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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
10
4,2 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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Spirou (Robbedoes) ist Page im Gestapo-Hotel. Fantasio (Kwabbernoot) arbeitet für eine dubiose Zeitung! Der Hergé-Freund erkennt die erste Anspielung: genau das, die Zeitungscartoons auch zur Besatzungszeit, wurde dem Tim-Zeichner nach dem Krieg vorgehalten.
Und in diese Richtung geht es weiter: viele Charaktere aus der Monde du Tintin tauchen auf (man beachte den Flohmarkt), und auch andere Klassiker des belgischen Comics werden honoriert.

Yann und Schwartz haben sich den Spaß gemacht, angemessen zu zitieren. Sie haben aber auch ein sehr ernstes Thema behandelt.
Für den fünften Stern hätten aber noch bessere Zeichnungen und etwas weniger Klischees da sein müssen. In der flämischen Ausgabe gerade (Piccolo in veldgroen) müssen die Deutschen einen seltsamen Mischmasch reden, und das ist noch eins der sanfteren Stereotype. Wobei wiederum der Marollendialekt gut wiedergegeben ist und die flotteste Frau des Bands eine Deutsche sein darf.
Vier Sterne.
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am 26. Juni 2010
Großartig, einfach klasse.
Liebevoll, bis ins kleinste Detail, gestaltete Bilder, kombiniert mit einer spannenden, interessanten Geschichte.
Hinzu kommt, dass immer wieder Figuren des Tim-und-Struppi-Schöpfers Hergé eingebaut werden. So taucht beispielsweise der schurkische Dr. Müller, aus "Im Reich des schwarzen Goldes", als Nazi-Folterer auf.
Und - man glaubt es kaum - einer der beiden Hauptdarsteller hat sogar eine Affäre.
Insgesamt wesentlich besser als "Porträt eines Helden als junger Tor".
Was auffällt - für eine (zumindest in weiten) Teilen klassische Abenteuer-/Funny-Serie ungewöhnlich düster.

Für Fans der Serie gilt: "Kaufpflicht!"
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am 17. Juni 2015
Alles OK. G e l i e f e r t wie b e s t e l l t.
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An dieser Stelle möchte ich mal eine gelungene und originelle Comicreihe feiern. Die Mutter-Serie "Spirou & Fantasio" ist natürlich schon seit 1938 ein absoluter Klassiker des Genres. Seit geraumer Zeit machen sich nun (durch andere Comics) bekannte Zeichner, Szenaristen und Texter daran, den zwei Comichelden mit der Spezial-Reihe ihren Respekt zu zollen. Dies treibt zeichnerisch wie inhaltlich außergewöhnliche Stilblüten. Exemplarisch möchte ich den Band "Operation Fledermaus" herausgreifen. Spirou ist Liftboy im 1942 durch die Nazis besetzen Brüssel und Fantasio schreibt für die letzte Tageszeitung "Le Soir". Es entspinnt sich eine ebenso spannende wie schräge Story mit einer guten Mischung aus Spaß und Ernsthaftigkeit, die mit dem Einzug der Amis endet. Das Ganze erinnert ein wenig an "Tim & Struppi". Und das führt mich gleich zu einer weiteren Auffälligkeit: Diese Geschichte ist gespickt mit Zitaten, Anspielungen und Figuren aus den Klassikern des franko-belgischen Comics: Tim & Struppi, Suske & Wiske, Stups & Steppke, Gin & Fizz und natürlich Spirou, Fantasio & das Marsupilami von Meister Franquin himself. Ein Riesenspaß für Comic-Kenner und -Liebhaber. Zudem entdecken wir auch noch andere "Bekannte", wie z.B. Jean Gabin oder Louis de Funès. Yann (Szenario) und Schwartz (Zeichnungen) haben wirklich ganze Arbeit geleistet: gut recherchiert, mit Freude an Details und insgesamt eine runde Geschichte abgeliefert.
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Spirou und Fantasio Spezial 9: Operation Fledermaus

Spirou und Fantasio sind ein Klassiker frankobelgischer Comickunst. Auf 48 Alben hat es die Kernserie mit unterschiedlichen Machern gebracht. In der Reihe 'Spirou und Fantasio Spezial' werden besondere Ausgaben zu Spirou und Fantasio veröffentlicht, die nicht selten außerhalb der Kontinuität liegen.

Im vorliegenden Band hat das Kreativteam Olivier Schwartz & Yann die beiden Helden in das Jahr 1942 nach Brüssel versetzt. Die Stadt hatte sich kampflos den Truppen der Wehrmacht ergeben. Sowohl Spirou als auch Fantasio sind gegen die Besatzung durch die als "Kartoffelkäfer" oder "Fridolins" betitelten deutschen Truppen. Jeder versucht auf seine Weise, gegen den Feind vorzugehen. Spirou ist immer noch als Page im Hotel Moustic tätig, hält aber per Funk Kontakt zum belgischen Widerstand. Und auch Reporter Fantasio versteckt abgeschossene Piloten der Alliierten. Keiner weiß, was der andere macht, und so hält Fantasio seinen Freund Spirou für einen Speichellecker der Besatzer.

Trotz der Zeichnungen Yanns im Funnystil zeigt der Band die gesamte Bandbreite der Grausamkeit der Krieges. Tote Soldaten, Kollaborateure, Folter und Plünderungen gehören dazu, ebenso wie die geschorenen und mit Hakenkreuz gekennzeichneten Köpfe der Frauen, die eine Beziehung zu deutschen Soldaten hatten. Und in diesem Band gibt es, bis auf das Titelbild, keine retuschierten Hakenkreuze wie in anderen Comics, die in Deutschland auf den Markt gebracht werden. Eine ungewöhnliche Mischung für den deutschen Leser, der dies nicht gewohnt ist, zumal in dem Band natürlich auch noch andere Funnyelemente wie Roboter oder Wunderwaffen vorkommen. Dazu ist der Band gespickt mit Anspielungen auf diverse andere Comicserien. Von "Tim und Struppi" bis "Daredevil" ist alles dabei, und es macht Spaß, die Hinweise zu finden. Alle Fundstellen sind aber auch im schönen Bonusteil, neben diversen weiteren Covern und Skizzen, zu finden.

Fazit: Ein ungewöhnlicher, aber sehr unterhaltsamer Band. Wieder einmal vermögen die Spezial-Ausgaben mich mehr zu unterhalten als die Kernserie.
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am 6. November 2014
Seit meiner Kinheit liebe ich Spirou & Fantasio, besonders die frühen Comics von André Franquin, mit ihren dezenten 50er-60er Jahr Charm.
Man merkt auch, dass in dieser "Spezialausgabe" versucht wurde, diesen und detailverliebten Stil zu imitieren. Dabei wurde leider über das Ziel hinausgeschossen:
Die Bildcompositionen wirken oftmals überladen, man hat teilweise das Gefühl, jede Ecke wurde mit Figuren zugekleistert. Dadurch wirkt alles auch etwas "gewollt".
Den leichten Charm und Humor der alten André Franquin Klassiker kann dieser Band absolut nicht einfangen.

Keine Empfehlung. Holt euch lieber "Champions für einen Diktator" ,"QRN ruft Bretzelburg" und/oder "Eine aufregende Erbschaft"
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am 13. Juni 2010
Zunächst: warum bietet Amazon dieses Comic Album nicht selbst an? Das Album ist seit über 2 Wochen veröffentlicht, dennoch kann man es lediglich über Marketplace-Händler beziehen (bei denen leider nicht portofrei), oder eben bei der Konkurrenz... da habe ich mein Exemplar denn auch gekauft.

Zurück zum Produkt: die "Spirou & Fantasio" Alben der letzten Jahre scheinen leider eine rastlose Stil-Suche darzustellen, bei der vor lauter "Grafik-Kunst hier, Grafik-Kunst da" die Story völlig auf der Strecke blieb.

Ganz anders dieses Album! Ich bin endlich wieder völlig begeistert, bin total hin und weg! Vielleicht ist dies sogar das erste "Spirou & Fantasio" Album überhaupt, das ich nicht nur zum Vergnügen, zum Zeitvertreib lese, sondern dessen Handlung mich richtiggehend fesselt! Dies liegt sicherlich auch daran, dass die Handlung sämtlicher bisheriger Alben (oder sollte ich mich täuschen?) in einer mehr oder weniger fiktiven Umgebung spielt, mit ebensolcher Handlung.

Diesmal jedoch agieren unsere Protagonisten im von den Nazis besetzten Belgien gegen Ende des zweiten Weltkriegs, und diese Konstellation hat mich von der ersten Seite an gefesselt! Natürlich kommen auch hier einige "FANTAStische" Erfindungen von Fantasio vor, die es natürlich nie gab, dennoch hat die Geschichte erstmals etwas sehr Reales, das die Spannung unglaublich erhöht!

Erwähnte ich schon, dass ich von diesem Album richtig fasziniert bin? ;-) Falls nein: klasse, klasse, klasse! Unbedingt kaufen!
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am 8. April 2011
Dieser Comic ist einfach der Hammer allein von der Story her echt gut gelungen. Was mir auch sehr gefällt ist der wirklich tolle Zeichenstil. Selbst mein Vater hat das Comic gelesen und möchte jetzt "Nachschub" ^^
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am 19. Oktober 2011
Schöne im alten Stiel gezeichnete Bilder (Retro - Album), spannende nett erzählte Geschichte, einfach ein sehr guter Comic. Ich bin begeistert.
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am 21. Januar 2012
Dieser Band ist voller Deutschenklischees aus dem 2. Weltkrieg. Ich finde es auch nicht lustig, wenn Flugzeuge abgeschossen werden. Auch Spannung kommt nicht auf - es fehlt der rote Faden. Was ist eigentlich die erzählte Geschichte? Es sind doch eher Versatzstücke aus irgendwelchen Kriegsfilmen aneinander gereiht.
Mann könnte das Comic auch als rassistisch bezeichnen, ich habe mich jedenfalls mehr geärgert, als unterhalten gefühlt.
44 Kommentare| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden