Hier klicken May May May Hier klicken Jetzt informieren Book Spring Store 2017 Cloud Drive Photos Learn More TDZ Hier klicken Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle PrimeMusic longss17

Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
47
4,7 von 5 Sternen
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 10. Oktober 2016
Frau Jones hat hier eine zauberhafte Welt geschaffen, in der man selbst gerne ein paar Streifzüge machen würde. Das Ganze wird auf eine so humorvolle Weise verpackt, dass es schwer fällt, Sophie im Schloss des Zauberers (im Original: Howl’s Moving Castle) aus der Hand zu legen. Es ist wohl eines der wenigen Bücher, die nachhaltig in Erinnerung bleiben und auch nach dem dritten, vierten und fünften Lesen noch immer Freude bereiten.

Zu verdanken ist dies wunderbar gezeichneten Charakteren, die von schrullig bis überdimensional wehleidig und wahrhaft seltsam alles abdecken. Wir haben hier eine grantige alte Dame mit Putzfimmel, einen Feuerdämon mit Existenzängsten, einen wahnsinnig mächtigen Zauberer mit einem ausgeprägten Eitelkeitsproblem, eine anhängliche Vogelscheuche, Hunde, die keine sind, und Zauber, über die man nicht sprechen kann. Mit einem außerordentlichen Gespür für Sprache haucht die Autorin der Welt Ingari und ihren verschiedenen kleinen Städten buntes Leben ein. Es bedarf tatsächlich nicht vieler Worte, um sich alles im Detail vorstellen zu können.
Die eigentliche Quest, den mysteriösen Vertrag zwischen Howl und dessen Feuerdämon Calcifer zu brechen, damit letzterer im Gegenzug Sophies Fluch aufhebt, wird dabei beinahe zur Nebensache, und doch wird das Buch nie langweilig oder sinnlos. Man erlebt die Handlungen und Entwicklungen der Charaktere so gerne und selbstverständlich mit, dass es einen mit Empörung zurück lässt, dass auch dieses Buch irgendwann enden muss.

Diana W. Jones gilt zwar als Kinderbuchautorin, und auch Sophie im Schloss des Zauberers wird offiziell als Kinderbuch gehandelt, dennoch wirken die vielen versteckten Anspielungen und Kniffe oft zu komplex für Kinder. Manches dürfte sich erst im Jugend- oder Erwachsenenalter tatsächlich erschließen, da es ein gewisses Maß an Allgemeinbildung oder auch emotionaler Entwicklung benötigt, um Anspielungen auf Hamlet, König Artus, Alice im Wunderland und Der Herr der Ringe zu erkennen oder auch Dinge wie die ersten Anzeichen von Verliebtheit und Ironie. Denn der Humor springt einem hier nur selten mitten ins Gesicht. Er zeichnet sich vor allem durch Wortwahl und teils hitzige Dialoge aus.
Vermutlich dürfte auch nicht einmal vielen Erwachsene auffallen, dass in dem Roman ein Gedicht von John Donne zu einem wichtigen Bestandteil der Handlung wurde.
Natürlich kann man Sophie im Schloss des Zauberers auch ohne das alles genießen, doch gerade diese Kleinigkeiten verleihen ihm seinen ganz eigentümlichen Charme. Die Verwendung bestimmter Begriffe, Namen oder bekannter Zitate unserer realen Welt geben dem Buch teilweise selbsterklärende Eigenschaften oder auch ein Gefühl von vertrautem Wiedererkennen.

Ungewöhnlich ist auch die Herangehensweise der Autorin an ihre Figuren. Anders als man es gewohnt ist, wird Sophie nach dem Tod ihrer Eltern nicht zum Spielball ihrer Stiefmutter. Nein, besagte Stiefmutter liebt sie sogar genauso sehr wie ihre eigene Tochter, auch wenn die Autorin versucht, den Leser diesbezüglich auf eine falsche Fährte zu locken. Dies ist nur ein Beispiel dafür, wie Diana W. Jones sich den typischen Klischees der Fantasy in diesem Roman widersetzt und alles ein wenig anders macht.
Ein einziges Mal wurde die Autorin schwach und verlieh dem Roman ein so umfangreiches Happy-End, dass einem glatt schwindelig werden könnte. Alles andere hätte Sophie im Schloss des Zauberers allerdings seinen märchenhaften und ohnehin vor seltsamen Ereignissen strotzenden Charakter genommen. Man kann also getrost sagen, Frau Jones ist ihrer Linie vom ersten bis zum letzten Satz treu geblieben.

Obwohl die Übersetzerin der deutschen Ausgabe, Gabriele Haefs, hier eine sehr gute Arbeit abgeliefert hat, geht natürlich doch der ein oder andere Wortwitz verloren und die Sprache wirkt manchmal etwas zu betont einfach. Wer gerne auch mal auf Englisch liest, sollte daher zur Originalausgabe greifen. Einen empfehlenswerten Lesegenuss bieten aber durchaus beide Sprachen.
Ignorieren sollte man allerdings den Klappentext der deutschen Ausgabe, denn der hat nur bedingt etwas mit dem Buch zu tun.

Für diejenigen, die nicht genug kriegen können von Sophie, Howl und Calcifer, gibt es noch zwei weitere Bücher, die in Ingari angesiedelt sind: Ziemlich viele Prinzessinnen (Castle in the Air) und House of many ways (nicht ins Deutsche übersetzt). Es handelt sich dabei nur indirekt um Fortsetzungen, da die bekannten Personen lediglich kleinere Nebenrollen einnehmen. Für Fans von Sophie und Howl dennoch zu empfehlen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Juli 2005
Dieses Buch ist der Wahnsinn, ich darf es nur nicht mehr abends im Bett lesen wenn mein Mann schon schläft, gestern musste ich laut loslachen da es so toll geschrieben ist! Der Humor ist 1A :)
Sophie nimmt es ziemlich gelassen als die Hexe der Wüste ihr einen Fluch auf den Hals hetzt und aus dem Teenager eine alte Frau macht. Da sie nun sowieso nichts mehr zu verlieren hat, stellt sie sich selbst als Putzhilfe auf Howl's Schloß ein, das von dem Feuerdämonen Calcifer bewegt wird und das immer unruhig zwischen den Hügeln hin und her schwebt.
Howl raubt ihr so manches Mal den letzten Nerv, und wäre es ihm nicht zuviel, hätte er Sophie sicher auch schon längst vor die Tür gesetzt, denn sie schnüffelt ihm nach, zerschneidet seine Kleidung, während er alles unter grünen Schleim setzt.
Aber bald kommt ihnen schon wieder die Hexe der Wüste auf die Fersen und sie haben alle Hände voll zu tun..
0Kommentar| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Ich bin auf das Buch durch den Film "Das Wandelnde Schloss" gestoßen und muss sagen, ich bin sehr positiv überrascht. Ich war schon von dem Film sehr angetan, aber das Buch konnte mich noch mehr fesseln.

Film und Buch unterscheiden sich schon sehr, obwohl es immer wieder Parallelen gibt. Ich kann das Buch wirklich mit gutem Gewissen weiterempfehlen.
0Kommentar| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
*

Ein sehr schönes Fantasy-Buch für Kinder und junggebliebene Erwachsene ... originell und ideenreich geschrieben.

Die Geschichte spielt im Lande Ingari ... dort wo Zauberei ein anerkannter Beruf ist und solche magischen Dinge wie Tarnkappen und Siebenmeilenstiefel nichts Ungewöhnliches darstellen.

Dort lebt auch unsere Heldin Sophie, als Älteste von drei Schwestern.

Nach dem Tode ihres Vaters betreibt sie zusammen mit ihrer quirligen Stiefmutter, recht erfolgreich den familiären Hutladen. Eines Tages betritt eine geheimnisvolle, schöne Frau das Geschäft ... und etpuppt sich sogleich als die berüchtigte "Hexe der Wüste". Diese hat nämlich in Sophie eine seltene Gabe entdeckt, welche sie dazu befähigt, durch die Macht der Worte Dingen Leben einzuhauchen. Weil dies anscheinend der Hexe überhaupt nicht passt, belegt sie Sophie mit einem grässlichen Fluch ... fortan soll sie den kläglichen Rest ihres Lebens als alte Frau verbringen! Und sie kann niemanden davon erzählen!

Um diesen lebensgefährlichen Zustand zu ändern, beschliesst Sophie ihre jüngste Schwester aufzusuchen, welche als Lehrling einer Dorfhexe im nächsten Tal lebt. Doch auf dem Weg dorthin, kreuzt unerwarteterweise das wandelnde Schloss von Zauberer Howl vor ihr auf. Von dem heißt es, er sei sehr mächtig und verschlinge die Herzen junger, wunderschöner Mädchen. Da Sophie sich jedoch vor ihm sicher fühlt ( als junge Frau und als alte Frau erst recht ), beschliesst sie kurzerhand ins Schloss einzusteigen, da ein Zauberer sicher in der Lage ist, den Fluch von ihr zu nehmen. Auch ohne darüber reden zu können, wird sie ihn schon sicherlich irgendwie dazu bringen! Oder nicht?

Nun fängt das Abenteuer ( und die Bescherung ) erst richtig an ... denn die Insassen des Schlosses entpuppen sich als ein verrückter Chaotenhaufen und eh sich Sophie versieht, wird aus ihr die Haushälterin.

Das Buch hat viele kunterbunte Charaktere. Ein geckenhafter Zauberer ( der nichts lieber tut, als Mädchen nachzustellen ), ein launenhafter Feuerdämon, ein überforderter Zauberlehrling, eine wandelnde Vogelscheuche und ein sprechender Hund sind nur einige davon.

Der - vor Phantasie nur so strotzende - Plot enthält neben lustigen Dialogen und Begebungen auch einige überraschende Wendungen.

Fans von Ausnahme-Fantasy wie "Harry Potter" und "Die Unendliche Geschichte" könnte dieses Buch gefallen.

Nicht besonders geeignet für Leser, die AUSSCHLIESSLICH auf erwachsene epische Fantasy ( High Fantasy ) à la "Herr der Ringe" oder "Eragon" stehen.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. September 2005
Ein wunderschönes Buch! Ich habe es trotz der über 360 Seiten an einem Tag verschlungen! Am besten finde ich den Humor (vor allem Howl und Sophie sind einfach zum Schießen!!) und die liebevolle Gestaltung der Figuren, die überhaupt nicht schablonenhaft wirken, sondern verschiedene Facetten haben und psychologisch korrekt sind. Sie haben bei genauem Hinsehen erstaunlich viel Tiefe.
Schön finde ich auch, dass nicht offen über Gefühle gesprochen wird, sondern dass sie nur hin und wieder sanft angedeutet werden. Weniger ist oft mehr.
Der Schluss der Geschichte hält eine sehr unerwartete Wendung bereit.
Ich kann also dieses wunderbare Buch jedem uneingeschränkt empfehlen, der gerne lacht, im Herzen Kind und offen für Fantasiewelten ist und der keine pausenlose Action erwartet. Spannend bleibt es aber trotzdem immer, weil die Charaktere sich im Lauf der Geschichte entwickeln und viele Hinweise über das ganze Buch verteilt sind. Vieles bleibt aber bis zum Schluss unaufgelöst.
Deshalb mein Fazit: Hut ab!
0Kommentar| 35 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Oktober 2005
Eigentlich wollte ich das Buch meiner kleiner Schwester schenken. Beim "anlesen" konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen und habe es noch am selben Tag in einem Ritt durchgelesen. Es ist wunderbar fantasiebeladen, spannend, fesselnd, beschwingt und humorvoll. Ich kann es nur jeden ans Herz legen, der sich damit seinen Tag versüßen will und/oder ein schönes Geschenk braucht.
Wer erwartet, dass die Geschichte im Buch dem Film gleicht, wird schnell merken, dass das Buch darin stark abweicht, jedoch die Zusammenhänge und politische Verhältnisse besser nachvollziehen lässt. Ausser den gemeinsamen Hauptfiguren, könnte man sagen, es sind zwei paar unterschiedliche Schuhe.
0Kommentar| 12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Ich bin auf die Bücher von Diana Wynne Jones durch ein Interview aufmerksam geworden in dem sie sagte: "... also habe ich mich hingesetzt, und die Märchen geschrieben, die ich als Kind gern gelesen hätte." Das ist schon ein starkes Stück, und besonders bei Märchen macht mich sowas extrem neugierig. Ergo bin ich zum Buchstabendealer meines Vertrauens gestiefelt und habe mir das Buch besorgt.

Drei Tage später hatte ich das Buch zweimal gelesen, mit den Charakteren geweint, gelacht, gehofft und gebangt und mir in einem Schwung die anderen Bücher der Autorin bestellt.

Sie geht mit einem liebevollen Augenzwinkern auf die gängigen Märchenklischees ein und gibt gleichzeitig den Darstellern ihres Märchen das Wissen um diese Klischees (ala 'Sophie wusste, dass aus ihr nichts werden konnte. Schliesslich war sie die Älteste der drei Schwestern, und aus den ältesten Schwestern wurde nie etwas.')

Das Buch ist gleichermaßen für Erwachsene und Kinder unterhaltsam und findet in "Zuviele Prinzessinnen einen ebenso empfehlenswerten Nachfolger. Wenn Sie das Buch ihrem jüngsten Spross zu Gehör bringen und der Geschichte dabei selbst das erste Mal folgen, dürfen Sie sich getrost auf eine schlaflose Nacht einstellen - dieses Buch mag man nämlich nicht so einfach aus der Hand legen.

Zum leidigen Filmvergleich sei gesagt, dass Miyazaki Hayao ebenso ein Meister seines Faches ist wie Diane Wynne Jones. Da die meisten Bücher zu gehaltvoll sind, um sie komplett in einen Film umzusetzen (wie jede Leseratte auch eigentlich weiß...), können wir im kino immer nur auf eine Interpretation oder eine wundervolle Darstellung eines bestimmten Ausschnitts der geliebten Geschichte hoffen.

Miyazaki schafft mehr. Er visualisiert das Schloss und Sophie auf unvergleichliche Weise und zaubert den Zuschauer in seine Welt von Sophie und Howl, die er eigentlich gar nicht mehr verlassen bzw. wieder und wieder betreten möchte. Dasselbe tut Jones zwischen zwei Buchdeckeln - und mit einem wertenden Vergleich tut man beiden Meistern Unrecht.
0Kommentar| 26 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
*
Ein sehr schönes Fantasy-Buch für Kinder und junggebliebene Erwachsene ... originell und ideenreich geschrieben.

Die Geschichte spielt im Lande Ingari ... dort wo Zauberei ein anerkannter Beruf ist und solche magischen Dinge wie Tarnkappen und Siebenmeilenstiefel nichts Ungewöhnliches darstellen.
Dort lebt auch unsere Heldin Sophie, als Älteste von drei Schwestern.
Nach dem Tode ihres Vaters betreibt sie zusammen mit ihrer quirligen Stiefmutter, recht erfolgreich den familiären Hutladen. Eines Tages betritt eine geheimnisvolle, schöne Frau das Geschäft ... und etpuppt sich sogleich als die berüchtigte "Hexe der Wüste". Diese hat nämlich in Sophie eine seltene Gabe entdeckt, welche sie dazu befähigt, durch die Macht der Worte Dingen Leben einzuhauchen. Weil dies anscheinend der Hexe überhaupt nicht passt, belegt sie Sophie mit einem grässlichen Fluch ... fortan soll sie den kläglichen Rest ihres Lebens als alte Frau verbringen! Und sie kann niemanden davon erzählen!
Um diesen lebensgefährlichen Zustand zu ändern, beschliesst Sophie ihre jüngste Schwester aufzusuchen, welche als Lehrling einer Dorfhexe im nächsten Tal lebt. Doch auf dem Weg dorthin, kreuzt unerwarteterweise das wandelnde Schloss von Zauberer Howl vor ihr auf. Von dem heißt es, er sei sehr mächtig und verschlinge die Herzen junger, wunderschöner Mädchen. Da Sophie sich jedoch vor ihm sicher fühlt ( als junge Frau und als alte Frau erst recht ), beschliesst sie kurzerhand ins Schloss einzusteigen, da ein Zauberer sicher in der Lage ist, den Fluch von ihr zu nehmen. Auch ohne darüber reden zu können, wird sie ihn schon sicherlich irgendwie dazu bringen! Oder nicht?
Nun fängt das Abenteuer ( und die Bescherung ) erst richtig an ... denn die Insassen des Schlosses entpuppen sich als ein verrückter Chaotenhaufen und eh sich Sophie versieht, wird aus ihr die Haushälterin.

Das Buch hat viele kunterbunte Charaktere. Ein geckenhafter Zauberer ( der nichts lieber tut, als Mädchen nachzustellen ), ein launenhafter Feuerdämon, ein überforderter Zauberlehrling, eine wandelnde Vogelscheuche und ein sprechender Hund sind nur einige davon.

Der - vor Phantasie nur so strotzende - Plot enthält neben lustigen Dialogen und Begebungen auch einige überraschende Wendungen.

Fans von Ausnahme-Fantasy wie "Harry Potter" und "Die Unendliche Geschichte" könnte dieses Buch gefallen.

Nicht besonders geeignet für Leser, die AUSSCHLIESSLICH auf erwachsene epische Fantasy ( High Fantasy ) à la "Herr der Ringe" oder "Eragon" stehen.
0Kommentar| 15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. Oktober 2010
Ich bin - wie wohl einige andere Leute auch - durch Hayao Miyazakis fantastischen Film "Das wandelnde Schloss" auf dieses mir bis dahin gänzlich unbekannte Buch gestoßen.
Gibt es zu einem Buch eine Verfilmung, lese ich normalerweise IMMER erst das Buch und schaue dann den Film, aber hier habe ich eine Ausnahme gemacht und es nicht bereut.
Zumal sich das Buch mit fortschreitender Handlung immer weiter vom Film entfernt (bzw. umgekehrt): Zu Beginn sind beide Werke noch beinahe identisch, gegen Ende enfernen sich die Handlungen aber immer mehr voneinander. Ich möchte aber bewusst keine Wertung vornehmen, was denn nun besser ist; beides ist auf verschiedene Weise gut.

Das Buch ist gut geschrieben, sehr angenehm zu lesen, da es den Leser leicht in seine Geschichte eintauchen lässt und mit auf die Reise nimmt, und fantasievoll. Die Charaktere sind in ihren Eigenarten schön gezeichnet und der Humor unterstützt das Leseerlebnis ganz hervorragend. Hier wurde schon öfter der Vergleich mit Terry Pratchett herangezogen, obwohl dies meiner Ansicht nach nur zum Teil zutrifft. Der Humor dieses Buches ist ein eher ruhiger Humor, der ohne Kalauer oder allzu offensichtlich Komik auskommt (aber nichts gegen TP, der Herr ist natürlich genial).
Ingesamt ein höchst unterhaltsames und angenehmes Lesevergnügen für Junge und Junggebliebene - und Miyazaki-Fans.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
VINE-PRODUKTTESTERam 25. März 2011
Sophie ist die älteste von drei Geschwistern und schreibt mit dieser Tatsache ihr Glück ab. So erstaunt es sie dann auch nicht zu sehr, als sie eines Tages von der Hexe der Wüste in eine alte Frau verzaubert wird. Sophie bricht auf, verläßt den häuslichen Hutladen und bittet am wandelnden Schloss des gefürchteten Zauberer Howls um Asyl. Dort ist sie von nun an das Hausmütterchen, das alle drei Schlossbewohner, den Zauberer Howl, den Lehrling Michael und den Feuerdämon Calcifer, gerne mal zum Verzweifeln bringt.
Ob es ihr gelingt, je wieder ihre alte Gestalt zu erlangen? Ob sie den Feuerdämon von seinem Pakt mit dem Zauberer befreien kann?

Sophie im Schloss des Zauberers von Diana Wynne Jones ist der erste Teil der Trilogie um den Zauberer Howl und sein fliegendes Schloss. Das Buch wurde unter dem Namen Das wandelnde Schloss von Miyazaki Hayao verfilmt.
Über diesen Film kam ich auf das Buch. Ich bin ein begeisteter Ghibli-Fan. Und die Verfilmung des Buches ist hier super gelungen. Beim Lesen hatte ich immer wieder den Film vor Augen. Er ist echt gelungen. Ich kann nicht sagen, ob mir nun das Buch oder der Film besser gefällt. Es ist halt eine Sache, einen Film zu schauen und eine ganz andere, ein Buch zu lesen.

Diesen Roman kann ich allen Ghibli- und Fantasy-Fans wärmstens ans Herz legen. Er ist sehr schön geschrieben.
11 Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden


Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken