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am 12. Juli 2017
Das war ja damals - lang lang ists her - das erste Buch, das ich von Kai Meyer gelesen hatte und seitdem bin ich ein großer Fan! Es hat mich wieder genauso in seinen magischen Bann gezogen wei beim ersten Mal und ich bin einfach nur begeistert, dass mich Merle und das magische Venedig so gut unterhalten haben!

Die Geschichte spielt in einem historischen Venedig, in dem die Ausübung von Magie zwar verboten ist, aber es dennoch genug Phantastisches zu bestaunen gibt: Steinerne Löwen als Reittiere und Kampfgefährten der venezianischen Stadtgardisten, gefürchtete Meerjungfrauen mit nadelspitzen Zähnen und die Spiegelwerkstatt des Arcimboldo, dessen Meisterstücke Zauberkräfte nachgesagt werden.

Genau aus diesem Grund wurde Arcimboldo auch aus der Händlergilde ausgeschlossen, genauso wie sein Erzfeind Umberto, der Weber. Die beiden haben ihre Werkstätten beim Kanal der Ausgestoßenen, einem düsteren und oft gemiedenen Viertel. Dahin verschlägt es die beiden Waisenmädchen Merle und Junipa, die ihr Glück kaum fassen können. Ihre schlechten Erfahrungen im Waisenhaus haben sie geprägt und deshalb sind sie umso glücklicher, dass sich tatsächlich jemand ihrer annimmt.
Sie kannten sich vorher nicht, schließen aber recht schnell Freundschaft. Dass sie nicht willkürlich aus den vielen Waisen ausgewählt wurden, um bei Arcimboldo in die Lehre zu gehen, ist ihnen noch nicht klar, aber beide haben etwas ganz besonderes an bzw. bei sich.

"Manchmal schleicht sich die Verantwortung an, ohne dass man sie kommen sieht,
und dann, ganz plötzlich, lässt sie einen nicht mehr los." S. 165

Der Streit zwischen den beiden konkurrierenden Händlern wirkt sich natürlich auch auf die Lehrlinge aus und so gibt es immer wieder kleine und größere Streiche, die sie sich gegenseitig spielen. Dabei lernt die 14jährige Merle den ein Jahr älteren Serafin kennen. Doch ihre Freunschaft scheint unter keinem guten Stern zu stehen, denn ohne es zu wollen geraten die beiden in ein gefährliches Komplott: die Machthaber Venedigs sind sich nicht einig, wie sie sich gegen die Weltmacht der Ägypter zur Wehr setzen wollen. Bisher hatte die fließende Königin, die "Lagune", dafür gesorgt, dass die grausamen Truppen nicht in die Stadt einmarschieren konnten - aber niemand weiß, wie lange ihre Macht noch anhalten wird.

Kai Meyer überzeugt hier wieder mit einem wundervollen Schreibstil, bei dem er einfach immer die richtigen Worte trifft. Es gibt keine langatmigen Stellen, alles geht flott und spannend voran - und trotzdem verliert man sich in den Gassen der Lagunenstadt, mit allen Sinnen taucht man in das Abenteuer ein und erlebt Merle und Serafin als starke Persönlichkeiten. Beide haben schon viel Schlimmes erlebt und trotzdem wissen sie sich durchzusetzen, wenn es darauf ankommt.

Überhaupt sind alle Figuren sehr prägnant und dabei originell und besonders. Auch die Nebenfiguren, die nur am Rande eine Rolle spielen, haben alle ihre Geheimnisse, wobei manche schon gelüftet werden, andere aber die Neugier wecken, wie es wohl in der Fortsetzung weitergehen wird.

Die vielen Ideen, die Kai Meyer aus dem Hut zaubert, sind einfach klasse - ich kann hier wirklich nur schwärmen und jedem Fantasy Fan raten, es mit dieser Trilogie zu versuchen. Auch wenn es ein Jugendbuch ist, ist es anspruchsvoll geschrieben, voller Magie und mystischer Abgründe, die sogar Boten aus der Hölle auferstehen lässt.
Ich freu mich jedenfalls schon sehr auf die Fortsetzung, denn zum Glück kann ich mich kaum noch an die Handlung erinnern - ist ja auch schon einige Jahre her.

"... und im Halbschlaf fragte sie sich, ob nicht jedermann bisweilen eine Maske trug.
Eine Maske der Freude, eine Maske der Trauer, eine Maske der Gleichgültigkeit.
Eine Maske aus Ihr-seht-mich-nicht." S. 34

© Aleshanee
Weltenwanderer

Merle Trilogie

1 ~ Die fließende Königin
2 ~ Das steinerne Licht
3 ~ Das gläserne Wort
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am 11. April 2003
Der erste Teil macht schon Leselust auf den zweiten. Ein spannend geschriebenes Buch, nicht nur für Kinder, auch für junggebliebene Erwachsene. Kai Meyer versteht es geschickt, Magie und Geschichte der Stadt Venedig miteinander zu verweben und hat ein Buch geschaffen, das man nicht aus der Hand legen kann. Er nimmt das Venedig, wie es heute real vorhanden ist und vermischt es mit seiner ganz eigenen Fantasie und Magie, so dass eine völlig neue Welt entsteht.
Mir persönlich hat diese Mischung unheimlich gut gefallen, weil dadurch, dass der Autor Bezug auf einen realen Teil Venedigs nimmt, man sich einfach gut in die Geschichte hineinversetzen kann (auch wenn man selbst Venedig nicht kennt).
Ich werde mir auf alle Fälle die beiden weiteren Teile dieses Buches auch noch zulegen und kann es nur jedem, der Fantasy mag und ein wenig in sich selbst Kind geblieben ist, empfehlen. (Und natürlich auch den Kindern).
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am 1. Juli 2010
Interessant an diesem Buch ist die Gestaltung der Welt, in der sich die Geschichte abspielt. Eine Parallelrealität unserer Erde, in der die Ägypter fast alles unterjocht haben - Mumienarmeen entstanden sind und Tote in den Kriegsdienst gelangen. Nur ein paar Enklaven sind geschützt durch andere Mächte. Leider bleiben Geschichte und Personen jedoch zu flach. Die Entwicklung der Geschichte ist nahezu von Beginn an schlicht, nicht anspruchvoll und vorhersehbar. Wenn ich die Folgebände irgendwo ausleihen kann, werde ich sie eines Tages vielleicht noch lesen, da es für eine - nicht zu lange Bahnfahrt - eine nicht anstrengende Lektüre ist. Aufwand für die Ausleihung werde ich aber nicht betreiben.
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am 16. Dezember 2016
Die 14-jährige Merle lebt in einem magischen Venedig, in dem fliegende Löwen aus Stein und Meerjungfrauen zum Stadtbild gehören und jedermann von der fließenden König spricht, die über die Lagune wacht. Doch die Stadt wird von den Ägyptern belagert. Als Merle einen Verrat belauscht, kann sie in letzter Minute die Essenz der fließenden Königin retten, die von den Verrätern gefangen genommen wurde und fortan liegt es in Merles Macht, der fließenden Königin zu helfen, Venedigs Schicksal zu lenken.

Wie schon von der Arkadien-Trilogie gewohnt, ist Kai Meyers Schreibstil auch hier wieder ausgezeichnet, unter seiner Feder ist mit viel Fantasie eine magische Geschichte entstanden, die sich leicht verständlich und schnell lesen lässt.

Die Geschichte war interessant und teilweise auch sehr spannend, aber konnte leider die Spannungskurve nicht ganz halten. Außerdem konnte sie mich, trotz der Magie und der vielen Fantasie, oder gerade deshalb, nicht wirklich packen und ich war hin und er her gerissen zwischen Gut und Nicht-so-gut.

Die Charaktere hingegen haben mir wieder sehr gut gefallen, allen voran Merle und die anderen Lehrlinge, die sich genau so verhalten wie man es von Jugendlichen zwischen 13 und 15 Jahren erwartet und dadurch sehr realistisch wirken in einer Welt, die sehr fantastisch ist. Einige Charaktere waren teils anders, als ich sie mir am Anfang des Buches vorgestellt hatte, was mir so manche kleine Überraschung bescherte.

Im Großen und Ganzen ist "Die fließende Königin" ein gutes Buch, vor allem für jüngere Jugendliche, das es versteht mit einer magischen Geschichte zu verzaubern, die zwar nicht sehr spannend ist, sich aber trotzdem gut weg lesen lässt und mal ganz anders ist.
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am 23. Oktober 2003
In den Gassen von Venedig wird ein Waisenkind gefunden, Merle. Nach einigen Jahren kommt Merle mit der blinden Junipa in die Lehre zu einem Spiegelmacher.
Das hört sich bis jetzt nich ziemlich normal an, doch es ist zu bemerken, das es im Venedig von Kai Meyer Meerjungfrauen, Steinlöwen, die fliegen können, und viele andere wunder und sonderbare Wesen gibt.
Doch dann wird Merle Zeuge, wie Ratsmitglieder von Venedig die Fließende Königin, die Beschützerin der Lagune , den Ägyptern, die alles Land außer Venedig erobert haben übergeben wollen . . .
Lesen sie selbst, ich kann ihnen nur sagen das das ein spannender Phantasie-Roman ist, bei dem man gar nicht mehr aufhören konnte zu lesen.
Absolut empfehlenswert !
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am 11. Juli 2017
Das Buch ist vorhersehbar, langweilig und die verschiedenen Elemente willkürlich und sinnlos miteinander verknüpft. Z.B. „weiß“ man nach der Beschreibung einer Meerjungfrau sofort, was sich hinter Unkes Maske versteckt. Die Beschreibung der Charaktere ist plump in die Geschichte gepropft. Die Geschichte von Unkes Beinen, die Geschichte der Löwen, die Geschichte der Höllenentdeckung - lauter lose Enden, die für mich keine erkennbare Verknüpfung zeigen. Ich hatte mir alle drei Bücher aus der Bücherei ausgeliehen, werde Band zwei und drei ungelesen zurückgeben, weil mir die Lust während der Lektüre des ersten Buches vergangen ist.
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am 20. Januar 2006
dieses buch ist echt ein muss für jeden fantasyfan , die bücher sind einfach nur klasse , so lebendig , spannend und mitreißend , wie kein anderes. ich mag kai meyers schreibstil unglaublich gerne und freue mich schon auf jedes neue werk der jugendfantasybücher`=D
also wenn ich könnte würde ich dem buch
******************************************************** sterne geben =D
einfach top !
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am 8. Juli 2003
Ich liebe Hörspiele und Hörbücher. Dieses Hörbuch finde ich sehr gelungen (auch für Erwachsene eine schöne, phantasievolle Erzählung). Nicht nur die Geschichte ist spannend, sondern auch die Art und Weise, wie die beiden Vorleserinnen die Geschichte vortragen, ist hörenswert (sehr angenehme Stimmen). Im September kommen die nächsten Folgen. Auf jeden Fall gekauft!
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am 3. Dezember 2006
Die Fließende Königin gehört in meinem Regal zu den besten Büchern die ich habe.

Ich finde es einfach unglaublich, wie man mit Wörtern eine so bezaubernde Geschichte stricken kann. Das Abenteuer mit Merle, ihren Freunden und der Fließenden Königin zieht einen einfach in den Bann und man vergisst wirklich die Zeit um sich herum.

Ich würde sogar behaupten, dass sich dieses Buch vom Einfallsreichtum und der Fantasie des Autors auf jeden Fall mit Harry Potter messen kann.

Absolut empfehlenswert!!!
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am 1. September 2001
Das beste Buch der derzeitigen Jugendfantasyliteratur. Venedig als Mittelpunkt unheimlicher Begebenheiten. Spannend, auf höchstem sprachlichen Niveau geschrieben, begeistert der Roman durch seine gewaltigen Bilder und vor allem durch eine überbordende Phantasie und überraschende Wendungen die sich harmonisch in den logischen Verlauf der Geschichte einbetten. Heißer Tip an alle Vielleser ab 12 Jahren!
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