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Kundenrezensionen

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am 12. Mai 2007
Nun gibt es also ein neues Buch von Waris Dirie, vielleicht sogar ihr persönlichstes. Waris ist vor einem Stalker nach Wien geflohen und hofft, dort endlich eine Heimat und ihren Frieden zu finden. Da erfährt sie von ihrem Bruder, dass es ihrer Mutter sehr schlecht geht; diese leidet unter schrecklichen Bauchkrämpfen und kann zu Hause in Somalia nicht behandelt werden. Sofort setzt Waris alle Hebel in Bewegung, um die Mutter nach Wien zu den dortigen medizinischen Kapazitäten zu holen.

Waris hofft, sich in dieser Zeit mit ihrer Mutter aussprechen zu können, aber es kommt nur zu fruchtlosem Streit, denn keine kann die Welt der anderen akzeptieren. Nach der Abreise der Mutter beginnt Waris, in ein tiefes Loch fallend, mit einem Brief an ihre Mutter, der im Buch alternierend mit einer Nacherzählung der Geschichte um den Wien-Besuch der Mutter, dessen Vorgeschichte und Folgen erscheint.

Die unmögliche Verständigung zwischen der fest in der somalisch-islamischen Tradition verhafteten Mutter und der zum Teil europäisierten, wenn auch im Herzen afrikanischen Tochter ist nur ein, wenn auch das zentrale Thema dieses Buchs. Ein weiteres Thema bildet Waris Diries Kampf gegen die Verstümmelung der weiblichen Genitalien. Sucht ist ein anderer Aspekt des Buchs, Sucht, ohne die sich der Erfolg in der Glitzerwelt kaum halten lässt. Wie sonst auch, geht Waris damit sehr schonungslos und aufrichtig um, wozu viel Mut gehört. Als viertes Thema greift Waris das Problem Stalking auf, das sich offensichtlich immer weiter verbreitet, und das erst allmählich auch von der Politik ernst genommen wird.

Schriebe Waris weniger intensiv, authentisch und von echter Verzweiflung getrieben, so könnte man ihr Buch als sentimental, womöglich rührselig bezeichnen; solche Attribute passen aber nicht zu dieser Kämpferin mit Herz, Löwenmut und Verstand, die sich unverbrüchlich ihren ehrgeizigen Ziel verschrieben hat. Ihr ist viel Erfolg zu wünschen - und viele Leser für ihr Buch.
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am 20. April 2007
Wieder ein faszinierendes Buch von der Erfolgsautorin Waris Dirie. Ich habe bereits alle 3 vorherigen Erscheinungen gelesen und bin auch von diesem nicht enttäuscht. Waris berichtet hier zum ersten Mal von ihrem Stalker, ein Thema was immer noch zu wenig beachtet wird. Es ist erschreckend wie leicht man Opfer eines Stalkers werden kann und dass diese so verrückt sein können einem sogar in andere Länder nachzureisen. Leider wird es eher kurz angerissen. Hauptsächlich geht es in diesem Buch um die fehlende Aussprache zwischen Waris und ihrer Mutter. Die Kluft zwischen beiden ist einfach zu groß. Auf der einen Seiten Waris die gegen die Genitalverstümmelung kämpft und auf der anderen ihre Mutter die an den Traditionen festhält. Es ist schmerzlich für eine Tochter, wenn die eigene Mutter nicht ihre Erfolge und ihren Kampf anerkennen kann. Man erfährt viel in diesem Buch über das Thema Genitalverstümmelung und auch etwas über die Schattenseiten vom Modeln und was Waris die Genitalverstümmelung immer noch an Kräften kostet. Waris berichtet in diesem Buch zum ersten Mal von einem bisher gut gehütetem Geheimnis. Wer schon die anderen Bücher von Waris gelesen hat, der wird auch dieses gern lesen.
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am 19. November 2016
Das Buch gibt viele Einblicke in ihr Leben. Der Inhalt ist sehr emotional und mir fiel auch oft das schlucken sehr schwer. Innerhalb von zwei Tagen habe ich das Buch durchgelesen und bin absolut begeistert.
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am 18. Februar 2015
Ich wollte unbedingt wissen, ob sich Waris mit Ihrer Mutter "verständigen" kann, es ist für mich ein spannendes Buch und gibt wieder einmal viele Einblicke in das Leben von Waris. Ich habe es in drei Tagen verschlungen und kann es nur weiterempfehlen...
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am 27. Februar 2010
Das Buch ist recht einfach geschrieben, was ich nicht negativ empfinde. Ich könnte mir aber vorstellen, dass sich andere daran stören könnten.
Ein anderer Kritikpunkt gilt nur, wenn man schon andere Bücher von Waris Dirie gelesen hat: Wiederholungen! Manches (z.B. die Abstammung Ihres Vaters) liest man nichtzum ersten mal, wenn man z.B. Wüstentochter gelesen hat. Man kann hier aber auch argumentieren, dass sich auch Leser auskennen sollen, für die "Briefe an meine Mutter" das erste Buch ist, das sie von W.D. lesen.
Jetzt aber zum Positiven:
Waris gibt hier sehr viel persönliches preis. es ist für mich faszinierend, wie ein Mensch zwei so unterschiedliche Welten erlebt. Ihre Mutter befürwortet Beschneidung, weil es Tradition ist. Waris ist gespalten zwischen der Liebe, die sie als Tochter für ihre Mutter empfindet und der Ohnmacht die sie fühlt, wenn aus dem Mund dieser am meisten geliebten Person Argumente für dieses schreckliche Ritual kommen.
Wirklich faszinierend die Unterschiede dieser beiden Kulturen zwischen denen Waris lebt!
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am 22. November 2015
Nachdem ich schon die Wüstenblume nahezu verschlungen habe, musste ich dieses Buch unbedingt auch lesen.
Das Buch beschreibt sehr ehrlich die Probleme, der in Somalia geborenen Waris Dirie. In dem Buch schreibt sie in vielen Briefen an ihre Mutter, aber nicht nur die Briefe, die sehr bewegend sind, nein sie erzählt auch,wie sie ihre kranke Mutter nach Wien holt und sie dort operieren lässt. In den Briefen versucht sie immer wieder, ihre Mutter zu überzeugen, dass die Beschneidung der Mädchen nicht Allahs Wille ist, sondern reine Verstümmelung. Auch prangert sie an, dass Frauen in Somalia sehr starke Frauen sind, sie aber dies nicht nutzen, sondern sich ihrem Mann völlig unterordnen.Als die Mutter dann um sich zu erholen mit ihr in ihrer Wohnung lebt, kommt es zurm Eklat. Waris Dirie hat ihre eigene Beschneidung als so grausam empfunden, dass sie niemals darüber weggekommen ist. Um das Trauma in ihrer Kindheit zu vergessen, sucht sie Trost im Alkohol.Dies alles will sie ihrer Mutter sagen, doch die Mutter verteidigt diese Tradition vehement. Waris findet keinen Zugang zu ihrer Mutter, den sie aber so sucht. Als die Mutter ihre Wohnung verließ und zu ihrem Bruder Mohammed zu gehen, bricht Waris endgültig zusammen. Sie geht in eine Klinik in den Obertauern und schafft den Absprung. Da sie schon immer gerne gelaufen ist, baut sie dies hier auf und setzt sich wieder ein Ziel, den Halbmarathon. Sie gewinnt diesen. Das Laufen hält sie immer wieder davon ab, wenn sie droht rückfällig zu werden. Sie liebt ihre somalische Heimat und Afrika und kauft sich ein Häuschen in Südafrika, wo sie letztendlich ihren Seelenfrieden wieder findet.
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am 30. Dezember 2015
Das erhaltene Buch war wie beschrieben im einwandfreiem Zustand. Der Kundenservice ist super. Trotz anfänglichen Problemen am Anfang durch den Postboten wurde ich umgehend von Florivogel kontaktiert und der Fehler wurde behoben.
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am 30. Dezember 2012
Bei diesem Buch war ich oft versucht, zu rufen:"Hör doch endlich auf, Dich bei deiner Mutter zu rechtfertigen und entschuldigen", aber dann nach und nach den Grund begriffen. Ich finde es furchtbar und bestialisch was mit Waris Dirie gemacht worden ist, ihre Mutter hätte viel mehr Grund sich zu schämen.
Trotzdem, ein mutiger Schritt, diese Briefe zu veröffentlichen.
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am 6. Oktober 2008
Habe bisher alle Bücher von Waris Dirie gelesen.Dieses hier fand ich am emotionalsten.Wahrscheinlich weil es sehr zu Herzen geht wie die Mutter sich ihr gegenüber verhält.Wie sie um deren Liebe und Anerkennung kämpft.Definitiv kein Buch zur leichten Unterhaltung,aber sehr lesenswert weil es Waris sehr liebenswert macht.
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am 27. Mai 2014
Ein wie immer von Waris Dirie packendes Buch zum lachen, weinen und nachdenklich sein. Es ist einem wirklich unbegreiflich was für furchtbare Dinge auf der Welt passieren und es ist immer gut, wenn es Menschen wie Waris gibt, die diese schlimmen Dinge in Worte fasst.
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