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am 16. September 2008
"Wir leben im Zeitalter des Liberalismus, der sein Denksystem durchsetzen konnte, ohne es je wirklich formulieren, als Doktrin erarbeiten zu müssen (...). Er schafft damit ein autoritäres, im Grunde totalitäres System, das sich im Augenblick jedoch noch in der Demokratie versteckt hält. (...). Er ist noch darauf bedacht, (...) kein Aufsehen zu erregen. Wir befinden uns in der Gewalt der Stille."
So lautet eine der Zustandsbeschreibungen der europäischen Gesellschaften des ausgehenden 20. Jahrhunderts, die die im Erscheinungsjahr 1997 70jährige Viviane Forrester in der feuerrot eingebundenen deutschen Ausgabe von "l'horreur economique" mit leidenschaftlichen, dicken Pinselstrichen malt. Die Farbe des Umschlags deutet auf eine klar ortbare Position hin, die dem Leser dann auch tatsächlich geboten wird, man möchte hinzufügen: Endlich.
Fernab von altmarxistischem Vokabular versucht die Autorin, die allgegenwärtig vernehmbare, wiederkäuende ökonomische Diskussion, die sich inzwischen auf Schlagworte wie "Flexibilisierung", "Deregulierung" und "Globalisiserung" reduzieren lässt, auf ganz andere Beine zu stellen.
Zunächst entlarvt sie die gegenwärtig öffentlich benutzte Sprache der Ökonomie als Gebilde, das mehr zu Täuschung und Beschwichtigung als zu wirklichem Diskurs benutzt wird.
So sind die drei genannten Zauberbegriffe, von denen eine magische Stillhaltewirkung auf die Opfer des ökonomischen und sozialen Umbaus der europäischen Gesellschaften auszugehen scheint, nichts als freche Euphemismen für "Ausbeutung", "Anarchie" und weltweiter "Verbündung" derjenigen Kräfte, deren erklärter Daseinszweck die Profitmaximierung, ergo die Abschaffung von teuren Arbeitnehmern ist.
Ja, die Objekte der Ausbeutung plappern auch noch bewusstlos die ihnen vorgekaute Welterklärung nach und machen sie sich zu eigen. Sie saugen die totale ökonomische Definition aller Bereiche des Lebens bereitwillig in sich auf und fühlen sich selbst sogar verpflichtet, ihre Daseinsberechtigung aus ihrer ökonomischen Verwertbarkeit bzw.ihrem ökonomischen Status abzuleiten. Sie denunzieren sich sogar gegenseitig als "Schmarotzer", weil einer ein bisschen weniger arm dran ist als der Andere.
Soweit wäre dies im Grunde der alte sozialistische bzw. sozialdemokratische Ansatz vor dem Hintergrund der 90er Jahre, wenn die Autorin nicht eine ganz entscheidend neue Qualität der heutigen Situation von - wie es so schön heisst -Arbeitnehmern und Arbeitgebern herausstellen würde: Die Abschaffung der Arbeit als Grundlage der Existenz und als Triebkraft der wirtschaftlichen Dynamik.
Sie führt uns den Zynismus des Rufes nach mehr "Selbstverantwortung" und mehr "Initiative" bei der Arbeitsplatzsuche vor Augen und das verrückte Paradoxon der Zwangsarbeit für Sozialhilfeempfänger. Sie schreibt: "In Wirklichkeit geht es nicht um den Anreiz, Arbeit zu suchen, sondern um den Anreiz, sich ausbeuten zu lassen, zu allem bereit zu sein, um nicht vor Elend einzugehen (...). Und das nicht ohne nebenbei noch die Schuld der Opfer hervorzuheben, die nie eifrig genug um das betteln können, was man ihnen verweigert und was ja auch gar nicht mehr existiert." Sie stellt diesem Gedanken im Gegenzug eine wesentliche, nie gestellte Frage gegenüber: "Muß man zu leben (überhaupt) 'verdienen', um das Recht zu leben zu haben?"
Forrester geht dabei von der Arbeits-Losigkeit als immer mehr sich stabilisierender Norm aus, und nicht als einem vorübergehenden Zustand, der irgendwann, zu einem unbestimmten Zeitpunkt, nämlich dann, wenn es "Die wirtschaftliche Situation" erlaube, schon wieder aus der Welt geschafft würde. Dieses "Irgendwann" ist für die Autorin lediglich eine Verblendung und Verleugnung der Tatsache, daß es "Der Wirtschaft" schon jetzt blendend gehe, also eine dreiste Verdrängung der einzig realen Erfahrung der letzten etwa 15 Jahre: Wirtschaftliches Wachstum hat zu mehr Arbeitslosigkeit geführt, ja, eine hohe Arbeitslosigkeit sei inzwischen geradezu die Voraussetzung für profitables Wirtschaften, weil die einigen wenigen Arbeitskräfte, die noch gebraucht würden so gut wie umsonst und zu beinahe allen Bedingungen zu haben seien.
Also, fragt sie, wäre es angesichts dieser Tatsachen nicht an der Zeit, die Arbeit als einzige Existenzgrundlage und -berechtigung, also die eigene "Rentabilität" für die Gesellschaft endlich als überflüssig zu akzeptieren - und nicht die Überflüssigkeit von Menschen zu postulieren, denen ein verändertes Gesellschaftssystem nicht einmal mehr ihre "Verwertbarkeit" anbieten kann?
Sie folgt dem Gedanken der Überflüssigkeit von Menschen mit erschreckender Konsequenz und weist dieser ökonomistischen Auffassung des Menschen eine latente Nähe zu dem Begriff des "unwerten Lebens" nach, den sie expilizit allerdings nicht gebraucht.
Doch durch Beispiele von zu Lampenschirmen gemachter Leichenhaut und von armen Menschen, die ihre Organe für Transplantationen gegen Geld feilbieten wird hinreichend klar, welches totalitäre und grausame Potential sie dem Primat des Profits zutraut.
Viviane Forrrester hat mit diesem Buch ein in den letzten Jahren öffentlich beinahe unbesetztes Terrain betreten, das schon mit einem Tabu belegt schien:
Das Terrain einer linken, demokratischen Gesellschafts- und Ökonomiekritik, das riskante Feld einer politischen und ideologischen Alternative zur gegenwärtigen europäischen "Einheits-Ideologie" des Liberalismus, die niemals als solche zur Debatte gestellt sondern stillschweigend mit Euphemismen als eine Art unumstößliches Naturgesetz eingeführt wurde. Dabei erinnert sie laut daran, daß auch der Liberalismus nur eine von vielen Möglichkeiten darstellt, nach von Menschen gemachten Regeln zu wirtschaften.
Und diese weiteren Möglichkeiten versucht Forrester - in zugegeben dick aufgetragenen und stellenweise stark verkürzten düstersten Bildern -herauszuarbeiten, indem sie zunächst den gegebenen Zustand in die Zukunft hinein extrapoliert um dann aus dem erschreckenden Ergebnis die vollständige Veränderung unserer Begriffe von Arbeit und Nützlichkeit fordert. Ihr geht die Erhaltung und Weiterentwicklung von Demokratie und wahrer Lebensqualität entschieden über eine sklavische Bedienung von Gewinnzahlen, die doch nur einigen Wenigen zugute kommt, wie die letzte Dekade in ganz Europa gezeigt hat.
Man kann der Autorin sicherlich hier und dort mangelnde "Sachlichkeit", ihre Leidenschaft und ihre Emotionalität vorwerfen, wen man unbedingt wollte. Doch genau dies sind Teile ihrer Botschaft: Daß es beim "globalen Wirtschaften" niemals um kühle Sachlichkeit und Statisiken gehen darf, sondern immer und überall um wirkliche lebendige Menschen. Den Menschen habe die Wirtschaft zu dienen und nicht die Menschen der Wirtschaft., wenn wir noch alle eine Zukunft haben wollten, auf die wir hoffen können.
Viviane Forrester hat im "Terror der Ökonomie" ein streitbares, erfrischend ehrliches und provozierendes Bekenntnis abgelegt, bestens dazu geeignet zur Verflüssigung der festgefahrenen öffentlichen Sprachrituale beizutragen und sie aus der geschwätzigen Bewusstlosigkeit zu erwecken. Das Buch ist auch über 10 Jahre nach seiner deutschen Publikation noch immer erschreckend aktuell.
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am 11. Januar 2013
Wenn es um Ökonomie, Wirtschafts- und Sozialpolitik geht, dann geht es meistens um theoretische Modelle und abstrakte Zahlen. Es geht um die Preise für Güter und Dienstleistungen, die allgemeine Inflationsrate, die Höhe des Zinssatzes für Spareinlagen, die Spitzenrefinanzierungsfazilität oder um das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts, gemeinhin als "Wirtschaftswachstum" bezeichnet.

Natürlich geht es auch um die Zahl der Arbeitslosen bzw. die Arbeitslosenquote und die Zahl der Ewerbstätigen. "In Wirklichkeit beschäftigen sich die Texte und Reden, die die Probleme der Arbeit und damit der Arbeitslosigkeit analysieren, allein mit dem Profit, er bildet ihre Grundlage, ihre Matrix, ohne dabei jemals genannt zu werden. ... Überall wird er propagiert, überall wirkt er, wird aber nie genannt, außer in Form jener schamhaft so genannten »Wertschöpfungen«, jener Anhäufung von Reichtümern, die sogleich als nützlich für die gesamte Menschheit angesehen werden und denen die Fähigkeit zugeschrieben wird, ganze Berge von Arbeitssplätzen zu schaffen." schreibt die Autorin. (Forrester, S. 24)

Im Zentrum des vorliegenden Buches, das 1996 unter dem provozierenden Titel "L'horreur écononique" erschien, stehen daher die "Menschen" und die Frage, wem denn nun "Wirtschaft" tatsächlich dient und wem sie dienen sollte.

Daraus entsteht unter anderem eine wesentliche ... Frage: »Muß man zu leben ›verdienen‹, um das Recht zu leben zu haben?« Eine winzige Minderheit, die im Überfluß mit Macht, Besitz und Privilegien ausgestattet ist, mit einem gewissermaßen selbstverständlichen Reichtum, hat diese Rechte schon von Amts wegen. Der Rest der Menschheit muß sich der Gesellschaft gegenüber als »nützlich« erweisen, sein Leben zu »verdienen«, muß sich zumindest dem gegenüber als »nützlich« erweisen, was die Gesellschaft leitet und beherrscht: der Wirtschaft, die stärker als zuvor mit dem Geschäftemachen gleichgesetzt wird, also der "freien" Marktwirtschaft. »Nützlich« sein bedeutet dabei fast immer »rentabel« sein, das heißt nützlich für den Profit." (Forrester, S. 15)

Denn Arbeitslosigkeit ist mehr als das Fehlen einer Beschäftigung, deren Bezahlung nicht nur zum Überleben ausreicht. Arbeitslosigkeit ist der Verlust sozialer Achtung und jeglicher Selbstachtung. Die Arbeitslosen "fühlen sich auch noch schuldig an der Tatsache, der Arbeit beraubt, um sie betrogen worden zu sein; sie werden von trügerischen Versprechen eingelullt, die den schon bald wieder aufblühenden früheren Reichtum an Arbeit prophezeien und verkünden, die von widrigen Umständen hart bedrängte Konjunktur sei bald wieder in Ordnung gebracht." (Forrester S. 13)

Das Buch ist eine äußerst scharfzüngige Anklage gegen soziale Ausgrenzung, gegen eine "omnipotente Marktwirtschaft", die alle Lebensbereiche durchdringt, und gegen die Auswüchse eines ungezügelten (Finanz-)Kapitalismus, dem sich die Bürger, so neuerdings die Doktrin der herrschenden politischen Nomenklatura in Deutschland "marktkonform" unterzuordnen bzw. anzupassen haben.

Auf den letzten Seiten schreibt die Autorin: "Es geht nicht darum, die Globalisierung abzustreiten, die Entwicklung der neuen Technologien abzulehen ... Im Gegenteil, es geht darum, sie wirklich anzuerkennen, sich mit ihnen auseinanderzusetzen. Es geht darum, sich der Kolonialisierung zu entledigen und die Dinge klar sehen zu können. Es geht darum, die wirtschaftlichen und politischen Analysen, die diese Tatsachen nur streifen, die sie nur als Bedrohungsfaktoren empfinden und daher brutale Maßnahmen ergreifen, die die Lage noch verschlimmern, wenn man sie nicht brav über sich ergehen läßt, nicht mehr einfach so hinzunehmen." (Forrester, S. 206)

Manche Zahlen wie die auf Seite 179, wo es um die Höhe der Arbeitslosenunterstüzung (in Frankreich) geht, sind zwar nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit. Betrachtet man allerdings die ökonomische und soziale Entwicklung seit 1996 nicht nur in Frankreich, anderen europäischen Ländern und global (z. B. das Platzen der "Dotcom-Blase" im Jahre 2000 und den Konkurs der Lehman Brothers 2007/2008), sondern auch in Deutschland mit seinen "Reformen" (Stichworte: Agenda 2010, Hartz IV, Erhöhung des Renteneintrittsalters, Steuersenkungen für Einkommensmillionäre und Bezieher von Kapitaleinkünften, die Erhöhung des Mehrwertsteuersatzes von 15 auf 16 und 19 Prozent, die Taschenspielertricks bei der Berechnung der Arbeitslosenquote, den explodierenden Niedriglohnsektor, die Schere zwischen Arm und Reich), dann kommt man nüchtern und bei Lichte betrachtet zu dem Ergebnis, dass das Buch nichts an Aktualität verloren hat. Ganz im Gegenteil. Es sei denn, man gehört zu denjenigen, die in diesem unserem Lande alles schönreden und die christlich-neoliberale Politik der letzten Jahre bzw. Jahrzehnte auch noch als "alternativlos" bezeichnen.

(Die Rezension bezieht sich auf die deutsche Ausgabe 1997.)
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am 10. September 2011
um es mal kurz zu machen. 1996 geschrieben natürlich weiterhin aktuell - V.F. beschreibt den Untergang der Arbweitswelt, die Auswirkung des totalitären liberalen Systems auf den Menschen, welches Elend, Angst und Unsicherheit bis hin zur Gleichgültigkeit und Maßlosigkeit produziert. Die Verinnerlichungsprozesse dieser zu einer marktradikal verkommenden Ideologie werden von ihr scharfsinnig beschrieben. Insgesamt ein gutes Buch, das sich aber allzu oft wiederholt. Ich lese fast nur sozialwissenschaftlche Literatur - vielleicht auch eine persönliche Ermüdung oder eine beständige Einsicht der eigenen Machtlosigkeit.

empfehlenswert!!! Nix neues aber das richtige geschrieben :)
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am 23. Juni 2013
Das Buch ist bereits 1973 erschienen, ich habe es damals mit Erstaunen gelesen, heute ist es von größtzer Aktualität. Pflichtlektüre für jeden, der einigermaßen verstehen will, was heute politisch passiert.
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am 5. Juli 1999
Vivian Forrester beschreibt in durchweg mitreissender Sprache die Krise der Arbeitsgesellschaft und die Folgen des krampfhaften Festhaltens an ihren traditionellen Strukturen. Das Buch ist auch für Nicht-Ökonomen geschrieben und illustriert die Kernpunkte oft etwas zugespitzt mit einleuchtenden und praktischen Beispielen. Allerdings sollte man wissen, daß dieses Buch eher als treffende und teilweise sogar leidenschaftliche Darstellung der derzeitigen Arbeitswelt gedacht ist. Wer auf ausführlich belegte Thesen und ihre kritische Diskussion aus ist, wird dieses Buch wenig hilfreich finden. Wer jedoch die These vom Ende der Arbeitsgesellschaft zu akzeptieren bereit ist, wird reichlich Anregungen zum eigenen Nachdenken finden.
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am 27. April 2001
In einer Zeit, in der Polemik lange für den Wahlkampf genutzt wird, setzt V. Forrester sie für eine normale Wahrheit ein. Dieser Wahrheit wird also unterstellt, auf keiner Basis von Argumenten bestehen zu können. Leider gilt dies aber auch für westliche profitorientierte Politik, die noch weniger auf für die Mehrheit nachvollziehbaren Argumenten geschieht, und genau diese Interessendifferenz wird von Forrester ausführlich und mit Beispielen beschrieben. Das Ziel und die Essenz des Buches sind nicht die sachliche Kritik am Kapitalismus oder gar der Versuch seine Nachteile im Gespräch zu beweisen, sondern aufzuzeigen, das genau dies nicht mehr möglich ist, da sich dieses System inzwischen aller Gegenargumente entledigt hat. Forrester wiederholt sich in einer hilflosen Situation völlig natürlich mit ihren Äußerungen, ihre Leser aufzuwecken. Ihre Naivität wirkt erbärmlich gegenüber den auf pseudokonstruktive den Spielregeln entsprechene Argumente bauenden Systembefürwortern. Sie beweist in diesem Buch, das Menschlichkeit in einer Welt bestimmt von Profit tatsächlich nicht zählt, sondern erst in ihrer Nützlichkeit bewiesen werden müsste. Sie beweist im ausgelösten Echo, vorgeschobene Sachlichkeit ist den Kapitisten ein liebstes Mittel um die sachlichste aller Regeln des Kapitalsismus zu verschleiern: Ich muss am meisten profitieren. Sie beweist mit erdrückenden Bildern und auch exakten Beispielen wie der nur durch diese Regel entfachte Strom zu einer unaufhaltbaren Flutwelle nicht mehr zu ermessender Dimensionen wurde. Forrester bedient sich der nötigen Polemik, um Schanden die gefährliche Nähe zu verleihen, die sie zu uns haben. Jedoch bedient sie sich weniger Polemik, als wählerorientierte Politiker und profitorientierte Unternehmer. Ihr Buch macht zwar nicht stark und kampfbegeistert, aber es liefert den Stoff zu einer neuen Mentalität, die Menschlichkeit vor strukturierte Organisation von Profitvermehrung stellt. Diesed Kind beim Namen zu nennen und niemals wieder zu verstummen ist längst überfällig.
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