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Kundenrezensionen

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am 8. Juni 2014
mit der "Feigheit der Frauen" wagte Bascha Mika vor einiger Zeit mal einen kritischen Blick auf die sogenannten Latte-Macchiato-Frauen/Mütter. Das war erfrischend, den Kritik an Frauen ist ein grosses Tabu. Sie beobachtete damals viele Lebenskonstellationen richtig und beschrieb sie durchaus sachlich.

Problem damals war schon, dass sie hier (einen Teil) ihrer Geschlechtsgenossinnen zwar durchaus kritisch betrachtete, nur waren Frau Mikas Schlussfolgerungen mehr als fraglich. Es mündete in einem Frauenförderungs bzw. pro-Quoten-Plädoyer. Sprich, anstatt hier die Verantwortung und Handlungsverpflichtung erst mal denen aufzuerlegen die offensichtlich ein beträchtliche Mitschuld an ihrer Situation haben, soll der Staat doch bitte diese Gruppe (auch) noch fördern und bevorzugen. Das sich das beisst, erkannte sie nicht.

Trotzdem - zum Teil war das Buch interessant. Umso enttäuschender nun das neue Buch. Frau Mika verfällt wieder komplett in dieses "Frau = Opfer" -Denken, diesmal beim Punkt Älterwerden. Dass aber die (behaupteten) Nachteile beim Älterwerden nicht isoliert betrachtet werden können, ohne aufzuzeigen, wie (viele) junge Frauen sehr lange von ihrem Aussehen profitieren, zeigt, dass die Autorin wieder der eindimensionalen feministischen Sichtweise verfallen ist, die Dinge einfach nicht differenziert genug betrachtet. Oder genauer gesagt: die immer nur die eine Seite der Medaille betrachtet.

Das verstärkt sich dadurch, dass das Älterwerden in Summe als spezifisch-weibliches Problem dargestellt wird. Als ob 60jährige Männer (und ich rede hier vom Durchschnittsmann, nicht von dem mit der Yacht an der Cote d `Azur) hier reiheinweise von 20jährigen Topmodels angehimmelt werden.

Was bleibt? Eigentlich ist die Autorin in einem Alter wo man - spätestens - anfangen sollte, im großen Geschlechterkampf für beide Seiten die Augen zu öffen. Dann hätte sie gesehen, dass sich die These von der immer und überall benachteiligten Frau längst nicht mehr aufrechterhalten lässt. Die Welt ist für solche simplifizierend-feministischen Betrachtungsweisen viel zu komplex. Es bleibt der Eindruck dass um ein "Jammern um Ziele durchzusetzen" geht - und das entlarvend und traurig zugleich.

Schade - eine vertane Chance.
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am 4. März 2014
Selbst nicht mehr ganz jung (61) und als Mutter von 3 Töchter interessiert mich das Thema.
Ich habe die Lektüre aber schnellstens hinter mich gebracht. Die angeführten Beispiele mögen stimmen, aber so viel Negatives in einem einzigen Buch! Das könnte doch glatt einer ziemlich selbstbewussten Frau den Boden unter den Füßen wegziehen... Das letzte- positive - Kapitel "Das Wie bestimmen wir", kann das auch nicht mehr wettmachen.
Das Ganze auf ein Viertel reduziert wäre tragbar.
Herta Pohl
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am 5. März 2014
Mika Bascha schreibt, sie wolle mit ihrem Buch die Diskussion in Gang setzen und ich denke, dass ist ihr auch gelungen. Lösungen für ein westliches Politikum von einem einzigen Buch oder einer einzigen Autorin zu erwarten ist schlichtweg naiv! Bascha hat in diesem Buch einiges artikuliert, das für mich fühlbar war, was ich selbst beobachtet habe und was für mich persönlich Anfang 40 tröstlich zu lesen war, weil es mir zeigt, dies sind nicht nur meine persönliche Empfindung oder die meiner Freundinnen, sondern etwas, das die Gesamtheit der Frauen umfasst. Ja, Bascha hat m.E. damit Recht, dass wir einen Fehler machen, wenn wir glauben, der gesellschaftliche Status, die Rolle der alternden Frauen, der Frauen seien nur von der individuellen Persönlichkeit abhängig. Aber gleichzeitig entstammt die Autorin auch einer bestimmten feministischen Haltung, die das Heil aller Frauen in der Arbeit als Selbstverwirklichung und Quell der Freude und Freiheit sieht. Doch immer mehr Frauen, vor allem Frauen zwischen 25 und 35 bezweifeln das und schwingen zurück in die alten Mutter- und Hausfrauenrolle. Das sehen Frauen wie Mika Bascha oder Alice Schwarzer oder jede andere alterwürdige Feministinnen-Ikone vielleicht als Scheitern. Die Frage ist jedoch: ist dies nicht eine Justierung, die da gerade stattfindet?
Wir haben im vergangenen Jahrhundert enorm viel erreicht und vielleicht war das äußerstes Extrem Mageret Thatcher, aber nicht jede Frau will nicht ihren Mann stehen müssen, wenn es um Arbeit und Politik geht. Es gibt Frauen, die fühlen sich wohl als Hausfrauen, als Mütter und kehren trotz Uniabschluss und hervorragender Bildung dem Arbeitsmarkt den Rücken zu. Warum tun sie das? Weil ihnen der Arbeitsmarkt keine interessanten Selbstverwirklichungsmöglichkeiten bietet? Weil nicht jede von uns Yahoo COE Marissa Mayer ist, sein kann oder will? Weil es so unendlich anstrengend ist beides zu erfüllen: als Mutter wirklich da zu seine und seinen Job gut zu machen? Weil es einigen von uns trotz des Jobs, trotz unseres Potentials wichtig oder wichtiger ist, Kinder zu haben? Ja, sicher und auch! Nicht alle Frauen sind gleich! Wirkliche Emanzipation bedeutet, die persönliche Wahl zu haben, zu entscheiden, welchen Weg ich als Frau einschlagen will. Das IST eine individuelle Entscheidung. Dass man dann aber als Frau durch niedrige Rentenansprüche, durch versperrte Karrierewege für seine Entscheidung bestraft wird und das System so unflexibel ist, dass Entscheidungen, die in einer Lebensphase richtig sind, irreversibel werden ist ein Politikum und nicht individuell lösbar! Und deshalb mag ich diese Streitschrift, auch wenn ich nicht alles daran mag und vieles nicht unterschreiben mag. Mit Sicherheit aber lenkt die Autorin das öffentliche Augenmerk vom persönlichen weiblichen Befinden ins politische Gesamtproblem. Das hat nichts mit Opfer zu tun! Sondern mit einem gesamtgesellschaftlichen, bzw. westlichen Justierungsprozess an dessen Ende wir noch lange nicht angekommen sind!

Anhängen möchte ich noch, dass das Buch sich sehr gut liest, teilweise empört umgangssprachlich ist, ohne je die sachlich fundierten und sehr gut recherchierten Fakten zu verlassen. Auch der Blick über den Tellerrand, bzw. über den Teich ist begrüssenswert.
Vielen Dank dafür!
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am 24. Juni 2014
Ein Buch, dass die Situation von uns Frauen über 40 ganz klar und pragmatisch, zum Teil auch immer wieder sehr humorvoll, darstellt. Das hilft dann doch, darüber nachzudenken und nicht aufzugeben.
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am 5. Juli 2014
nur leider erzeugte das Buch bei mir ziemlich schlechte Laune, darum las ich nicht zu Ende.
denn es bestätigte mir, dass ich richtig liege, wenn ich sage: Therapien helfen nicht. nur GERECHTIGKEIT, Liebe und viel Glück hilft. wem dies nicht zuteil wird, wer nicht von einem liebenden Ehemann aufgefangen wird, bleibt eben für immer unglücklich. doch was kann man tun? hoffen, dass die 40 Jahre, die bis zum 80. oder 90. Geburtstag noch fehlen, erträglich verlaufen... oder dass man mit 50 sterben darf,falls die Einsamkeit und Arbeitslosigkeit anhält, und wenn man es nicht schafft, sich eine "alles egal" - Haltung anzueignen.
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am 26. Februar 2014
Falten, graue Haare, Verlust der Fruchtbarkeit, Hängebusen... die Natur ist grausam! Aber... jedes Lebewesen, auch eine resolute Feministin, ist nun einmal dem Lebenszyklus, bestehend aus Geburt, Älterwerden und dem Tod unterworfen. Frauen werden auf ihr Aussehen reduziert und können deshalb nicht in Würde altern, Männer greifen sich einfach eine Jüngere... usw. usw. usw. ...diese Thesen werden seit Jahrzehnten immer wieder kommuniziert. Auch Sie haben mit Ihrem Buch nichts neues zu dieser Thematik beizutragen. Einer Ihrer zahlreichen Talkshow-Auftritte bleibt mir besonders in Erinnerung: Sie äußerten, dass Männer mit dem Alter weniger Probleme haben, da sie ihre Körperlichkeit wie ein Hündchen an der Leine führen würden. "Das verstehe ich nicht" war die spontane Reaktion eines männlichen Talkshowgastes. "Ich verstehe es auch nicht" gestand die Moderatorin, eine Frau weit jenseits der 40, lachend. Ihre Mimik, Frau Mika, sprach Bände. Letztlich aber bringen die Reaktionen eines zum Ausdruck: Ihr Buch ist so nachhaltig, wie Ziegenfürze im Westwind! Ein Buch, das die Welt nicht braucht!
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am 28. Mai 2014
Ein Buch, dass alle Frauen (jeden Alters) lesen sollten. Es ist spannend geschrieben und hat mir recht oft einen neuen, besseren Blickwinkel ermöglicht. Es rückt einiges zurecht und ins Licht!
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am 4. Februar 2014
Der Mensch sieht sich gerne als vergeistigtes, edles Wesen und vergisst darüber hinaus, dass er sich weit weniger von den anderen Säugetieren unterscheidet, als er wahr haben möchte. Es ist ganz simpel: Frauen bekommen die Kinder, Männer zeugen sie. Das ist Evolution. Frauen müssen vital (=jung) sein, Männer eine gute Absicherung, Sicherheit und Geborgenheit gewährleisten (Macht, Durchsetzungsvermögen im Konkurrenzkampf, materielle Absicherung). Alle Versuche der Sozialisation und auch unser hoch entwickeltes Denkorgan kann nicht über biologische Tatsachen hinweg täuschen. Ein kleiner Trost: Männer erwischt es ebenso, nur ein paar Jährchen später.
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am 5. Juni 2014
Mit gefiel das Buch leider nicht, ich hatte mir mehr erwartet. Mir ist zu viel negatives in dem Buch und eine wirkliche Hilfe oder Lehren die ich daraus ziehen kann fand ich auch nicht. Ich habe es nicht mal ganz zu Ende gelesen, weil es mich irgendwann nervte. :-(
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am 7. Februar 2014
Frauen sind immer die Opfer - weil sie sich wie die Autorin dazu machen. Das ist nicht provokativ, das ist schlicht langweilig.
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