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am 18. Juli 2017
Der Schreibstil
Ich muss leider sagen, Melissa Marr konnte mich nicht wirklich von sich überzeugen. Die Dialoge scheinen teilweise einfach ziellos erzählt zu werden, Es gibt seltsame Satzstellungen und immer wieder dachte ich: "Das sagt man so einfach nicht!"
Außerdem zog sich das ganze Buch sehr in die Länge... 350 Seiten ist ja eigentlich ein gutes Mittelmaß - nicht zu lang und nicht zu kurz, aber hier wirkte es passagenweise einfach nur so, als würde sich das Buch ins Unendliche dehnen...
Die Handlung
Die Idee von Elfen, die wir einfach nicht sehen können, aber immer um uns herum sind und uns schikanieren etc. ist ganz cool und auch die Ideen, die die Autorin verfolgt. Es gibt ein Sommer- und ein Wintervolk und diese sind eben sehr gegensätzlich, allerdings nur stark getrennt, da die Winterkönigin ihren Sohn, den Sommerkönig immer unterdrückt. Und nun wird eben die Sommerkönigin gesucht, die genau dies ändern soll.
Die Geschichte ist sehr interessant und die konstruierte Welt macht Spaß, aber leider konnte der Funke noch nicht überspringen, bei mir.
Die Charaktere
Die Charaktere waren meiner Meinung nach sehr eindimensional. Entweder jemand war total gut, oder total schlecht. Total oberflächlich, oder total tiefgründig. Total mutig oder total feige... Dies ist nicht die Realität (Und ja, es ist Fantasy - aber zeig mir ein Wesen, das in diesem Maße einfältig ist!)! Deswegen auch hier Abzüge...
Fazit
Leider war Gegen das Sommerlicht ein ziemlicher Reinfall für mich... Schade, ich habe schon so viel Gutes hierüber gehört gehabt, aber für mich war es leider nichts.
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am 21. August 2017
Das Buch kam sehr schnell an, in einem guten Zustand. Der Preis war auch in Ordnung. Ich bin ganz zufrieden mit dem Kauf.
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am 10. Februar 2008
Da zu dem Inhalt des Buches schon alles gesagt ist, was von Bedeutung ist, möchte ich dies hier nicht wiederholen, sondern mich auf die Beurteilung der Qualität des Romans an sich beschränken. Er ist mit spürbar leichter Hand und vollem Herzen (für die Welt der Elfen) geschrieben, leicht zu lesen und geeignet, schnell in ihm zu versinken, was noch durch die Zitate über die Welt der Elfen verstärkt wird, die jedem Kapitel voranstehen. Die Geschichte ist für junge Leser geeignet, da es beinah ohne - und wenn, dann nur andeutungsweise beschriebener - Gewalt auskommt. Trotzdem gelingt es Melissa Marr, die Winterkönigin Beira herrlich gemein zu zeichnen, deren Verhalten deutlich das Wesen der anderen Figuren kontrastiert. Seth und Ashlyn sind rundherum sympathisch, und man fühlt in jeder Situation mit ihnen. Besonders gefällt mir, dass sich die Beziehung zwischen Ashlyn und Seth sehr gemächlich entwickelt. Die Autorin nimmt sich die Zeit für viele kleine, scheinbar nebensächliche Gesten, wodurch die Gefühle der beiden aber umso eindringlicher vermittelt werden.

Der Schluss wurde meines Erachtens zu schnell abgewickelt, dennoch ist inetessant, wie sich die Beziehung zwischen den Figuren wandelt oder vertieft. Dass das Ende zu plötzlich kommt und damit die Geschichte aus dem bisherigen Rhythmus wirft, ist aber auch mein einziger Kritikpunkt.

Insgesamt gesehen ist "Gegen das Sommerlicht" ein Roman, der sich bestens eignet, sich mit einer Tasse Tee ins Sofa oder Bett zu kuscheln, dahinzuschmelzen und zu träumen. Er ist nicht tiefgründig, und er sagt auch nichts Neues über die Welt der Elfen, doch er entführt tief in ihr Reich.

Ein Buch ohne Anspruch, einfach zum genießen.
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am 18. August 2011
Sobald Ashlyn in Keenans Nähe ist, spürt sie eine warme Sommerbrise auf ihrer Haut und der Duft von wilden Blumen umgibt sie. Sie ist von seiner Schönheit verzaubert, die einfach nicht menschlich sein kann. Er folgt ihr, wohin sie auch geht, und so packt Ashlyn langsam das Gefühl der Bedrohung. Deshalb flüchtet sie zu ihrem alten Freund Seth, der in
einem ausrangierten Eisenbahnwaggon wohnt. Ihm vertraut sie ihr lang gehütetes Geheimnis
an: Sie kann Elfen sehen - und das von klein auf. Manchmal menschengroß, manchmal geisterhaft und furchterregend streunen sie für alle anderen Menschen unsichtbar durch die Städte oder sind an den Elfenhöfen, wie dem Sommerhof oder dem Winterhof,
angestellt. Sie hat sich daran gewöhnt, niemandem von dieser besonderen Gabe zu erzählen. Mit Seth erforscht Ashlyn die seltsame Welt der Elfen und erfährt, dass ihr faszinierender Verfolger ein Elfenkönig ist und sie dazu auserwählt hat, seine Königin zu werden. Sie muss sich einer Prüfung unterziehen, doch sie kämpft um eine Zukunft mit Seth, denn
aus ihrer Freundschaft ist Liebe geworden.
"Gegen das Sommerlicht" von Melissa Marr ist ein sehr fantasievoller Roman mit einer
faszinierenden Geschichte. Es ist der erste Teil der Sommerlicht - Reihe. Die Darstellung der
Elfen ist vielschichtig, da sie nicht immer unseren lieblichen Klischeevorstellungen entsprechen, sondern auch gefährlich und grausam erscheinen. Sie spielen den Menschen böse
Streiche und locken sie in ihre Märchenwelt. Der Fantasy-Roman ist durchgängig zu lesen und ansprechend geschrieben. Mit kleinen Textausschnitten über Elfen macht Marr diese fremden Wesen noch mysteriöser.
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am 24. Mai 2009
Ich muss sagen, dass mich das Buch "Gegen das Sommerlicht" sehr angenehm überrascht hat. Lange Zeit gab es - nach Stephenie Meyers Twilight-Saga - kein Buch, dass mich derart gefesselt hat.

Melissa Marr versteht es, den Leser in die wundervoll inzenierte Welt der Elfen zu entführen.

Das Buch besticht sowohl durch die sprachliche Eleganz als auch durch die liebevolle Ausarbeitung der Charaktere. Die Geschichte fesselt von Beginn an, sodass es schwer fällt, das Buch aus der Hand zu legen.

Literarisch finde ich "Gegen das Sommerlicht" anspruchsvoller als "Biss zum Morgengrauen", was ich auf die sprachliche Gewandtheit der Autorin zurückführe.
Melissa Marr greift die elfischen Legenden der Gegewart und Vergangenheit auf und webt sie mit spielerischer Leichtigkeit in die Handlung ein, sodass man sich dem Bann der "Magie" schwerlich entziehen kann.

Die "Twilight-Saga" bekommt Konkurrenz!
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am 30. September 2007
Meine Einschätzung und nochmal eine etwas genauere Inhaltsangabe:
"Gegen das Sommerlicht" ist die Geschichte der 17jährigen Ashlyn.
Sie hat seit frühester Kindheit die Gabe, Elfen zu sehen, keine süßen, kleinen geflügelten Wesen, die immer lustig sind, sondern menschengroß und angsteinflößend.
Als Ashlyn, genannt Ash, feststellt, dass sie von einigen Elfen verfolgt wird, flüchtet sie immer häufiger zu Seth, mit dem sie bald mehr als nur Freundschaft verbindet.
Mit ihm zusammen will sie eine Möglichkeit finden, ihrem Schicksal zu entgehen und Keenan,dem Sommerkönig der Elfen zu entkommen.
Dieser sieht in Ash die Chance, sein Volk vor der stärker werdenden Bedrohung durch seine Mutter, der Winterkönigin, zu retten.
Nur wenn Keenan seine ganz Macht verliehen bekommt, kann er den Winter zurückdrängen und so auch die Menschen vor dem ewigen Winter beschützen.

Ich habe zuerst das Buch gelesen und konnte bei dem Hörbuch dann doch nicht widerstehen.
Man ist sofort mitten drin in der Geschichte, und vor allem die Liebesgeschichte zwischen Ash und Seth, die sich eher langsam entwickelte, hat mir gerade weil sie so normal war, besonders gut gefallen.
Sie bildet einen schönen Gegenpol zu allem "fantastischen".
Keenan war mir zuerst etwas unsympathisch, aber nachdem mehr von seinen Absichten und deren Hintergründe bekannt war, konnte man sein Verhalten gut nachvollziehen. Ebenso erging es mir mit dem Wintermädchen Donia, die durch ihre Liebe zu Keenan "verflucht" wurde.

Das Ende fand ich fast schon etwas zu plötzlich für einen einzelnen Roman und auch die "Auflösung" der vorherrschenden Problematik fand ich nicht so sehr gut gelungen. In einem zweiten Teil hätte die Autorin diese Eckbeziehungen noch verfeinern können und es wäre auch interessant gewesen, Ash, Keenan, Seth und Donia zu erleben, wie sie sich mit der Situation arrangieren, die durch ihr eigenes Zutun geschaffen wurde...

Die Sprecherin des Hörbuchs macht ihre Sache meiner Meinung nach leider nicht so gut, wie es hätte sein sollen. Die Wortendungen, die im normalen Sprachgebrauch eher "verschluckt" werden, klingen voll ausgesprochen an manchen Ecken doch etwas zu aufdringlich und überkorrekt.
Und es klingt für mich immer etwas seltsam, wenn eine Frau versucht, eine möglischst tiefe Männerstimmlage zu erfassen und die Figur dadurch einen eher unsympathischen Eindruck hinterlässt.
Alles in Allem ist die Sprecherin aber mit Spaß dabei und die wichtigsten Charaktere haben auch nicht so eine überzogenen Stimme verliehen bekommen.

Fazit:
Diese Geschichte ist eindeutig eher für die Mädels als für die Jungs gedacht *g*.
Fans von schöngemachter und "schlachtenloser" Fantasy im JugendBereich werden auf ihre Kosten kommen und "Bella und Edward" Leser und Hörer ebenfalls.
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TOP 500 REZENSENTam 25. August 2011
Regel 1: Du darfst sie nicht anschauen, nicht ansprechen, nicht anfassen.
Regel 2: Du darfst nicht weglaufen, nicht reagieren, nicht zeigen, dass du sie siehst.
Regel 3: Du darfst nicht ihre Aufmerksamkeit erregen
Regel 4: Sei immer auf der Hut, das ist der Schlüssel zum Überleben, wenn man mit ihnen zu tun hat.

Schon so lange Ashlyn Foy denken konnte, hatten Elfen sie in Angst und Schrecken versetzt. Ashlyn hat eine besondere Gabe geerbt, sie ist eine Seherin, sie sieht die Elfen, die ihre Welt bewohnen, und sie sind böse, gemein und bedrohlich, aber keine von ihnen so sehr wie Keenan. Er war der König dieser schrecklichen Wesen, vor denen sie schon ihr Leben lang auf der Flucht war und er hatte sie erwählt, seine Königin zu werden. Plötzlich ändern sich die Regeln nach denen sie ihr Leben lang gelebt hatte, und Ash weiß nicht warum, aber wenn sie herausfinden kann, was sie wollen'
Keenan jedoch ist nicht der Einzige in diesem Spiel. Da ist noch das Wintermädchen und Keenans Berater, die Sommermädchen und die Winterkönigin. Die Winterkönigin, seine Mutter, band Keenans Kräfte mit Hilfe des Hofes der Finsternis, um ihre eigene Macht zu sichern, nachdem sie Keenans Vater getötet hatte. Eines Tages wird Keenan die Kraft des Sommerkönigs in sich tragen wie sein Vater. Dann endet die Herrschaft der Winterkönigin, aber sie weiß diesen Augenblick schon seit Jahrhunderten hinauszuzögern. Wenn es ihr gelingt, dass Ashlyn sich von Keenan abwendet, wird es auf der Erde immer kälter werden, bis die Sommerelfen untergehen und die Sterblichen verhungern.

Ich war sehr positiv überrascht bei der Lektüre dieses Buches. Einerseits bedient es durchaus die von der weiblichen Leserschaft gewünschten und derzeitig aktuellen Klischees. Da wäre wieder einmal eine Dreiecksgeschichte. Die Protagonistin Ash hat die Wahl zwischen zwei extrem gut aussehenden Kerlen, die sich beide um sie streiten. Dann das Thema erste wahre Liebe und erster Sex (mit Siebzehn). Zunächst ist die Beziehung zwischen Seth und Ashlung rein Freundschaftlich ,so wie man das von Bella und Edward kennt: Anziehung und Prickeln bis zum geht nicht mehr, aber über nachten wie bei einem Freund/Bruder.
Dann jedoch, ist die Geschichte viel mehr. Die Autorin nimmt die langsame Verwandlung Ashlyns zur Sommerelfe als Sinnbild für die Veränderung während der Pubertät; Die Elfen sind Allegorien für die Jahreszeiten und das Spiel zwischen Keenan und seiner Mutter, bei dem jedes Jahr ein Menschenmädchen auf der Strecke bleibt ein Sinnbild für den Kampf des Frühlings gegen den Winter. Keenan ist in gewisser Weise die Verkörperung des Sommers, seine Mutter Beira, die des Winters und der Preis des Sieges ist Ashlyn.
Die Autorin ließ sich von diversen Mythen inspirieren aus denen sie zu Anfang eines Jeden Kapitels zitiert und wohl auch ihre Ideen zu diesem Roman geschöpft hat.
Das Buch könnte an dieser Stelle in den üblichen Kitsch und die Klischees dieses Genres abdriften, dem ist jedoch erstaunlicher Weise nicht so. Ashlyn geht ihren eigenen Weg, anders als er prophezeit wurde und Keenan muss lernen, dass die Frauen der heutigen Zeit ihre Unabhängigkeit schätzen und verteidigen und Mythen und Prophezeiungen durchaus freier interpretieren als es ihm lieb wäre.

Fazit: Gelungen. Erstaunlich unkitischig bricht es einerseits mit Wunschvorstellungen und Klischees, bedient dabei jedoch andere Klischees bewusst. Gute Mischung, gut recherchiert und in sich abgeschlossen. Die Fortsetzungen sind vollkommen unnötig, denn dieser Band steht abgeschlossen für sich und braucht keine Fortsetzung.
So wie es ausschaut, sind wohl die Elfen schuld an der derzeitigen Klimaerwärmung.
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am 26. Januar 2008
Ein wirklich gutes und fantasievolles Jugendbuch. Also kaum mehr als Kuscheln ist angesagt, Mädels. Dennoch hat dieses Buch seinen ganz eigenen Reiz. Es mit "Mit zum Morgengrauen" zu vergleichen, ist nicht fair, denn während diese Geschichte sehr düster und vampirisch ist, ist "Gegen das Sommerlicht" leicht und märchenhaft. Mir haben die Ideen der Geschichte sehr gut gefallen, auch wenn ich mir wünsche, dass das Ende etwas ausführlicher ausgefallen wäre. Der allzu aprupte Schluss ist denn auch einer der einzigen Gründe, dass ich diesem Buch nicht die volle Punktzahl zugestehen mag. ER. Seth, hat mir wahnsinnig gut gefallen, um Längen besser als Keenan, dieser Lustmolch. SIE, Ashlyn, war mit etwas zu naiv, aber gegen Ende der Geschichte wurde sie mir immer sympathischer. Ich würde gerne mehr von dieser Autorin lesen.

Die junge Ashlyn ist von Geburt an in der Lage Elfen zu sehen. Nicht die niedlichen, unschuldigen Geschöpfe aus unseren Märchen, sondern sprunghafte, teilweise böse Wesen, die ihre Unsichtbarkeit ausnutzen, um die Menschen zu ärgern und manchmal ihnen zu schaden. Ash lebt bei ihrer Grossmutter, die ihr eingetrichtert hat, niemals erkennen zu geben, dass sie Elfen sehen kann, denn das könnte für Ash tödlich enden. Doch dann werden die Elfen zunehmend aufdringlicher und Ashlyn erkennt, dass sie von zwei dieser Wesen regelrecht verfolgt wird. Keenan,dieser fantastisch aussehende Elf versucht, Kontakt mit ihr aufzunehmen und beginnt mit ihr zu flirten, während das blasse Elfenmädchen in seinem Schlepptau, Donia, eher abweisend ist. Ashlyn ist völlig verzweifelt und flüchtet sich zu dem einzigen Menschen, dem sie rückhaltlos vertraut. Seth, der schon länger ihr Freund ist, ohne dass Ash sich eingestehen mag, dass er längst mehr für sie ist als nur ein guter Freund. Seth hingegen ist in Ash verliebt, will ihr aber die Zeit lassen, selber für sich herauszufinden, ob sie das gleiche für ihn empfindet. Und nun müssen sich beide der Frage stellen, was Keenan von Ashlyn will. Will er sie für immer in sein Reich entführen ?
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am 13. Februar 2011
" Bitte. Lass sie die sein, die ich suche " , flüsterte er.

Die junge Ashlyn kann Elfen sehen, aber dieses Geheimnis muß sie tief in sich verbergen. Nur ihre Großmutter weiß davon, hatte sie Ash doch immer gewarnt. Der Sommerkönig Keenan will Ash unbedingt als " seine Königin " heimführen, und dazu sind ihm alle Mittel recht. Seth und Ash kämpfen gegen dieses Schicksal an, daß für Ashlyn so unvermeidlich scheint....

Aber auch die Winterkönigin und die seltsame Donia mischen in diesem Spiel mit!

Wenn man bei diesem Buch genau hinsieht, handelt es sich um zwei Liebesgeschichten. Ash und Seth's Weg von reiner Freundschaft zu Liebenden ist von Melissa Marr langsam und eindringlich geschrieben wurde, endlich lese ich mal eine Liebesgeschichte, die sich nicht auf Knall auf Fall entwickelt. Dieses behutsame Tempo wird beiden mehr als gerecht, gibt doch soviel zu bedenken. Wie sich die beiden Keenan in den Weg stellen, finde ich mutig und gewitzt. Jeder andere wäre bestimmt vor Angst erstarrt!!! Aber Ash zeigt dem Sommerkönig ihre Krallen, läßt sich von seiner Machtpräsenz nicht einschüchtern. - Bravo!!!!

In diesem Buch sind die Elfen nicht lieb und nett, sondern gemein und hinterhältig, besonders die Winterkönigin hat in Sachen Quälerei und Untertanen strafen keine Hemmungen, hat sie doch auch Keenans Vater ermordet, um alle Macht zu bekommen. Keenan erscheint mir im Gegensatz zu seiner Mutter schwach, er hätte sich mehr behaupten können. Aber ich denke mal, er hatte Skrupel gegen seine Mutter zu kämpfen.

Neben Ash und Seth ist auch Donia einer meiner Lieblingsfiguren. Donia deswegen, weil sie keine Angst vor Beira zeigt, und sie zu Ash steht. Ash ist im Begriff, den Platz neben Keenan einzunehmen, den Donia insgeheim immer noch liebt.

Die Sprache ist rasant und düster, was gut zur Thematik paßt. Eine flüssig und phantasievolle Elfengeschichte, die mir vielen spannender Szenen aufwartet.

Aber sie hat auch ihre Schwächen, mir kam das Ende zu plötzlich, einige Fragen blieben mir unbeantwortet.Deswegen gebe ich nur 4 von 5 Punkten.

Fazit: Eine spannende und rasante Elfengeschichte, kurzweilig und schön erzählt.
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am 24. Februar 2012
Zur Aufmachung

Ein paar Blumen ein junges Mädchen... Kennen wir das Muster nicht irgendwoher? Richtig: Twilight. Und das, obwohl das Originalcover doch so wunderwunderschön ist?! Jetzt mal im Ernst... Wer hat sich diesen Parl... äää... Covermist ausgedacht? Ich jedenfalls nicht. Und "Gegen das Sommerlicht"?! Naja... "Wicked Lovely" passt mMn sehr viel besser zu der Geschichte, besonders zu Keenan, aber darüber lässt sich streiten.

Zum Buch

Wie man oben erwähnt zielt das Cover, wie das beim Carlsen Verlag in letzter Zeit so häufig der Fall ist, darauf ab, dass man das Buch mit der Twilight-Reihe von Stephenie Meyer assoziiert. Das sollte man bei "Gegen das Sommerlicht" allerdings lieber gleich bleiben lassen. Nicht dass das Buch der Twilight Reihe nicht das Wasser reichen könnte, doch es ist trotzdem von Grund auf anders. Ich persönlich dachte, als ich es zum ersten Mal in der Hand hielt, es handle sich um einen Vampirroman (Wie bereits erwähnt: Assoziiert mit Twilight). Aber es geht hier um Feen. Und zwar hat Melissa Marr es geschafft, die Feen auf eine komplett andere Art und Weise rüberzubringen als ich es von den meisten Fantasyromanen und vor allem Märchen gewohnt war. Ich glaubte, Feen seien liebe kleine Wesen mit Flügeln, die uns Menschen nichts Böses wollen, ABER DENKSTE! Die Feen hier sind weder klein, noch lieb und sie wollen den Menschen definitiv Böses. Auf diese Weise geht eine Bedrohung von dieser fremden Feenwelt aus, die nur Ash sehen kann, welche sich ins Unermessliche steigert, als Keenan Ash erwählt und sie so dazu gezwungen ist, an dieser Welt teilzuhaben.
Besonders gut an dieser Geschichte finde ich, dass Ashlyn als Hauptcharakter nachvollziebare Reaktionen auf Keenans Annäherungsversuche zeigt. Sie reagiert genau so, wie ich wahrscheinlich auch reagieren würde: Wütend, Ängstlich. Welcher normale Mensch akzeptiert schon einfach, dass er dazu gezwungen werden soll, einen fiesen Feenkönig zu lieben und obendrein noch die Qual der Wahl zwischen dem Tod und einem Leben als Fee hat? Richtig: Niemand.
Weiterhin ist da Seth. In den meisten Fantasybüchern wird die Liebe zum menschlichen Freund von dem Besonderen, Übernatürlichen einfach untedrückt und vergessen (noch dazu kommt es häufig vor, dass sich der menschliche Freund als Fiesling herausstellt und dann ist der Hauptcharakter ja ohnehin besser dran ohne ihn, oder? Friede Freude Eierkuchen...) Aber hier ist das ganz und gar nicht so. Ashlyn will Seth nicht verlassen und Seth benimmt sich auch nicht daneben. Dadurch ensteht natürlich wiederum ein Konflikt mit Keenan...
Alles in allem ist das Buch sehr seeehr spannend und macht gnadenlos süchtig. Meine Empfehlung also: Fangt es lieber nicht abends an zu lesen, wenn ihr am nächsten Tag Schule habt, denn das kann nicht gut gehen.

Fazit

Schreibstil: 5 Sterne
Charaktere: 4 Sterne
Spannung: 4 Sterne
Emotionale Tiefe: 3 Sterne
Humor: 3 Sterne
Originalität: 3 Sterne

Ein gelungener Auftakt dieser bezaubernden Buchreihe... Es ist abzuwarten, was Melissa Marr noch so alles zu stande bringt, wenn sie ein wenig mehr Schreiberfahrung hat.
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