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am 30. Mai 2011
Eine ganz besondere Zeit ist es, nach eigener Aussage, in der Sven Kuntze sich befindet. Eine 'geschenkte' Zeit, geschenkte 15 Jahre, die Generationen vorher nicht gegeben waren.

Jene Zeit zwischen 60 und 75 (plus minus), die einerseits meist schon im Ruhestand verbracht werden, keine dringende 'Arbeitsaufgabe' (und damit landläufig auch Sinn) mit sich bringen, die andererseits aber noch viele Möglichkeiten offen lassen würden und nicht, wie in den Generationen vor Sven Kuntze (Jahrgang 1942), bereits dem Greisenalter zuzuzählen sind.

Er selbst ist diesen Schritt irgendwann gegangen, vom aktiven Journalisten in den Ruhestand hinein und hat diese Erfahrungen, vor allem aber viele grundlegende Gedanken zum Altern nun in Buchform vorgelegt. Kein Ratgeber ist es, was er geschrieben hat, sondern eine Zustandsbeschreibung, nach einigen, großen Themen hin geordnet, die intensiv im Tonfall und den dahinter erkennbaren Emotionen nun im Raum steht.
Durchaus ironisch bis zynisch, in Teilen enttäuscht wirkend, aber auch mit so manchen Ratlosigkeiten daherkommend, bis hin zum (natürlich ohnmächtigen) Auflehnen gegen das, was an körperlichem Verfall noch zu erwarten ist.

Wobei Kuntze durchaus nicht nur von eigener Seite nun her, sondern bereits im Vorfeld sich kompetent mit diesem Lebensabschnitt beschäftigt hatte. Im Zuge seiner Arbeit hatte er sich bereits einmal 3 Monate in ein Seniorenzentrum eingemietet. Erfahrungen, die vielfältig mit in seinen Lebensbericht, so kann man das Buch nennen, einfließen. Da, wo die Blumen noch blühen auf dem Balkon, da sitzen die regen Bewohner, da, wo das Gestrüpp verdorrt, da geht es auch im Zimmer dem Ende entgegen.

Wirken der Einstieg und die ersten 20, 30 Seiten durchaus eher zynisch geprägt, so, wie sich Kuntze nun dem 'verdrießlichen Sujet' (dem Alter) zuwendet in seinem Rundumschlag gegen Floskeln wie 'Das Alter als Chance' oder angesichts des soziologischen Problems, dass 'die rüstigen Alten' mehr und mehr in den Raum setzen, entfaltet sich das Buch im Lauf der Zeit als eine sehr grundlegende und nachdenklich stimmende Betrachtung des Lebens (aus 'gealteter' Sicht heraus), die höchst lesenswert sich wesentlichen Themen nähert.

Mitnehmend auch gerade da, wo sich Kuntze dem 'Erbe' seiner Generation stellt. Was an Leben wirklich tief mitgenommen wird ins Alter. Wenn er spitz formuliert, dass 'Friede, Wohlergehen und das Primat der Äußerlichkeit vor dem der Persönlichkeit' eben kaum wirkliche Spuren auf den Gesichtern hinterlassen haben (wie auch, wenn es immer nur um das eigene, kleine, äußere Wohlergehen ging), dann reichen seine Anmerkungen durchaus über das enge Thema des Buches hinaus und stellen die Lebensfrage an jedes Alter. Durchaus selbstkritisch betrachtet Kuntze hier den eigenen Lebensweg und vermag es verständlich und emotional, den Leser an dieser Kritik teilhaben zu lassen.

Aber auch thematisch ist das Buch durchaus gehaltvoll. Die Betrachtungen des 'Müßigganges' mitsamt der kulturgeschichtlichen Herleitung, seine deutliche Wendung gegen eine fast schon genetisch verankerte 'protestantische Arbeitsethik', die aus manchen Rentnern noch Menschen mit komplett gefülltem Terminkalender machen, weisen nicht nur für das Rentenalter, sondern letztlich für jeden erwachsenen Menschen eine durchaus bedenkenswerte Richtung zur Reflektion des 'Mangels an Muße', den das 'tätige Leben' zu bieten hat und damit eine Reflektion der reinen 'Veräußerlichung' menschlichen Seins in der modernen Welt.

Der 'schöne Schein des Alters', den setzt Kuntze zum Einstieg bereits einer Entzauberung aus und nimmt auch im Blick auf Müßiggang, Zeit für die Zukunft, Weisheit des Alters, Einsamkeit, die Leiblichkeit und anderen Themen kein Blatt vor den Mund.

Mit Humor, teils aber auch bitterer Ironie, nie schöngeredet und immer ganz aus seiner persönlichen Erfahrungswelt heraus findet sich eine illustre Desillusionierung des Alters und Alterns, in der dann aber immer wieder die Schätze jener Zeit, die Erlebnistiefe und die Freiheit aufblitzen. Auch die Freiheit für das ein oder andere Glas Rotwein zu viel.
Ein Buch, dass trotz aller Entzauberung schönredender Floskeln Mut macht für die 'Zeit danach'. Die nicht dem 'Anti-Aging' Stress geopfert werden sollte und auch nicht einem zu einem endlosen Sterben führen sollen. Denn 'es ist noch nicht alles gesagt', sagt Kuntze fast ganz zum Schluss zu Recht.
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Geht es nach den gängigen Ratgebern, dann braucht man nur ein paar Regeln befolgen und schon ist das Rentenalter der schönste Lebensabschnitt: täglich 2 Glas Rotwein, keine Zigaretten, gesunde Ernährung, regelmässige Vorsorgeuntersuchungen, viel Bewegung, soziale Kontakte pflegen - und nichts steht dem goldenen Lebensherbst mehr entgegen. Der Autor zeigt im Buch jedoch, dass es künftig nicht mehr so einfach sein wird. Und er scheut sich nicht, dabei unbequeme Tabus anzusprechen.

Der sogenannte Generationenvertrag wird in der Zukunft nicht weiter so bestehen können. Die ältere Generation wird die Nachkommen von den Kosten ihres erfreulicherweise immer längeren Lebens entlasten müssen. Bisher scheuten viele Rentner ihresgleichen. Und wandten sich lieber den Heranwachsenden zu in Form von "Mietgroßmüttern" oder "Märchenonkeln" - in der Hoffnung, dass sie der Umgang mit den Jungen selbst jung hält.

Künftig werden sich die älteren Mitbürger mehr um ihre eigene Generation kümmern müssen. Der Kindermangel, das ungünstige Verhältnis von jungen zu alten Menschen und die steigende Lebenserwartung lassen keine andere Wahl. Statt ausgedehnter Reisen in fremde Länder und die Flucht vor kaltem Wetter an sonnige Strände wird eher der tägliche Gang zur Nachbarin auf dem Terminplan stehen, welche versorgt werden muss. "Das Rentenalter kann nicht mehr länger nur in Freizeit münden", wie es im Buch zugespitzt heißt.

Sollen wir uns im Angesicht dessen nicht mehr auf das Rentenalter freuen, oder gar Angst vor ihm haben? Natürlich nicht! Der Autor beschreibt auch die schönen Seiten die das Alter bringt, das Gefallen an Dingen, die man früher achtlos übersehen hat. Etwa das Wahrnehmen der Schönheiten der Natur: Osterglocken, Stiefmütterchen als Frühlingsboten, die roten Früchte der Wildrose im Herbst. Lassen wir es den Autor, der ja auch Rentner ist, selbst ausdrücken : "Ich freue mich an alledem. Es geht mir zu Herzen und bindet mich wieder ein in eine Welt, die ich in den vergangenen Jahrzehnten meiner Berufstätigkeit kaum betreten habe."
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am 14. November 2011
Am Ende habe ich meinen Frieden mit dem Buch gemacht und es entspannt zugeklappt. Zu Anfang fand ich es unausgewogen. Da preist jemand den großbürgerlichen Flaneur, dem als Alt-68er so ganz der Habitus dafür abgeht. Die protestantische Arbeitsethik wird als Hemmnis fürs glückliche Altern entsorgt, um das dritte Glas Wein soll kein Aufstand mehr gemacht werden, o.k., denkt man, alles easy. Aber dann kommt die Kehrtwende, fun haben Oma und Opa nur, wenn sie fit sind und fleißig zur Vorsorgeuntersuchung gehen. Ja was denn nun? Damit ich mir dort die milde Fettleber vorhalten lassen soll? Wie soll ich mich um das Mütterchen kümmern, wenn ich mir über die Ethik nicht selbst Streicheleinheiten verpasse?

Auch das Urteil über den Lebensabend in milderen Gefilden auf der Basis eines einzigen Falls (der spanische Ober aus vergangenen Urlaubsjahren will sich mit den jetzt zugezogenen deutschen Rentnern nebenan nicht fraternisieren) steht auf schwachen Beinen. Man sieht auch andere Modelle von Rentnerkolonien und der ewige Frühling auf den Kanaren wiegt einiges auf. Kuntze, durch seine Korrespondententätigkeit ein guter Kenner der USA, bewundert die schicken Heime in Nordamerika. Richtig, nicht nur in Florida, auch an der Pazifikküste, etwa auf Vancouver Island, gibt es Senior Residences, die weit weg sind von deutschen Altenheimen a la "Rosenpark". Aber dann müsste man dazusagen, dass auch dort das nur solange gutgeht, wie deren private Altersversorgung mehr Zinsen und Dividenden abwirft, als die Inflation frisst.

Insgesamt kokettiert Kuntze etwas mit seiner schonungslosen Offenheit, wonach das Altern ein unaufhörlicher Abstieg ist, was natürlich stimmt. Gut dass er uns deshalb kein Erbauungsbuch liefert ("Altwerden mit Freude"). Gut, dass er ein gelernter Journalist ist, der gründliche Recherche mit gekonnter Schreibe vereint, angenehm sein Anflug von Ironie, rührend, wo er auf seine Mutter und deren Lebenseinstellung eingeht, sehr offen, wo er Alter und Sexualität anspricht. Nur dass er uns dreimal wörtlich den Spruch "kehre nicht zurück, Du störst nur" auftischt, verzeihen wir nicht. Wir sind schon etwas älter, Herr Kuntze, aber nicht senil!

Fazit: Hängenbleiben wird bei mir seine Dreiteilung des Alters ab 65 in 15 gute Jahre, 15 erträgliche und ein finsteres Ende. Frank Schirrmachers Spruch "Sie werden unserer Generation im Alter das Internet nicht wegnehmen können" (Das Methusalem-Komplott) fand ich hoffnungsvoller. Fünf altersmilde Sterne trotzdem.
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am 7. Oktober 2015
Sven war Genosse in Tübingen, ein paar Jahre älter als ich (genauer gesagt, neun Jahre, aber das war mir damals egal). Ich selbst wurde als Gymnasiast in die späte Phase der 68er Bewegung gezogen, als der antiautoritäre, rebellische und individualistische Geist der frühen Zeit mehr und mehr durch dogmatische marxistische Ideologie ersetzt wurde, und leninistische, trotzkistische, maoistische, stalinistische und andere bizarre Varianten von Dogmatik, Rechthaberei und Sektierertum Einzug hielten. Als ich Sven begegnete auf Teach-ins, AStA Kongressen, Vollversammlungen, war er zweifellos genauso linksradikal wie ich. Aber da er, anders als ich, aktiv teilgenommen hatte, als sich die Radikalität der 68er aus viel breiteren Strömungen von philosophischen, soziologischen, psychoanalytischen – und auch politischen Wurzeln entwickelte, war für mich schon damals spürbar, dass er aus reicheren Quellen schöpfte als ich, der hauptsächlich theoretisch nachvollzog, was andere vorgedacht hatten.

Politik war damals mein Leben, und ausserhalb der zahllosen öffentlichen und konspirativen Veranstaltungen und Aktionen, die damals unsere Tage füllten, hatte ich keinen Kontakt mit Sven, aber er war eine vertraute Gestalt, freundlich, zugetan und ich hatte das Gefühl, dass ich ihn jederzeit um Rat fragen konnte. Was ich natürlich nie tat.

Später mussten wir uns alle, jeder für sich, aus dem Verlies linksradikaler Dogmatik wieder herausarbeiten. Schrittweise, über Jahre, und immer wieder über Brüche, in denen wir unsere eigenen Wege gingen und alte Zusammenhänge aufgaben. So habe ich den Kontakt zu Sven verloren.

Jahre später wurde er mir eine vertraute Gestalt im Fernsehen, und jedesmal freute ich mich: Mensch, das ist doch Sven, den kennst du doch! – Er enttäuschte mich nicht. Er war charmant, leicht ironisch, gut aussehend, und er machte ausgezeichneten Journalismus. Ich dachte höchstens: Schade, dass man den Kontakt zu interessanten und angenehmen Menschen so dumm verliert, weil man ihn nie gepflegt hat.

Ich gestehe, ich habe es gar nicht mitbekommen, als er seine aktive Laufbahn beendete, und eines Tages sah ich ihn wieder auf dem Bildschirm in einer Talkshow, diesmal als Gast – eine Gesichtshälfte vollständig gelähmt. Ein schrecklicher Anblick.

Ich war so erschüttert, dass ich keinerlei Erinnerung daran habe, worum es in der Sendung ging. Das kann man natürlich heute im Internet nachlesen. Aber in dem Moment folgte ich der ganzen Sendung nur, um Sven anzuschauen, dem der Auftritt offenbar so wichtig war, dass er dafür in Kauf nahm, sich so entstellt zu zeigen, wie er war. Es war ihm sichtlich unangenehm; immer wieder drehte er die “gute” Gesichtshälfte zur Kamera, und mit einem Tüchlein bedeckte er den einseitig gelähmten Mund.

Jetzt habe ich sein Buch gelesen – Altern wie ein Gentleman. Abgesehen davon, dass der Titel etwas schräg neben dem Buch steht – hier vermute ich den Verlag am Werk, denn der Begriff “Gentleman” taucht sonst im Buch überhaupt nicht auf – ist es eine gut recherchierte, schön geschriebene Studie über die Besonderheiten der ins Alter kommenden “baby boomer” Generation, die Sven Kuntze die “vierziger” nennt.

Gleichzeitig ist das Buch auch sehr persönlich. Er selbst gehört zu dieser Generation, und er beschreibt, wie er sich der Herausforderung des Alters stellt.

Dass dieses Buch beide Perspektiven verbindet – die objektive des wissenschaftlichen Beobachters, der wahre Aussagen macht über eine Population, und die subjektive, die um Fragen ringt, deren Zielpunkt der eigene Tod ist – macht das Buch gleichzeitig interessant und problematisch.

Denn während die objektive Perspektive einer Wahrheit verpflichtet ist, die letztlich auf Statistik ruht, für den Einzelnen aber vielleicht ganz anders aussieht (“die 40er Generation hat den Generationenvertrag aufgekündigt”), ringt die subjektive mit dem Anspruch auf persönliche Ehrlichkeit. Man kann Sven Kuntze abnehmen, dass er beides sehr ernst nimmt. So hat er das Leben in Altenpflegeheimen so intensiv recherchiert, wie er sich mit dem Moment seines eigenen Ausscheidens aus dem Arbeitsalltag auseinander gesetzt hat. Beides habe ich noch vor mir und habe – nicht nur deshalb – Svens Ausführungen mit grossem Interesse gelesen.

Aber hier laufen die Dinge auseinander. Sven meint in dem Buch – das er vor der Operation schrieb, die sein Leben gerettet, aber sein Gesicht zerstört hat – dem Altern quasi als idealtypischer Vertreter seiner Generation entgegenzusehen. “Wir wissen, dass der Körper langsam entkräftet.”

Statistisch und insgesamt ist das die Wahrheit. Aber ich neige zu der Auffassung, dass die wirklich bösen und verderblichen Keulenschläge des Schicksals immer aus einer Richtung kommen, wo wir sie nicht erwarten und uns deshalb schwer wappnen können. Und dass der Weg nach unten in vielen Fällen weniger einer geneigten geraden Linie ähnelt als einer Treppe mit unregelmässig breiten und tiefen Stufen, von denen uns jede auf unterschiedlichste Art, aber immer unvorbereitet trifft.

Gerade weil ich Svens Buch die Ernsthaftigkeit abnehme, mit der er sich seinem Altern stellt, geht es mir seit Tagen nicht mehr aus dem Kopf und ich schreibe hier ganz unsinnig lange Texte darüber. Das ist doch schon mal etwas. Lieber würde ich mich mit ihm darüber unterhalten.
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am 13. Januar 2013
Intelligent und humorvoll geschriebenes Buch, das auch nützliche Anregungen zur Gestaltung des Lebensabends gibt.
Der Autor schreibt aus eigener Erfahrung und Erlebnissen mit Zeitgenossen.
Insgesamt sehr glaubwürdig und dennoch unterhaltsam.
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am 8. Dezember 2015
Man hat den Eindruck, dass der Autor den Eintritt in den Ruhestand einfach nicht verkraftet hat! Alles ist so grau. Dass der körperliche Abbau nicht erst mit Renteneintritt stattfindet, sollte eigentlich auch klar sein. Gut sind die vielfältigen Beschreibungen des möglichen neuen Alltags und was alles kommen kann (z.B. Alkohol ab mittags).
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am 10. August 2012
Herr Kuntze ist mir als lockerer Journalist in Erinnerung und ich dachte, was will er über das Altern schreiben? Doch ich war angenehm überrascht, die einzelnen Themen sind gut recherchiert und sprachlich fein aufbereitet, ab und an blitzt die bekannte Ironie auf, insgesamt ein angenehmes Sachbuch, welches den Ist-Zustand einer immer älter werdenden Generation beschreibt. Letztendlich weiß er aber auch keine Lösung der Probleme, die auf die alternde Gesellschaft zukommen. Da hätte er vielleicht noch ein paar Gedankengänge spinnen können, daher nur 3 Pünktchen.
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am 25. Januar 2015
Der Autor beschreibt das Thema sehr persönlich und aufgrund ausgedehnter Beobachtungen in Alterseinrichtungen. Seine Beschreibungen und Erkenntnisse sind aus dem Leben gegriffen und nicht aus Gelehrtenstuben. Seine "Tipps" fürs Alter sind praktisch, aber wo es angezeigt ist, auch grundsätzlich und philosophisch.
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am 17. Dezember 2014
Wann erfährt man in unserem Hamsterradleben wirklich etwas Geistvolles über das Altwerden? Hier steht's drin und kann als Anreiz dienen, das Altern realistisch, gepudert mit viel Ironie, zu betrachten. Ich fand es lesenswert und habe meine positiven Schlüsse für mein weiteres Leben gezogen. Ältere Menschen neigen oft dazu, nichts oder wenig von ihren Denkweisen zum Altwerden preiszugeben, da sie sich ausgehorcht oder bloß gestellt fühlen. Sven Kuntze hat es gewagt, diese mit Argumenten (Quellennachweise!) füllend auszuformulieren. Hut ab!
Quintessenz:
Wer einen persönlichen Beratungsleitfaden für sein Altern sucht, bekommt Anregungen, aber alt werden muss derjenige schon selber!!!
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am 23. Februar 2013
Ein Spitzenbuch von einem tollen Journalisten, das für alle Ruheständler eine Pflichtlektüre darstellen sollte. Völlig uneitel beschreibt er die gemachten Erfahrungen bei seinem Berufsausstieg. Die Rückblicke auf seine Familiensituation und seine Mutter haben mir auch sehr gut gefallen. Hoffentlich schreibt Sven Kuntze noch weitere Bücher.
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