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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
51
4,5 von 5 Sternen
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Ganz oder gar nicht!
Dass es geht, zeigt Bernd Thränhardt in seiner Autobiographie „Ausgesoffen: Mein Weg aus der Sucht“ auf eindringliche Art und Weise.

Gnadenlos, direkt und ohne Tabus schildert er seinen Auf- und Abstieg in einer Welt der Reichen und Schönen, an der er, der äußerst gesellige und lustige Typ, in vollem Maße teilhaben will. Dabei „helfen“ ihm Alkohol und Kokain. Nach und nach bewegt er sich immer mehr am Rande des Limits, auf einem Drahtseilakt zwischen Leistung und Versagen, beruflich und privat. Auf exzessive Partynächte im Rausch und Wahn folgen ernüchternde, qualvolle Tage, die an Körper und Geist zehren. Sex & Drugs lautet die eine Devise, Streben nach Anerkennung und Ruhm die andere. Der teuflische Kreislauf beginnt und führt in den unvermeidlichen Abgrund.

Selbstkritisch und ohne Schuldzuweisung berichtet Bernd Thränhardt über eine dunkle Episode seines Lebens und lässt den Leser hinter die Fassaden von Stars und Sternchen aus Sport und Unterhaltung blicken, die ihm dank des jüngeren Bruders Carlo, in aller Munde durch dessen herausragende Hochsprungerfolge in den 80er Jahren, geöffnet werden.
Als Filmemacher und TV-Journalist macht sich auch Bernd einen Namen. Im Laufe der Zeit kommt es jedoch aufgrund seiner vom Alkohol beherrschten Lebensweise häufiger zu physischen und psychischen Ausfällen, die schließlich im absoluten Tief enden, das er erst nach mehreren zum Scheitern verurteilten Versuchen langsam, mit professioneller Unterstützung und einer gehörigen Portion Selbstdisziplin überwinden kann.

In kurzen Kapiteln mit prägnanten Überschriften, erzählt Bernd Thränhardt, unter Mitwirkung von Jörg Böckem, Journalist, Autor und ehemaliger Junkie, seine sehr persönliche Geschichte, die aufgrund ihrer Realität berührt und Empathie, Verständnis und Hoffnung weckt.

Der Weg eines mir bis jetzt unbekannten Menschen gleicht dem Weg vieler, die die Lösung aller Probleme im Alkohol oder anderen Drogen sehen, abhängig werden und ihre Sucht bekämpfen wollen, mit dem Unterschied, dass sie weniger berühmt, weniger reich, weniger gesellschaftlich anerkannt sind und keine Bücher veröffentlichen können.
Der Schritt, sich als Alkoholiker zu bekennen, ist für die Betroffenen kein leichter. Denn wann fängt Alkoholismus eigentlich an? Beim täglichen Bier zum Mittagessen oder beim allabendlichen Glas Wein?

Ich habe den Werdegang einer schwachen und zugleich starken Persönlichkeit mit großem Interesse verfolgt und einen sympathischen Menschen kennen gelernt, dessen Offenheit und Ehrlichkeit mich beeindruckt und bewegt hat. Ihm ist es geglückt, sein Schicksal in die Hand zu nehmen, mutig, konsequent und in meinen Augen bewundernswert.
Seit 10 Jahren ist Bernd Thränhardt nun trocken, eine Trockenheit, die er selbst als Marathon bezeichnet. Ich wünsche ihm weiterhin viel Kraft, Durchhaltevermögen, besonders in schwierigen Situationen, in denen sich das Suchtgedächtnis zu Wort meldet, und natürlich ein gutes Gelingen in der wichtigen Arbeit als Suchtberater und Therapeut.
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am 30. September 2013
Es ist immer gut, wenn man nicht schreiben kann, sich Hilfe zu holen. Gut gemacht Bernd Thränhardt!So ist daraus ein Buch geworden, dass den Wahnsinn vom Leben im Alkohol gut und zutreffend beschreibt. Herrlich die Szene, wie Thränhardt nachts um vier zur Tanke läuft. Da erkennt man sich als Alkoholiker wieder.
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am 31. März 2013
Ausgesoffen von Bernd Thränhardt

Das Buch dreht sich um die Trinker- bzw. Drogenkarriere des Autors.
Bernd Thränhardt wächst zusammen mit seinem Bruder, dem berühmten Hochspringer Carlo Thränhardt, wohlbehütet durch sein Elternhaus, in einem kleinen Dorf in der Eifel auf. Seine Kindheit und Jugend verläuft relativ normal und es erscheint auch normal wie der junge Bernd seine ersten Erfahrungen mit dem Alkohol macht. Viele Menschen haben vergleichbare Erfahrungen gemacht.
Nach bestandenem Abi, der ersten zerbrochenen großen Liebe und einem ausschweifenden Urlaub in Griechenland stürzt sich Bernd ins Studium und später rutscht er dann mehr oder weniger zufällig in eine berufliche Laufbahn als Journalist und Filmproduzent was ihm großen Spaß bereitet und womit er auch gut verdient. Es beginnt ein Leben auf der Überholspur. Immer unterwegs, umgeben von interessanten und berühmten Menschen – das Leben erscheint wie eine einzige nicht mehr enden wollende Party. Bernd genießt ausgiebig und exzessiv, nicht nur den Alkohol, sondern auch Kokain und auch Sex. Alles scheint bestens auch wenn nach der ein oder anderen durchgefeierten Nacht sich ein dicker Kopf und ein Kater anbahnt, so etwas lässt sich immer irgendwie retuschieren. Ja, so hat sich Bernd sein Leben vorgestellt.
Leider merkt er erst viel zu spät dass es auch eine Kehrseite der Medaille gibt und mit der Zeit rutscht er mehr und mehr in einen Abhängigenkreislauf den er nicht ohne Hilfe überstehen kann. Es gibt zwar jede Menge besorgter Menschen, u.a. sein Bruder und seine Eltern, doch empfindet sich Bernd zunächst nicht als Abhängigen und denkt dass er damit allein zurecht kommt. Nach einer eher halbherzigen Entziehungskur in einer Nobelklinik wird er wieder rückfällig und alles wird schlimmer und schlimmer, bis er irgendwann total fertig und vereinsamt in seiner Wohnung sitzt, mit einer aus purer Dummheit entstandenen Verleumdungsklage am Hals und sensationsheischenden Reportern vor der Tür.
Auf seine Bitte hin bringt in ihn seine Familie in einer Entzugsklinik unter und dann kann Bernd sich erst damit abfinden ein Alkoholiker zu sein. Es erfolgen dann die Monate der Abstinenz mit ihren Auf und Abs, familiäre Schicksalsschläge und die Suche nach dem eigenen, trockenen Ich.

Ich habe das Buch regelrecht verschlungen. Der Schreibstil ist faszinierend und fesselnd. Nach einem Exkurs durch die schillernde Welt der Erfolgreichen, Reichen und Schönen erlebt man als Leser denn Absturz und die unendlichen Tiefen der Abhängigkeit. Mich hat das Buch mitgerissen und ich konnte mich gut in das Schicksal des Autors hinein versetzen.
Ich empfinde es als überaus lesenswert und kann es nur wärmstens weiter empfehlen.
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am 9. Mai 2014
Zwar bin ich selbst von der Alkoholsucht nicht betroffen und sicher auch nicht gefährdet, weil ich generell keinen Alkohol trinke. Dennoch finde das Buch durchaus lesenswert. Herr Thränhardt beschreibt sehr offen und ehrlich seinen Weg in die Krankheit und den beschwerlichen Weg raus aus der Sucht. Man kann vieles der Problematik auch auf andre Süchte übertragen und es ist keineswegs "nur in einfacher Aufsatzform" geschrieben, wie ein 1-Sterne-Rezensent anmerkte. Hut ab für soviel Selbstdisziplin und ganz viel Kraft und Ausdauer auf ihrem weiteren Lebensweg, Herr Tränhardt!
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am 18. März 2013
Bisher kannte ich Bernd Thränhardt nicht, auch nicht als Bruder von Carlo Thränhardt. Ich wusste nicht, dass er einmal ein sehr guter (Sport)Filmemacher war. Ich wusste eigentlich gar nichts von ihm. Jetzt ist dies anders. Mit Ausgesoffen" hat Bernd Thränhardt mit einem Co-Autor ein berührendes und in meinen Augen sehr ehrliches Buch über sein Leben und vor allem seine Alkohol- und Kokainsucht beschrieben und von seinem Kampf gegen die Sucht. Er zeigt, wie schnell und wie einfach es geht, in eine Sucht abzurutschen. Eigentlich sogar nebenbei", ohne dass man es merkt. Er zeigt schonungslos die Folgen der Sucht und noch mehr die Kämpfe und vielen Niederlagen dagegen. Mich hat das Buch sehr berührt und dabei war es auch noch gut lesbar. Die lakonische direkte Schreibweise gefiel mir gut, auch die kleinen Seitenhiebe gegen einige Berühmtheiten oder das Promi-Business. Das Buch hatte stellenweise viel Humor, aber es hat auch eine große Überzeugungskraft. Man kann Bernd Thränhardt nur wünschen, dass er auch weiterhin sein Leben gegen die Sucht so im Griff hat und dass er vielen Menschen damit helfen kann.
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am 25. November 2016
Da ich selbst betroffener bi kann ich das Buch nur empfehlen. Es erklärt nicht nur schön die Zustände sondern man wird mit vielem Konfrontiert was man selbst erlebt hat!
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am 17. Mai 2013
Ganz schonungslos und offen berichtet Bernd Thränhardt, wie er von einem erfolgreichen Journalisten und Filmemacher zu einem Alkoholiker mutierte, der für einen weiteren Rausch sich bis zur nächsten Tankstelle schleppt wie der letzte Penner aus der Gosse, von dem ihn eigentlich nichts mehr unterscheidet. Er nimmt wirklich kein Blatt vor den Mund und erzählt, wie er langsam abgeglitten ist in dieser glitzernden Promi-Welt, in der er sich bewegte.

Diese in einfachen Worten geschriebene Autobiographie beschönigt wirklich nichts. Bernd Thränhardt stellt sich nicht besser dar, entschuldigt seine Taten nicht. Gerade diese Offenheit ist es, die mich sehr gefesselt hat und in ihren Bann zog. Man mag das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen, wenn man einmal angefangen hat, obwohl es kein leicht zu verkraftendes Buch ist.

Das Buch hat mir gut gefallen. Es zeigt, dass wirklich niemand davor sicher ist, plötzlich so abzustürzen, wenn er in die Fänge von Alkohol und Rauschgift gerät. Ich wünsche dem Autor auf seinem weiteren Lebensweg alles Gute.
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am 22. Mai 2013
Hut ab vor dem Autor, der seine Geschichte so ehrlich beschrieben hat!
Der Gebrauch von Drogen wie Koks und Alkohol scheint in manchen Kreisen einfach zu Partys zu gehören - ich kann mir gut vorstellen, dass man im Stress des Alltags auch gerne dieses Gefühl behalten möchte und der Übergang zur Sucht schnell passiert ist.

Bernd Thränhardt beschreibt, wie Exzesse mit Alkohol, Drogen und Frauen immer häufiger wurden, er Termine nicht einhielt usw. Auch die Probleme in der Familie und die dadurch zerbrochenen Beziehungen beschreibt er.
Nach ein paar Anläufen und mit Hilfe einer Therapeutin schafft er den Weg aus der Sucht. Nach 2 trockenen Jahren beginnt er, seine Geschichte zu erzählen und hält später (auf Grund eines Programms einer Klinik, vermittelt von Yvonne) regelmäßige Vorträge, wo er erkennt, dass viele nicht so glücklich sind wie er, und es schaffen bzw. jemand, der arbeitslos ist und kein Ziel im Leben hat, sich viel schwerer tut, loszukommen.

ein super gelungenes Buch, das ich fast am Stück gelesen habe.
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am 14. April 2014
Dieses Buch ist sehr empfehlenswert für jeden trocknen Alkoholiker. Für die die es werden wollen erst recht. Man siwht sich in vielen Situationen wieder.
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am 1. Februar 2015
Sehr eindrücklich wie Bernd sich motiviert hat und SEIN LEBEN SELBST in andere Bahnen gelenkt hat. Der Beweis, dass ALLES möglich ist. Gratulation!
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