find Hier klicken Jetzt informieren Book Spring Store 2017 Cloud Drive Photos Alles für die Schule Learn More TDZ Hier klicken Mehr dazu Hier Klicken Shop Kindle Unlimited AmazonMusicUnlimited Fußball longss17



Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

1-10 von 38 Rezensionen werden angezeigt(3 Sterne). Alle 308 Rezensionen anzeigen
am 11. Oktober 2009
Immer wenn der erste Schnee fällt verschwinden Frauen und nur ein Schneemann bleibt zurück, der so etwas wie die Visitenkarte des Mörders zu sein scheint. Kommissar Harry Hole übernimmt, gemeinsam mit seiner neuen Kollegin Katrine Bratt, die Fälle und glaubt schon früh den Serienmörder im Visier zu haben. Nach dessen vermeintlichen Selbstmord gilt der Fall als abgeschlossen, nur Hole gefällt die Sache nicht und recherchiert weiter, was letztlich auch als klug anzusehen ist, da der wahre Täter immer noch auf freiem Fuß ist, da die Morde nicht enden. Der Fall "Schneemann" wird wieder aufgenommen und erst am Ende fügt sich die Wahrheit zusammen.
Harry Hole stellt einen lebensechten Kommissar dar, der mit menschlichen Problemen, wie z.B. dem Alkoholismus, zu kämpfen hat. Dennoch ist er einer der besten Ermittler und läuft zu Hochformen auf, wenn er die Witterung bei einem Fall aufgenommen hat. Unterstützt wird er von Katrine Bratt, die nicht leicht zu durchschauen ist, aber dennoch eine große Hilfe für Hole darstellt. Gemeinsam ein unschlagbares Team, das das Rätsel um den Schneemann lösen wird.
Dies hier war mein erstes Buch von Jo Nesbø und es hat mir gut gefallen. Eine höhere Bewertung vermag ich nicht zu geben, da dieser Krimi doch erst gegen Ende an Spannung zunimmt und seine Intelligenz offenbart. Die erste Hälfte hat sich bei mir sehr hingezogen, weil es zum Teil so viele Informationen gab, die das Lesen und auch das Verstehen der Zusammenhänge erschwert haben. Dennoch handelt es sich hierbei um einen lesenwerten Krimi, der die Fans dieses Genres und von Harry Hole sicherlich begeistern wird.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. April 2013
Kommissar Harry Hole untersucht das Verschwinden einer jungen Frau. Diese wird mitten in der Nacht von ihrem Sohn vermisst. Als Harry durchs Fenster einen Schneemann sieht, befürchtet er schlimmes: einen Serienmörder.

Ich hatte zu Beginn leichte Schwierigkeiten, mich zurecht zu finden. Das Geschehen war gut beschrieben und ich konnte mir alles vorstellen - doch die Szenenwechsel verwirrten mich. Das Geschehen begann mit einer Frau und ihrem Geliebten im Jahr 1990, wechselte dann ins Jahr 2004 zu dem Kommissar und seinen Kollegen, zu einer Familie und dem Verschwinden der Frau und schließlich ins Jahr 1992 zu dem Auffinden einer Leiche.

Kommissar Harry Hole aus dem Dezernat für Gewaltverbrechen in Oslo ist gerade dabei, seine Alkoholprobleme in den Griff zu bekommen und die Trennung von seiner Freundin zu überwinden. Im Dezernat war er mit seiner Serientäter-Theorie lange alleine.

Das Buch ist in fünf Teile gegliedert. Der Grund war für mich nicht offensichtlich, da das Geschehen fortlaufend war. Spannung war vorhanden und ich wollte auch wissen, wie es weiter geht, aber mich konnte das Buch nicht fesseln.

Das Ende kam für mich total überraschend. Nachdem die Polizei schon mehrmals auf dem Holzweg war und die falschen Täter überführt hatten, war der eigentliche Drahtzieher in greifbarer Nähe. Seine Beweggründe waren nachvollziehbar und die Auflösung eher zufällig.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 4. Januar 2013
...nichts für Leute, die sich an unrealistischen Details stören und die sich leicht gruseln.

Der Schneemann ist mein erster Krimi von Jo Nesbo und ich kann mich nicht so recht entscheiden, ob mir das Buch gefallen hat. Einerseits ist es wirklich spannend geschrieben, weist an keiner Stelle Längen auf, lebt von überraschenden Wendungen und Charakteren, die einem gleich nah sind.

Dennoch konnte mich der Schneemann nicht wirklich überzeugen. Zu oft schlich sich beim Lesen der Gedanke "Mensch ist das unrealistisch" ein. Sei es (Vorsicht, Spoiler) , dass ein einziger Mensch einen riesigen Schneemann in der zweiten Etage eines Hauses baut, oder jemand, der mit zusammengebundenen Händen in einer Tiefkühltruhe liegt, innerhalb kurzer Zeit, mithilfe eines zufällig in einer Tiefkühltruhe befindlichen Schlittschuhs, Löcher von innen in die Tiefkühltruhe haut (Spoiler Ende).
So reihen sich viele unrealistische Details und Situationen aneinander, die mir ein wenig den Lesespaß verdorben haben.

Mein Fazit: Wer über unrealistische Details und Situationen hinweglesen kann und sich nur von der Story leiten lässt, erhält einen durchaus spannend geschriebenen Thriller, der einen das Gruseln lehrt. Nichts für Mimosen!
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. November 2009
Ein Serienmörder tötet seit 1992 jedes Jahr bei Neuschnee eine Frau. Als Erkennungs-
zeichen dient ihm ein Schneemann, den er am Tattort hinterlässt. Im Jahr 2004
sind es bereits zwei Opfer - an diesem Punkt setzt die Handlung ein. Die Spur führt
von Oslo nach Bergen und wieder zurück. So weit gestaltet sich das Buch sehr spannend,
aber schon bald stellte sich bei mir Kritik ein und das Lesevergnügen wich immer mehr
in den Hintergrund. Gestört haben mich die verschiedenen Handlungsstränge.
Mal beschreibt der Autor die Ermittlungen, dann ist er wieder beim Ehemann einer ver-
missten Frau, dann wiederum beim potenziellen Opfer oder dem Täter. Ich musste mich stark
auf die verschiedenen Namen und Lebensläufe konzentrieren, um nach 200 Seiten noch einen
Überblick zu haben. Der Hauptkritikpunkt ist aber, dass ich bereits nach der Hälfte des
Buches wusste, wer der Serienmörder ist und nur noch darauf gewartet habe, wie er zur
Strecke gebracht wird. Bei einem Kriminalroman, von dem man Spannung erwartet,
eine leider schwache Leistung. Drei Punkte für die Geschichte, aber sie hätte besser
erzählt werden können.
11 Kommentar| 13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. September 2012
Dieses Buch war mein zweiter Krimi mit Harry Hole. Nachdem ich von "Rotkehlchen" sehr enttäuscht war, hatte ich große Hoffnung, dass dieser Krimi hält, was die zahlreichen guten Rezensionen versprechen. Leider muss ich feststellen, dass der Schreibstil des Autors wohl einfach nicht so mein Fall ist. Prinzipiell fand ich die Idee zur Handlung gut, und das Buch ist gegen Ende auch durchaus spannend und nervenaufreibend. Doch bis es dazu kommt, finde ich die Erzählweise des Autors zu langatmig und verwirrend. Ständig springt er zu verschiedenen Personen, ohne dass für mich ersichtlich war, wo die Zusammenhänge sein sollen. Es mag sein, dass dadurch für andere Leute Spannung entsteht, mich hat das irgendwann nur ziemlich genervt und vor allem verwirrt. Auch konnte ich oft den spontanen Eingebungen des Ermittlers Harry Hole nicht so ganz folgen und fand sie manchmal sogar unlogisch. Insgesamt war das Buch zu 3/4 für mich eher zäh zu lesen, bis es dann am Ende rasant und spannend wurde. Was ich gut fand, war, dass der Autor auch den Leser auf falsche Fährten schickt und die Entlarvung des Serienmörders überraschend ist (zumindest für mich).

Für mich ist jetzt zumindest klar, dass ich keinen weiteren Nesbo lesen muss. Wenn ich könnte, würde ich hier nur 2,5 Sterne vergeben.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. Juni 2012
Harry Hole, Ermittler und Alkoholiker, ermittelt gegen einen Serienmörder. Während seine Kollegen und Vorgesetzten zunächst noch glauben, dass Harry Hole nur mal wieder seine Phantasie überborden lässt, kristalliert sich so langsam heraus, dass es sich bei den für Harry verdächtigen Vermisstenfällen tatsächlich um eine Mordserie handelt.

Die Zusammenhänge werden allerdings nicht so schnell klar. Selbstverständlich aber bei einem moderen Serientäter-Thriller aber ist, dass Harry natürlich selber involviert ist. Aber wie, das soll hier jetzt nicht verraten werden.

Die Handlungsstränge, die zunächst nur sehr locker und teilweise gar nicht verbunden scheinen, werden sehr schnell zu einem atmosphärisch dichten und spannenden Thriller verwoben, der in sich logisch und nachvollziehbar ist. Darüberhinaus packt der Thriller den Leser auch und zwingt ihn nahezu, weiterzulesen.

Was mich aber massiv stört: Harry Hole ist ein typischer skandinavischer Krimi-Held; verzweifelt am Leben, mit Schuldkomplexen beladen, unfähig, eine Beziehung zu führen, egal zu wem, egal welcher Art. Und ich finde es jedenfalls nicht nur unrealistisch, dass er nicht längst aus dem Dienst entfernt worden ist, sondern auch völlig unglaubwürdig, dass er in diesem Zustand einen Fall lösen kann.

Aber spannend zu lesen war's doch.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. März 2010
Nach den ganzen Lobeshymnen auf dieses Buch hatte ich einen spannenden "Pageturner" erwartet. Doch da habe ich meine Erwartung wohl zu hoch angesetzt. Wirkliche Spannung kommt eigentlich erst auf den letzten ca. 100 Seiten auf.
Der Autor präsentiert dem Leser immer wieder neue Verdächtige - ein Verwirrspiel, das mir irgendwie zu konstruiert vorkam und meines Erachtens nach einen intelligenten Plot vortäuschen soll.
Dies ist der erste Roman, den ich von Jo Nesbø gelesen habe. Vielleicht liegt es ja daran, dass mich Kommissar Harry Hole nicht überzeugen konnte. Das Bild des alkoholkranken, beziehungsgebeutelten Polizisten ist erstens nichts neues und zweitens wird es nicht glaubwürdig geschildert. (Welcher Alkoholiker betrinkt sich in 21 Tagen nur ein oder zwei Mal und ist ansonsten stocknüchtern?)

Auch mit den vielen Namen, hatte ich ein wenig zu kämpfen. Zumal - sofern man des Norwegischen nicht mächtig ist - schon alleine mit der Aussprache Probleme haben dürfte. Selbiges gilt für die Orts- und Straßennamen. Bei den häufigen Wegbeschreibungen war ich geneigt, diese zu überlesen.

Fazit:
Wenig überzeugend. Durchschnittliche Krimikost mit teils unübersichtlichen Handlungssträngen.
33 Kommentare| 15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Oktober 2009
Ich hatte zuerst "Kakerlaken" gelesen und war sehr angetan von dem Autor. Dieses Buch allerdings hat mich dann doch etwas enttäuscht. Zu durchsichtig war, wer der Täter war, und als dieser einmal erkannt war, war für mich jedenfalls klar die Luft raus. Zwar war die weitere Schilderung zeitweise sehr spannend, jedoch wirkte die Hervorzauberung falscher Täter etwas bemüht, und ab der Hälfte des Buches merkte ich, wie ich querzulesen begann bis zum dramatischen Showdown. Zu simpel fand ich auch die Motive des Täters, wie er offenbar durch Wiederholung des Traumas jenes Wintertages in der Kindheit immer wieder die Mutter bestrafen wollte.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. September 2012
Harry Hole ist ein typisch skandinavischer Ermittler, von Bindungsangst geplagt und ob seiner Alkoholabhängigkeit eigentlich untragbar für den Polizeidienst, schafft er es dann doch, den Täter, den man hier als Leser viel zu schnell erahnt, im letzten Moment zu stellen.
Die Story plätschert dann bis zum wirklich spannenden Ende mehr oder minder vor sich hin.
Aber auch die wirklich guten 50 letzten Seiten haben mich nicht mit den vorhergehenden 400 Seiten voller farbloser Nebendarsteller versöhnt und daher nur 3 Sterne.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Mai 2014
Das Buch ist soweit nicht schlecht und nicht ohne Spannung geschrieben, es gibt einige Wendungen und der Täter wird erst relativ spät bekannt, falls man ihn nicht schon vorher im Visier hat... Man kann die Bücher des Autors eigentlich immer lesen, ohne dass man wirklich ernsthaft enttäuscht wird. Was hält mich von einer besseren Bewertung ab? Ein wenig ist es der Protagonist Harry Hole selbst, der in seiner Art, seinem Denken und Tun nicht immer so ganz rund (für mich) herüberkommt. Das ist jedoch sicherlich eine individuelle Betrachtungsweise eines jeden Lesers. Aber mehr verantwortlich für das Scheitern an zumindest vier Sternen ist die Tatsache, dass hinsichtlich des Serienmörders doch deutlich zu dick aufgetragen wurde. Das scheinbar problemlose Morden, das Beseitigen der Leichen ohne Hinterlassen jeglicher Spuren trotz komplizierter Gegebenheiten usw. ist wenig glaubwürdig, der völlig selbstlose Einsatz des Protagonisten am Ende entspringt ebenso eher dem Action-Klischee, als dem realistischen Leben. Hier wäre wieder an die alte Weisheit zu erinnern, dass manchmal etwas weniger am Ende mehr sein kann.
Schade ist, dass eine neue Kollegin von Harry Hole am Ende quasi wieder herausgeschrieben wurde. Wirklich gut und interessant charakterisiert, hätte sie dauerhaft in nachfolgenden Büchern der Reihe eine hervorragende Mitstreiterin für Hole sein können.
Die vorherigen Bücher der Reihe haben mir jedenfalls teilweise deutlich besser gefallen, da darin in mancherlei Hinsicht mehr
nachvollziehbarer Realismus vorzufinden war.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden