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Kundenrezensionen

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Schon nach kurzem Reinblättern und Stöbern in diesem hübschen Büchlein dachte ich mir: "Dürfen die das!?" - Offensichtlich schon, lautet meine Erkenntnis. Was für eine Fülle an Gemeinheiten und Fiesitäten. Herrlich offenherzig werden in diesem Sammelsurium Stilsünden, mondäne (Freizeit)Aktivitäten, unmögliche Boulevard-Stereotypen oder nervige Dinge des Alltags in bitter-zynischem Jargon "beim Namen genannt". Unvermittelt direkt erscheinen mir die Kommentare der Autoren zu Personen wie "Tom Cruise", "Paul Coelho", "Karl Lagerfeld" oder "Peter Sloterdijk". Unheimlich befreiend empfinde ich die Begründung warum es so unsäglich viele unsäglich banale "Frauenromane" gibt, oder "Leser-Reporter"!
Schließlich finden Sie in genau diesem Büchlein die Erklärung warum amazon.de alles über Sie weiß! Oder mit welchen Tricks "der Kunde" (von Herstellern und Werbebranche) an der Nase herumgeführt wird.

Vielleicht kenne ich zu wenig vergleichbare Literatur und von Tommy Jaud hab ja ich auch noch nix gelesen. Zu blöd, ich hab das Gefühl ich müsste in die Offensive gehen und mich erklären, WARUM mir "Arschgeweih" so gut gefällt. - Andererseits würd ich spontan behaupten: Kaufen! Viel bessere - äh, bösere! - Sprüche hat auch der Dirty-Harry-Harald Schmidt nicht auf Lager!

Liebe Autoren, das ist mein Geschenk für euch (für uszuschnigge!), wer nämlich Gesellschaftssünden so larmoyant aufzeigt, dem widme das folgende "Applausbäuerchen":

"Für Leute wie mich, die nur im Keller lachen, weil sie ebendort wohnen. Notfalls auch für U-Bahn Fahrer in Berlin." (Apicula, Kundenrezensent bei amazon.de)
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am 20. Juni 2012
Zuerst ist zu sagen, dass dieses Buch definitiv ein paar Lacher bereithält. Ein blindes Huhn findet eben auch mal ein Korn.

Allerdings ist das meiste unterirdisch unlustig. Teilweise sogar geschmacklos, wie beispielsweise ein Eintrag zu Städten die ihre Unschuld verloren haben. Neben Delmenhorst (Sarah Connor) oder Eggenfelden (Daniel Küblböck), Hahahaha, sind auch Orte wie Emsdetten und Erfurt zu finden (beides Orte in denen ein Amoklauf stattgefunden hat.
Mal davon abgesehen, dass Humor doch sehr subjektiv ist und mich dieses Buch einfach nicht ansprach,gibt es auch für Autoren Grenzen (die leider überschritten wurden).

Also keine Kaufempfehlung!
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am 22. Juni 2014
Schlechter Druck, schlechtes Cover, ich hatte gehofft, es wäre so ein witziges "Wörterbuch" wie das von Daniel Berger: warum gibt es kein Katzenfutter mit Mäusegeschmack......war es aber nicht und bestellt habe ich es nur, weil die Alexandra Reinwarth Mitautorin ist........und ich dachte, dann ist es bestimmt lustig. Na ja, wenigstens war es nicht teuer.
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am 11. Dezember 2008
Als ich "Arschgeweih" zum ersten Mal im Buchhandel sah, dachte ich nicht, dass mich dieses Buch berühren könnte, weder positiv noch negativ. Erst eine Rezension mit Original-Auszügen brachte mich dazu, das Buch bei Amazon zu bestellen. Und: es ist ein echter Brüller. bei Themen wie "Strelizien" und "SPAM-mail" wurde ich von Sitznachbarn im Zug komisch angeschaut - weil sie meinen für sie nicht erklärbaren Lachanfall wahrscheinlich seltsam fanden. 5 Sterne deluxe für diesen Einfall!
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am 20. Juli 2007
Neben ca. 10 wirklich witzigen Erläuterungen zu den Begriffen, wurden doch meiner Meinung nach viele moderne Lückenfüller eingebracht. Anfangs noch ganz lustig zu lesen, es nervt aber mit der Zeit!
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TOP 500 REZENSENTam 31. März 2007
...hören wir auf, uns mit Bauchnabel-Piercing und Arschgeweih über Schulterpolster und Vokuhila der 80er zu mokieren und wenden uns den Trends der Gegenwart zu:
Wer gerne Latte Macchiato trinkt, mit Skistöcken durch den Wald marschiert und das "Nordic Walking" nennt, wird evtl. ein wenig pikiert sein, wer aber auch über aktuelle "Modesünden" und alles was sonst im Moment so nervt lachen kann, der wird voll auf seine Kosten kommen. Ein superwitziges Buch, dass allem was im Moment aktuell oder angesagt ist ein wenig die lange Nase zeigt.
Sicher ein Buch, das im Sturm die Bestseller-Liste erstürmen wird!
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am 7. April 2012
"Arschgeweih - Das wahre Lexikon der Gegenwart" erklärt uns auf amüsante Weise und mit einem Augenzwinkern moderne Hypes und Auffälligkeiten, wie zum Beispiel auch das im Titel vorkommende Arschgeweih, die häufigste Tätowierung in der sozialschwächeren Schicht, oder aber auch Feng-Shui oder das "Du-bist-Deutschland" Gefühl.

Nina Petri und Peter Lohmeyer lesen "Arschgeweih" gemeinsam und führen uns so zusammen durch das "wahre Lexikon der gegenwart". Ihre Stimmen sind angenehm und ihr Tempo ist auch gut gewählt.

Wenn ihr auch mal was lustiges für zwischendurch auf die Ohren wollt, kann ich euch "Arschgeweih" wärmstens empfehlen - und denkt immer dran, dass man nicht alles ernst nehmen darf.

Abschalten, zuhören - Spaß haben!
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am 9. November 2009
"Arschgeweih" trägt zurecht den Untertitel "Das wahre Lexikon der Gegenwart", denn hinter dieser spitzzüngig kommentierten Sammlung zeitgenössischen Unsinns steckt mehr System und mehr in Worte gefasstes Leiden an der Zeit, als man im ersten Moment denkt. Klar doch, all diese Gesundheits-, "sanfte Medizin"- und "Wohlfühl"- und "Wellness"-Trends, dazu dies politisch und ökologisch korrekte Gehabe, das aufs Nachhaken verzichtet (Womit wird der hektarweit angebaute Raps fürs Bio-Diesel eigentlich gedüngt?, wenn erlaubt ist zu fragen), dieses krampfhaft kulturtragende Schaulaufen ("Kaffeegourmets"... "Frühstücken in Kneipen"...) diese morbide Lust an Klimakatastrophe, ganz fiesen Viren und Weltuntergang...
Freilich findet man hier auch Stichwörter, mit denen in zwei Jahren keiner mehr was am Hut hat. Das sind sichere Lacher von der Stange, und die sind hier zu hoch dosiert. Ursula Engelen-Kefer zum Beispiel, oder Edmund Stoiber. Tempi passati... Und wer oder was mit "Eames Chair" gemeint sein mag, wäre mir ein Rätsel, würd's mich denn interessieren.

Was den erfreulichen Rest angeht: warum darf man darüber nicht lästern, zumal wenn man's so geistreich kann wie die Verfasser meistens?
Man hat's nämlich nicht leicht als durchschnittlicher Mensch von durchschnittlichem Geschmack. Nein, wirklich nicht. Tritt man nicht in einen realweltlichen Hundehaufen, so muss man sich dessen akustisches Äquivalent anhören. Oder man muss irgendwelche optischen Dummheiten der Saison ertragen, ob man will oder nicht: Alle Welt ist mit Digitalkameras bewaffnet, und war ihrer Festhalte-für-die-Nachwelt-Orgie früher durch das begrenzte Fassungsvermögen eines 36er-Filmes Grenzen gesetzt, so können sie sich nun austoben. Die Leute fotografieren alles, wirklich alles. Oder man guckt die Sportschau, die letzten fünf Spielminuten des Halbfinales beim Stand von 1:1, und schon orakeln alle Béla Réthys, dass nach der Statistik Bayern München in den letzten acht Jahren kein Spiel mehr verloren hat, wenn er nach der 86. Minute gegen den 1.FC Hintertupfing drei Elfmeter zugesprochen kriegte. Dann diese Tierfreunde, die sich wundern, dass die "stylische" Familien-Anakonda soeben den kleinen Justin verputzt hat. Oder ich gucke Tagesschau und will Nachrichten sehen, und was sehe ich stattdessen: Passanten, die ins Mikrophon ihre Meinung zur vorangehenden lapidaren Katastrophenmeldung blöken dürfen, so nach dem Motto "Was halten Sie davon, dass soeben eine Atombombe über Frankfurt am Main...". Ottfried Fischer soll sich einen Seitensprung genehmigt haben -- da dachte ich genau das, was ich in diesem Buch lese: "Wie macht der das überhaupt?" -- Weiter im Text: Festmeterweise Fachliteratur zu allheilsamen Feng-Shui-Bachblüten auch bei wohlbeleumundeten Buchhändlern. Und wenn ich nicht die Orangen aus "kontrolliertem Anbau" in den Einkaufswagen geladen habe, sondern die aus dem Angebot, dann guckt sogar schon die Kassiererin, als hätte ich soeben ein niedliches Robbenbaby massakriert.
Da scheinen mir recht viele Tabus unters Volk gebracht worden sein -- Heilsbotschaften, die außer Harald Schmidt keiner mehr auseinandernehmen darf. Oder soll ich beim Einkaufen mal Eier aus garantierter Käfighaltung anfordern? Recht viel Moral, die einem da schon der Einkaufszettel abverlangt... Hinzu kommt diese Seuche, jede dumme Geschmacklosigkeit zum "Kult" hochzujubeln... Schlecht angezogen war man schon immer, aber früher wusste man das, und unvorteilhaft sitzende Jeans wurden im nächsten Jahr eh unmodern.

Nun will ich hier keine neue Verschwörungstheorie häkeln über ein perfides Superhirn, das uns mit allen Mitteln noch dümmer machen wolle, als wir eh schon sind. Ich find's aber klasse, mal zur Abwechslung kein x-tes pseudowissenschaftliches Lamento angeboten zu kriegen in Sachen "Untergang des Abendlandes und wie Sie sich durch sanfte Duftmassagen davor schützen können".
Sicher gibt's auch fundiert argumentierende Diagnosen zum Thema "Hysterische Lust am Niedergang". Aber so geht's auch, in Form einer alphabetischen Liste der auffälligsten Symptome:
Frauenromane, Defibrillatoren in der U-Bahn, Darmflora-Joghurt, Hybridautos, Mount-Everest-Besteigungen als Volkssport, das tägliche Bulletin zur Klimakatastrophe, Prosecco, therapeutisches Delphinschwimmen... Und dann diese Heiligen der Gegenwart: Nichts gegen den Dalai Lama, aber soviel Güte, muss das denn sein? Flucht der tatsächlich nie über [zensiert]e [zensiert], die sich gefälligst erstmal [zensiert] sollen? Dito Sinnsucher-Urlaub samt Zubehör und verbaler Müll der Sparte "sich was gönnen", "ergebnisoffen", "eigentlich"...
Oder dieses morbide Interesse an möglichst lebensbedrohlichen Viren... Fein, dass die hier mal nach Marketing-Aspekten analysiert werden; das hat was: "In Sachen Effektivität verhält sich HIV zu Ebola also wie DaimlerChrysler zu Toyota".

Nur einige wenige Einträge hab ich vermisst in dieser Fundgrube der gediegenen Bosheit: Erstens das Stichwort "Bauchgefühl". Bei Bauchgefühlen helfe man sich gefälligst mit Zwieback und Kamillentee und halte den Schnabel. Und wenn ich aus nicht-anglophonem Munde das Wort "Event" höre (früher hieß das "Opas 70. Geburtstag"), dann vermute ich Sprechers IQ irgendwo im unteren zweistelligen Bereich. Außerdem hätte man "Roth, Claudia" ... doch auch schön böse kommentieren können.

Ich habe meine Wohnung übrigens nach dem Tai-Ginseng eingerichtet, bin "von Sternzeichen" Rauhhaardackel, halte "Pisa" nur in der Bedeutung "sehenswerter Turm-Standort" für erwähnenswert und nenne Witze, die keinem auf die Zehen treten, eine Pest. Vielleicht finde ich das Buch deswegen witzig, und wahrscheinlich genieße ich deswegen die vielen süffisanten Sticheleien -- und wenn's noch so viele andere als geschmacklose Pöbelei bezeichnen.
Bin halt eine SpießerIn, die sich gern das eigene Weltbild bestätigen lässt und gern über die eigene Beschränktheit lacht, und über die andrer Leute natürlich auch.
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am 4. Januar 2011
Wer nur den Titel und die Autoren (ChefRedakteur des Playboy Magazins) sieht könnte schnell falsche Schlüsse ziehen. Das Buch kommentiert jegliche neuen Erscheinung und Trends sarkastisch, kritisch oder schlicht böse. Zartere Gemüter oder Moral-Apostel sollten anhand der Skrupellosigkeit eher Abstand von dem Buch nehmen. Alle anderen können zu einem Trend-Glossar greifen der sich selbst nicht zu ernst nimmt
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am 21. September 2008
Leider wiederholt sich der Szene- / Jugendsprachgebrauch bei fast jedem erklärten Begriff. Muss es immer ein Wort mit Sch.... sein ?
Und deshalb wird das Buch schnell langweilig.
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