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Kundenrezensionen

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am 23. Januar 2014
auch der Mittwoch ist wieder ein voller Treffer! Mir sind Frieda Klein und Karlsson richtig ans Herz gewachsen, die Figur der Frieda Klein fasziniert mich. Die Geschichte an sich ist wieder klasse, wie die beiden Vorgänger auch. Allerdings muss man sagen, dass für mich diese Bücher eher Krimis und keine Thriller sind. Wer Action und Blut erwartet, wird mit diesen Büchern nicht zufrieden sein. Sie sind eher ruhig und psychologisch geschrieben und das fasziniert mich auch so! Mit einem Frieda-Klein-Buch kann ich 5 Stunden auf dem Sofa verbringen und möchte gar nicht mehr aufstehen. Ich freue mich schon jetzt auf den Donnerstag und mag gar nicht an den Sonntag denken, da die Reihe dann ja vermutlich beendet ist!
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am 2. Februar 2014
Als Dora Lennox am Mittwoch, den 6. April, von der Schule nach Hause kommt, macht sie eine schreckliche Entdeckung. Im Wohnzimmer findet sie die Leiche ihrer Mutter - sie wurde brutal erschlagen, das Gesicht als solches ist nicht mehr zu erkennen. Detective Chief Inspector Malcolm Karlsson wird mit den Ermittlungen beauftragt. Im zur Seite steht wie immer Detective Constable Yvette Long. Alles sieht nach einem Einbruch aus, doch es fehlen kaum Wertgegenstände. Fest steht, dass es sich bei dem Opfer um die 44-jährige Ruth Lennox handelt, die glücklich verheiratet war mit Russel und Mutter der 13-jährigen Dora, der 15-jährigen Judith und des 18-jährigen Ted.

Ruth führte allem Anschein nach ein Bilderbuchleben, hatte eine Arbeit, die sie ausfüllte und eine wunderbare Familie. Wer sollte einen Grund gehabt haben, sie umzubringen? Zum Leidwesen von Karlsson ist auch der psychologische Berater der Polizei, Doktor Hal Bradshaw, bei den Ermittlungen vor Ort dabei. Karlsson kann Bradshaw auf den Tod nicht ausstehen, zumal dieser seiner Freundin Frieda schon übel mitgespielt hat. Deren Vertrag mit der Polizei als Beraterin wurde zu Karlssons Leidwesen nicht verlängert.

Frieda Klein hat derweil ganz eigene Probleme. Noch immer hat sie sich von dem beinahe tödlichen Angriff nicht ganz erholt und kann auch noch nicht wieder arbeiten. Um ihr eine Freude zu machen, will Josef ihr eine neue Badewanne einbauen, wer ihn kennt, weiß, dass das im Chaos endet. Auch ihre Nichte Chloe richtet sich überraschend bei ihr ein, weil ein Leben mit ihrer Mutter derzeit unerträglich für sie ist. Durch Chloe lernt sie Ted kennen und erfährt von dem Mord an seiner Mutter. Ohne es zu wollen, wird Frieda in die Mordermittlungen hineingezogen und weiß auf Anhieb, dass mit Ruth Lennox etwas nicht stimmte: Ihr Leben war zu perfekt, es musste ein Geheimnis geben und dieses könnte mit ihrer Ermordung zusammengehangen haben. Hal Bradshaw indes stellt Frieda eine Falle und stellt sie und einige Kollegen in der Presse bloß. Doch Frieda ist hierbei auf etwas gestoßen, was sie nicht mehr loslässt. Sie beginnt, einer Spur zu folgen und lernt durch Zufallen James Fearby kennen und was er ihr berichtet, klingt einfach nur unglaublich ...

Der 3. Band der Frieda-Klein-Reihe! Der Plot wurde sehr detailliert und abwechslungsreich erarbeitet, wobei in diesem Band gleich mehrere Handlungsstränge verfolgt werden, die erst relativ spät aufeinander treffen, sodass ich bis zum Schluss mitgerätselt habe, wer der Täter sein könnte und ganz ehrlich, ich bin nicht von alleine darauf gekommen. Die Figuren wurden wieder facettenreich in Szene gesetzt. Hierbei sticht natürlich wieder die Figur der Protagonistin Frieda Klein wieder besonders hervor, wobei sie in diesem Band teilweise recht unsicher wirkt, einen Charakterzug, den ich so noch nicht von ihr gewohnt wart und dann auf der anderen Seite wieder ihre typische Beharrlichkeit durchkommt, denn wenn sie sich einmal etwas in den Kopf gesetzt hat, zieht sie das bis zum Ende durch. Den Schreibstil kann ich nur als spannend und sehr angenehm zu lesen beschreiben, ja zwischenzeitlich war es mir sogar unmöglich, das Buch auch nur aus der Hand zu legen, weil sich die Ereignisse förmlich überschlagen haben und ich mich förmlich genötigt gesehen habe, immer noch ein bisschen weiter zu lesen, weil ich unbedingt wissen wollte, was passiert - dies ist definitiv dem spannenden Plot und dem fesselnden Schreibstil zu verdanken. Auf jeden Fall freue ich mich jetzt schon auf die Fortsetzung "Dunkler Donnerstag", der im Winter 2014 erscheinen soll.
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am 18. März 2014
"Schwarzer Mittwoch" ist der nunmehr dritte Band der insgesamt auf acht Teile angelegten neuen Krimireihe des Autorenduos Nicci Gerrard und Sean French. Das Ehepaar, das seit knapp 25 Jahren verheiratet ist und seit 1997 gemeinsam Romane verfasst, lebt in Südengland. In der Reihe um die Psychotherapeutin Frieda Klein geht es um deren wiederholte Zusammenarbeit mit der Polizei, wobei hier ihre ungewöhnliche Herangehens- und Sichtweise als Bereicherung für laufende Ermittlungen angesehen wird. Diese spezielle Sicht auf Kriminalfälle findet man in der (fiktiven) Kriminalliteratur nicht allzu häufig, was die Romane um Frieda Klein deutlich aus dem Meer genretypischer Werke hervorstechen lässt. Auch Band 3 ist im Großen und Ganzen ohne Vorkenntnisse der vorangegangenen Bücher lesbar und verständlich, allerdings erschließen sich einem Handlungen und Charakteristika einzelner Personen besser, wenn man die Figuren bereits kennengelernt hat.

Ruth Lennox, dreifache Mutter, Ehefrau und beliebte Nachbarin, wurde ermordet - brutal erschlagen in ihrem eigenen Wohnzimmer. Detective Inspector Malcolm Karlsson weiß gar nicht, wo er bei dieser scheinbar perfekten Familie ansetzen soll. Russell und Ruth sind seit über 20 Jahren glücklich verheiratet und haben drei wohlerzogene Kinder, die 13jährige Dora, die 15jährige Judith und den 17jährigen Ted. Sie wohnen im eigenen Haus, sind beliebt, ausgeglichen und fröhlich und scheinen keinerlei Probleme zu haben. Erst als Frieda Klein, auf Karlssons Bitte hin, einen Blick auf das vermeintliche Idyll wirft, kommen Karlsson Zweifel an der perfekten Fassade, die die Lennox' aufgebaut haben. Doch Frieda ist vom letzten Fall, an dem sie mit Karlsson gearbeitet hat, noch traumatisiert und darüber hinaus gesundheitlich schwer angeschlagen, so dass sie ihm diesmal nicht wirklich helfen kann. Und auch nicht mehr soll, wenn es nach Karlssons Vorgesetzten geht. Durch die schlimmen Ereignisse in jüngster Vergangenheit steht eine Zusammenarbeit mit der Therapeutin für die Polizei nicht mehr zur Debatte. Doch Frieda ist eh mit ganz anderen Dingen beschäftigt…Dingen, die sie nachts nicht schlafen lassen und ihre Gedanken in eine Richtung lenken, die durchaus gefährlich werden könnte. Sie begibt sich in eine Welt, in der sie eigentlich nichts zu suchen hat, was die sture Therapeutin jedoch nicht davon abhält, immer tiefer in sie einzutauchen.

In Band 3 stockt die im zweiten Roman angefangene Beleuchtung von Frieda Kleins Privatleben. Hatte man gehofft, Band für Band mehr von dieser vielschichtigen Frau erfahren zu können, lassen einen Gerrard und French hier ein bisschen gegen die Wand laufen. Aus Friedas Vergangenheit wird hier nicht viel erzählt und auch ihre gegenwärtigen persönlichen Bindungen werden nicht wirklich weiter vertieft. Obwohl ihr angeschlagener Gesundheitszustand, der ein Ergebnis der Ermittlungen im vorherigen Roman ist, wiederholt erwähnt und beschrieben wird, erfährt man ansonsten nur sehr wenig über ihre facettenreiche und geheimnisvolle Persönlichkeit. Das überrascht ein wenig, ist für die hier erzählte Geschichte aber eher sekundär. Die Autoren haben ja noch weitere fünf Bände vor sich, in denen sie sicherlich noch Einiges mehr über diese interessante Frau preisgeben werden.

Ging es im ersten Band um die Auffindung eines vermissten Kindes und im zweiten Band um die Klärung der Identität eines Toten, stellt Band 3 die klassische "Whodunnit?"-Frage. Es geht um die Aufklärung eines Mordes und das Finden des Täters. Erschwert wird dies durch die vermeintlich perfekte Fassade, die Familie Lennox um sich errichtet hat und die erst nach und nach Risse bekommt, bevor sie dann vollends in sich zusammenstürzt. Darüber hinaus gibt es eine parallele Handlung, in der Frieda Klein auf eigene Faust Ermittlungen in einem ganz anderen Fall anstellt, der noch nicht einmal polizeibekannt ist. Dazu kommen die wiederkehrenden Beschreibungen ihrer angeschlagenen Psyche und den physischen Verletzungen, die sie erlitten hat, als sie Karlsson bei der Aufklärung seines letzten Falles geholfen hat.

Der dritte Band ist wieder um einiges spannender als Band 2, da es hier nicht nur um die Identitätsklärung eines Toten geht, sondern um die Suche nach einem noch flüchtigen Mörder. Offenbar charakteristisch für die Frieda-Klein-Reihe scheint aber zu werden, dass es Gerrard und French auch hier nicht durchgängig gelingt, den Leser von Motiven, Handlungen und absonderlichen Zufällen vollends zu überzeugen. Der gesamte Handlungsstrang um Friedas eigene Ermittlungen wirkt sogar vollkommen konstruiert und muss sich die Frage gefallen lassen, was er in diesem Buch überhaupt zu suchen hat. Viel zu plakativ dient er lediglich dazu, Frieda auf abenteuerlichsten und unglaubwürdigsten Umwegen mit jemandem zusammenzubringen, der auf weiteren, viel zu verschlungenen Pfaden Dinge tut, die mit der Geschichte um den Mord an Ruth Lennox überhaupt nichts zu tun haben. Das Ganze wirkt überfrachtet und wirr und kann inhaltlich kaum überzeugen. Auch die Enthüllung von Familiengeheimnissen und die Auflösung im Mordfall Lennox kommen viel zu plump und schlicht unglaubwürdig daher. Und dennoch…so wirklich entziehen kann man sich der Faszination, die der Charakter von Frieda Klein auf den Leser ausübt, trotzdem nicht. Irgendwie mag man diese verschlossene, manchmal ruppige und unhöfliche Frau, die ihr Leben selbstbestimmt lebt und ihre Schwäche im taktvollen Umgang mit ihren Mitmenschen nicht kaschiert, sondern dazu steht. Man ist einfach gerne dabei, wenn sie sich durch die (hier leider besonders schwachen) Inhalte ihrer Geschichten mäandert und versucht, ihre Gefühle bloß ja nie die Oberhand gewinnen zu lassen. Irgendwie hat das was.

"Schwarzer Mittwoch" ist zwar bis jetzt der schwächste Band der Reihe, dennoch lassen sich die über 500 Seiten zügig weglesen, auch wenn man des Öfteren den Kopf schütteln muss. Und Gerrard und French gelingen dennoch, trotz vieler Unglaubwürdigkeiten, viele kleine spannende Momente und ein paar unvorhergesehene (und ausnahmsweise mal glaubwürdige) Wendungen, die "Schwarzer Mittwoch" schlussendlich doch noch zu einem annehmbaren Krimi machen. Man kann wieder ein wenig Zeit mit Frieda Klein verbringen und hofft einfach darauf, dass "Dunkler Donnerstag", der im Winter 2014 erscheinen soll, die Logikzügel wieder ein wenig straffer anzieht und zur hochspannenden Form des Erstlings der Reihe zurückfindet. Bis dahin durchschnittliche drei von fünf Geheimnissen, die besser nie ans Licht gekommen wären.
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am 26. Januar 2014
Das Buch passt sich nahtlos seinen Vorgängern an. Man erlebt Frieda in ihrer gewohnten, unruhigen, leicht depressiven Art. Was mich ab und an gestört hat, sind Beschreibungen von Orten, die wörtlich wiederholt werden.
Das Ende finde ich zu plötzlich und schnell abgehandelt. Deshalb einen Punkt Abzug.
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am 7. März 2014
Im Vordergrund steht hier der Mord an einer als untadelig geltenden Ehefrau und Mutter, im Hintergrund wabert ein zweiter Handlungsstrang um die Suche nach verschwundenen jungen Frauen. Verbunden werden diese Fälle durch die Hauptfigur, die Psychotherapeutin Frieda Klein, die in beide involviert ist.
Die Ermittlungen in dem o.g. Tötungsdelikt bringen, wie nicht anders zu erwarten, einige Flecken auf der weißen Weste der Vorzeigefamilie ans Licht, der verdächtige Personenkreis erweitert sich und die auf eigene Faust von Frieda Klein betriebenen Nachforschungen hinsichtlich der Vermissten geschehen in einer unterschwellig geheimnisvollen Atmosphäre, so dass eine gewisse Spannung aufkommt, unterstützt durch einen relativ temporeichen und flüssigen Schreibstil.

Insgesamt jedoch wirken sowohl die Handlung als auch die Personen dieser Geschichte nicht wie von einem mit Herz und Hirn innerlich beteiligten Autor geschaffen, sondern seelenlos fabrikmäßig hergestellt, aus Versatzstücken nach Bedarf zusammengesetzt. Den Akteuren werden passende Klischees angeheftet, tiefer geht ihre Charakterisierung kaum, sie sind geradezu lächerlich eingleisig angelegt. Solche Wesen können im Leser keine Emotionen erwecken. Zudem ist der Handlungsverlauf vereinzelt allzu plump und einfältig konstruiert, andererseits gibt es Stellen, die überflüssig chaotisch wirken und verwirren.
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am 30. Januar 2014
Das dritte Buch dieser Serie ist genauso gut und spannend, wie die beiden ersten. Einmal damit angefangen, kann man es nur sehr schwer wieder aus der Hand legen - brillant und knifflig! Den beiden Autoren ist es gelungen, den Qualitätsstandard hoch zu halten, was bei sogenannten "Fortsetzungen" ja leider nicht immer der Fall ist. Für alle Liebhabe von Thrillern sehr zu empfehlen.
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am 29. Januar 2014
Ich konnte das Erscheinen des Buches gar nicht erwarten. Und - ich bin wieder sehr begeistert.
Obwohl die Psychotherapeutin Frieda Klein, die Heldin des Krimis, wahrscheinlich neurotischer ist als ihre Klienten, ist sie eine ausgezeichnete Dedektive. Ich will nichts über den Inhalt verraten, aber das Buch ist sehr spannend und ausgezeichnet geschrieben. Ich würde nur raten, vorher den MONTAG und den DIENSTAG zu lesen, es ergeben sich immer wieder Hinweise auf die beiden vorigen Romane.
Jetzt beginnt wieder die lange Wartezeit bis der DONNERSTAG erscheint-ojeh.
Die Bücher von NICCI French sind übrigens einer der wenigen Bücher die ich aufhebe um sie nochmals zu lesen.
Ich wünsche spannende Unterhaltung!
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am 6. Dezember 2014
Der dritte Teil ist zwar nicht ganz so fesselnd wie der erste, aber immer noch weit besser als vieles andere, was so als Psychothriller daherkommt. Es macht einfach Spaß mit der sperrigen Frida Klein durch London zu streifen und ihrem etwas irren Freundeskreis beim Agieren zuzuschauen. Dazu ist die Sprache abwechslungsreich und wenig klischeehaft, auch wenn ich die deutsche Übersetzung mitunter sehr holprig finde. Habe die ersten beiden auf Englisch gelesen und werde das mit dem vierten auch wieder tum.
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am 11. Februar 2014
Da ich die ersten 2 Bücher verschlungen habe, konnte ich Nummer 3 kaum erwarten. Leider bin ich diesmal enttäuscht. 80% geht es um das Gefühlsleben von Frieda, teilweise langatmig und verwirrend. Nur die letzten 20% lassen die alte Spannung wieder erstehen.Hoffentlich wird Nummer 4 wieder besser.
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am 25. Januar 2014
Auch der dritte Band mit der Psychotherapeutin Frieda Klein ist wieder sehr gut aufgebaut. Stilistisch sehr gut. Abwechselungsreich und spannend. Hinter Nicci French verbirgt sich ein Autorenpaar, das weiß, wie man Spannung in den Roman bringt. Nur weiter zu empfehlen.
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