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Kundenrezensionen

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am 27. März 2008
Der Brief richtet sich grundsätzlich an alle Christen, besonders aber an die "strenggläubigen", die es ernst meinen und hier vor allem an jene in Amerika. Mit zwingender Logik führt Harris meisterhaft zum Schluss, dass die Bibel sich widerspricht, dass Gott entweder nicht existiert oder, falls doch - nicht allmächtig, nicht gütig sein kann.
"Die Religion erhöht das Risiko von Streit unter den Menschen um ein Vielfaches mehr, als Stammeskonflikte, Rassismus oder Politik es jemals könnten." Davon nimmt Harris keine Religion aus, besonders nicht den Islam. Er weist anhand zahlreicher Beispiele nach, dass "Intelligentes Design" bestenfalls unintelligent ist. Er stellt die Frage nach der wahren Moral und ob diese in der Bibel zu finden sei. Ob Christen bessere Menschen sind und aus ihnen zwangsläufig oder mehr Gutes erwächst als aus Atheisten und ob diese "böse" sind. Die Antwort dazu sollte Sie auf jeden fall selber nachlesen, denn dieses kleine Büchlein mit 120 Seiten ist, auch wenn man als Christ mit dem Inhalt nicht immer einverstanden sein mag, für jeden lesenswert, der guten Willens ist. Denn es ist zwar kritisch, aber nicht polemisch und regt allemal zum Nachdenken an.
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Vor vier Jahren brachte Sam Harris sein Buch "The End of Faith" auf den Markt. Das Ergebnis ist, dass er heute nur noch von einem Leibwächter begleitet sein Haus verlassen kann. Harris kompromisslose Abrechnung mit der Irrationalität und den Gefahren der drei monotheistischen Religionen hat in den USA vielen Menschen vor den Kopf gestoßen. Und auch sein neues Buch "Brief an ein christliches Land" (Original: "Letter to a Christian Nation") wird nicht gerade die Herzen der Evangelikalen im Sturm erobern. In einem imaginären Brief an einen (amerikanischen) Christen bringt Harris seine vernichtende Kritik präzise auf den Punkt.

"Christians have abused, oppressed, enslaved, insulted, tormented, tortured, and killed people in the name of God for centuries, on the basis of a theologically defensible reading of the Bible" (23). Auf nur gut 90 Seiten zeigt Harris zuerst anhand einiger Passagen aus dem Alten und Neuen Testament, dass sich die Bibel mitnichten dazu eignet, als Grundlage von moralischen und ethischen Handlungsmaximen anerkannt zu werden.

Noch heftiger geht Harris mit den schwachsinnigen Dogmen des Islam ins Gericht, die jedes auch noch so brutale und menschenverachtende Verbrechen mit irgendeinem Koranvers zu rechtfertigen wissen. Als Grundübel sieht der Autor die Überzeugung jeder monotheistischen Religion, dass Zweifel an der jeweiligen "Wahrheit" etwas Negatives und Verdammungswürdiges darstellen. Religion ist der einzige Lebensbereich, in dem der Glaube an etwas, was nicht nachgewiesen werden kann, nicht nur akzeptiert, sondern gar als eine Leistung betrachtet wird.

Seine Position als Atheist definiert Harris folgendermaßen: "Atheism is nothing more than the noise reasonable people make in the presence of unjustified religious beliefs" (51).

Fazit: Diese kurze Darstellung ist primär an ein amerikanisches Publikum gerichtet, wo die Anzahl derjenigen, die die Evolutionslehre ablehnen und ernsthaft glauben, dass die Welt vor 6000 Jahren innerhalb von sieben Tagen geschaffen wurde, geradezu obszön hoch ist. Wer mehr an der Thematik interessiert ist, dem seien die ausführlicheren Darstellungen "Breaking the Spell" von Daniel Dennett und "The God Delusion" von Richard Dawkins empfohlen, die beide 2006 auf den Markt gekommen sind
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am 11. Juli 2008
Der "Brief an ein christliches Land" richtet sich vornehmlich an evangelikale, sehr strenggläubige Christen in den USA, ist aber auch für moderate Christen oder Menschen, die wie ich am Christentum zweifeln, sehr zu empfehlen! Für mich persönlich fasst es in schlüssiger, scharfzüngiger Form genau das Gefühl in Worte, was mich fast mein gesamtes Theologiestudium begleitet hat und was mich bewogen hat, meine Berufswahl neu zu überdenken.
Für überzeugte Christen (egal welcher Konfession) kann es den Horizont deutlich erweitern, für kritische Menschen liefert es wertvolle Argumente und neue Denkanstöße.
Ganz klar fünf Sterne.
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am 5. Juni 2015
Den Inhalt spreche ich an, nach meiner Beschreibug des kleinen Büchleins.
Es ist ein solides kleines Hardcover Buch im Format eines Taschenbuches. Qualitativ einwandfrei und dem Preis angemessen. Es hat knapp 110 Seiten Inhalt, das schliesst das Vorwort von Richard Dawkins mit ein. Ist man ein schneller Leser, sollte man innerhalb von 2,5-3 Stunden durch sein. Ist man wie ich braucht man eher 5-6 Stunden. Also genau richtig für einen Abend egal welche Geschwindigkeit man bei der Lektüre hat.

Vielleicht liegt es an der Übersetzung, aber vom Hocker hat mich der 'Brief' nicht gerissen. Sam Harris habe ich schon aus vielen Diskussionssendungen gesehen und gehört und halte ihn für einen genialen Sprecher. Das kommt aber in dem vorliegenden Werk so überhaupt nicht rüber. Seine Argumente sind einleuchtend und gleichzeitig banal. Einige wenige Beispiele wie er zu einem Christen in der *DU* Form spricht um diesen zu überzeugen, dass seine Religion und sein Glaube nichts spezielles darstellen und mit jeder beliebigen Idiologie (in meinen augen Idiotie) ausgetauscht werden könnte, ohne die Absurdität des Glaubens verschwinden zu lassen, spricht eigentlich Bände. Doch ob das einen gefestigten Gläubigen auch nur ansatzweise zum nachdenken bewegt, daran zweifle ich enorm.
Der Versuch einem religiösen Menschen zu vermitteln was überhaupt ein Atheist ist, finde ich dafür umso besser. Auch das heranziehen, dass der Christ, zu welchem Sam Harris ja im Brief spricht, in Bezug auf einen Muslim und den Islam und Mohammed & Gabriel, ebenso ein Atheist ist wie Sam Harris zum Christentum und den Christen steht, hat vielleicht seine Wirkung nicht verfehlt.
Aber abgesehen davon kann ich leider nicht mehr als 3 von 5 Sternen geben. Und man sollte den gleichen finanziellen Betrag aufwenden und Christopher Hitchens 'God is not Great' zu Deutsch 'Der Herr ist kein Hirte' Der Herr ist kein Hirte: Wie Religion die Welt vergiftet beziehen oder Richard Dawkins 'Der Gotteswahn' Der Gotteswahn, denn beide Bücher erhält man ebenfalls unter 10 Euro (Stand Juni 2015), dafür hat man in wesentlich tiefere Gedankengänge und Inhalte Einblicke.

Dieses Buch ist also nur schwer zu empfehlen. Man macht jetzt nichts direkt Verkehrtes, aber man kann sein Geld auch besser investieren.
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Diese Rezension bezieht sich auf die englischsprachige Originalausgabe Letter to a Christian Nation (Vintage).

Vor zwei Jahren brachte Sam Harris sein Buch Das Ende des Glaubens: Religion, Terror und das Licht der Vernunft auf den Markt. Das Ergebnis ist, dass er heute nur noch von einem Leibwächter begleitet sein Haus verlassen kann. Harris kompromisslose Abrechnung mit der Irrationalität und den Gefahren der drei monotheistischen Religionen hat in den USA vielen Menschen vor den Kopf gestoßen. Und auch sein neues Buch "Letter to a Christian Nation" wird nicht gerade die Herzen der Evangelikalen im Sturm erobern. In einem imaginären Brief an einen (amerikanischen) Christen bringt Harris seine vernichtende Kritik präzise auf den Punkt.

"Christians have abused, oppressed, enslaved, insulted, tormented, tortured, and killed people in the name of God for centuries, on the basis of a theologically defensible reading of the Bible" (23). Auf nur knapp 90 Seiten zeigt Harris zuerst anhand einiger Passagen aus dem Alten und Neuen Testament, dass sich die Bibel mitnichten dazu eignet, als Grundlage von moralischen und ethischen Handlungsmaximen anerkannt zu werden.

Noch heftiger geht Harris mit den schwachsinnigen Dogmen des Islam ins Gericht, die jedes auch noch so brutale und menschenverachtende Verbrechen mit irgendeinem Koranvers zu rechtfertigen wissen. Als Grundübel sieht der Autor die Überzeugung jeder monotheistischen Religion, dass Zweifel an der jeweiligen "Wahrheit" etwas Negatives und Verdammungswürdiges darstellen. Religion ist der einzige Lebensbereich, in dem der Glaube an etwas, was nicht nachgewiesen werden kann, nicht nur akzeptiert, sondern gar als eine Leistung betrachtet wird.

Seine Position als Atheist definiert Harris folgendermaßen: "Atheism is nothing more than the noise reasonable people make in the presence of unjustified religious beliefs" (51).

Fazit: Diese kurze Darstellung ist primär an ein amerikanisches Publikum gerichtet, wo die Anzahl derjenigen, die die Evolutionslehre ablehnen und ernsthaft glauben, dass die Welt vor 6000 Jahren innerhalb von sieben Tagen geschaffen wurde, geradezu obszön hoch ist. Wer mehr an der Thematik interessiert ist, dem seien die ausführlicheren Darstellungen Den Bann brechen. Religion als natürliches Phänomen von Daniel Dennett und Der Gotteswahn von Richard Dawkins empfohlen, die beide 2007 in deutscher Sprache erschienen sind.
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am 7. April 2008
Wenn ein Verlag Bertelsmann einen Brief, etwa die Länge eines halben Taschenbuchs, in anspruchsvoller Hardcover-Aufmachung und besonders gut lesbaren Buchstaben herausbringt, weiß man als Rezensent schon im voraus, etwas Besonderes in der Hand zu halten.

Die Übersetzung aus dem Englischen ist hervorragend und läßt gleichzeitig annehmen, daß der Rat eines ebenso guten Lektors mit eingeflossen ist. Das findet man heutzutage leider nur noch äußerst selten. Deshalb ist das vorliegende Buch auch dann noch ein Lesegenuß, wenn man als strenggläubiger Anhänger irgendeiner Religion thematisch Probleme bekommen sollte. Aber das genau ist wohl auch die Absicht des renommierten amerikanischen Autors und Philosophen.

Es wäre oberflächlich, ja falsch, dieses schriftstellerische Glanzstück als ein Plädoyer für Atheismus abzutun. Tatsächlich handelt es sich, wie der Untertitel besagt, um eine Fülle von Argumenten gegen religiösen Fanatismus. Es wird kein persönliches Gottesbild geschmäht, wohl aber angebliche Gotteswerke relativiert. Denn nach heutigem Wissensstand wirkt es wie pure Blasphemie, wenn dem Allwissenden und Allmächtigen unterstellt wird, die ganze Bibel sei sein Wort oder seine Inspiration.

Allein die widersinnige Geschichte von der Arche Noah hat schon Generationen von christlichen Religionslehrern Kopfschmerzen bereitet. Sie hätte längst stillschweigend mit anderen 2000 Jahre alten Phantasien aus der Bibel entfernt werden müssen, dann gäbe es heute nicht so viele Halbgläubige unter den Christen!
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am 25. April 2008
A perfect response to all who still live in delusion and naively believe in medieval trash, thrust upon us by the church and religion! The book is a loud and desperate wake-up call to everyone with a head on their shoulders to open their eyes to the reality of the 21st century and start a reasonable and critical discourse over the obsoleteness of religous faith. It reveals the real nature of unsubstantiated 'faith' and bares all its myths to the bone, exposing the falacity of all religion's absurd dogmas!
Beatifully written, with razor sharp arguments and infallible logic! it leaves no one unstirred, a must to read for anyone!!!
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am 2. April 2008
Ein ganz fantastisches, wenn auch sehr dünnes Buch, aber gerade die Kürze macht es einfach fassbar und man liest es locker in zwei Stunden oder weniger durch. "Letter to a christian nation" greift viele Argumente religiöser (in diesem Fall christlicher) Apologeten auf und gibt die richtigen Antworten. Genauer genommen ist das Buch eine Zusammenfassung und Anleitung zur Destruktion religiös-christlicher Argumentation. Sehr gut geschieben. Wie der Titel vermuten lässt, ist es ein Brief, dessen Empfänger ein Christ ist.
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am 2. Februar 2010
Ich habe das Buch geschenkt bekommen, weil ich mit meinen Fragen immer "hinterfrage". Nun ist es gelesen und ich bin begeistert. Dieses Büchlein versetzt dem Glauben einige sehr präzise Stiche und dennoch hat es mich streckenweise schier aus den Socken gehoben, weil ich nicht wusste wie es in den USA um den erzkonservativen Glauben bestellt ist. Sam Harris hat einen deftigen, teilweise wütenden Brief an seine Landsleute geschrieben und zum objektiven Nachdenken aufgefordert. Ob die "Taube-Ohren-Gläubigen" aber auch nur einen Satz davon an sich heranlassen, ist äußerst zweifelhaft.
Dennoch, wer selbst manchmal gerne einige Wortgefechte führt, dem hat Harris jetzt kaum weg zu diskutierende, logische Argumente in die Hand gegeben, welche schwer zu verdauen sein dürften. Was mich an dem Buch begeistert hat, ist die Möglichkeit sich an den Beispielen und Zeilen entlang zu bewegen. Man kann sie drehen und wenden, darüber grübeln und mit den eigenen Gedanken gleich ein paar weitere Fragen ausbuddeln.
Ich habe es übrigens von einer Katholikin geschenkt bekommen. Vielleicht ist doch noch nicht alles im ...!
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am 13. Oktober 2009
Harris schafft es, in seinem Buch, den christlichen Fundamentalismus in den USA vollkommen auseinander zu nehmen. Es macht plausibel klar, warum der Monotheismus, der heilige Schriften wörtlich nimmt, zu einer gefährlichen Ideologie wird. Das gilt ebenso für Evangelikale wie für Islamisten, weil beide nicht vor Gewalt zurückschrecken. Evangelikale haben keine Hemmungen, ihre Kinder mit Höllendrohungen und einem sehr fragwürdigen Menschenbild zu indoktrinieren. Harris zeigt auf, wie ignorant evangelikale Christen häufig sind und vermittelt die nötigsten Fakten, die für ein kritisch-rationales Weltbild notwendig sind. Harris Argumentation macht Mut. Sein Buch ist ein sehr gut formulierter Aufruf zur Verbreitung von Humanismus und Aufklärung.
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