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am 6. Januar 2000
Der Film "Schindlers Liste" von Steven Spielberg avancierte zu einem der meistbeachtesten Kinohits der neunziger Jahre und bakm zu Recht sieben Oscars. Die Kärnerarbeit leistete aber der australische Autor Thomas Keneally, der über Jahre die Geschichte des Oskar Schindler recherchierte und ein großartiges Porträt über einen der viel zu wenigen Mutigen in der Zeit des Holocaust ablieferte. Der Kaufmann Oskar Schindler übernimmt 1939 in Krakau eine Fabrik, seine Arbeiter sind Juden, er behandelt sie gut. Innerhalb kurzer Zeit steigt Schindler bei den Nazis in Krakau zu einer angesehenen Persönlichkeit auf und ist auf "Du und Du" mit den Regierenden. 1942 sieht er be der Auflösung des Warschauer Ghettos, wie Juden auf der Straße zusammengetrieben und erschossen werden und ihm wird klar, was geschehen würde. Fortan versuchte Schindler den Mord an den Juden mit allen Mitteln zu verhindern. Es gelingt ihm, viele Menschen vor dem sicheren Tod zu retten und für seinen Betrieb zu requirieren. Als Ende 1944 die Lager um Krakau aufgelöst werden sollen, scheint alles umsonst gewesen zu sein. Noch einmal kämpft Oskar Schindler und erhält die Genehmigung, seine Fabrik nach Brünnlitz in Mähren komplett umzusiedeln. Mehr als tausend Juden stehen auf "Schindlers Liste" und dürfen mit ihm reisen. So entgehen sie dem sicheren Tod. Keneally erzählt die Geschichte als Roman, hat aber Fiktionen vermieden, so daß eine Art Biographie Schindlers entstanden ist, gepaart mit einer Chronik der schrecklichen Ereignisse des Holocaust. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 20. Oktober 2006
Oskar Schindler kommt 1939 ins besetzte Krakau und will sein Glück machen. Er trifft gleich zu Beginn auf Juden, die als Geschäftsleute und leitende Angestellte tätig waren, nun aber enteignet und letztlich billige Arbeitskräfte sind. Da er völlig vorurteilsfrei ist, baut er sein Emailwerk mit maßgeblicher Hilfe dieser Juden und polnischer Arbeiter auf.

Am Anfang nutzt er seine Beziehungen zu den deutschen Behörden nur, um "versteckte" Bemerkungen zu machen, mit denen er mögliche Arbeitnehmer vor Razzien usw. warnt. In der Errichtung des Ghettos sieht er ebenfalls mehr eine Bedrohung "seiner" Arbeitnehmer, die willkürlich von SS-Leuten zum Schneeschippen u.ä. abkommandiert werden.

Als er schließlich mit eigenen Augen sieht, wie das Ghetto systematisch durchkämmt wird, wird ihm klar, daß der Staat die Vernichtung der Juden plant.

Er faßt den unumstößlichen Entschluß, wenigstens "seine" Arbeiter zu retten. Und er tut es. Er läßt auf eigene Kosten Lebensmittel verteilen. Er eist seine Leute aus dem Ghetto heraus, schwatzt sie dem Kommandanten des Arbeitslagers, das schließlich das Ghetto ersetzt, ab, spielt um sie, kauft sie frei, erpreßt und besticht wen er kann und mit allen Mitteln, um diese Menschen zu retten. Dabei geht er auch auf das Angebot nicht ein, an ihrer Stelle andere zu retten, obwohl er das gekonnt hätte. Wer auf seiner Liste stand, stand fortan unter persönlichem Schutz Schindlers.

Es gelingt ihm schließlich, die Arbeiter mit Billigung der Behörden nach Mähren zu bringen, und dort muß er bis zur Ankunft der Russen oder Amerikaner die SS davor zurückhalten, die Häftlinge zu erschießen, falls die feindlichen Kräfte durchbrechen. Es gelingt ihm nur mit Hilfe seiner Persönlichkeit, dieses Ziel zu erreichen.

Seine Nachkriegsgeschichte wird kurz geschildert, in der er fast vollständig von den überlebenden Häftlingen auch finanziell abhängig war.

Der Bericht beruht auf historischen Dokumenten. Es handelt sich nicht um einen spannenden Roman, sondern um eine Tatsachenschilderung. Das hat den Nachteil, daß erst ab ca. der 2. CD ein mitreißender Effekt eintritt. Es hat den Vorteil, daß den Akteuren keine Gefühle oder Motive "angedichtet" werden. Nach der Darstellung im Buch ist es unmöglich, die Motive Schindlers oder seine Gefühle festzustellen. Er scheint diese niemals offengelegt zu haben, oder er war sich ihrer nicht sicher. Dadurch daß immer nur Handlungen, nie Gefühle dargestellt werden, driftet das Werk nicht in Rührseligkeiten oder ähnliches ab, obwohl sich derartige Szenen aufgedrängt hätten. Damit wird es noch authentischer.

Dem Hörer wird klar: Jeder hat die Pflicht, sich der Unmenschlichkeit entgegenzustellen. Und jeder, der das erkennt, findet auch Wege, wenigstens ein Weniges zu verwirklichen, vielleicht nur ein Menschenleben zu retten. Ob man damit, wie der zitierte Talmud meint, die ganze Welt rettet, halte ich für zweifelhaft. Aber man verhindert wenigstens, daß die Person, der man hilft, und man selbst sich in Unmenschlichkeit verlieren, zum Opfer der Verhältnisse werden. Man schafft ein Band zwischen Menschen, ein Zeichen dafür, daß es auch anders geht.

Gelesen wird das Buch von der "Synchronstimme" von Ben Kingsley. Da dieser auch den Juden Stern im Film spielt, ist der erste Eindruck beim Hören der, als ob Stern die Geschichte erzählt. Das geht unter die Haut.

Die Sprache ist vorzüglich, die Übersetzung hervorragend und somit ist dieses Werk ein Hörgenuß.

Der 5. Stern fehlt nur deshalb, weil einige kleinere, angesprochene Punkte vom Autor nicht fortgesetzt wurden, die aber nicht sehr ins Gewicht fallen.
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am 22. Februar 2003
Zuerst einmal ist es eine bemerkenswerte Leistung, innerhalb von 2 Jahren Recherchen ein solches Buch zu schreiben, dazu noch über einen Mann namens Oskar Schindler, der 1200 Juden vor ihrem sicheren Tod rettete. Obgleich viele Einzelschicksale und Darstellungen der politischen Situation von eigentliche Handlung scheinbar "ablenken", so schließt sich der große Kreis doch noch mit allen angesprochenen Themen.
Die Person Oskar Schindler ist meiner Ansicht nach gut dargestellt worden, was auch auf die 50 Gespräche mit Überlebenden zurückgeht.
Alles in allem also ein fantastisches Buch, auch wenn es in einer Zeit mit Hass, Zerstörungswut und Machtgewalt spielt. Ich jedenfalls war beeindruckt, doch auch deprimiert und frustrierd zugleich.
Bevor Sie jedoch den Fim sehen, empfehle ich zuerst das Buch zu lesen.
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am 28. August 2009
Um es ganz kurz zu sagen: Ein sagenhaftes, ergreifendes, deprimierendes und gleichzeitig ermutigendes Buch über eine faszinierende, erschreckende, bewundernswerte und erschütternd wahre Geschichte.

Doch ich kann mich nicht gut kurz fassen and dieser Stelle...
Ich hätte, zugegeben, nicht erwartet, dass ich das Buch in so kurzer Zeit verschlingen würde. Ab der Hälfte konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen und habe den Rest förmlich in mich aufgesogen - und das, obwohl ich noch während des Prologs dachte, dass ich das Buch wohlmöglich gar nicht beenden würde. Am Anfang nämlich mochte ich Schindler nicht sonderlich, habe mir aber auch gleichzeitig gesagt: nur weil er ein guter Mensch war, muss er noch lange nicht sympathisch sein. Es ist schon so, dass ich nie sagen würde, dass mit Schindler wirklich sympathisch wurde, aber ich bewundere ihn aufrichtig und so mag man ihm seine Fehler, die ihn doch nur so menschlich machen, gerne vergeben.
Gleichzeitig ist das Buch ein erschreckendes Zeugnis dafür, was im zweiten Weltkrieg passiert ist. Ich konnte zeitweise wirklich nur den Kopf schütteln und musste mich dann und wann daran erinnern, dass dies kein fiktives Werk ist, sondern wahren Begebenheiten entspringt. Zu verrückt, zu unmenschlich ist das, was man liest und wo man doch nur ab und an durchatmen kann, wenn man sich die kleinen Geschichten der Überlebenden vor Augen führt. Überhaupt waren es diese Geschichten, die Einzelschicksale der Schindlerjuden, die das Besuch zu etwas so Besonderem gemacht haben. Wäre es eine reine Geschichte über Schindler und seine Fabrik, sein Lager, wie man es wohl am Ende nennen sollte, wäre das Buch unvollständig. Die Einzelgeschichten machen die Tragödie und gleichzeitig auch die Hoffnungsschimmer greifbarer und brachten mich dazu, das Buch nicht mehr aus den Händen zu legen.

Ich kann jedem, der sich für das Thema Holocaust interessiert, nur empfehlen, dieses Buch zu lesen. Auch der Film ist ein Meisterwerk für sich, aber das Buch sollte man dadurch nicht unbeachtet lassen. Wunderbar, ergreifend und erschreckend mit jedem Wort, das auf den Seiten steht. Alleine dieses Buch sollte uns zeigen, dass so etwas nie wieder passieren darf! Und gleichzeitig zeigt es auch, wie wahr der hebräische Spruch ist, welcher einige Male im Buch Erwähnung findet:

"Wer auch nur ein einziges Leben rettet, der rettet die ganze Welt."
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am 14. April 1999
Dieses Buch ist sehr empfehlenswert. Wer sich beim Lesen außerdem ncoh Gedanken über das macht, was er liest, wird von diesem Buch genauso ergriffen und erschüttert sein, wie ich es war. Mit Sachlichkeit und unter Vermeidung sämtlicher Kommentare seinerseits hat Thomas Keneally ein Meisterstück an Literatur geschaffen. Zudem ist die Darstellung des Oskar Schindler sehr gelungen. Die Schilderung seines Charakters mit allen seinen Zügen, wie zum Beispiel der Einsatz für "seine" Juden und der absolut wiedersprüchliche Lebenswandel dieses Mannes war höchstwahrscheinlich sehr schwierig, doch ich muß sagen: "Es hat sich gelohnt." Lesen Sie dieses Buch. Es wird Ihr Interesse spätestens beim Lesen wecken.
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am 19. Mai 2003
"Schindlers Liste" ist ein sehr informatives Buch. Es erzählt, wie Schindler in der Nazi-Zeit ca. 1300 Juden vor dem sicheren Tod rettete. Schindler ist ein interessanter Mensch. Eigentlich müssten alle Menschen mit gesundem Menschenverstand so handeln wie er. Am Anfang wollte er noch Karriere machen, aber später war ihm sein Geld egal und lebte nur noch für seine Juden. Seine Charaktereigenschaften werden gut dargestellt. Auch durch die Gegenfigur Göth, dessen Hobby es war, wahllos Juden von seiner Terrasse zu erschießen. Schindler hatte nämlich viele Charaktereigenschaften mit diesem brutalen Mörder Göth gemein. Schockiert hat mich, dass am einem "guten" Tag in Auschwitz 9000 Juden verbrannt wurden(!), während Schindler nur 1300 rettete. Das Schlimme ist, dass es sich wirklich ereignet hat.
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am 16. April 2012
Schlindlers Liste gehört für mich in das Bücherregal wie das Tagebuch der Anne Frank. Dieses Buch ist packend von der ersten Seite bis zur letzten, trotz des furchtbaren Hintergrund's des Naziregims zeigt uns dieses Buch das es Menschen gab die in Zeiten größter Not nicht einfach die Augen schlossen.

Oskar Schindler ist eine bemerkenswerte Person, dass Buch zeigt Einblicke in das Leben dieses so vielfälltigen Mannes, wie es der Film nur kaum kommte.
Es gibt nicht's schön zu reden an den Tatsachen, wie grausam Menschen sein können, diese Buch hält uns den Spiegel vor und hat mich zum Nachdenken angeregt. Trotz des schwierigen Themas hat sich dieses Buch sehr flüssig gelesen und ich habe mich sofort als eine Art kleiner Geist gefühlt, der diesen Mann über die Schulter blicken durfte.

Ich kann dieses Buch einfach jedem empfehlen, es gibt natürlich Passagen die im Film nicht vorkommen, deshalb ist dieses Buch es auch wert gelesen zu werden. Da hier einige das Wort ergriffen haben die Oskar Schindler persönlich kannten und somit ein realistisches Porträt einer Person fertigen. Dass nicht nur die "schönen und guten Seiten" sondern auch die Fehler die wir allen haben aufzeigt. Und uns dennoch zeigt, es ist nie zu spät etwas zu tun !
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am 1. Dezember 1999
Schindlers Liste ist ein Buch,daß wirklich jeder einmal gelesen haben sollte.Noch nie wurde ein Buch,über die Judenverfolgung,so sachlich und doch so ergreifend geschrieben.Ohne eigenen Kommentar und doch so einfühlsam ist Thomas Keneally ein Buch gelungen,welches noch Generation ergreifen wird."Schindlers Liste" ist nicht nur ein Buch für die,die sich für den Nationalismus und die damit verbundene Judenverfolgung interessieren.Denn dieses Buch ist,meiner Meinung nach,ein wirkliches Stück Weltliteratur und sollte mindestens einmal gelesen werden.Mein Fazit:Ein Buch für Menschen,die auch über Bücher nachdenken können
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am 29. Januar 2015
Thomas Keneally verfasste auf Basis von Interviews, Briefen und offiziellen Dokumenten diesen eindrucksvollen Tatsachenroman, in der er die unglaubliche, aber wahre Geschichte des deutschen Unternehmers Oskar Schindler (1908-1974) erzählt. Dieser rettete nämlich über 1200 Juden vor dem Tod auf den Arbeitslagern und vor das Konzentrationslager Auschwitz.

Oskar Schindler hat in seinem Geschäftsleben und als Mitglied der NSDAP zu viel Geld gebracht und war ein Lebemann, doch dann beginnt er seinen Einfluss geltend zu machen und holt viele Juden, die unter anderem der Willkür des grausamen SS-Hauptsturmführers Amon Göth ausgesetzt sind, in seine Fabrik und bewahrt sie so vor dem Tod.

Thomas Keneally versteht es wahrlich eine eindrucksvolle Geschichte zu beschreiben.
Dieses Buch ist sowohl Tatsachenroman als auch Sachbuch.

Ich finde die Person Oskar Schindler ist sehr überzeugend dargestellt, da merkt man wie gut der Autor dafür recherchiert hat und so den Oskar Schindler davor bewahrt hat von der Geschichte vergessen zu werden.

In Zeiten des Hasses, der Gewalt und des Krieges, darf man nicht den Wert des Lebens und des Mitgefühls vergessen.
So heißt es nun mal im Talmud: "Wer nur ein Menschenleben rettet, rettet die ganze Welt."

Dieses 1982 erschienene Buch wurde die Vorlage zum großen Oscar-prämierten Film von Steven Spielberg, mit Liam Neeson als Oskar Schindler, Ben Kingsley als Itzhak Stern und Ralph Fiennes als Amon Göth.

Wer den Film gesehen hat oder bisher nicht, dieses Buch sollte man lesen und sich bewegen lassen.
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am 18. Juni 2015
1939 soll das Jahr für Oskar Schindler werden. Er kommt nach Krakau, um in der gebeutelten Stadt ein Unternehmen aufzubauen, um ein reicher Mann zu werden. Tatsächlich gelingt es ihm mit einer Menge Charisma, die richtigen Leute kennen zu lernen und mit Hilfe von jüdischen Bewohnern des Ghettos schafft er es binnen kürzester Zeit, ein Unternehmen zu beleben. Emaillewahren, das ist die Branche, in der Schindler ein Vermögen machen will, denn es ist Krieg und Emaillegeschirr und dergleichen wird an der Front immer benötigt.

Aus Kostengründen beschäftigt er jüdische Arbeiter. Diese verdienen dadurch zwar kein Geld, denn der Lohn wird direkt an die SS gezahlt, aber sie haben so die Möglichkeit, außerhalb des Krakauer Ghettos Schwarzmarktgeschäften nachzugehen und vor allem gibt ihnen der Status einen "kriegswichtigen Arbeiters" vorübergehende Sicherheit.

Doch die Zeiten ändern sich. Die SS wird den Krieg verlieren, das ist dem Führungsstab schon längst bewusst, doch eine Sache gibt es noch, was sie unbedingt noch "erledigen" wollen - die Vernichtung aller europäischer Juden. Als Schindler mit ansehen muss, wie das Ghetto geräumt wird, um die Bewohner in Konzentrationslager zu überführen, muss er sich entscheiden, auf welcher Seite er steht - auf der Seite des Geldes oder auf der Seite der Menschlichkeit ...

Menschlichkeit in einer grausamen Zeit! Der Plot wurde spannend und abwechslungsreich erarbeitet. Dieses Buch erzählt die Geschichte, welche die Grundlage für die Verfilmung von Steven Spielberg darstellte. Sicherlich unterscheidet sich der Inhalt vom Film und dennoch, ist dieses Buch nicht weniger eindringlich, denn es beschreibt eine Menschlichkeit zu einer Zeit, als diese eine Seltenheit war. Die Figuren wurden facettenreich und authentisch erarbeitet. Erstaunlich fand ich hier, dass nicht nur Schindler im Vordergrund stand, sondern auch seine Helfer und auch die Nebencharaktere wurden unglaublich detailliert dargestellt, was ich bei einem solch "dünnen" Buch so nicht erwartet hätte. Der Sprecher, Peter Matic, der in der gleichnamigen Verfilmung die Synchronstimme von Ben Kingsley / Itzhak Stern war, schaffte es von der ersten Sekunde an, dass der Hörer seines Vortrages in diesem versinkt und obwohl ich den Film schon einige Male gesehen habe, habe ich bei diesem Hörbuch erneut mitgefiebert, denn Peter Matic hat mich einfach in seinen Bann geschlagen.
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