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am 20. April 2017
Dass die offiziellen Medien des Vatikans am Eingehen sind, während Bücher wie die von Andreas Englisch und dem - weitaus bissigeren - Gianluigi Nuzzi weggehen wie die warmen Semmeln, wird einem beim Lesen verständlich. Da schreibt einer frisch von der Leber weg, aber mit einem profunden Hintergrundwissen, witzig, persönlich, ein bisschen klatschsüchtig ("psst... man sagt....") aber so mitreißend, dass ich als evangelische Christin mit großem Interesse seine Bücher gelesen habe. Man erfährt viel davon, wie es hinter den Kulissen zugeht, wie ein Konklave abläuft, wie ein Papst so lebt, etc. Andreas Englisch macht auch kein Hehl aus seiner geradezu hündischen Bewunderung für Johannes Paul II. und die Tatsache, dass er mit dem kalten, weltfremden Benedikt XVI. nicht viel anfangen kann, während der hemdsärmelige Franziskus ihm sehr sympathisch ist - aber Päpste sind nun mal Menschen, und ich, die ich alle Päpste sei Johannes XXIII. bewusst miterlebt habe, muss auch sagen, jeder hatte seine Stil, seine Art, seine Vorzüge und Fehler und seine ganz persönliche Aura. Ich konnte mit einem frostigen Kirchenfürsten, der sich in den Prunkgewändern der Borgia zeigt und andere Kirchen als bloße Gebetsvereine runtermacht, naturgemäß auch nicht viel anfangen, schon gar nicht in einer Zeit, wo Hermelinmäntel, kiloschwere Goldketten und massenhaft Juwelen eigentlich eher zum Outfit afrikanischer Stammeskaiser gehören. Fast möchte man sagen: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Aber Menschen sind nun einmal unterschiedlich. Übrigens: Gegen den Dalai Lama, der ja auch als Heiligkeit verehrt wird, mit seiner braun-gelben Toga ist sogar Franziskus noch ein Modepüppchen!
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am 21. April 2014
Ein spannend geschriebenes Werk der aktuellen Zeitgeschichte. Gespickt mit Fakten und einem Inhalt der neugierig macht auf ein: " Wie geht es weiter?"
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am 25. April 2017
Das Buch wat sehr lehrreich. Habe mich vorher nie für das Thema "Päpste und Kirche"interessiert. Hab immer gedacht, das Thema ist zu "trocken". Der Autor Andreas Englisch hat es geschafft, das Thema für jeden verständlich und auch interessant zu schreiben. Es war nicht trocken sondern sogar spannend. Ich werde auf jeden Fall noch mehr Papstbücher von Andreas Englisch lesen. ....und ich liebe seitdem Papst Franziskus!!!!!
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am 7. März 2015
Dieses Buch habe ich in zwei Tagen verschlugen. Sehr zu empfehlen auch für Leser die sonst dieses Themengebiet weniger interessant finden. Dieses Buch wird niemanden zu langweilig und ist zudem noch sehr aufschlussreich.
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am 14. September 2015
Dieses "Buch" ist sehr interessant, sehr lehrreich, man soll/muss es einfach "haben"! Man gewinnt sehr gute Einblicke, erhält Aufklärung und freut sich über das Ergebnis, dass man jetzt auch informiert ist! Ganz viel Spaß beim Lesen! "Du" wirst DICH freuen!
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am 23. April 2015
Woher weiß er, was er da schreibt? Diese Frage habe ich mir manches Mal gestellt beim Lesen des E-Books von Andreas Englisch. Selten nennt er konkret die Namen seiner Informanten. Oft beschreibt er sie eher in ihrer Funktion. Neben der Frage der Zuverlässigkeit stellte sich mir immer wieder die nach der Grenze zwischen Information und Deutung. Den krassen Gegensatz zwischen Benedikt XVI. und Franziskus empfinde ich zwar ähnlich. Aber vielleicht liest sich das Buch deshalb so leicht weg, weil es eben das Volksgefühl bedient und auf der Welle der populären Meinungen schwimmt. Nichtsdestotrotz finde ich viele interessante Hintergrundinfos.Und der Stil, in dem Andreas Englisch schreibt, ist bei aller Sprunghaftigkeit der Schauplätze und den stets eingestreuten Rückbezügen auf seinen persönlichen Top-Papst Johannes-Paul II. spannend und gut lesbar. So gebe ich gerne vier Sterne und empfehle das Lesen. Den fünften verweigern mir nur die o.g. Fragezeichen.
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am 3. Januar 2017
Diesem Buch merkt man gleich an, dass es unter Zeitdruck verfasst wurde. Das machen nicht nur die vielen Fehler und Ungenauigkeiten deutlich, sondern insgesamt der sehr oberflächliche Duktus des Buches.
Grob geschätzt besteht das Buch zu 50% aus Spekulationen von Andreas Englisch, 25% ergeben sich aus seinen Recherchen und weitere 25% sind Stories aus dem Leben des Autors.
Wer eine flotte Bettlektüre sucht, ist mit diesem Buch gut beraten. Wer sich aber über Papst Franziskus und über das "Erbe Benedikts XVI." informieren will, verschwendet hiermit seine Zeit.
Zugute halten muss man dem Autor, dass er es versteht, Geschichten zu erzählen.
Allerdings sollte er sich, wenn er diese Geschichten als Sachbücher verkaufen will, und nicht fiktionale Romane verfasst - was er ja auch bereits getan hat -, ein wenig mehr mit dem Gegenstand befassen und sich ein klein wenig mehr Mühe geben, das erst einmal zu verstehen, worüber er schreibt.
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am 29. Mai 2014
Ich bin kein christ (eher Agnostiker: ich weiss nichts), jedoch erfuellt von toleranz, verstaendnis und liebe. Papst Franziskus ist das beste, was der katholischen Kirche passieren konnte. Bleibt zu hoffen, dass ihn kein sniper der mafia erwischt. Das buch hat mich zutiefst beruehrt, danke an den autor.
Rudy M. Krimmel
Lunegarde, france
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am 19. Juni 2015
Ohne Empfehlung eines Bekannten hätte ich mir so ein Buch nie gekauft, vom Titelbild wirkt es auf mich wie eines der üblichen Papst-Kitsch-Bücher. Doch zum Glück kam ich dazu, etwas Probe zu lesen und es zeigte sich, dass es spannend wie ein Krimi ist. Man erhält sensationell guten Einblick in die ganzen machtpolitischen Zusammenhänge im Vatikan und der Kurie. Es ist spürbar, dass man es mit einem Vatikan-Reporter zu tun hat, der jahrelang mit diesen oft nach außen so verschlossenen Bereich in Kontakt steht und der sachlich-kritisch die Zusammenhänge der Kirchenpolitik erklärt und auf den Punkt bringt (inc. der ganzen Pannen!). Einmal angefangen, konnte ich das Buch kaum noch weglegen.
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am 10. Januar 2014
Wer sich mit dem neuen Papst und den Hintergründen seiner Wahl näher beschäftigen möchte ist mit diesem Buch gut beraten.
Man fragt sich manchmal, wie der Autor an gewissen Informationen gekommen ist ;-)
Das Buch ist sehr kurzweilig geschrieben - der Leser erhält in jedem Fall noch einen wesentlich geschärfteren Blick auf den neuen Papst - unbedingt zu empfehlen.
G.U.
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