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am 14. Mai 2004
Auch ich bin Halbitalienerin und kann das geschriebene nur bestätigen. Mein inzwischen verstorbener Vater hat sich auch immer sehr zerrissen gefühlt. So habe ich dem Buch auch eine melancholische Seite abgewinnen können. Das Kennenlernen meiner Eltern stand, genau wie beschrieben, vor 37 Jahren unter keinem guten Stern. Beide mussten mit Anfeindungen kämpfen. Genauso musste ich über die Familienszenen in Italien lachen, weil, speziell beim Essen, spielt sich alles genau so ab. Sehr einfühlsam, herzlich und realistisch, ohne in das Seichte ab zu gleiten. Super Buch. Vielen Dank für einige lustige, gedankenverlorene Stunden.
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am 22. Juni 2015
Den Film habe ich schon vor längerer Zeit gesehen und mich eigentlich ganz gut amüsiert.
Dann sah ich im Fernsehen ein Interview mit Jan Weiler und las zwei seiner Bücher, eines davon war der vorzügliche Krimi Kühn hat zu tun.
Obwohl ich ja den Film gesehen hatte erwarb ich den Roman, weil ich gehört habe, dass dieser viel besser sei als der Film.
Es hat sich gelohnt. Das Buch ist wesentlich differenzierter als der Film. Wer erwartet, dass das ganze Buch sich nur um die manchmal sehr komischen Zusammenstöße zwischen Deutschtum und italienischer Folklore herum amüsiert , wird enttäuscht, denn manchmal direkt, sehr oft zwischen den Zeilen und manchmal im Hintergrund reibt uns Jan Weiler unter die Nase, wie wir leider zu häufig mit unseren“ Fremdarbeiterin“ umgegangen sind und auch heute noch umgehen.
Jans Schwiegervater amüsiert uns keineswegs nur mit seiner typischen Aussprache (im Laufe des Buchs stellt sich für mich aus, dass diese nur Tarnung ist) sondern eher erweist sich als ein zäher kleiner Bursche, der mit diesen Besonderheiten deutscher Gastfreundschaft umzugehen gelernt hat.
Ein Buch, das sehr in unsere Zeit passt, die unsere Gastfreundschaft erneut erprobt.
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am 19. Juli 2004
Ich liebe Italien und alles, was damit verbunden ist, und als ich dann dieses Buch entdeckt habe, musste ich es natürlich sofort kaufen! Allein schon der Einband ist sehr bunt und froh gestaltet, wie man es eben von einem italienischen Buch erwarten würde. In dem Buch geht es um einen deutschen Mann, der in eine italienische Familie einheiratet. Seine neue Schwiegermutter ist zwar auch eine Deutsche, doch sie hat sich schon voll und ganz dem italienischen Lebensstil ihres Mannes angepasst. Schwiegervater und Schwiegersohn haben anfangs noch ein paar Schwierigkeiten zueinander zu finden, werden jedoch nach und nach die besten Freunde. Der Schwiegervater Antonio ist ein Italiener, wie man sich ihn vorstellt, getreu dem Motto: "Komme ich nicht heute, komm ich morgen". Das Buch ist wirklich sehr witzig geschrieben, und man bekommt Lust, diese Familie leibhaftig kennenzulernen. Auch die Ausmaße der Verwandtschaft, die sich nicht wie bei einer normalen deutschen Familie auf ein paar Tanten und Onkel beschränkt sondern gleich ein halbes Dorf umfasst, schrecken einen nicht ab, sondern machen einen noch neugieriger auf diese Familie. Als das Buch zu Ende war, war ich total traurig, denn ich hatte das Gefühl, ein paar Freunde für eine lange Zeit nicht mehr wiederzusehen. Ich kann dieses Buch nur empfehlen, auch wenn man nur Fan des italienischen Restaurants nebenan ist, es ist wirklich gut zu lesen und heitert einen nach einem stressreichen Arbeitstag auf. Wobei man aufheitern gar nicht sagen kann, ich habe Tränen gelacht!
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am 6. Februar 2009
Was für ein Buch!
Normalerweise lese ich keine Romane, aber als Halbitaliener wurde ich von meine Mama (si, si) dazu förmlich gezwungen.
Das Buch ist authentisch! Genau so war es bei uns zuhause. Exakt so! Und ich liebe es.
Ich hab schon lange nicht mehr so gelacht und gleichzeitig hat sich Melancholie eingestellt, der Erinnerung leider vergangener Zeiten wegen, welche dieses Buch wieder aufleben lässt. Das ist wunderschön.

Ich als Autor wünsche dem Autor Herr Weiler alles Liebe und herzlichen Dank für dieses bewegende Buch!

Und das witzige ist, mein Name ist auch Campobasso (Andreas).

Ise alles supaschon!
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am 24. März 2004
Was passiert, wenn man sich auf einmal mitten in der italienischen Verwandtschaft der geliebten Gattin wieder findet? Tja, es hat nachhaltige Folgen, wie der Autor am eigenen Leib erfahren darf. Und vor allem hat man es nicht leicht als vergleichsweise temperamentarmer deutscher Journalist und Schwiegersohn. Dass sich das gibt, dafür sorgen Nonna Anna (die gerne für das leibliche Wohl aller sorgt, auch wenn Tanten, Onkel, Neffen und Nichten und alle anderen schon fast platzen)und ganz besonders Antonio Marcipane. Diesen Schwiegervater, dem der Leser einige außerordentlich witzige Anekdoten zu verdanken hat, muss man mögen. Außerdem ist dies vor allem auch sein Buch, denn es berichtet nicht zuletzt von seinen - teilweise schlimmen - Erfahrungen als Gastarbeiter in Deutschland, der mit einer Hälfte Italiener, mit der anderen Deutscher ist und im Grunde nirgendwo mehr richtig Zuhause. Alles in allem eine gute Entscheidung von Jan Weiler, nicht beim Texten von Copies oder Chefredakteursdasein geblieben zu sein. Ein sehr spaßiger und schöner, dennoch nicht nur kurzweiliger "Erstling" ist Jan Weiler da gelungen.
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am 27. April 2015
Als ich im Urlaub nichts mehr zu lesen hatte, hat mir meine Tante dieses Buch geborgt. Zunächst war ich skeptisch, weil ich so etwas normalerweise nicht lese, doch am Ende es hat mich absolut überzeugt!

Jan Weiler berichtet über die italienische Familie in die er hineingeheiratet hat. Besonders sein Schwiegervater Antonio bietet dabei ordentlich Lesestoff. Im Buch wird er folgendermaßen beschrieben:

"Er sei ein wenig anstrengend, sagte sie. Manche fänden ihn wunderlich. Manche hätten sogar Angst vor ihm, aber das verstehe sie nicht. Er sei eine echte Nummer. Er habe Humor. Verstand, Appetit. Sei großzügig. Und besitze nun einmal die Angewohnheit, ohne Unterbrechung zu reden, wenn er sich wohl fühle. Da er sich die meiste Zeit seines Leben ungemein wohl fühle, habe dies nun zur Folge, dass er von morgens bis abends rede.
...
Ihr Vater sei, dozierte Sara, eine Art Windmaschine, die aber nicht nur Luft bewege, sondern auch Herzen. Er sei kaum zu Argem imstande, und wenn er doch mal sauer werde, dann doch nur um des Effektes willen, denn für wahren Zorn sei er eigentlich zu ignorant. Nichts interessiere ihn so sehr, dass es ihn wirklich aufregen könne." (Seite 8, sh. Leseprobe).

Das kann ich absolut unterschreiben!

Der einzigartige Humor hat mich sofort an das Buch gefesselt. Jan Weilers lockerer Schreibstil lässt einen jede Seite einfach nur genießen! Besonders Antonio trägt zum Humor des Buches bei. Dieser ist einem gerade wegen seiner Macken sofort sympathisch!
Auch wie Jan versucht, mit der "italienischen Sippe" klar zu kommen bietet sehr viele Lacher. Als er dann auch noch versucht, dem Leser den Stammbaum der großen Familie zu erklären, konnte ich kaum noch aufhören zu lachen. Denn das erweist sich schwieriger als gedacht, wenn jeder zweite Mann Antonio und jede zweite Frau Maria heißt.

FAZIT:
Absolute Kaufempfehlung! Dieses Buch besticht mit einer unglaublichen Leichtigkeit. Jeder Charakter wächst einem sofort ans Herz. Besonders gut für den Urlaub geeignet und für alle, die genau diese Leichtigkeit suchen.
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am 3. November 2007
Ohne Vorwarnung nahm ich das Buch in den Ruhebereich in einer großen Sauna mit. Ohne Vorwarnung musste ich laut loslachen. Und meine stillen, ruhebedürftigen Liegenachbarn aus dem Tiefschlaf reißen. Jan Weilers Schreibstil - der mich an seinen Journalistenkollegen Axel Hacke erinnert - ist pointiert und feinsinnig. Jan Weiler beobachtet seine angeheiratete italienische Familie im Alltag und an Feiertagen, dass es eine Freude ist. Doch nicht nur komische Situationen darf der Leser mitverfolgen, hinter allen Amüsements erkenne ich tiefe Einblicke in das "Gastarbeiter-Leben", Fremdenfeindlichkeit, Engstirnigkeit in italienischen Kleinstädten - übertragbar auch auf jede andere Örtlichkeit Deutschlands bis zu den braven Stammtischen. Ich freue mich auf die Fortsetzung in: Antonio im Wunderland.
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am 4. September 2005
Jan Weilers Geschichte seiner angeheirateten italienischen Familiensippe um das Faktotum Antonio Marcipane ist nicht nur ein Stück wunderbarer Entspannungsliteratur. Neben seinem Witz und Humor zeigt es auch tiefsinnige Seiten, besonders wenn Antonio seinem Schwiegersohn auf einer Reise nach Italien seine gesamte Lebensgeschichte erzählt.
Wenn man dieses Buch gelesen hat , wundert es einen nicht mehr, daß es mittlerweile 20 Auflagen erreicht hat und eines der erfolgreichsten Neuerscheinungen der letzten Jahre ist.
Die Fortsetzung von Antonios Geschichte, gerade unter dem Titel „Antonio im Wunderland“ erschienen, steht dem in nichts nach und ist allen Lesern des ersten Buches nur zu empfehlen.
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am 24. November 2005
Nach den vielen Lobpreisungen wollte ich doch wissen,was an "Maria, ihm schmeckt's nicht" so gut sein soll. Fazit: die Familienszenen sind sehr kurzweilig und unterhaltsam. Jan Weiler beschreibt mit trockenem Humor, wie er sich seinem neuen Schwiegervater vorstellt (= Antonio Marcipane) und um die Hand von dessen Tochter bittet. Er wird akzeptiert und lernt nun eine vollkommen neue Welt kennen. Dabei sind Ferien am Meer, ein aufblasbares Krokodil und zahlreiche Familienessen & Hochzeiten miteingeschlossen. Streckenweise ist das sehr lustig, besonders die beiläufigen Kommentare zu den Mitgliedern dieser Familie!!
Ich empfehle es als ideale Urlaubslektüre.
Zum Buch gehört dann auch ein Kapitel über Antonios Beginn in Deutschland und wie er seine Frau Ursula kennenlernte und in den 60er Jahren wegen dieser deutsch-italienischen Beziehung regelrecht gemieden wurde. Von da versteht man vieles aus Antonios Welt mehr....warum er soviel lacht und sich etliches nicht so zu Herzen nimmt. So überlebt man.... - mal abgesehen von den italienischen Gewohnheiten, wie ständiges Lottospielen, Tex-Hefte lesen, Schwiegersöhne mit Salatköpfen vergleichen usw. usf., da wird es wieder lustig!
Ich ziehe aber einen Stern ab, weil ich erst ein regelrechtes brilliantes Powerbuch erwartet habe. Es handelt sich jedoch mehr um eine Aneinanderreihung von lustigen Episoden aus dem Leben der "neuen" Familie, die ihren gewonnen "Sohn" regelrecht absorbiert und so für heitere Szenen sorgt.
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am 28. März 2004
... fand ich dieses Buch. Es passieren darin dauernd kleine komische Geschichten über die man hellauf lachen kann, und es ist voll von treffenden Beschreibungen deutscher und italienischer Menschen und ihrer Eigenheiten. Man möchte am liebsten gleich nach Krefeld, Campobasso und Termoli fahren und die beschriebenen Charaktere persönlich kennenlernen.
Es geht in diesem witzig geschriebenen Buch, das so herrlich leicht und luftig ist wie der Schaum auf dem Cappuccino, nebenher ums Wesentliche, eine innere Wahrheit, die im Kern ernst ist. Ich finde, dies ist ein ausgesprochen gelungenes Werk und las es in einem Rutsch durch und dann gleich nochmal meine Lieblingsstellen.
Man verschenke das Buch frohen Herzens, (das bekommt man mämlich vom Lesen) an einen lieben Menschen aus der Verwandtschaft oder an die beste Freundin.
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