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Kundenrezensionen

3,6 von 5 Sternen
69
3,6 von 5 Sternen
Empfindliche Wahrheit
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:24,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 28. Dezember 2014
Der spannende Plot erinnert mich an ein Drehbuch mit schnellen Szenewechseln. Die Story ist zeitgemäß und spannend. JLC hat nichts verlernt.
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am 5. Februar 2015
Ein spanend geschriebenes Buch, dessen Lektüre den Leser vom Anfang bis zum Schluss in Anspruch nimmt, und das man erst weglegt, wenn man es ausgelesen hat.
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am 25. Februar 2016
Inhalt

Eine streng geheime Anti-Terror-Operation findet in Gibralter statt. Sie wird von Fergus Quinn, der ein hochrangiges Regierungsmitglied ist, und Jay Crispin, der Chef einer internationalen Sicherheitsfirma, geleitet. Bei dieser geheimen Operation soll ein islamistischer Waffenkäufer entführt werden. Quinns Mitarbeiter, Toby Bell, wird schnell klar, dass die Operation nicht einwandfrei verlaufen ist. Er bereitet Nachforschungen, die ihn in eine gefährliche Lage bringen.

Meinung

"Empfindliche Wahrheit" ist das erste Buch von John le Carré, welches ich gelesen habe. Und leider muss ich auch hinzufügen, dass es mich nicht vom Hocker gehauen hat. Es hat mich vielmehr enttäuscht.

Als ich die erste Hälfte des Buches schon gelesen hatte, ist das Lesen immer noch zäh und holprig für mich gewesen. Ich konnte mich mit seinem Schreibstil nicht anfreunden. Obwohl mich das politische Thema angesprochen hat, ist es unter dem Schreibstil bedauerlicherweise untergegangen. Ich musste die Geschichte konzentriert lesen, damit ich so vom Inhalt etwas mitbekomme. Daher habe ich das Lesen sehr anstrengend empfunden.
Zwischendruch habe ich auch das Gefühl bekommen, das Buch zu zuklappen und wegzulegen. Aber da ich es in einer Leserunde las, habe ich mich doch hin und wieder durch die Seiten gequält.
Die zweite Hälfte des Buches ist angenehmer gewesen. Ich konnte teilweise flüssig lesen und bin kaum über die ein oder andere Stelle gestolpert. Die direkte, offene Wortwahl hat mir gefallen und ist authentisch gewesen.
Dennoch frage ich mich: Wieso hat John le Carré nicht zu Beginn diesen Schreibstil verwendet, den er in der zweiten Hälfte des Buches benutzt? Es hätte vieles leichter gemacht.

Zu dem erschwerten Lesen kommen noch starke Sprünge zwischen den Handlungen hinzu, die viel Konzentration verlangen. Damit habe ich auch Probleme gehabt und konnte schließlich dem Inhalt schwer folgen.
Mit Mühe und Not habe ich das Buch doch noch zu Ende gelesen.
Das Ende ist offen gestaltet. Ich hätte es besser empfunden, wenn es abgerundet wäre. Oder auch ein Epilog wäre angemessen gewesen. Aber so lässt die Geschichte am Ende den Leser mit viel zu offenen Fragen zurück, was zur Unzufriedenheit führt.

Die Charaktere Kit und Toby sind zwar ganz in Ordnung, aber ich konnte mich nicht mit ihnen sympathisieren. Des Weiteren finde ich ihre Verhaltensweisen zu leichtsinnig und ihre Beweggründe sind mir nicht schlüssig gewesen. Die beiden sind mir einfach zu naiv und blauäugig. Das führt dazu, dass sie unrealistisch wirken und künstlich dargestellt sind.

Letzten Endes bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass John le Carre nichts für mich ist. Mir hat das Buch den Eindruck verleiht, dass man entweder mit John le Carres Schreibstil zurecht kommt oder nicht. Leider gehöre ich zu der zweiten Gruppe.
Mich konnte das Buch nicht so begeistern, wie ich es mir erhofft habe. Folglich habe ich auch bedenken, erneut auf ein von John le Carrés Buch zu greifen und zu lesen. In Zukunft vermeide ich wohl seine Bücher eher. Schade eigentlich, denn die Themen klingen schon interessant.

Fazit

Ein interessantes Buch, das durch das erschwerte Lesen und dem gewöhnungsbedürftigen Schreibstil leider untergeht. Leider konnte es mich nicht überzeugen.
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am 18. Dezember 2014
Ich mag eigentlich Spionageromane ganz gerne, die realitätsnah sind und sich langsam und logisch entwickeln. Aber dieser Roman kommt mir zeitweilig vor wie eine Aneinanderreihung von allzu ausführlichen Abschweifungen und Nebensächlichkeiten - soweit ich gekommen bin.

Etwas enttäuscht bin ich darüber, dass Matthias Brandt, ein ansich wunderbarer Schauspieler, das Hörbuch so spannungs- und emotionsüberladen liest, dass ich mich in einen Roman von Edgar Allen Poe versetzt fühle.

Am meisten aber ärgert mich, dass die Lautstärke so stark schwankt, dass ich während der Autofahrt entweder an den lauten Stellen Ohren- und Kopfschmerzen bekomme, oder während der leisen Stellen nichts mehr verstehe. Brandt ist ein geheimnisvoller Rauner, ein Wortschlucker: der Satz baut sich auf, die Stimme schwillt an, um dann das letzte bedeutungsvolle Wort so leise und unverständlich zu sprechen, dass man die Bedeutung des Satzes nicht mehr versteht. Manchmal nicht mal nach zweimaligem Rückspulen. Für mich war's das mit dieser unhörbaren Hör-CD - schade!
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am 14. Januar 2014
Spionage ist derzeit ein sehr aktuelles Thema. Auch John le Carré hat sich in diesem Thriller damit befasst.

Eine geheime Geschichte läuft da in der britischen Kolonie in Gibraltar ab. Was die Söldner nur wissen, sie sollen einen islamistischen Waffenkäufer entführen, der aber äußerst schwer zu fangen ist. Ein hohes Regierungsmitglied, Fergus Quinn und Jay Crispin, der eine internationale Sicherheitsfirma leitet, sind die Drahtzieher dieser Aktion. Irgendwie lief aber nicht alles wie es sollte. Nicht jeder hat
das auch mitbekommen. Vor allem nicht Paul Anderson, so sein Deckname, Diplomat in Rente.

3 Jahre später wird Toby Bell direkter Mitarbeiter von Fergus Quinn. Durch seine ungewöhnlichen Anweisungen und der Geheimniskrämerei seinem Mitarbeiter gegenüber wird Toby Bell natürlich misstrauisch und versucht dem Geheimnis auf den Grund zu gehen. Dabei geht er sehr vorsichtig vor stößt aber auf einige Ungereimtheiten. Nur langsam erfährt er, dass es eine geheime Angelegenheit
gab mit dem Namen Wildlife". Was steckt dahinter und wem könnte er vertrauen? Wer war daran beteiligt? Von nun an schwebt Toby zwischen den Stühlen. Soll er loyal sein oder sich jemandem anvertrauen. Die Bombe platzen lassen oder so tun, als hätte er nichts bemerkt?

Es fiel mir anfangs schwer in die Geschichte hineinzufinden, die Zusammenhänge zu verstehen, nur mit äußerster Konzentration blickte man langsam dahinter. Das Buch gewinnt auch erst ab der Mitte an Fahrt und dann kann man es auch gar nicht mehr weglegen. John Le Carré hat so seinen eigenen Stil die Geschichte zu erzählen. Sehr detailliert und gespickt mit privaten Informationen über die Mitwirkenden, gewürzt mit ein wenig Spannung und aktuellen Themen, die wirklichkeitsgetreu nachempfunden sind. Typisch auch für le Carré ist, er baut die Geschichten Stück für Stück auf, springt in verschiedenen Zeitzonen hin und her. Das Ende hat mich dann allerdings ratlos zurück gelassen und nicht so recht befriedigt. Daher nur 3 Sterne für dieses Buch.
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am 11. April 2014
Le Carré rechnet in diesem Roman mit dem England von heute ab. Den typischen englischen Charakter eines Menschen gibt es nicht mehr. Jeder ist käuflich. Jeder hat seinen Preis. Das sind die Menschen von heute. Aber auch die Institutionen sind verkommen. Jeder schaut nur auf seinen eigenen Vorteil. Scotland Yard (the Met) ist ein williger Befehlsempfänger der Ministerien und bestimmt die Ermittlungsmethoden der örtlichen Polizei. Morde werden dadurch vertuscht. E-Mail, Telefon und Post werden überwacht. Wohnungen werden durchsucht. Als Toby in seiner Wohnung überfallen und schwer gefoltert wird, rät ihm Emily, eine Ärztin, die Polizei anzurufen. Der antwortet, die ist Teil des Problems.

Es gibt vier Personen, die die alten englischen Ideale bis zur Selbstaufgabe verkörpern. Das sind der pensionierte Sir Christopher Probyn und seine Frau Suzanna, ihre Tochter Emily und Toby Bell, der talentierte Beamte des Außenministeriums. Von seinem alten Mentor aus Berliner Tagen ist Toby sehr enttäuscht worden. Jener ist aus dem Staatsdienst ausgeschieden und hat einen lukrativen Vorstandsposten in einer Bank angenommen. Er verweigert ihm zunächst jede Hilfe. Ganz zum Schluss besinnt er sich eines anderen mit allen persönlichen Konsequenzen und besorgt Toby alle notwendigen Unterlagen. Trotz seiner schweren Verletzungen schafft es Toby mit der Unterstützung von Emily (die einander zugetan sind, aber sich noch nie geküsst haben) in ein Internetcafé in der Nähe von Tobys Wohnung. Es gelingt ihnen gerade noch, die belastenden Dokumente über die waren Vorgänge bei dem geheimen Militäreinsatz in Gibraltar an die großen internationalen Zeitungen und die Pressestelle des Außenministeriums zu senden, bevor Wagen mit heulenden Sirenen eintreffen. Ob es die Polizei oder Krankenwagen sind, erfährt der Leser nicht.

Wer den Niedergang Englands in den vergangenen Jahrzehnten verfolgen will, der beginnt mit „Der Spion, der aus der Kälte kam“ und liest die Romane bis zur „Empfindliche Wahrheit“. Ich würde den Buchtitel mit eine „Verstörende Wahrheit“ übersetzen.
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am 17. Juni 2017
Ich schließe mich den anderen Lesern an. Ich hatte ebenfalls mehr erwartet. Ich konnte mich mit dem Schreibstil überhaupt nicht anfreunden und empfand die Geschichte als zu holprig und lasch.. an sich ein sehr interessantes und hoch aktuelles Thema, leider meiner Meinung nach schlecht umgesetzt. Man muss schon ziemlich konzentriert lesen und hat echt Mühe der Handlung zu folgen. Ich empfand das lesen als sehr anstrengend und hab ca. bei der Hälfte das Buch aufgehört zu lesen und bin direkt zum Ende gesprungen, das leider offen gestaltet ist. Somit eine ziemliche Enttäuschung.. kann daher keine Kaufempfehlung aussprechen.
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am 17. Februar 2014
Auch wenn in diesem neuen Roman des Altmeisters weder MI5 noch MI6 eine Rolle spielen, so ganz kommt le Carré nicht los von der Welt geheimer Operationen, intriganter Machtmenschen, geldgieriger und skrupelloser Drahtzieher und dem ein oder anderen mit seinem Gewissen noch kämpfenden, innerlich aufrechten und dabei alte, „englische“ Werte aufrecht haltenden Menschen.

Welche Wohltat zudem, von der sprachlichen Gestaltung bis zu der gelungenen Darstellung aus verschiedenen Perspektiven (wobei der rote Faden immer im Blick bleibt) einen intelligent und realistisch konzipierten Thriller zu lesen, in dem le Carré den Leser nicht mit jeder Menge fliegenden Kugeln, seitenweisen Kollateralschädeln sowie sportiven, muskulösen und „unbesiegbaren“ Helden beschäftigt (auch wenn es Tote gibt).

Sondern in dem der Autor, wieder einmal, fein gesponnen, die Frage nach Gut und Böse, nach dem Bedürfnis, sich selbst im Spiegel noch ansehen zu können und sich nicht von der „großen Welle“ der Macht und des Geldes unterspülen zu lassen, in den Mittelpunkt stellt.

Und es ist ein realistischer Hintergrund, warum in der Moderne, nachdem ja so ziemlich alles, was verbogen werden kann und jede Menge Geld einbringt, „privatisiert“ worden ist (sprich, aus der politischen Verantwortung in die Hand rein marktorientierter Mächte gelegt wurde, die sich dann bei entsprechendem Reibach natürlich sehr generös zeigen werden), nicht auch der Geheimdienst und dazu gehörige „Kommandounternehmen“ privat finanziert und durchgeführt werden sollten.

Das passiert. Nur nicht so, wie es die Geldgeber und die beauftrage Firma sich ausgerechnet haben. Was kaum einem weitere Kopfschmerzen bereitet. Das bisschen, was da unter der Treppe daneben gegangen ist, interessiert nun wirklich die „wichtigen“ Leute nicht weiter.

Vielleicht aber die Unwichtigen? Den „Unterflieger“ aus der Regierungsbürokratie, handverlesen, danach ausgesucht, keinen Ärger zu machen (hat der nicht genug mit seiner kranken Frau zu tun), keinen Ehrgeiz zu entwickeln und rein als Deckblatt zu gelten.
Oder den bis dato redlich seinen Dienst versehenen Soldaten „Und diese ehemals so wachen Augen schienen all ihre Flinkheit eingebüßt zu haben“)?
Oder den Protege eines gut vernetzen Strippen-Ziehers („Der Ehrgeiz, der Toby angetrieben hatte. War keiner, den er weiter hinterfragt hätte“)?

Wären etwa solche Randfiguren bereit, ihre Wohl, ihre Pfründe, ihre Aussichten aufs Spiel zu setzen für eine kleine Randnotiz im Mittelmeer? Und wenn ja, warum? Und wie wird ihnen das Bekommen, bei dem, was da alles gegen sie stehen wird?

„Er war ein Geist, ausgebrannt. Konnte kaum Messer und Gabel halten“.

Wegen so wenig? In den Augen zumindest des aufstrebenden Staatsministers?

Das sind die den Leser in den Bann ziehenden Fragen dieses hervorragenden Thrillers, der eine uneingeschränkt lesenswerte Lektüre darstellt.
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am 27. September 2014
Operation Wildlife - ich habe das Buch beendet und kann ehrlich gesagt nicht sagen, was nun hinter der Operation Wildlife steht.
Alles fängt damit an, dass ein Mitarbeiter - Diplomat - des Außenministeriums nach Gibraltar geschickt wird um dort für den damaligen Staatsminister Quinn an der Operation "Wildlife" mitzuwirken. Zusammen mit den Amerikanern wollen die Briten irgend einen Verbrecher hochnehmen. Eine absolut geheimes handeln, aber was stimmt mit dieser ganzen Aktion nicht. Und was für mich immer noch fraglich ist, wer ist Jay Crispin. Leider hat das Buch nur noch mehr fragen für mich aufgeworfen als beantwortet. Das erste Kapitel ist verwirrend und der Schreibstil ziemlich gewöhnungsbedürftig. Vom 2. Kapitel über Toby Bell war ich begeistert, endlich erfährt man Zusammenhänge. Was ist damals in Gibraltar passiert und warum. Blöderweise erfährt man das tatsächliche warum auch am Ende des Buches nicht. Toby Bell ein erfolgreicher junger Mitarbeiter, rechte Hand von Quinn - weiß aber von nichts. Wird durch Zufall und Neugierde in den Fall verwickelt und dann 3 Jahre später kommt alles nochmal auf. Nur weil einer der Agenten der Spezialeinheit - Jeb - mit dem was damals passiert ist nicht mehr Leben kann und den Dipolomaten "Paul" aufsucht. Paul der in Wirklichkeit Kit heißt, lebt zwischenzeitlich auf dem Land und genießt sein Ruhestand. Ihm hat der Sondereinsatz "Wildlife" die Ritterwürde gebracht. Aber was tatsächlich schief gelaufen ist bzw. das etwas schief gelaufen ist, erfährt er erst nach dem Jeb bei ihm auftaucht. Langsam fängt auch Kits Gewissen an ihn zu quälen und er möchte rausfinden, was passiert ist, damals in Gibraltar. Er möchte die geheimen Machenschaften von Quinn, der aufgrund dieses Einsatzes ebenfalls degradiert wurde, endlich ans Licht bringen. Die "empfindliche Wahrheit" die nicht nur seinem neuen Freund Jeb das Leben kostet sondern vielleicht auch Toby und seiner Tochter Emily. Die restlichen Kapitel sind im gleichen Stil aber einfach spannend geschrieben. Man fiebert dem Ende entgegen, nur um eigentlich nichts zu erfahren. Es passiert noch einiges aber nichts wird wirklich aufgeklärt. Es wird alles von ganz oben geheim gehalten und es wird alles drangesetzt um dieses Geheimnis nicht an die Öffentlichkeit kommen zu lassen. Jeder wird unter Druck gesetzt oder gar ermordet. So wird auch der Leser im Ungewissen gehalten.
Ich gestehe, am besten hat mir an dem ganzen Buch das Cover gefallen. Ich bin vom Ende enttäuscht, da der Leser leider nichts erfährt und mehr Fragen am Ende offen stehen, als die am Anfang zu vermuten waren.
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am 9. Januar 2014
Der neue Thriller von John le Carré entführt den Leser wieder in die Welt der Geheimdienste und Diplomatie. Der Autor schildert hier die Geschichte einer missglückten Kommando-Aktion sehr eindringlich, auch wenn der Leser erst im Laufe des Lesens erfährt, was denn überhaupt schief gelaufen ist.

Leider haben mich die Zeitsprünge am Anfang des Buches, als ich noch nicht so recht wusste, in welche Richtung die Story führt, verwirrt. Zuerst die Kommando-Aktion (aber ohne Ausgang). Dann die Lebensgeschichte von Toby Bell bis zu einem gewissen Zeitpunkt und dann das für mich plötzliche Auftreten von Sir Christopher Probyn. John le Carré hat die einzelnen Erzählfäden dann sehr geschickt miteinander verwoben, was auch sehr zur Spannung beigetragen hat.

Diese leidet aber gerade im ersten Teil des Buches erheblich. Der Leser wird mit auf die geheime Kommando-Aktion genommen, aber leider kommt da nicht wirklich Spannung auf. Und auch der Werdegang von Toby Bell ist nicht wirklich spannend.

Die Geschichte wird dann immer spannender und der Leser leidet und hofft mit Toby Bell und Sir Christopher Probyn. Leider ist das Ende dann offen, was mich sehr enttäuscht hat.

Die Figur des Toby Bell hat das Zeug zum 'Serienhelden' á la George Smiley. Allerdings natürlich auf einer aderen Seite, da er es sich mit den britischen Geheimdiensten und auch den Ministerien verscherzt haben dürfte. Aber als britischer Edward Snowden geht er auf alle Fälle durch.

Wegen der oben erwähnten Schwächen und dem offenen Schluss vergebe ich 4 Sterne.
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