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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
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am 14. Mai 2017
Dieses Büchlein war für mich von unseren Enkeltöchtern ein sehr lustiges Geschenk zum Geburtstag!
Auf jeden Fall weiter zu empfehlen!
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am 1. Juli 2017
Niedlich geschrieben, tiefgründig, auf der Suche nach dem Sinn im Leben und unsere Engel, die uns begleiten.
Ich kann es empfehlen....
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am 16. August 2003
Ein kleines, aber inhaltschweres Büchlein über eine intensive Beziehung zwischen Grossvater und Enkel.
Opa liegt im Sterben und erzählt seinem Enkel von seinem Leben. Dabei stand ihm in den gefährlichsten Situationen stets ein Schutzengel zur Seite, in der Kindheit, später dann im Krieg und Nazideutschland und auch in der Ehe, als Vater und Grossvater. Die Zeichnungen dazu von Jutta Bauer sind ausgesprochen einfühlsam und liebevoll. So findet man z.b. ein Bild indem der Opa mit dem Enkel im Meer planscht und der Engel hält den Haufisch fest. Oder er pöbelt als jungen Mann einen SS Mann an und der Engel sorgt dafür, dass der Nazi abgelenkt ist u.u.u.
Am Schluss stirbt der Opa und der Schutzengel, der nun von ihm nicht mehr gebraucht wird, vererbt sich auf den Enkel. Das fand ich eine ganz besonders schöne Geste der Verbundenheit noch über den Tod hinaus.
Das Buch soll angeblich für Kinder ab 4 Jahre geeignet sein. Ich persönlich halte dieses Büchlein aber eher für Erwachsene, ältere Kinder und Jugendliche geeignet, da so kleine Kinder den Symbolgehalt der Geschichte noch nicht nachvollziehen können. Wenn überhaupt, z.b. wenn der Opa eines Kindes stirbt und man dem Kind das nahebringen will, dann sollte in jedem Fall ein Erwachsener das Büchlein mit dem Kind gemeinsam lesen und mit eigenen Worten erklären.
Fazit: Ein Buch, dass mir ähnlich wie der Monsieur Ibrahim, oder der kleine Prinz direkt ans Herz gewachsen ist.
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am 17. Juli 2004
Opa ist ein alter gebrechlicher Mann, der im Hospiz liegt und von seinem Enkel Besuch bekommt. Frei nach dem Motto "Mir konnte keiner was!" erzählt Opa seine Lebensgeschichte. Dabei offenbart sich dem Leser szenisch in Bildern, das Opa Zeit seines Lebens einen tatkräftigen Schutzengel an seiner Seite hatte. Opa und sein Enkel, der den Engel "erbt" bleiben unwissend, doch der Leser weiß, wie's um Opa wirklich bestellt war...
Opas Engel ist ein wahres Geschenk an den deutschen Buchhandel und sein Lesepublikum. Ein Buch dem sowohl Groß als Klein auf vielfältige Weise etwas abgewinnen können. Sei es in Phasen der Trauer, der Depression oder ähnlich unbehaglichen (Gefühls-)Zuständen, Opas Engel suggeriert dem Lesenden: Du bist nicht allein und schaffst das schon!
Das Buch eignet sich meiner Meinung nach für alle im lesefähigen Alter von 6-99. Es wächst mit einem. Kindern unzumutbare Informationen entfalten sich erst mit zunehmenden Alter, da sie vorwiegend chiffriert in Erscheinung treten: So zum Beispiel als Opa-Junior einen Nazi (Hakenkreuz-Binden-Träger) provoziert. Kinder, denen das Thema Nationalsozialismus fremd ist, erkennen in dem Mann vorläufig den Fieslig erst später, wenn sachkundig die Verbindung Hakenkreuz = Nazi hergestellt wird, eröffnet sich auch dieses Thema.
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am 18. Dezember 2001
Nur selten tangieren Bilderbücher die Welt der Erwachsenen und noch seltener wird von "früher" erzählt, von der Zeit unserer Großeltern. In diesem Buch schwelgt Großvater gern in Erinnerungen, wenn sein Enkel ihn am Krankenbett besucht. "Junge, mir konnte keiner was..." beginnt Großvater stets.
"Jeden Morgen lief ich über den großen Platz zur Schule. In der Mitte stand eine Engelstatue. Ich beachtete sie gar nicht. Ich hatte es eilig und mein Ränzel war schwer. Und einmal hatte mich beinahe ein Bus erwischt, obwohl es damals noch gar nicht so viele Autos gab..."
Und obwohl Großvater auf die höchsten Bäume kletterte, in die tiefsten Seen sprang, vor den größten Hunden nicht davonlief, frech zu einem SA-Mann war, sich mit seinen Feinden prügelte, er Krieg. Hunger und Arbeitslosigkeit erlebte, ist es doch nie ganz schlimm für ihn geworden. Und als die Zeiten wieder besser wurden, hatte er auch eine Menge Glück in seinem Leben. Natürlich war Großvater auch fleißig gewesen, aber er muß auch einen Schutzengel gehabt haben, der ihm in gefährlichen Situationen beigestanden.
Mit kurzen Sätzen, manchmal nur einzelnen Worten,
läßt Jutta Bauer Zeitabschnitte deutscher Geschichte auferstehen. In denen sich viele Großeltern heute wiederfinden können.
Die Autorin illustriert mit leicht karikierender Linie und gedämpfter Farbigkeit in auf das wesentliche konzentrierten Bildern. Komik ergibt sich aus der widersprüchlichen Darstellung des Großvaters, der von seinem Mut erzählt, im Bild beinahe von einem Unglück ins andere stolpert, wenn da nicht in letzter Minute immer sein Engel zur Stelle gewesen wäre.
In dem innigen Verhältnis zwischen Großvater und Enkel, der aufmerksam zuhört und in der verhaltenen Farbigkeit erinnert das Buch an den Titel der schwedischen Autoren Ulf Stark und Anna Höglund "Kannst du pfeifen, Johanna" mit einer ähnlichen Problematik für "ab Fünfjährige..."
Jutta Bauer, Jahrgang 1955, hat die Hamburger Fachhochschule für Gestaltung besucht. Sie gehört zu den bekanntesten deutschen Illustratorinnen. Für ihr Buch "Schreimutter" erhielt sie im letzten Jahr den Deutschen Jugendliteraturpreis.
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am 5. April 2005
Auch in diesem Buch - genau wie bei "Selma" - hat Jutta Bauer es wieder mal geschafft, eine wichtige tiefgründige Aussage in nur wenigen Bildern und Sätzen an den Leser heran zu bringen. Die colorierten Zeichnungen sind auch hier wieder hervorragend: nicht zu überladen, d.h. nur wenige Striche und wenige Farben, die die Aussage jedoch gerade zu noch mehr unterstreichen. Unübersehbar ist ebenso der Witz, der Charme, dieser Zeichnungen - einmal hat Opas Engel ein Pflaster auf der Nase, einmal rennt sich ein Busfahrer die Nase an der Busscheibe an ... Situationen, die einen zum Schmunzeln und Lachen bringen, obwohl die Geschichte eigentlich nicht nur schön, sondern auch traurig ist, denn "Opa", um den es in diesem Büchlein geht, wird am Ende der Geschichte die Augen schließen. Zum genauen Inhalt möchte ich jedoch nichts sagen, denn auch hier - genau wie bei "Selma" gebe ich den Tipp, dieses Büchlein einfach zu lesen!
Meiner Meinung nach ist dieses Buch kein Kinderbuch. Ich glaube auch nicht, dass Jutta Bauer dieses Buch für Kinder entworfen hat - ob doch, weiß ich nicht, aber das Tiefgründige von "Opas Engel" können kleine Kinder meiner Meinung nach gar nicht erfassen und auch die Zeichnungen können sie wohl nicht so interpretieren, wie sie gemeint sind. Aber da ich davon ausgehe, dass dieses Buch von Anfang an für Erwachsene bestimmt war, vergebe ich volle Punktzahl. Denn jedem, der es gelesen hat, wird es ins Herz schließen, in sein Bücherregal stellen und nie nie wieder hergeben! An dieser Stelle ein Dank an die Autorin!
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TOP 500 REZENSENTam 11. Dezember 2016
In dem Bilderbuch „Opas Engel“ geht es um einen kleinen Jungen, der seinen kranken Opa besucht. Dieser erzählt seinem Enkel seine Lebensgeschichte. Viele Dinge sind dem Großvater widerfahren, gute und schlechte. Dabei war immer sein Schutzengel, der, aus einer Engelsfigur entsprungen, immer auf ihn geachtet hat. Er beschützte den Großvater vor Gefahren oder verhalf zu einem glücklichen Ausgang eines Geschehens. Dass sein Leben lang ein Engel über ihn wachte, weiß der Opa nicht. Der Opa weiß aber, dass er viel Glück im Leben hatte.

Ein sehr phantasievolles, weich gezeichnetes Bilderbuch. Das Thema des Schutzengels ist besonders liebevoll umgesetzt worden.

Ich hoffe meine Rezension war für Sie hilfreich und hilft Ihnen die richtige Kaufentscheidung zu treffen.
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am 12. November 2001
Großvater liegt in seinem Krankenhausbett und erzählt seinem Enkel aus seinem Leben: "Großvater erzählt gern". Alles, was in so einem Leben lauern kann - Prügeleien auf dem Schulhof, Schurken auf dem Nachhauseweg, politische Entwicklungen, in diesem Fall der Nationalsozialismus und darauf folgende Krieg, gute Zeiten, schlechte Zeiten, Hochzeit, Kinder und Enkel, wird erzählt. Der Schutzengel agiert im Hintergrund, selbst vom Opa nicht bemerkt, ein Leben lang, er hält noch den Hai fest, wenn Großvater mit dem Enkel im Meer baden geht... Dabei sind sowohl Erwachsene angesprochen - wie endet das Leben, was ist wirklich wichtig? - als auch Kinder : es gibt einen Schutzengel, und der ist gegenwätig, auch wenn gerade alles schief läuft. In diesem Buch ist der Schutzengel immer da und folgt zum Schluß dem Enkelkind, nachdem der Großvater starb - "was für ein schöner Tag, die Sonne scheint" - das Ende des Buches. Herausragend, Erwachsene und Kinder gleichermaßen faszinierend.
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am 8. April 2006
Eine unglaublich schöne, sehr einfache Geschichte: Ein Großvater erzählt auf dem Sterbebett seinem Enkel in wenigen Worten, wieviel "Glück" er in seinem Leben hatte und erinnert sich, wie oft er in schwierigen Situationen der Gefahr entronnen ist.
(Erst auf den Zeichnungen wird dem Leser deutlich, dass es ein ein sehr sympathischer Schutzengel ist, der viel Mühe und alle Hände voll zu tun hatte, den Großvater immer wieder in den schwierigsten Gefahren zu beschützen.)
Als der Großvater die Augen zum letzten Male schließt, verlässt sein Enkel das Zimmer und geht hinaus in den sonnigen Tag - und der Schutzengel des Großvaters begleitet ihn unbemerkt.

Besonders sympathisch wirkt das Büchlein, weil es die Figuren so einfach und natürlich zeichnet und dem Leser deutlich macht, mit wieviel Unbekümmertheit und Naivität er im Leben vielleicht selber häufig großen Gefahren nur um Haaresbreite entkommt, ohne es selbst zu bemerken.

Das Schöne an der Erzählung sind aber auch ihre reichen Facetten:
Sie erinnert die Gesunden an die Kranken, die Todkranken an die schönen Momente und Jahre ihres Lebens, die Kinder an die Alten, die Alten an die Kinder, sie ruft uns die Kostbarkeit des Lebens in Erinnerung und das Glück, mit dem jeder von uns oft genug dem Teufel (und dem Tod?) von der Schippe springt. Und das alles gelingt diesem verzauberten kleinen Buch mit ein paar Zeichnungen und ein paar Zeilen.
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am 14. September 2003
Dieses Kinderbuch ist auch etwas für Erwachsene. Jutta Bauer hat darin viele ernste Themen berührt und es gelingt Ihr, schwierige Dinge mit leichtem Strich zu umreißen und das auch noch mit viel Humor.
Da liegt ein alter Herr im Krankenhaus. Er wird von seinem kleinen Enkel besucht, dem er gerne Geschichten aus seinem Leben erzählt. Dabei hat ihn ein Schutzengel durch seine Abenteuer begleitet, und dieser Engel muß ganz schön schuften. Es ist ausgesprochen witzig, mit was für Methoden der Engel Opa durch Kindheit, Jugend, Kriegs- und Hungerjahre und im Wiederaufbau beschützt. Der Engel sieht übrigens aus wie eine etwas übergewichtige ältere Dame im hellblauen Nachthemd und ist für Opa unsichtbar.
Mir hat gefallen, wie Jutta Bauer hier die Lebensgeschichte der Großväter der Jahrgänge 1918 bis 1928 treffend umreißt und dabei auch die dunklen Aspekte der Geschichte anspricht. Hier können Großeltern und Eltern ihren Kindern Geschichtsunterricht geben, indem sie das Kinderbuch als Ausgangspunkt zu eingehenderen Gesprächen über die Nazizeit benutzen.
Das Buch ist liebevoll gezeichnet und über weite Strecken richtig lustig, aber nie süßlich oder kitschig. Das Ende ist anrührend und kann Kindern helfen, den Tod des geliebten Großvaters zu bewältigen.
Opas Aussagen im Buch ähneln sehr denen meines eigenen Vaters. Jutta Bauer hat mit diesem Kinderbuch für Erwachsene der Großvatergeneration ein Denkmal gesetzt und eine Brücke über die Generationen gebaut. Daher möchte ich es sehr empfehlen.
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