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am 13. Juli 2012
Zum Inhalt

Was tut man, wenn man eines Morgens die Mutter tot im Schlafzimmer findet, der Vater nicht greifbar ist und die geliebte kleine Schwester sich schon unbändig auf ihren Geburtstag freut? Jonas versucht zu retten, was noch zu retten ist, befördert seine Mutter kurzerhand ins Kühlhaus und behauptet, sie sei verreist. Nur leider traut die überaus neugierige Nachbarin der Sache nicht so ganz. Und als Jonas auch noch den Job seiner Mutter als Kummerkastentante Dr. Linda übernimmt, droht das Lügengebäude endgültig einzustürzen. Denn seine seltsamen Ratschläge zum Thema Liebe rufen Heleen auf den Plan, die sich gerne persönlich bei Dr. Linda beschweren möchte - mit ungeahnten Folgen!

Zum Buch

Jonas und seine jüngere Schwester Sarah wachsen in schwierigen Familienverhältnissen auf.
Der Vater, ein Metzger mit eigener Schlachterei, befindet sich in einer Psychiatrie und die Mutter, eine Zeitungspsychologin, verhält sich merkwürdig und plötzlich findet Jonas seine tote Mutter im Bett mit einem Abschiedsbrief und Tabletten auf dem Nachtschrank.
Seine Schwester ist noch kindlich unbekümmert und freut sich riesig auf ihren Geburtstag.

Gerade als Jonas seine Mutter gefunden hatte, war Sarah auf dem Weg nach oben, um nach ihr zu suchen.

Also wart Jonas den Schein, erklärt ihr es gehe ihr gut, sie habe nur zu viel getrunken und lenkt seine Schwester ab.
Sobald er Sarah bei ihrer Freundin abgeliefert hatte, kehrte er zurück und schleppte seine Mutter ins Kühlhaus. Damit er und seine Schwester in kein Heim mussten, versuchte er den Schein zu wahren. Er behauptete seine Mutter sei verreist um den kranken Großvater zu besuchen und führte ihren Job weiter. Er antwortete auf die e-Mails, der Rat suchenden. Meistens ging es um das Thema Liebe und Beziehungen. Jonas antworte, doch die Ratschläge unterschieden sich sehr im Gegensatz zu denen seiner Mutter und eine Person, war mit den Antworten gar nicht zufrieden. Heleen, ein 16 jähriges Mädchen.
Eines Tages stand Heleen vor Jonas Tür, oder besser gesagt vor dem Kühlhaus und sein Geheimnis flog auf...
Zu allem Überfluss war da auch noch Frau Ernestine, die ältere Nachbarin, die ihre Augen und Ohren überall hatte und Jonas beobachte...

Meinung

Im ersten Kapitel wird der Leser direkt angesprochen. Ein Junger steht auf einer Brücke und gibt eine kleine Einleitung, dazu wird noch in ein wenig Physikunterricht gegeben und in Kurzform gut und leicht erklärt, was es mit Schrödingers Katze auf sich hat.

Der Schreibstil ist flüssig und einfach gehalten. Es lässt sich gut lesen und man kann sich schnell in die Geschichte einfinden.
Die Geschichte an sich ist sehr skurril. Manchmal auch traurig, verwirrend und verstörend. Wahrheit, Möglichkeit und Wahrscheinlichkeit spielen eine große Rolle in der Geschichte.
Man kann sich so einige Handlungen nicht erklären oder in Jonas hineinversetzen. Man fragt sich ständig, warum er Dinge tut die er tut und was in seiner Gefühlswelt vor sich geht. Es ist ein auf und ab von Fragen.
Die Geschichte ist anders, gewöhnungsbedürftig und sie regt zum nachdenken und diskutieren an.

Fazit

Die Geschichte lässt sich aufgrund des Schreibstils und der Länge locker und leicht lesen, regt zu nachdenken und nachfragen an und bleibt im Gedächtnis
Sie zeigt Abgründe auf und behandelt Themen wie Familie, Liebe und Freundschaft und das auf eine sehr skurrile und verrückte Art und Weise.
Ein Buch das man vielleicht sogar im Schulunterricht gut diskutieren könnte und nicht unbedingt ein alltägliches Jugendbuch mit leichter Kost.
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am 26. Juli 2012
Rezension:

'Schrödinger, Dr. Linda und eine Leiche im Kühlhaus' von Jan de Leeuw, das 2010 schon einmal in einem anderen Verlag (Gerstenberg) erschien, ist zwar mit seinen 160 Seiten sehr dünn, aber dennoch wirklich bemerkenswert.

Aufgeteilt wurde die Geschichte in zwei Textsorten, die durch verschiedene Schriftarten gut voneinander zu unterscheiden sind. Einerseits spricht der Autor den Leser an wenigen Stellen direkt an und stellt viele Fragen, alá 'Was würdest du denken?', während der restliche Text in der dritten Person und Vergangenheitsform erzählt wird und man somit den jugendlichen Protagonisten, Jonas, begleitet. Außerdem gibt es immer wieder die Briefe zu lesen, die Jonas' Mutter als Kummerkastentante von verzweifelten Menschen bekommt, welche sehr amüsant und doch wahrscheinlich realer sind, als man sich es vorstellen kann bzw. will.

Bemerkenswert ist das Buch aus dem Grund, weil bitterer Ernst und schräger Humor so extrem nah beieinander liegen, dass einem öfter das Lachen im Halse stecken bleibt ' und das ist sicher nicht jedermanns Fall. Schon allein die Tatsache, dass sich Jonas irgendwie nichts dabei denkt, als er seine Mutter tot auffindet und sie daraufhin kurzerhand im Kühlhaus der Familienmetzgerei abstellt, ist so kurios, dass es beinahe wieder komisch ist. Er kümmert sich rührend um seine kleine Schwester, übernimmt den Job seiner Mutter als E-Mail-Kummerkastentante und versucht nebenher noch eine Lösung zu finden, wie er am besten ihre Leiche verschwinden lässt. Und dann ist da noch Heleen, die das Problem hat nichts zu fühlen und sich mit seiner E-Mail-Antwort nicht zufrieden gibt.

Nach den ersten 50 Seiten hätte ich behauptet, dass es sich bei 'Schrödinger, Dr. Linda und eine Leiche im Kühlhaus' um ein Kinderbuch handelt, wenn auch um ein sehr makaberes. Aber nachdem ich auch das Ende kenne, finde ich doch, dass es eher ein Jugendbuch ist und vor allem auch von Erwachsenen gelesen werden kann ' denn neben dem Humor ist ein ernster, nachdenklich machender Unterklang bezüglich des Lebens auf jeden Fall vorhanden.

Fazit:

Eine Mischung aus bitterem Ernst und einem Humor, der so kindlich-unschuldig anmutet, dass er schon fast wieder schwarz ist.
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am 15. November 2015
Aus der wirklich lobenswerten originellen Geschichte hätte man viel machen können : Dem Autor mangelte es nicht an Einfallsreichtum, doch fehlte mir die tiefere Auslotung der diversen Personen. So wirkte das Buch auf mich doch etwas holperig zusammengestrickt. Inhaltlich halte ich das Buch erst ab Teenageralter ( Themen u.a. Selbstmord / Psychatrie / Lebenshilfeberaterin ) geeignet, doch erscheint mir der Sprachstil für diese Altersgruppe zu wenig komplex. Die eigentlich sehr düstere Thematik verpackt der Autor aber geschickt als zynische Komödie.
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