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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
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am 16. März 2013
Nach dem ich mir die Rezensionen durch gelesen habe, kann ich manche Bedenken teilen-
das Buch ist kein Handbuch für den Ausstieg aus dem Suff, aber es ist für trockene Alkoholiker eine Art Bestätigung:
auch ich bin diesen Weg gegangen, nicht so laut und schrill wie Bernd Thränhardt, aber Parallelen zum Abstieg und Ausstieg kann jeder für sich erkennen.
Schon im "STERN" habe ich einen Teil gelesen und war echt neugierig auf das Buch.
In vielen Dingen habe ich mich und mein Leben wieder erkannt und bei manchen Sätzen lief mir ein Schauer über den Rücken:
das warst auch du mal !
Über die Mechanismen der Alkoholsucht gibt es sicher fundierte Literatur, mit wissenschaftlichen Erkenntnissen untermauert, aber den Ausstieg aus der Sucht hat sicher jeder anders erlebt und kann so für sich persönlich ein paar Kapitel in diesem Buch hinzufügen.
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am 9. Mai 2014
Zwar bin ich selbst von der Alkoholsucht nicht betroffen und sicher auch nicht gefährdet, weil ich generell keinen Alkohol trinke. Dennoch finde das Buch durchaus lesenswert. Herr Thränhardt beschreibt sehr offen und ehrlich seinen Weg in die Krankheit und den beschwerlichen Weg raus aus der Sucht. Man kann vieles der Problematik auch auf andre Süchte übertragen und es ist keineswegs "nur in einfacher Aufsatzform" geschrieben, wie ein 1-Sterne-Rezensent anmerkte. Hut ab für soviel Selbstdisziplin und ganz viel Kraft und Ausdauer auf ihrem weiteren Lebensweg, Herr Tränhardt!
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am 11. August 2013
Der Mann hat Sucht erlebt, Höhen und Tiefen durchlitten.
Absolut empfehlenswert und erschüttert. Bernd Thränhard hat es aus der Hölle Alköhol geschafft-ein Lichtblick für solche die noch kämpfen...
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am 19. April 2013
*INHALT*
Bernd ist der Bruder des Hochspringers Carlo Thränhardt. Da er ebenso viel Begeisterung für Sport mitbringt, kommt es irgendwann dazu, dass er anfängt, Filme darüber zu machen und steigt dadurch ebenfalls in die Riege der Reichen und Schönen auf. Alkohol ist auf diversen Events stets sein Begleiter - durch ihn wird er lockerer, ungezwungener, ruhiger. Und mutiger. Als er während einer dieser Parties in Kontakt zu Kokain kommt, findet er auch daran Gefallen.
Unfähig, sich selbst die Problematik und Gefahr seines Konsums einzugestehen, macht er jahrelang so weiter - und die Spirale aus Hochprozentigem, Kokain und Valium dreht sich immer schneller. Bis Bernd die Notbremse zieht und sich in eine Privatklinik zurückzieht, wo er den ersten Entzug seines Lebens macht. Doch damit ist es nicht getan; es folgen viele Hochs und Tiefs; Entgiftungen und erneute Rückfälle, wiederholte Aufenthalte und schließlich auch AA-Treffen, die es ihm schlussendlich ermöglichen, seiner Sucht die Stirn zu bieten.
Er ist seit 11 Jahren trocken.

*MEINE MEINUNG*
Das Buch beginnt sehr eindrucksvoll. Im ersten Kapitel berichtet Bernd von den Tiefen der Sucht; Es ist 4 Uhr morgens, der Körper schreit nach Alkohol, und man nimmt sogar anderthalb Kilometer Fußmarsch in Kauf, um an der 24-Stunden-Tankstelle dem Drang nachkommen zu können (Für das Geld, das man für ein Taxi bezahlen würde, kann man sich eine Flasche Schnaps leisten!). Und wenn man vor Ort feststellt, dass das Portemonaie noch zuhause liegt, lässt man eben seine Armbanduhr Marke Tag Heuer als Pfand da.
Für mich absolut unvorstellbar - für einen Alkoholkranken traurige Realität. Nacht für Nacht.

Im Folgenden beschreibt der Autor sein Leben, von der Kindheit über die Jugend und erste Kontakte mit Alkohol bis hin zu den Exzessen und dem konstanten Zustand des Betrunken-seins. Dabei nimmt er kein Blatt vor den Mund und berichtet schonungslos offen von Familiengeburtstagen, bei denen er sich daneben benahm oder vom Koksen auf dem Herrenklo. Er schreibt über den Verlust seines Lebensmutes und der Kraft und Stärke seiner Mutter, die als treibende Kraft zu seiner Genesung beigetragen hat.
Und von der Schwierigkeit, sich selbst gegenüber ehrlich zu sein und sich einzugestehen, dass man ein Problem hat.
Doch dieses Buch ist weit davon entfernt, eine Rechtfertigung zu sein. Es geht Bernd vielmehr um Aufklärung und darum, anderen zu helfen.

Nach Jahren, die er betrunken erlebt hatte, fiel es ihm schwer, sich vorzustellen, wie ein nüchternes Leben aussehen kann. Und das machte ihm Angst. In seinem Buch beschreibt er, wie so ein Leben aussehen kann; wie man es schaffen kann, bei Null wieder anzufangen, nachdem er die Karriere, das Ansehen, sein Liebesleben und auch das Vertrauen seiner Familie der Abhängigkeit geopfert hat.
Und möchte damit Möglichkeiten aufzeigen, andere Betroffene animieren und vor allem die Bevölkerung für dieses Thema sensibilisieren.

Da ich auch innerhalb meiner Familie mit dem Thema Alkoholsucht konfrontiert wurde, rennt Bernd offene Türen bei mir ein - und ich hoffe, dass er mit seiner Offenheit zu vielen anderen durchdringen kann.
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am 14. März 2013
Rinn in den Suff – raus aus den Suff
Ausgesoffen ist eine Autobiografie eines Alkoholikers.
Der sanfte Einstieg in die Droge Alkohol, der Abstieg in die Abhängigkeit, den Teufelskreis Entzug und Rückfall und der hoffentlich geglückte Ausstieg aus der Abhängigkeit.
Bernd Thränhardt schreibt eine Reportage über sein Leben, das idyllische Elternhaus der erfolgreiche Bruder und die damit einhergehende Glitterwelt, er lernt viele Promis kennen, er lernt zu feiern, für Stimmung zu sorgen und sich fallen zu lassen – aber nur mit Hilfe von Drogen.
Die anfangs vorhandene Überheblichkeit und Selbstüberschätzung – klar alles im Griff, wer saufen kann, kann auch arbeiten. Das Ignorieren der Sorgenfalten der Verwandten und Freunde, das Entgleiten des Alltags und die Heimlichtuerei bis zur Feststellung dass es nicht weitergeht, aber die Angst vor den Konsequenzen.
Aber Thränhardt hat das Glück oder die Beharrlichkeit den Ausstieg zu schaffen, nicht beim ersten Mal und auch nicht beim zweiten Mal.
Und dazu beglückwünsche ich ihn. Ich wünsche es jedem Suchtabhängigen, den Ausstieg zu schaffen.
Ich bin kein Fan von Autobiographie, sie haben meist den Hang zu beschönigen und sich selbst ins bessere Licht zu rücken. Thränhardt erwähnt seine Freunde seine Eltern und seinen Bruder, deren Hilflosigkeit, aber er kann es wohl nicht wirklich nachvollziehen, was es für eine Qual ist für die Umstehenden, wenn alle Hilfsangebote in den Wind geschlagen werden und der Süchtige nur noch aus Drogen, Lug und Trug besteht. In dem Sumpf ist sich selber der nächste.
Die Sprache ist schlicht und einfach, der Leser ist Beobachter und er weiß schon am Anfang, das es gut ausgeht.
Falls dieses Buch einen Alkoholiker zum Ausstieg ermutigt, hat das Buch seinen Sinn und Zweck erreicht, man hofft auf mehr.
Ich bleibe zwiegespalten.
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am 25. November 2016
Da ich selbst betroffener bi kann ich das Buch nur empfehlen. Es erklärt nicht nur schön die Zustände sondern man wird mit vielem Konfrontiert was man selbst erlebt hat!
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am 14. April 2014
Dieses Buch ist sehr empfehlenswert für jeden trocknen Alkoholiker. Für die die es werden wollen erst recht. Man siwht sich in vielen Situationen wieder.
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am 23. Januar 2014
Das Buch ist für mich überzeugend wie auch erschütternd zugleich. Man spürt, dass nichts an den Haaren herbeigezogen ist und wie man sich immer mehr in den Sumpf reitet, wenn man das Problem Alkohol nicht wahrhaben will.
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am 1. Februar 2015
Sehr eindrücklich wie Bernd sich motiviert hat und SEIN LEBEN SELBST in andere Bahnen gelenkt hat. Der Beweis, dass ALLES möglich ist. Gratulation!
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am 16. Mai 2013
Bernd Thränhardt wächst in einer intakten Familie auf. Er hat ein sehr gutes Verhältnis zu seinem jüngeren Bruder Carlo, die beiden unternehmen fast alles gemeinsam. Als sie erwachsen werden, ändert sich das zwangsläufig: Carlo wird Leistungssportler und Bernd Filmemacher, aber auch jetzt starten die beiden noch einige gemeinsame erfolgreiche Projekte mit prominenten Sportlern. Bernd schwimmt auf einer Erfolgswelle und feiert das immer öfter ausgiebig im Kölner Nachtleben. Neben Alkohol berauscht er sich auch an Kokain und einem zügellosen Sexleben. Immer öfter hat er Probleme, nach solch ausschweifenden Nächten sein Arbeitspensum zu schaffen. Die Abstürze in den Kontrollverlust häufen sich. Sein Leben wird würdelos und einsam, es zählt nur die Gier nach der nächsten Flasche, alles andere ist Nebensache. Als er erkennt, dass er wirklich ein Alkoholproblem hat, begibt er sich endich in den Entzug. Auf einige Entzüge folgen genau so viele Rückfälle. Bis er es doch endlich mit Hilfe seiner Familie, Selbsthilfegruppen und Freunden schafft, trocken zu bleiben. Nach einigen Jahren schafft er es sogar, anderen Betroffenen mit seiner Erfahrung zu helfen. Bernd Tränhardt erzählt uns in diesem Buch schonungslos offen von seiner Alkoholsucht und den dazu gehörigen Abstürzen. Er führt dem Leser vor Augen, wie schnell und tief man fallen kann, wenn man von dieser Sucht betroffen ist. Viele Szenen sind einfach schockierend, zu welchen würdelosen Handlungen man sich herablässt, um an Alkohol zu kommen, macht sehr betroffen. Dieses Buch ist ein Sachbuch, doch es ist auch spannend und flüssig zu lesen. Die Sprache ist klar und macht so besonders deutlich, wie grausam dieser Abstieg war. Ich habe großen Respekt vor dem Autor, der uns in die Abgründe seines Lebens blicken lässt und freue mich für ihn, dass er die Sucht (hoffentich) besiegt hat. Ein lesenswertes Buch!
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