das gleiche Ziel verfolgen. Entweder den Krieg mit so wenig Verlusten wie möglich zu gewinnen oder ihn zu verhindern, bevor er so richtig angefangen hat.
Dabei hat Scott Westerfeld die Grenzen zwischen Fiktion und historischen Eckdaten aus dem 1. Weltkrieg bravourös in einer gefühlvollen Geschichte verflochten, die mich durch die tiefgründigen und abwechslungsreichen Charaktere, einem bildreichen und heiteren Schreibstil, total von den Socken haute.
Alleine die Idee die Welt grundlegend in die zwei Fronten Mechanisten und Darwinisten einzuteilen, ist genial, doch so gut umgesetzt, wie der Autor es tat, ist es ein wirkliches Highlight, was sich mit keinem anderen Fantasy-Buch auf dem derzeitigen Buchmarkt vergleichen lässt. In "Behemoth" ist alles besonders und während sich die Ereignisse zuspitzen, zieht sich das Netz der Intrigen immer enger zusammen und ich erwarte zurzeit keine Fortsetzung eines Buches so sehr, wie bei diesem Exemplar.

Mein Fazit:
Scott Westerfeld hatte mich schon mit seiner "Ugly", "Pretty", "Special" - Reihe für sich gewonnen. Daraufhin folgten weitere Bücher, die ich lieben lernte. Doch Menschen entwickeln sich weiter und in meinen Augen hat er sich extrem verbessert und eine Thematik, die immer wieder aktuell wird, in einer reizenden Geschichte aufbereitet. Neben der bestechenden Handlung, verliehen die Illustrationen von Keith Thompson diesem Werk den letzten Schliff, denn um sich einige Maschinen oder auch darwinistische Kreaturen vorzustellen, bedarf es schon einiges an Fantasie und so bekam ich da eine kleine "Starthilfe". Außerdem passen die Zeichnungen super in die Geschichte und sind richtig schön anzusehen. Wer den ersten Teil noch nicht kennt, hole dies bedingt unverzüglich nach, denn bei dieser Trilogie kann man nichts falsch machen. Sie ist so schön, dass es schon wieder grausam ist.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Es ist eine bunte, facettenreiche Welt, die der Autor dem Leser erneut präsentiert. Lag der Fokus im ersten Teil noch auf der klaren Abgrenzung zwischen den Mechanisten (Deutschland, Österreich-Ungarn) und den Darwinisten (England), die mit Tier-Züchtungen arbeiten, wird der Kosmos im zweiten Buch erweitert. Das Osmanische Reich ist eine tolle Kulisse für Geheimbünde, neuartige Tierzüchtungen und fremdländische Bräuche. Als Zünglein an der Waage treten natürlich auch die Amerikaner auf, die vom Autor als Chimäre zwischen dem Weg der Mechanisten und dem der Darwinisten dargestellt werden.
In diesem Schmelztiegel aus Glaubens- und Wissensrichtungen, Politik und Intrige stehen erneut Alek und Deryn im Mittelpunkt. Beide Charaktere sind gut entworfen und liefern sich so manches Wortgefecht, aufgewertet durch Lilit, die das Chaos durch ihre Gefühle für Deryn, die sie für den Jungen Dylan hält, perfekt macht. Deryn wiederum fühlt sich zu Alek hingezogen, der in ihr jedoch ebenfalls nur einen Jungen, eben einen Kumpel, sieht. Auf Gefühlsebene also Chaos pur, untermalt vom apokalyptischen Aufzug des großen Krieges, der das alte Europa in der realen Welt hinwegfegte. Welchen alternativen Weg sich der Autor erdacht hat, bleibt abzuwarten, denn der geschichtliche Verlauf unterscheidet sich mittlerweile deutlich.
Westerfelds Story ist eine schöne Balance aus Charakterentwicklung und immer wieder eingeflochtenen Action-Elementen, die in einem fetzigen Finale gipfeln. Ein gelungener zweiter Teil, der die Lust auf die Fortsetzung anstachelt.

Fazit:
Solide Unterhaltung auf allen Ebenen, mit einem runden Ende. Die Geschichte wird flüssig fortgesetzt und der Leser erfährt mehr über die alternative Welt der Leviathan. Der Flug des Luftschiffs geht weiter - hoffentlich auch bald in Deutschland.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Dies ist der zweite Teil der Saga um eine gekonnte Verbindung von Historie, Technik und Lebewesen, Bionik könnte man es nennen, wäre es nicht die Zeit zu Beginn des 20. Jahrhunderts, der Vorabend des ersten Weltkriegs. So erscheinen uns Städte wie Konstantinopel wie aus einem Traum, doch die Bedrohung durch fantastische bio - mechanoide Kreaturen ist real. Aleksandar, Prinz von Österreich Ungarn und die junge Fliegerin Deryn müssen in der Stadt am Bosporus neue Abenteuer bestehen und eine große Gefahr von der alten Stadt abwenden.

Scott Westerfeld hat historische Begebenheiten vor Ausbruch des ersten Weltkriegs gekonnt mit einer techno - aristokratischen Welt verbunden in denen Fabelwesen, halb Tier, halb Maschine als Transportmittel und Kriegswaffe dienen.

Einzig das immer noch bestehende Osmanische Reich ist seiner Fantasie geschuldet, denn es war zum damaligen Zeitpunkt bereits zerfallen. BEHEMOTH von Scott Westerfeld ist der zweite Teil einer Trilogie, wobei bereits der erste Teil LEVIATHAN auf dem Deutschen Büchermarkt für Jugendbücher Aufsehen erregt hat.

Gerade für Jungen ist diese Welt voller Maschinen und Technik sehr attraktiv, zumindest wenn ich nach meinen beiden Söhnen gehe, die diese Geschichte sich haben sogar von mir vorlesen lassen.

Die Illustrationen von Keith Thompson sind sehr gelungen, auch wenn sie mir in Farbe im Buch noch besser gefallen hätten. Das Eingangs-/ und Ausgangsportrait eines bekannten politischen Plakats aus der damaligen Zeit, warnt vor dem russischen Militär und der englischen Gier nach einem Weltreich, politische Propaganda par excellence.

Die Geschichte brilliert mit fantastischen Beschreibungen von Orten, Städten und Dingen die sich bewegen oder fliegen können, aber es eigentlich nicht dürften. Diese Verbindung von Technik und Lebewesen macht den eigentlichen Reiz der Geschichte aus.

Aleksandar und Deryn müssen weitere Gefahren bestehen und es ist die Frage ob Aleksandar gegen die Anarchisten oder die Umstürzler etwas unternehmen kann, denn wir stehen kurz vor dem ersten Weltkrieg und er ist der österreichisch-ungarische Kronprinz - ex post betrachtet kennen wir alle die Geschichte und doch hoffen wir das Aleksandar einen Ausweg findet.

Insgesamt gesehen eine tolle und faszinierende Geschichte, ein guter zweiter Teil und eine Welt voller Kreaturen die unsere Fantasie beflügeln.

Empfehlenswert!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Oktober 2014
Prinz Aleksandar und seine getreuen Anhänger befinden sich immer noch an Bord des Luftschiffes Leviathan. Die Briten sind auf dem Weg nach Konstantinopel, um das Osmanische Reich davon abzuhalten, an der Seite der Mechanisten in den Krieg einzugreifen. Die Neutralität der Osmanen ist für die Darwinisten besonders wichtig, denn diese können den Nachschub per Seeweg für die russische Armee und ihre Kampfbären blockieren. Schon auf dem Weg nach Konstantinopel zeigt sich, wie gefährlich die Mission werden kann. Die Leviathan wird in ein Gefecht mit zwei deutschen Kriegsschiffen verwickelt, die offenbar ebenfalls das gleiche Ziel haben. Dabei zeigt sich, dass die Deutschen über eine äußerst gefährliche Waffe verfügen: eine Tesla-Kanone, die mit dem Blitz, den sie abfeuert, für Luftschiffe extrem bedrohlich ist.

In Konstantinopel angekommen, nutzt Alek mit zwei Begleitern die Chance zur Flucht und taucht in der osmanischen Metropole unter. Dr. Barlow muss derweil erkennen, dass ihre diplomatische Mission zum Scheitern verurteilt ist: Der Sultan wird bereits von den Deutschen kontrolliert und auch die Stimmung im Volk ist feindseelig, seitdem Churchill ein osmanisches Kriegsschiff in "Verwahrung genommen" hat. Doch die Wissenschaftlerin hat noch einen Plan B: Derryn wird beauftragt in einem Geheimkommando eine Tierwaffe am Unterwassersperrnetz der Osmanen auszusetzen, um so den Seeweg nach Konstantinopel wieder frei zu machen. Doch die Briten werden entdeckt und nur Derryn gelingt die Flucht – nach erfolgreicher Erfüllung ihres Auftrages. Da sie mittlerweile erfahren hat, dass sich Alek noch in der Stadt aufhält und die Leviathan Konstantinopel verlassen musste, beschließt sie ihn zu suchen.

Alek hat mittlerweile unverhoffte Verbündete gefunden: Revolutionäre, die den Sultan stürzen wollen. Alek sieht seine Chance den Krieg, den die Fehde seiner Familie ausgelöst hat, zu beenden und beschließt die Gruppe zu unterstützen. Gemeinsam mit Derryn, die ihren Freund mittlerweile gefunden hat, koordinieren sie eine Aktion parallel zum Angriff der Briten auf die deutschen Kriegsschiffe. Dann jedoch machen sie eine schreckliche Entdeckung: Auf einem Hügel außerhalb Konstantinopels bauen die Deutschen eine noch größere Tesla-Kanone als die, die bereits einmal auf die Leviathan geschossen hat. Das Leben der gesamten Besatzung steht auf dem Spiel, denn sie wissen nichts von dieser Waffe, wenn sie zurückkehren, um den Behemoth, die Geheimwaffe, in den Hafen der Stadt zu geleiten. Derryn und Alek müssen schnell handeln, wenn sie nicht wollen, dass die Besatzung in eine tödliche Falle läuft...

Mir hat ja schon der erste Band der Triologie sehr gut gefallen und ich muss sagen, mit dem zweiten verhält es sich nicht anders. Die Geschichte ist actionreich und spannend erzählt, mit zwei gut geschilderten und sympathischen Hauptcharakteren und einer absolut genialen Grundidee. Die Vermischung von historischen Fakten und Fiktion mit Elementen des Steampunk gefällt mir einfach immer noch zu gut. Dieses Mal nimmt der Autor Bezug auf die Ereignisse um den Eintritt des Osmanischen Reiches in den 1. Weltkrieg, verbindet diese jedoch gekonnt mit seinen eigenen Ideen. (Zu sehr ins Detail kann ich hier leider nicht gehen, sonst würde ich spoilern.) Sehr gut gelungen sind auch wieder die Illustrationen von Keith Thompson, ein weiteres Plus an diesem gelungenen Buch. Daher kann ich eigentlich nur jedem empfehlen, dem es nicht zu peinlich ist, sich ein Jugendbuch zu kaufen: Ab in die nächste Buchhandlung. Und nur als Tipp: Band 1 ist mittlerweile auch schon als Taschenbuch erschienen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Inhalt

Nach langer Reise landet die Leviathan endlich in Konstantinopel. Doch auch dort nehmen die Probleme für den österreichischen Thronfolger Aleks kein Ende. Da Großbritannien Österreich-Ungarn den Krieg erklärt und Aleks Angst hat gefangen genommen zu werden, flüchtet er von dem Luftschiff und versucht in der orientalischen Metropole unterzutauchen.
Auch Dr. Barlows Plan geht nicht auf. Sie wollte dem Sultan der Stadt die Tiere in den mysteriösen Eiern, die sie auf der ganzen Reise beschützen ließ, schenken, um ihn friedlich zu stimmen. Doch dieser hat sich unterdessen mit den Deutschen verbündet. Diese haben mit der Tesla-Kanone die einzige Waffe erfunden, die der Leviathan etwas anhaben kann.
Deryn, die ihre Gefühle für Aleks mittlerweile nicht mehr leugnen kann, macht sich unterdessen auf die Suche nach ihm. Doch in einer Großstadt wie Konstantinopel entpuppt sich das als schwieriges Unterfangen, insbesondere da ihre Feinde nicht ruhen.
Gemeinsam mit einer der zahlreichen Untergrundorganisationen schmieden Deryn und Aleks dann einen Plan, um den Frieden in Europa wiederherzustellen. Die Darwinistin Deryn muss sich zum ersten Mal in ihrem Leben auf die Kraft von Maschinen verlassen und hat eine geniale Idee, wie sie die Schlacht gegen die Deutschen auch ohne Waffen gewinnen können...

Meinung

Der erste Band dieser Trilogie "Leviathan" hat mich vor einigen Monaten ja zum absoluten Steampunk-Fan gemacht. Dementsprechend viel habe ich von dieser Fortsetzung erwartet.
Es ist ja häufig der Fall, dass die Fortsetzungen nicht mehr ganz so spannend und überzeugend sind, wie der erste Teil.
Hier war das aber ganz und gar nicht der Fall. Im Gegenteil: "Behemoth" steht "Leviathan" um nichts nach. Während in "Leviathan" vor allem das Luftschiff selbst im Vordergrund steht, kommen hier die unterschiedlichsten Maschinen und Tierwesen zum Einsatz. Die mechanistische Stadt Konstantinopel ist genauso bunt und vielfältig, wie man sich eine Stadt im Orient vorstellt. Die zahlreichen unterschiedlichen Läufer und Maschinen fand ich überaus faszinierend.
Besonders schön und niedlich waren die Tiere, die aus den mysteriösen Eiern von Dr. Barlow geschlüpft sind. Ich bin schon gespannt, welche Rolle sie im finalen dritten Teil spielen werden. Dr. Barlow selbst habe ich in "Behemoth" ein klein wenig vermisst, nachdem sie mir in "Leviathan" so sehr ans Herz gewachsen ist.
Ich habe eigentlich erwartet, dass sich die Beziehung zwischen Aleks und Deryn ein wenig weiter entwickeln wird, doch diesbezüglich geschah nicht sonderlich viel, außer, dass sich Deryn mittlerweile sicher ist, das sie in Aleks verliebt ist und ihm ihre wahre Identität offenbaren will. Ich kann diese Szene wirklich kaum noch erwarten und bin jetzt schon gespannt wie Aleks reagieren wird.
Die politische Situation empfand ich etwas kompliziert und schwierig zu verstehen. Man verliert fast den Überblick, wer jetzt mit wem verbündet ist und welche Länder miteinander Krieg führen, vor allem wenn man im Geschichtsunterricht so aufmerksam war wie ich. Die Handlung bleibt aber genauso spannend und aufregend wie im ersten Teil.
Die Behemoth, das sagenumwobene Seeungeheuer, kommt in diesem Buch aber gar nicht so häufig vor, wie es der Buchtitel vielleicht vermuten lässt. Ich bin mir aber sicher, dass man auch hier im 3. Teil noch einiges erfahren wird.
Im Allgemeinen erwarte ich einen sehr actionreichen und emotionsgeladenen finalen Band. Die Wartezeit von einem geschätzten Jahr wird wiedereinmal beinahe unerträglich sein.

Die tollen Illustrationen von Keith Thompson möchte ich erneut hervorheben. Auch in "Behemoth" haben seine wunderschönen Zeichnungen sehr zum Lesevergnügen beigetragen.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Dezember 2011
Es ist einfach der Hammer! Der dritte Teil fehlt mir noch bis ich heule und feststelle das diese wunderschöne Story vorbei sein wird!

Ich bin Hochzufrieden!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden