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am 23. Oktober 2004
Der zweite Band der Trilogie "Der Clan der Otori" ist genau so spannend und auf hohem Niveau geschrieben wie "Das Schwert in der Stille". Es fesselt einem und man kann es nicht weglegen, bevor man nicht weiss was mit Takeo, Kaede und all den anderen faszinierenden Charakteren geschieht!
Sowohl Takeo wie auch Kaede müssen in diesem Buch schwierige Entscheidungen treffen. Takeo fühl sich hin und her gerissen, da er eigentlich aus drei Drittel besteht. Mit dem ersten Drittel ist er Tomaso, der Verborgene aus Hagi. Der zweite Drittel gehört jedoch zum Stamm, was er so wenig veleugnen kann wie seine Fähigkeiten. Der letzten Teil von ihm ist Lord Otori Takeo, der Adoptivsohn von Lord Otori Shigeru und Stammesführer des Clans der Otori.
Kaede muss sich in der Welt der Männer behaupten, was nicht gerade einfach für sie ist. Aber in beiden brennt noch das Feuer der Liebe füreinander, was ihnen Hoffnung und Kraft gibt, obwohl sie sich nicht sehen können.
Alles in allem ein extrem faszinierendes Buch, ich kann es nur wieter empfehlen!
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am 8. März 2017
Mit „Der Pfad im Schnee“ legt die in Australien lebende Autorin Lian Hearn den zweiten Band der auf drei Romane angelegten Serie um Takeo vor. „Der Clan der Otori“, wie der Obertitel der Trilogie lautet, spielt in einem phantastischen Japan des Mittelalters, in dem Samurai und ihre Ideale, Treue und Liebe, aber auch Rache und Verrat eine wichtige Rolle spielen. Und in dem magische Elemente in feiner Dosierung eingestreut sind.

Im ersten Band „Das Schwert in der Stille“ wurde das Dorf des Jungen Tomaso überfallen, die Bewohner wurden umgebracht. Tomaso gerät aber nicht in Gefangenschaft des räuberischen Clans Tohan, sondern wird von Shigeru, dem Lord des Clans dere Otori in Sicherheit gebracht. Bei dieser Gelegenheit erhält Tomaso auch seinen neuen Namen, und hinfort heißt er Takeo. Takeo erfährt in der Folgezeit, dass er magische Kräfte hat, die er sinnvoll oder böswillig einsetzen kann: mit dem Zauber des Erschaffens von Illusionen lassen sich eben gute und böse Dinge anstellen.

Etwa zur selben Zeit befreit sich das Mädchen Kaede aus dem Clan der Shirakawa eines Handlangers, der ihm zu nahe rücken wollte. Es kommt zu einigen Verwicklungen, denn Kaede lebt nicht am heimischen Hof, sondern in der (unfreiwilligen) Obhut eines Widersachers ihres Vaters. Sie kommt trotz des Mordfalles ungeschoren davon. Und wird eines Tages Takeo begegnen. Eine schicksalhafte Begegnung, denn Takeo hat sich zu einem Assassinen ausbilden lassen. Sein Gedanke ist: Rache ...

In „Der Pfad im Schnee“ nun werden die auseinander driftenden Wege von Takeo und Kaede sich wieder schneiden. Takeo fühlt sich längst hin- und hergerissen zwischen den verschiedenen Aufgaben, die er zu erfüllen hat. Einerseits ist er ja noch immer der junge Mann, der einst als Tomaso in einem friedlichen Dorf lebte und nichts von der Bösartigkeit anderer Menschen ahnte. Andererseits gehörte er längere Zeit dem Clan der Otori an, dessen Erbe er auf gewisse Weise noch immer in sich trägt und von dem er sich nicht lösen will. Letztlich ist er nach dem Tod seines Ziehvaters Shigeru seinem neuen Stamm verpflichtet, auch wenn sein Widerwillen dagegen deutlich wird.

Kaede hat es in ihrem Werdegang nicht weniger leicht. Sie muss sich als junge Frau in einer von den Männern dominierten feudalen Welt behaupten. Was die Aufgabe aber noch um ein Vielfaches schwieriger macht: sie ist schwanger, denn sie trägt das Kind von Takeo unter dem Herzen ...

Wie schon angedeutet, werden Takeo und Kaede einen großen Teil des Weges ohne den anderen beschreiten. Lian Hearn nutzt dies, um erzählerisch von Takeo zu Kaede und zurück zu wechseln, was den Spannungsbogen manchmal bis ins Unerträgliche steigert. Das alte Leid des Lesers, der so gerne erfahren will, wie es weitergeht, aber mitten im aufregendsten Moment herausgerissen und an einen anderen Ort zu einer anderen Person transportiert wird. Das wirkt aber nie aufgesetzt, sondern sehr genau ausgelotet; Hearn spielt hier sehr geschickt mit dem Gemüt des Lesers, der ungeduldig von Seite zu Seite und von Kapitel zu Kapitel stürmt.

Dass „Der Pfad im Schnee“ genauso packend wie der erste Band ist, liegt natürlich auch an der atmosphärischen Dichte, die Hearn zu erzeugen weiß. Klar, wir kennen die japanische Geschichte nur aus Filmen oder Sachbüchern und wissen deshalb gar nicht genau, ob Lian Hearn nah dran ist an einem authentischen Japan oder nicht. Aber wenn eine kleine Welt wie die um den Otori-Clan dermaßen logisch aufgebaut ist und alles ineinander greift, ohne an den Haaren, herbeigezogen zu wirken, dann interessiert das den Leser wohl nur am Rande.

Zudem fügt sich der elegante, dem phantastischen Sujet genau entsprechende Schreibstil Hearns sehr gut in das einnehmende Gesamtbild. Eine gut verständliche, in ihrem Wortklang aber gewählte Sprache, dabei jedoch immer mit Blick auf das avisierte jugendliche Publikum leicht zu lesen, zeichnet „Der Pfad im Schnee“ aus. Zusammenfassen lässt sich dies mit einem Satz: Das zweite Buch ist eine gelungende Fortsetzung, die Vorfreude auf den dritten und abschließenden Band ist groß ...
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am 20. September 2004
Auch der Nachfolger von „Der Clan der Otori" und zweite Band der Trilogie kann das Niveau des Vorgängers über weite Strecken halten und stellt eine Intensivierung der Geschichte dar, welche die Hauptkonfliktthemen des dritten Bandes bereits vorrausnimmt. Inhaltlich dreht sich „Der Pfad im Schnee" zentral um die Liebe zwischen Takeo und Kaede und die damit verbundenen Schwierigkeiten in einer Welt, wo die Gesetze der Clans alles gelten.
Die Konflikte werden hier subtiler ausgetragen, größere Kämpfe hat die Autorin bewusst ausgespart, was der ruhigen, aber gespannten Atmosphäre des Buches entgegenkommt.
Es stellt gewissermaßen eine Verknüpfung zwischen den Ereignissen des ersten Bandes und den entscheidenden Ereignissen des dritten Buchs dar. Was auch den zweiten Band auszeichnet, ist seine originelle Vermischung von Fantasy-Elementen im Kontext des alten Japans, was wie schon im ersten Teil für ein gänzlich neuartiges Lesegefühl sorgte und auch den zweiten Band atmosphärisch auszeichnet. Die tiefgründigere Figurenzeichnung sorgt außerdem für eine höhere Identifikation mit den glaubwürdigen Hauptcharakteren.
Letztlich kann das Fazit nur lauten: Ein würdiger Nachfolger von „Der Clan der Otori", der vom Niveau her trotz des ruhigeren Stils an den Vorgänger anknüpfen kann und Lust auf den finalen Teil macht, der hoffentlich bald auch hierzulande erscheinen wird.
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am 16. Dezember 2007
Mir fällt für dieses Buch nur ein einziges Wort ein: Schlecht!

Die Handlung plätschert dahin ohne irgendwelche Spannung zu erzeugen, außer der Frage, womit sich die Charaktere als nächstes noch weiter beim Leser unbeliebt machen. Die letzten 100 Seiten habe ich nur noch lustlos überflogen, weil mir Handlung und Charaktere inzwischen einfach schon viel zuwider waren, um mich noch eingehend mit der Lektüre ihrer Dummheiten zu befassen.

Während der erste Band noch vielversprechend war, gleitet der zweite Teil gnadenlos auf das Niveau einer Daily-Soap ab. Die vergangenen Ereignisse, sowie die Zukunft des Landes - die wohl irgendwie in Takeos Händen liegt - interessieren hier niemanden mehr, sowohl für ihn, wie auch für seine angebetete Kaede zählt nur noch eine Frage: "Wann dürfen wir endlich wieder miteinander ins Bettchen hüpfen?". Ausgenommen davon sind nur Situationen in denen es darum geht, das nackte Überleben zu retten, weil man ja doch noch ab und zu von irgendwelchen Soldaten verfolgt wird oder die Frau eine Fehlgeburt hat. Mich hat übrigens sehr gewundert, dass Kaede gleich beim ersten Mal schwanger geworden ist, solche Zufälle gibt es doch auch immer nur in gewissen billigen Fernsehproduktionen gewisser Sender.
Endgültig vom Glauben fiel ich ab, als Takeo sich von diesem Otori-Mädchen benutzen lässt, um sie zu schwängern, damit der Clan ein Kind von ihm hat, das gehorsam erzogen werden kann. Ganz ehrlich, so sehr können einen Teenager die Hormone doch gar nicht verblöden, dass er ohne zu zögern mit einem Mädchen schläft, dass ihn vorher wie den letzten Kehricht behandelt hat? Und wenn es schon mit seiner Treue nicht so weit her ist, dann kauft man ihm die unsterbliche Liebe zu seiner göttlichen und unfehlbaren Kaede auch nicht mehr ab.
Die unfehlbare Kaede machte sich übrigens auch mit der Art, wie sie mit ihren angeblich so geliebten Schwestern umging auch nicht besonders beliebt, da sie nur deren Fehler und in ihren Augen mangelnde Erziehung wahrnahm und kein Gedanke an deren Empfindungen verschwendet wurde.

Alles in allem hat das Buch in meinen Augen die inhaltliche Qualität eines Groschenromanes und kann getrost von den Fans seichter, vorhersehbarer Unterhaltung geschluckt werden. Wer wenigstens ein bisschen Wert auf den Erhalt seiner Grauen Zellen legt ist mit Autoren wie K. LeGuin, Tobias O. Meißner, J.M. Nuyen oder Kai Meyer besser beraten.
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am 12. Juli 2004
Im Gegenteil zum ersten Teil, ist der zweite Band der Trilogie „Der Clan der Otori" wesentlich ruhiger, was aber nicht bedeuten muss das es schlechter ist!
Wie bei „Das Schwert in der Stille", muss man auch am zweiten Teil dranbleiben- es ist nämlich unmöglich von dem Buch in irgendeiner Weise gelangweilt zu sein!
Die Charaktere sind gut ausgewählt, und obwohl ich am Anfang meine Befürchtungen hatte, dass man die Personen schnell miteinander verwechseln kann (wegen den japanischen Namen), war mein Resultat, dass „Der Pfad im Schnee" auch sehr gut ist.
Meiner Meinung jedoch ist der zweite Band nicht ganz so gut wie der erste, da dort die Schauplätze und die Personen öfters wechselten, was im zweiten Teil nicht der Fall ist.
Die ganze Atmosphäre drum herum wirkt melancholisch und ruhig- wobei es keinesfalls entspannend ist! Die Spannung ist die ganze Zeit vorhanden.
Die Kapitel wechseln zwischen Kaede, der weiblichen Hauptperson, und Takeo, der männlichen Hauptperson.
Kaede kehrt nach Hause zurück und entdeckt, dass sich alles verändert hat. Ihre Kindheitsträume sind wie weggeblasen.
Während sich Kaede durch die Männerwelt kämpfen muss und auf der Suche nach Macht ist, muss sich Takeo den harten Pflichten des Stammes unterwerfen. Doch er kann fliehen und begibt sich auf eine gefahrvolle Reise im eisigen Winter Japans... währenddessen die Stammesmitglieder Takeo auf der Spur sind und ihn töten werden, wenn er ihnen begegnet. Der einzige Ort, an dem Takeo sicher ist, ist Terayama, der Tempel, an dem Shigeru begraben liegt. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt...
Resultat: Fast so gut wie der erste Band. Wenn man dieses Buch nicht liest, versäumt man wirklich etwas!
Nun kann man nur noch auf den dritten Teil warten... während der erste Teil, „Das Schwert in der Stille" verfilmt wird.
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am 8. Juli 2004
Ich hatte das Glück, das Buch schon 3 Wochen vor Veröffentlichung zu lesen und ich muß sagen, die Übersetzung ist, wie beim ersten Band, sehr gut gelungen. Obwohl es nichts besseres als das Original gibt!
Ich habe jetzt den dritten Band gelesen und kann nur sagen: Taschentücher bereithalten!!!
Ich freue mich schon sehr auf die deutsche Veröffentlichung und hoffe, dass auch diesmal, die Übersetzung so gut ist wie bei den Vorgängern.
Zu diesem Band kann ich nur eins sagen: yomu, yomu, yomu!!!
(zu dt: lesen, lesen, lesen!!!)
Arigato!
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am 23. November 2004
Obwohl ich mich fast gar nicht mehr an den 1sten Teil erinnern konnte kam alles schrittweise zurück. Es gibt im Buch immer solche Verbindungspunkte zwischen dem 1sten und 2ten Teil.
Ich liebe diese zwei Bücher obwohl ich finde den 1sten Teil( das Schwert in der Schwert in der Stille) um einiges besser. Im zweiten Teil steht Takeo vor einer großen Entscheidung. Er hat sich ja dem Stamm angeschlossen, doch er weiß, dass das nicht seine "Berufung" ist. ER entscheidet sich letztendlich doch den Weg den er einschlägt kann er nicht ohne Gefahren gehen.
Lian Hearn hat eine bezaubernde Welt gezaubert. Einfach lesenswert!!!!! Ehrlich das Buch is voller Spannung, Gefahr, Liebe und Beweisung. Das letztdere wird erst beim lesen verstanden werden.
100% meine Empfehlung befolgen...viel spaß beim lesen
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am 12. Mai 2008
Mir hat der zweite Band ebenso gut gefallen,wie der erste.Nach wie vor bin ich allerdings der Meinung,dass Lian Hearns Bücher in der englischen Original schöner sind.
Die Handlung schließt sich nahtlos an das Ende des ersten Teils an.
Kaede und Takeo müssen nun getrennte Wege gehen und es scheint so,als würden sich ihre Wege in der Zukunft auch nicht kreuzen.
Kaede reist in ihre Heimat Shirakawa,um dort ihre Familie in einer schlechten Verfassung vorzufinden.Die junge Frau versucht sich entgegen aller Vorurteile das ihr zustehende Erbe zu erkämpfen und bemüht sich um Verbündete.
Takeo wird in einem speziellen Training zum Assassinen ausgebildet und gerät immer weiter in die im Verborgenen gehegten Intrigen seiner Gilde.Er feindet sich mit einem Verwandten an und wird bald auf eine wichtige Mission geschickt.Denn der junge Mann hat sich noch immer nicht entschieden,ob er sein Leben den gnadenlosen Assassinen widmen soll oder doch das dem verstorbenen Shigeru gebene Versprechen einhalten sollte.
Den Umständen zum Trotz können Takeo und Kaede ihre Liebe,die sie nie frei ausleben konnten,nicht vergessen.

Mal abgesehen von dem Tip,die englische Ausgabe zu lesen,gibt es eigentlich nur noch Kleinigkeiten anzumerken.
Genauso wie es auch schon im ersten Teil der Fall war,hätte die Autorin ihren Roman faszinierender gestalten können,wenn sie die Landschaft und japanische Kultur ihrer fiktiven Welt etwas detaillierter beschrieben hätte.

Ansonsten kann ich Lian Hearns Trilogie,zu der schon ein vierter Band erschienen ist,getrost weiterempfehlen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 17. Mai 2009
Dies ist der zweite Teil der Serie "Der Clan der Otori" und knüpft nahtlos am ersten Teil "Das Schwert in der Stille" an. Es geht dem Stil gleichbleibend weiter, auch wenn die Geschichte ruhiger geworden ist. Das macht es aber nicht langweiliger und bezieht sich mehr darauf, dass hier weniger brutale Kämpfe stattfinden und die Autorin sich mehr auf die Geschichte und die Charaktere konzentriert, die so mehr Tiefe bekommen. Im Gegensatz zum ersten Teil, der nur langsam in Fahrt kam, konnte "Der Pfad im Schnee" gleich mit Spannung überzeugen.

Weiterhin betrachte ich die Serie als Fantasy Abenteuer, auch wenn die Geschichte sehr an japanische Traditionen der feudalen Epoche erinnern. Trotzdem ist die gesamte Geschichte fiktiv und vom ersten Teil weiß der Leser, dass es sich hier nicht um einen historischen Roman handelt. Da ich am liebsten historische Romane lese und ich da nicht unbedingt zu in Japan spielenden Geschichten greife, war die Welt des Otori Clans für mich eine abwechslungsreiche Alternative.

Den Verlust meines liebsten Charakters konnte die Autorin zwar durch neue interessante Charaktere erweitern, aber leider nicht ersetzen. Aber das hat die Geschichte deswegen nicht schlechter werden lassen. Hier werden wieder vordergründig die Geschichten von Takeo (in der Ich-Form) und Kaede (in der dritten Form) erzählt. In diesem Teil hat mich aber Kaedes Geschichte mehr angesprochen und sie gefiel mir richtig gut. Der Inhalt ihrer Geschichte erzählt, wie die geplante Hochzeit mit Lord Shigeru nach seinem Tod nicht zustande kam. Sie kehrt in ihre Heimat zurück, die sie nach dem Tod ihrer Mutter sehr verwahrlost vorfindet. Da sie ein Kind von Takeo erwartet, greift sie zu einer Notlüge, um ihr Erbe antreten zu können. Sie kämpft, um ihre Ziele zu erreichen. Auch die Begegnung mit Fujiwara war interessant.... Takeos Geschichte erzählt, dass er sich wegen seines Schwurs und wegen seiner Herkunft dem Stamm anschließt. Trotzdem flieht er, da er mit ihrem brutalen Lebensstil nicht wirklich zurecht kommt und auch er seinen Zielen näher kommen will.... Vor allem konnte aber die Prophezeiung Spannung erzeugen, die aber leider in diesem Teil noch nicht aufgeklärt wird. Die Liebesgeschichte, die hier einen größeren Teil einnimmt wird schön atmosphärisch erzählt, auch wenn die beiden lange Zeit der Geschichte voneinander getrennt sind. Die Zuneigung zwischen Takeo und Kaede ist aber immer spürbar.

Zwar konnte mich Lian Hearn wieder nicht uneingeschränkt begeistern, trotzdem gefiel mir die Geschichte wieder sehr gut. Ich glaub, dass die japanische Umgebung nicht wirklich in mein Interessengebiet passt und deshalb meine Begeisterung in Grenzen hält. Dies wirkt sich aber nicht negativ auf die Geschichte aus und ich kann auch dieses Buch wieder weiter empfehlen. Trotzdem schafft es auch der zweite Teil nicht über eine drei Sterne Bewertung hinaus.
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am 29. August 2004
Lange musste ich warten, doch nun geht die geschichte des jungen Kriegers und seiner heimlichen Geliebten (Seelenverwandte) weiter. Der Schreibstil hat sich kaum geändern, doch manchmal wünschte ich mir, sie würde schneller zum Punkt kommen. Zwar bekommt man eine genauer Vorstellung der beiden Hauptcharaktere, aber manchmal sind deren Gedanken zu ausschweifend beschrieben.
Die Art und weise, wie die Kräfte von Takeo und in die sonst so real geschriebene Geschichte verbunden wurde, ist schon sehr interessant. Wo anders bekommt man Realismus, fernöstliche altertümliche Geschichte mit Fantasy so einmalig verpackt?
Man kämpft sich durchs Buch und am Ende denkt man sich, das war es jetzt, schon wieder so lange auf die Fortsetzung warten?? Wenn man das Buch durch hat, kann man erst die volle Pracht dieses Buches genießen...
Kaufempfehlung jedem, der sich sehnlichst auf die Fortsetzung gefreut hat.
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