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Kundenrezensionen

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am 20. November 2015
Sehr intelligent und wissend, um nicht auch zu sagen: brillant geschrieben. Jedoch mit vielen unerklärten und in den Raum gestellten Kurzschlüssen, die zu einer schwer entdeckbaren Unlogik des Gedankenverlaufs und ungeklärter Propädeutik führen, bwz. auf ihr basieren.
Dennoch lohnt es sich, diese Buch zu lesen, weil es eine Überblick über die technologische Entwicklung gibt und einen ahnen lässt, was auf uns zukommt.
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am 18. März 2013
Ray Kurzweil ist der typische Wisssentschaftler, welcher gerne einmal Gott spielen möchte.
Interressant was sie mit den Menschen vorhaben.
Dies Buch ist sehr aufklärend.
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am 20. April 2017
Typen wie Kurzweil sind sehr intelligente "Idioten", sie glauben unkritisch das Märchen von Fortschritt und Technik. Ich finde "diese" Leute sind sehr naiv, sie verstehen viel von Technik und KI und diese Dinge, aber sie wissen nicht wirklich worauf es im Leben "wirklich" ankommt. Zu diesem Buch kann ich nichts sagen, aber ich kenne Kurzweil und andere Transhumanisten. Sie haben den Glauben an Gott lediglich durch den Glauben an Wissenschaft und Technik ersetzt!
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am 9. Oktober 2000
Ganz gleich, ob man den Kurzweil'schen Informatik-Naturgesetzen und den damit verbundenen Voraussagen Glauben schenken mag, halte ich das Buch für epochemachend. Es richtet den Blick auf die Themen, die sich in naher Zukunft der Menschheit stellen werden: Was unterscheidet Menschen von Maschinen? Was wird aus uns, wenn in naher oder ferner Zukunft die Maschinen den Menschen intellektuell überlegen sein werden? Wird man in einigen Jahrzehnten wissenswerte Informationen ins Gedächtnis einfach 'uploaden' können, anstatt sie zu lernen? Wird es spirituelle Maschinen geben? Welche Gefahren entstehen durch die neuen Technologien?
Kurzweil entwickelt eine recht positive Utopie, indem er derzeit schon vorhandene Techniken und Entwicklungen in die Zukunft extrapoliert. Er gibt aber zu, daß seine Betrachtungsweise reichlich optimistisch ist, und weist am Ende seines Buches darauf hin, daß die Menschheit, um diese Utopie wahr zu machen, noch eine ganze Reihe von Prüfungen und Gefahren zu überstehen hat.
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am 3. September 2006
Die Ueberschrift meiner Rezension sagt eigentlich schon alles! Jeder der ueberhaupt lesen kann sollte dieses Buch gelesen haben, und jeder Gelehrte, Wissenschaftlter, Ingenieur, Techniker und Wirtschafts-Manager sollte seinen (und sei es noch so kleinen) Teil dazu beitragen, diese optimistischen Visionen zu verwirklichen! (Selbst Geisteswissenschaftler koennen dazu beitragen, indem sie ihre humanistischen Buecher digitalisieren und so einer kuenftigen Generation von intelligenten Maschinen zur Lektuere uebergeben...)

Inhaltlich bietet Kurzweils Buch einen weitumfassenden Ueberblick ueber Kuenstliche Intelligenz (KI), Kuenstliches Leben (KL), Nanotechnologie, und alles was in diesem Kontext dazugehoert. Den Skeptikern (gegen KI und KL in der nun schon recht lange andauernden KI-Debatte) werden neue, stichhaltige Argumente entgegengebracht. All dies ist darueber hinaus auch sehr spannend zu lesen - nomen est omen - Kurzweil bietet Kurzweil :)

Die Grund-Aussage des Buches ist die, dass es nur EINE Evolution gibt, welche ALLES umfasst, sowohl die unbelebte als auch die belebte Natur und den Menschen und die Technik. Die von uns derzeit gezogenen Grenzen und Gegensaetze zwischen "Intelligenz" und "Kuenstlicher Intelligenz" oder "Leben" und "Kuenstlichem Leben" sind selber kuenstlich und letztlich hinfaellig: Es gibt, wenn ueberhaupt, NUR Intelligenz - in welcher Form und auf welchem materiellen Substrat auch immer. Die "Kuenstliche" Intelligenz ist also ueberhaupt nicht "kuenstlich", sondern die natuerliche Konsequenz der einen, alles umfassenden Evolution - dito fuer das "Kuenstliche Leben", welches auf den von der Nanotechnologie gebauten neuen Zellen beruht.

Diesbezuegliche philosophische (und/oder sogar religioese) Fragen werden in Kurzweil's Buch aufgworfen und "angerissen", aber nicht tiefschuerfend behandelt -das Buch ersetzt also keinen Leibniz, Kant oder Hegel die sich zum Thema Geist und/oder Evolution recht gruendlich geaeusert haben- aber Kurzweil's Buch ist ja eben als technologischer Ueberblick konzipiert, und nicht als Werk der Philosophie. (Allerdings: in einer Randbemerkung gibt sich Kurzweil als Anhaenger der Unitarier-Kirche zu erkennen, und in der Tat sind in dem Buch einige teleologische, quasi religioese Unterstroemungen zu erspueren, zum Beispiel wie er personifizierend von der Evolution spricht so als sei sie ein intentional handelndes Wesen - ich bin mir nicht ganz darueber im klaren ob er das nur metaphorisch so sagt, oder ob er es wirklich so meint.)

Philosophisch betrachtet, harmoniert die Kernaussage dieses Buches ziemlich gut mit der hauptsaechlich von G.VOLLMER im Anschluss an Konrad Lorenz entwickelten und vertretenen Philosophie des Neo-Naturalismus, mit seiner starken Betonung einer Evolutionaeren Erkenntnistheorie. Ich weiss nicht ob der Kurzweil den Vollmer gelesen hat, aber beides passt gedanklich sehr gut zusammen: Wer also den von Kurzweil kurzweilig praesentierten technologischen Ueberblick zu KI und KL im 21.Jahrhundert philosophisch noch vertiefen will, der sollte sich zu diesem Buch von Kurzweil die Buecher von G.Vollmer gleich dazu bestellen.

Wer hingegen noch mehr ueber Robotik lesen will, besorgt sich wohl am besten noch den Hans Moravec dazu. Zum Schluss noch ein paar skeptische Anmerkungen bezueglich einiger kleinerer Ungereimtheiten:

Der Ausblick in die Zukunft endet mit der Utopie, dass eine vernetzte Superintelligenz sogar im Stande sein wird, das ganze Universum derartig ordnend zu manipulieren, dass sie ihr eigenes Ueberleben bis in alle Ewigkeit wird sicherstellen koennen! Ein grossartiger Traum - jedoch: Falls der 2.Hauptsatz der Waermelehre allgemeingueltig ist, dann muss fuer jedes Fleckchen Kosmos, welches von der Intelligenz geordnet wird, ein etwas groesseres Fleckchen Kosmos ins Chaos verfallen (von welchem die Intelligenz potentiell bedroht wird). Die Inseln der Ordnung werden also langfristig immer kleiner. Dies wirft die (von Kurzweil leider nicht behandelte) Frage auf, wie weit die Intelligenz sich in die Kleinheit zurueckziehen kann. Falls Raum und Materie diskret (quantifiziert) organisiert sind (und nicht, wie Leibniz glaubte, kontinuierlich, d.h. unendlich oft teilbar) dann kann in einer endlichen Raumeinheit nur endlich viel Rechenkapazitaet stecken. In einem quantifizierten Raum kann sich die Intelligenz also nicht in immer kleinere und kleinere Bereiche zurueckziehen und dabei immer weniger Energie zur Aufrechterhaltung der Mikroordnung verbrauchen - irgendwann ist dann Schluss.

Naterlich koennte sich der 2.Hauptsatz irgendwann und irgendwo als falsch herausstellen, aber das gleiche Schicksal koennte auch Kurzweils "Gesetz vom exponentiellen Wachstum" beschieden zu sein. Kurzweils "Gesetz" ist keine "hartes Naturgesetz" welches man mit wiederholbaren Experimenten pruefen koennte - eher ist es ein "weiches" Gesetz von der Art wie z.B. Karl Marx vom "tendentiellen Fall der Profitrate" oder von der "Unausweichlichkeit der proletarischen Revolution" gesprochen hat.

Der Anhang des Buches enthaelt noch einige nuetzliche Informationen zur Programmierung;

Fragen der Energieversorgung und der allgemeinen physikalischen Grundlagen kommen jedoch zu kurz, zum Beispiel wird da in Analogie zur Nanotechnologie von der "Femtotechnologie" geredet mit deren Hilfe man angeblich einzelne Quarks innerhalb der Protonen manipulieren koennen soll, ohne jegliche Erlaeuterung ob ein solches Unterfangen mit der Heisenbergschen Unschaerferelation vereinbar waere, etc. (Schuster bleib bei deinen Leisten!)
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am 15. Dezember 2000
Jeder der sich über die Zukunft gedanken macht sollte dieses Buch lesen! Auch wenn ich nicht allen Punkten dieser Zukunftsprognose zustimmen möchte, habe ich dieses Buch als einen besonders anregenden Dialog empfunden der meinen eigenen "Prognose"-Horizont sicherlich erweitert hat. Malt man sich die ein oder andere Vision, die in diesem Buch entwickelt wird, bis zur letzten Konsequenz aus so läuft einem der kalte Schauer über den Rücken. Dieses Buch zeigt auch sehr schön welche Philosophischen Fragen noch zu diskutieren sind. Ray Kurzweil ist es meiner Meinung nach gelungen eine überwältigende Zukunftsprognose aufzubauen. Dieses Buch ist Science & Fiction pur!
Ich empfehle, für den speziell an der KI (Künstlichen Intelligenz) interessierten Leser, _zuvor_ das Buch "Computerdenken" von "Roger Penrose" zu lesen. (Ich habe beide Bücher zufällig und glücklicherweise hintereinander gelesen.) Ray Kurzweil ist in Homo s@piens an einigen Stellen erstaunlich ausführlich auf dieses früher erschienene Buch eingegangen. Roger Penrose versucht in seinem ebenso eindrucksvollen Buch zu beweisen warum KI auf "Maschineller"-Ebene nicht möglich sein wird.
Auch möchte ich empfehlen, den ebenfalls von Ray Kurzweil erwähnten, "Isaac Asimov" zu lesen. Speziell den 10-Bändigen "Foundation" Zyklus! Mit diesen SF-Büchern kann "Homo s@piens" "weitergeträumt" werden ;-)
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am 18. Juli 2000
Kurzweil leitet seine Ansichten sehr detailliert und unter Anwendung eines sehr umfangreichen Wissens her. Auch die Entwicklung 'seiner' Zukunftsvision folgt einer gewissen Logik. Das Buch ist sehr lesenswert und interessant (sofern man sich für das Machbare und für die aktuellen Entwicklungen im Bereich der Naturwissenschaften begeistern kann). Leider ist der Ausblick auf die Zukunft verhältnismäßig kurz. Das Verhältnis 'Mensch' und 'Maschine' wird angerissen und die Symbiose verdeutlicht. Es bleiben allerdings noch viele Fragen (z.B. Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung, Entwicklung des Wertsystems etc.) offen. Wer eine umfassende Vision für das 21. Jahrhundert erwartet, der wird enttäuscht sein. Dennoch, das Buch ist ein Muß für alle, die wie ich das Morgen schon heute gedanklich vorbereiten wollen.
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am 27. März 2015
Vielleicht muss an dieser Stelle auch einmal erwähnt werden, dass Kurzweil mit seinen Prognosen für 2009 ziemlich daneben lag und für 2019 (in vier Jahren) zeichnet sich auch keine bessere Trefferquote ab. Als Science-Fiction nett zu lesen, aber man gewinnt beim Lesen den Eindruck, dass Kurzweil seine Prognose wirklich ernst meint. Die Krönung ist der Abriss der vergangenen und zukünftigen Geschichte des Universums, mit dem Ereignis "Ray Kurzweils Homo sapiens erscheint". Durchaus unterhaltsam, aber wissenschaftlich auf dem Niveau seines Kollegen Werner Gitt, der auf der entgegengesetzten Seite vom Pferd fällt.

Kurzweil prophezeite zum Beispiel für die erste Dekade des 21. Jahrhunderts einen ununterbrochenen Wirtschaftsaufschwung. Dieser hat 2008 offenbar einen ersten Höhepunkt erreicht. Auch in Europa spüren wir zur Zeit diesen ununterbrochenen Wirtschaftsaufschwung. In Griechenland tanzen die Menschen vor Freude auf der Straße. (Kann Spuren von Ironie enthalten)

Kurzweil prophezeite, dass wir normalerweise (an 2009) mehr als ein Dutzend Computer mit uns herumtragen. Doch statt dessen vereint das Handy immer mehr Funktionen auf sich und macht andere Geräte mehr und mehr überflüssig. Es setzt sich durch, was eigentlich auch naheliegender ist.

Wissenschaftlicher Fortschritt lässt sich eben nicht voraussagen. Klar, das, was bereits in der Schublade liegt, kann man für die Zukunft leichter prognostizieren, man liegt aber selbst damit oft falsch. E-Ink und co. boomen, trotzdem steigt der Papierkonsum. Schon wieder geirrt.

Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass Kurzweil nicht schreibt, was zu erwarten ist, sondern woran er persönlich glaubt oder glauben möchte. Das Paradies, in dem wir ewig leben können als Ersatzreligion für Nerds.
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am 7. Oktober 1999
Ray Kurzweil ist ein logischer Denker. Er schafft es, Schritt für Schritt nachvollziehbar eine Zukunft zu konstruieren, die ich mir heute noch nicht vorstellen kann. Doch: Wer hätte vor 100 Jahren gedacht, daß heute jeder Zweite mobil telefoniert, fast jeder ein Auto hat, wir zum Mond fliegen können,...? Ich wage nicht, Kurzweils Vorhersagen ins Reich der Märchen zu verbannen. Sehr interessant ist auch seine Ansicht was die klassische Science-Fiction, wie wir sie aus dem Fernsehen kennen, angeht (UFOs, StarTrek,...) Doch lesen Sie selbst....
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am 8. Juni 1999
ISBN: 3462027417
Sicherlich: wer sich nicht für die Zukunft -insb. der EDV- interessiert, der hat nichts von dem Buch. Für alle, die den Blick in die Zukuft wagen wollen, die sollten sich dieses Buch antun. R.Kurzweil ist bekannt dafür, daß viele seiner Vorhersagen stimmten. Um so erstaunlicher - und vor allem auch erschreckender- ist der Ausblick auf das was kommen wird. Wer blättert und das letzte zuerst liest, der wird Kurzweil für einen Wahnsinnigen SF-Autor halten - oder würden Sie jemanden glauben, der sagt: eines Tages werden wir nur noch Software sein? Aber er erklärt Schritt für Schritt auch das Unglaubbare. Bleibt in vieler Hinsicht zu hoffen, daß er sich täuscht.
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