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Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen
42
3,7 von 5 Sternen
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am 3. März 2013
Der Autor zeigt konsistent und konsequent den institutionellen und politischen Reformbedarf und die damit einhergehenden Politikdefizite zur Überwindung des status quo auf und kritisiert damit konstruktiv die aktuelle EU-politische Agenda insbesondere von Bundeskanzlerin Merkel.
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am 21. Februar 2013
Der größte verdienst des buches ist, dass Menasse's analyse trotz aller kritik an vielen fehlentwicklungen in der EU, einen absolut positiven grundtenor behält und jenseits der endlosen „so-funktioniert-das-nicht-jammerei“ und entgegen den dauernden „das-wird‘s-alles-zerreissen-prophezeiungen“, einen gut begründet optimistischen blick auf die zukunft der europäischen union hat. das stimmt nicht nur hoffnungsvoll, sondern ist in der politischen debatte auch höchst an der zeit! unbedingt lesen!
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am 30. November 2012
Menasse ist ein brillianter Analytiker, Aufklärer und Formulierer. Nur leider nicht in diesem Buch. Schade, habe selbst das Projekt von Menasse, ein Buch über Europa bzw. seine Beamten zu schreiben, mit Spannung über die vergangenen Jahre verfolgt. Das nun vorgelegte Ergebnis ist eine Enttäuschung. Platte Anti-Deutschland bzw. Anti-Merkel Polemik. Ebenso einfallslos und witzlos die gefundene Sprache sowie die Bescheibungen der handelnden Personen bzw. der Gegebenheiten. Ärgerlich wird es, wenn die Fakten und die gezogenen Schlüsse nicht stimmen. Naiv ist geradezu der (Effizienz-) Vergleich zwischen EU-Bürokratie bzw. der Eliten vs. Bürokratie bzw. Eliten der Nationalstaaten. Sehr Schade, der Leser bleibt ratlos zurück.
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am 25. Februar 2013
Erfreulich einmal über eine positive Vision der Entwicklung der EU zu lesen. Bleibt nur zu hoffen, dass Menasses Vision, dass die momentane Krise, die eigentlich eine der derzeit regierenden nationalen Politiker die niemals weiter als zur nächsten Wahl denken, ist, zu einer anderen moderneren Demokratie führt.
Das Buch ist leicht verständlich und flüssig geschrieben, ich hab es auf meinem Kindle in wenigen Stunden gelesen.
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am 3. Februar 2013
... und seiner Zeit voraus. Bis sich ein Grossteil der EU-Buerger das Ende der Nationalstaatlichkeit vorstellen kann wird noch genuegend Zeit fuer einen Diskurs ueber postnationale Demokratie sein.
Das Titelbild der eBook-Ausgabe und des 'sample' ist noch immer falsch ...
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am 28. November 2012
Der Hinweis in "Verdener Aller-Zeitung" war kauf entscheidend. Fachleute arbeiten in der EU, denen nicht das Wohl einer Partei am Herzen liegt, sondern Europa. Die krummen Gurken sollten wir rasch vergessen. Erinnern wir uns lieber daran, wie gut es uns geht.
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am 17. November 2012
Dies ist eine zum Teil durchaus gut geschriebene Polemik, die alle dem Autor passenden kritischen Vorbehalte zusammenfasst. Von einem europäischen Landboten hätte man mehr Übersicht über die vielgestaltigen Probleme und Lösungsvorschläge bezieungsweise eine Abwägung möglicher Wege erwartet.
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am 5. März 2013
Das Buch wurde uns von einem Bekannten empfohlen und ist ausgesprochen interessant und unterhaltsam zu lesen - gut, daß es solche Bücher gibt!
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am 15. Oktober 2012
Über diesen Kauf habe ich mich geärgert. Angekündigt wurde eine Zukunftsvision für das Kriseneuropa. Am Tage des Friedensnobelpreises für die Europäische Union kaufte ich dieses Büchlein und wurde enttäuscht, da es dazu gar nicht taugt.

Im Allgemeinen gilt hier das Geflügelte Wort: Der Landbote enthalt neues und gutes, aber das Neue ist nicht gut und das Gute ist nicht neu.

Im Besonderen wiederholt Menasse hier seinen Aufruf von vor einigen Jahren in der ZEIT, die EU als postdemokratische Instition zu verstehen. Dafür gebührt ihm gewisser Dank, denn Diskussionen über den Fortgang Europas werden noch immer zu wenige in den Mitgliedstaaten geführt.

Viele Unionsbürger (vgl. Artikel 9 des Vertrags über die EU) fühlen sich ohnmächtig, wenn europäische
Eliten handeln. Menasse nennt die Abkopplung der Union von der Notwendigkeit, sich demokratisch zu legitimieren, einen Glücksfall von Elitenbildung und schlägt daher eine Stärkung der nicht dem Wähler verpflichteten Europäischen Kommission vor. Er traut den demokratisch legitimierten Organen nicht mehr zu, als im Eigeninteresse und mit Blick auf die kommende Wahl zu handeln. Die Gesamtheit der Eigeninteressen ist bekanntlich nicht generell mit dem Gemeinschaftsinteresse in Deckung zu bringen.

Daher schreibt Robert Menasse über einen strategischen Punkt in der Entwicklung der EU – aber an strategischen Punkten kann auch viel falsch gemacht werden. Als Demokrat muss man diese Gefahr durch Überzeugungsarbeit an den Menschen eindämmen und nicht durch die Abkehr von der Demokratie. Ich halte den Entwurf, den Menasse für das werdende Europa vorlegt, für höchst problematisch, lassen Sie mich sagen: Gefährlich. Die nationalen Demokratien zu überwinden und die supranationalen Eliten zu "ermächtigen", könnte genau an den Punkt führen, denn er immer wieder als Schreckgespenst in Erinnerung ruft. Es ist auch jener fürchterliche Punkt, der als der Nullpunkt Europas beschrieben worden ist und von dem alles ausgeht, was wir heute Europa nennen.

Es ist zu empfehlen, dass Menasse wieder Romane schreibt. Sehr gespannt wäre ich auf jenen Roman, von dem der Landbote immer wieder berichtet; auf jenen Vorabendroman der im Augenblick des nicht erwarteten Umbruchs in Brüssel spielen soll. Mit dem vorliegenden Werk wird Menasse aber nicht in die Geschichte eingehen. Die Finalität der Union muss demokratisch erkämpft sein.
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am 24. November 2012
Ich habe mir nicht zu viel von einem Schriftsteller zu diesem politischen Thema erwartet, was ich zu lesen bekam, war profundes Wissen, gepaart mit persönlichen Recherche-Erkenntnissen, aufgearbeitet mit der Sprachgewalt des Dichters - sehr überzeugend, wenn man sich Bild über den Zustand der europäischen Instititutionen machen will.
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