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am 2. Januar 2015
Mir hat das Buch die Augen geöffnet in Bezug auf Entwicklungen, die im Gange sind. In allen Lebensbereichen übernimmt der Markt die Führung, die Moral bleibt draussen. Sandels Tenor: Wir dürfen wichtige Entscheidungen nicht dem Markt überlassen. Es gibt Dinge im Leben, mit denen man nicht soll handeln können. Das sehe ich auch so. Allerdings wartete ich vergeblich auf eine klare Begründung, warum das so ist. Das bleibt in meinen Augen etwas diffus. Gerade als Ökonom zu untersuchen und zu belegen, ob beispielsweise der Handel mit abgetretenen Lebensversicherungen volkswirtschaftlich Sinn macht oder nicht, wäre spannend gewesen. Alles in Allem ist es aber ein Buch, das viele Fragen aufwirft und anregt, bewusster durchs Leben zu gehen.
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am 3. August 2017
Sandel beschreibt in verständlicher Form und anhand konkreter Beispiele wie sich unsere Gesellschaft von einer Marktwirtschaft in ein Marktgesellschaft entwickelt, in der Moral und Ethik Nebenrollen spielen. Dies betrifft auch die Leere der politischen Auseinandersetzung. Der Ideologie, dass die Marktmechanismen die vorrangigen Werkzeuge des Gemeinwohl sind, müssen Kräfte entgegengesetzt werden, die den Markt hindern Felder zu besetzen, in denen er nichts zu suchen hat.
Hervoragende gesellschaftliche Analyse!
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am 16. Mai 2013
Endlich ein Buch, welches die westliche Sichtweise der freien Marktwirtschaft aus ethischen Gründen in Frage stellt. Dabei ist der Autor keineswegs gegen die Marktwirtschaft, zeigt aber die nötigen Grenzen auf, wo die Gewinnmaximierung zu weit geht und allgemein frei zugängliche Diensleistungen und Ressourcen den Meistbietenden verkauft werden. Dies führt einerseits zur Benachteiligung unterschiedlichster Gruppen und Völker und wirft zudem die Frage auf, wie unsere Gesellschaft mit ihren ethischen Werten - auch in Zukunft - umgehen will.
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am 19. März 2013
Wer verstehen möchte, was in unserer Welt richtig bzw. falsch läuft, sollte dieses Buch lesen - langsam und mitdenkend. Es ist ein Genuss, wie klar und verständlich der Autor die Übergriffe des Marktes auf unser gesamtes Leben analysiert. Oft ertappt man sich dabei, dass man auch schon im Denken von diesem marktbezogenen Beurteilen unseres Lebens korrumpiert ist.
Wir können erst gegensteuern, wenn wir die Mechanismen erkennen, die uns manipulieren. Es ist das großes Verdienst von M. J. Sandel, Denken wieder klar zu machen und zu befreien von Doktrien, die uns seit langem eingeimpft worden sind.
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am 21. Januar 2013
Habe dieses Buch meinem Mann zum Geburtstag geschenk. Jetzt sitzen wir abend oft zusammen und diskutieren die Themen des Buches. Sandler schreibt nichts, was man nicht selbst schon mal irgendwie gedacht hat, aber er entfaltet hier eine umfängliche Theorie, untermauert sie mit anschaulichen Beispielen und wechselt zwischen Theorie und Beispielen hin und her. Für mich am erhellendsten: was wir als moralisch oder unmoralisch erleben, kann sich von Fall zu Fall ganz schnell ändern. Die große Frage nach Moral und Ethik wird von allen Seiten diskutiert, bis man sein Verständnis von den Begrifflichkeiten selbst in Frage stellt.
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am 16. Juni 2013
Der Autor beschreibt sehr anschaulich, wie das Marktdenken immer weitere Lebenskreise erfasst und was dabei auf der Strecke bleibt. Allerdings sind die aus den Verhältnissen in den USA zusammen gestellten Beispiele in ihrer Fülle und Wiederholung recht erschöpfend. Weniger wäre hier mehr gewesen. Es wird mehr Zeit darauf verwandt, zu schildern was man inzwischen alles kaufen kann als auf das eigentliche Thema. Dennoch ein interessanter und nützlicher Denkanstoß!
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am 17. November 2015
Herr Sandel hat vermutlich ein Heer von Hiwis. Die einzelnen Beispiele sind auch durchaus interessant. Allerdings bleibt alles oberflächlich. Manchmal hat man regelrecht den Eindruck als dass sich der Autor gegenüber jeglicher tiefgehender Analyse sträubt.

Dass es sich hier um einen Bestseller handelt, ist nicht weiter überraschend. Das Buch ließt sich leicht, die Beispiele sind teils empörend, überraschend, belustigend und bieten allesamt Interpretationsspielraum. Diesen allerdings lässt der Autor weitestgehend unberührt oder geht fachlich einfach nicht in die Tiefe, sondern bleibt in seiner Populärwissenschaft. Als Prof mag Sandel seinen "Ruhm" verdient haben, als Autor bringt er sein Wissen und seine Einsichten aber nicht rüber. Ich war enttäuscht! Die Arbeit machen wohl eher seine Angestellten.
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am 13. Februar 2013
Leider werden keine Lösungen geboten, die gibt es wahrscheinlich auch nicht. Das Buch liest sich gut und flüssig und macht Spass alles mal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.
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am 2. Juni 2013
Es ist spannend, den Ausführungen des Autors zu folgen. Auch wenn man nicht alle Punkte teilt, so ist es doch sachlich und wenig marktschreierisch geschrieben. Schön, wenn nicht "die Wahrheit" verkündet wird. Ein paar kleinere Längen hat das Buch. Insgesamt aber sehr lesenswert.
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am 10. September 2014
zum Nachdenken an. Flüssig und verständlich geschrieben. Leider nur Bezug auf USA. Ansonsten sumtomatisch für die dekadente zeit. Sollte man unbedingt gelesen haben.
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