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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
52
4,0 von 5 Sternen
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am 23. März 2012
Der Anfang des Buches "die schöne Münchnerin" ist spannend und kreativ geschrieben; eine wilde Verfolgungsjagd die tödlich endet. Zufällig schaut es so aus, als wäre es ein Unfall gewesen.
In den weiteren Seiten wird der Leser in kurzen Kapiteln in die weitverzweigten Wurzeln eines Netzwerks für menschliche "Ersatzteile" eingeweiht. Nasenkorrektur war gestern - eine Nasentransplantation ist moderner. Eine "schöne Münchnerin" wird tot aufgefunden und eine findige Pathologin findet heraus, daß ihre perfekte Nase eine andere DNA hat als der restliche Körper. Das bringt den Stein ins Rollen...
Das bewährte Team um Kommissar Mader und Kollegen ermittelt bei Ärzten, Model-Agenturen... Dabei verflechten sich deren private Geschichten mit denen der Verdächtigen.
Bis zum Ende ist es nicht eindeutig, wer aller genau in diesen Fall verwickelt ist; das macht das Buch spannend und kurzweilig zu Lesen.
Das Thema an sich ist interessant; noch nicht so oft durchgekaut wie Menschenhandel, Drogenhandel usw.
Das Buch liest sich flüssig; der Schreibstil ist etwas eigenwillig jedoch interessant.
Ich finde das Buch durchaus empfehlenswert!!!
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am 14. März 2012
Ich bin nur durch Zufall auf dieses Buch gestoßen und bin einfach nur froh darüber. Für mich ist es einfach Kult, ein regelrechter Überraschungserfolg.

Die Ermittler Hummel, Dosi und Zankl sowie Chefinspektor Mader haben einen neuen, ungewöhnlichen Fall. Die außergewöhnlich hübsche Leiche ist doch sehr ungewöhnlich. Wie Schneewittchen liegt sie da und doch ist etwas merkwürdig, denn ihre Nase ist nicht ihre Nase, sondern hat eine andere DNA. Aber wieso? Bei den Ermittlungen stehen die Kollegen vor einem sensationellen Fall. Scheinbar handeln hier bekannte Chirurgen mit Organen. Immer mehr Personen sind tödlich von dem Fall betroffen, selbst die Ermittler müssen dies bald am eigenen Leib erfahren.

Mit viel Witz und Charme bringt Harry Kämmerer sein Ermittlerteam an den Leser. Die verschiedenen Charaktere sind so originell, dass man immer jemanden findet, mit dem man sich identifizieren kann. Der Fall ist spannend geschildert, immer wieder gespickt mit komischen Situationen.

Fazit: Ich habe herzhaft lachen müssen und konnte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Tolles Buch, was ich uneingeschränkt empfehle. Unbedingt lesen!

Ich werde mir auf jeden Fall noch den Vorgängerband "Isartod" organisieren und auf ein ebenso tolles Leseerlebnis hoffen.
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am 13. August 2012
Zunächst einmal ein Leichenfund. Besonderheit - ihr wurde eine ganze Nase transplantiert, was sehr merkwürdig ist, da man dazu erst einmal eine Leiche braucht, deren Nase man entwenden kann. Um diesen Mordfall herum passieren diverse "Unfälle", bei denen unliebsame Personen aus dem Weg geräumt werden. Einer fährt mit voll aufgedrehter Stereanlage mit seinem neuen Sportwagen in einen See, vermisst wird er zunächst nicht, weil er eine Fahr nach Italien unternehmen wollte, um den Wagen richtig einzufahren, ein anderer stürzt einfach mal in die Partnachklamm. Die Kripo ermittelt, die Ehefrau des Kommisssars ist schwanger und er muss Interesse an Geburtsvorbereitung und Kinderzimmereinrichtung heucheln, da der Haussegen sonst schief hängt, "Dosis" Freund verfolgt sie mit dem Moped ins Gebirge, weil er befürchtet, sie würde da nicht ermitteln, sondern sich ein schönes Wochenende mit einem Kollegen machen. Außerdem wird noch die Schickeria auf die Schippe genommen und wie ein Schönheitschirurg abhängig von einer Frau ist und laufend an ihrer Oberweite nachbessern muss, weil sein Vorgänger nicht korrekt gearbeitet hat.

ein super Krimi mit spannenden Wendungen und viel witzigem Drumherum, ich wollte das Buch kaum auf die Seite legen!
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zugegebenermaßen muß man sich etwas einlesen. Der Sprachstil von Harry Kämmerer weicht dann doch sehr von der Kluftinger-Reihe und Rita Falks oder Nicola Förgs Sprachstil ab. Aber wer sich an die kurzen, knappen Sätze von Harry Kämmerer gewöhnt hat (dauert so 20 oder 30 Seiten) hat sein helles Vergnügen. Mindestens gleichwertig wie die Kultromane von Kluftinger.
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am 15. März 2012
Dr. Hanke probiert in Bayerns Bergen seinen neuen Maserati aus. Doch er ist nicht allein unterwegs. Zwei dubiose Typen in einem BMW sind ihm auf den Fersen. Und diese Verfolgungsjagd endet für Hanke in einem Moorsee. Tödlich. Dass die zwei Rumänen Loki und Helmut nicht zufällig zur gleichen Zeit wie Hanke in den Bergen waren, ist schnell klar. Hatte wohl mit seinen Geschäften mit dem Organ-Ersatzteilhandel Beautybusiness zu tun...
Zur gleichen Zeit wird in München Milbertshofen die Leiche einer jungen Frau namens Veronika Saller gefunden. Bekannt als "die schöne Münchnerin". Todesursache: Überdosis Kokain. Doch nur auf den ersten Blick, denn das Model hat die Drogen offensichtlich nicht freiwillig genommen. Bei der Obduktion bemerkt die Pathologin Gesine Fleischer, dass die Tote eine falsche Nase hat. Und zwar die, eines anderen Menschen.
Nun ist es an den Kommissaren Mader, Dosi, Hummel und Zankl, die Fäden zu entwirren und den Täter zu überführen. Doch die Ermittlungen in der Schönheitschirurgie-Szene gestalten sich nicht gerade leicht.

Harry Kämmerer wirft den Leser gleich mitten rein ins geschehen. Und beschreibt ohne zuviel detailverliebtheit die Protagonisten und Schauplätze sehr gekonnt. Rasante Szenenwechsel und kurze Kapitel lassen Langeweile gar keine Chance. Ein Buch, das man gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Und für mich als Münchnerin natürlich ein besonderes "Schmankerl".
Das Team um Kriminalhauptkommissar kommt super sympathisch rüber, und ihr Humor lies mich des öfteren beim Lesen schmunzeln.

Ein schneller, spannender Provinzkrimi mit wenig bayrischer Mundart, aber super authentisch. Bereits das Cover ist ein Hingucker. Etwas Altmodisch gestaltet, ohne jedoch bieder zu sein, lässt es sofort Vorfreude auf das Lesen aufkommen. Passend zu Hauptkommissar Mader und seinem Dackel Bajazzo.

Dies ist der zweite Teil einer Reihe, was ich bis zum Lesebeginn nicht wusste. Jedoch wird es nicht lange dauern, bis auch der erste Teil "Isartod" in meinem Besitz ist :)

Bewertung: '''''
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am 20. März 2012
Schnell schreibt er, der Herr Kämmerer. Sehr, sehr kurze Kapitel, rasant schnelle Szenenwechsel und an nichts wird sich lange aufgehalten. Mir persönlich gefällt das sehr gut.

Die Personen werden im Prinzip gar nicht beschrieben. Auch das gefällt mir sehr gut, da hat mein Kopfkino freie Bahn. Und dennoch, fast alle Charaktere, kann ich mir sehr gut vorstellen und sie mit Leben erfüllen. Ich denke, daß ist schon fast eine Kunst, die Protagonisten äußerlich so wenig zu beschreiben und man hat dennoch ein klares Bild vor Augen. Ich habe sie alle liebgewonnen, die Kriminalen. Ganz besonders Hummel habe ich ins Herz geschlossen. Selbst einige der Bösewichte waren mir ein klein bißchen sympathisch. (ein klitzekleines)

Trotz dieser schnellen Schreibweise verliert man aber nicht den roten Faden und das ist gerade bei einem Krimi ja wichtig. Da ich meistens nicht unabgelenkt lesen kann (2 Kinder) war ich sehr erfreut, daß es der Autor geschafft hat, trotz dieser Art des rasanten Schreibens mir die Personen so zu verinnerlichen, daß ich zu jedem Zeitpunkt wußte, wer wer ist und sie den entsprechenden Situationen zuordnen konnte.

Den einzigen klitzekleinen Minuspunkt hätte ich nur, weil ich relativ schnell wußte, wer der Mörder ist. Das kann aber daran liegen, daß ich schon sehr, sehr, sehr viele Krimis gelesen habe. Die kleinen Dialekteinschläge hätten von mir aus auch nicht sein müssen.

Mein Fazit:

Ich würde dieses Buch wirklich sehr weiterempfehlen. Allerdings: Den Menschen, denen ich dieses Buch vorgeschlagen habe, haben es alle nicht gekauft, weil es ihnen mit 14,99 Euro zu teuer wäre. Schade! Ich hoffe, der Autor setzt sich langfristig dennoch durch.
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An vielen Stellen recht lautmalerisch schlägt die zweite Stunde für das herrliche Ermittlungsteam um Hauptkommissar Karl-Maria Mader, der wieder mit seinem Dackel Bajazzo auf Verbrecherjagd geht. Trotz scheinbarer bayerischer Folklore, die das Titelbild vermittelt, legt Kämmerer nach Isartod im Stakkato-Stil nach und schafft einen ganz eigenen Kosmos rund um das lukrative Geschäft mit dem Kranksein.

Seine Kurzabschnittfolge im 30Sekundentakt verspricht einerseits Spannung, aber noch viel mehr Vergnügen und ironische Blicke aufs Genre. Verdis Requiem begleitet einen der Beteiligten beim Versinken ins Moor, die Schneewittchen-Leiche der Schönheitskönigin, Föhr und Neuhaus lassen grüßen, erweist sich als Bastelobjekt für Schönheitschirurgen. Insbesondere der Nase sollen wir folgen. Herrlich die Mordversuche am Pathologen Weiß, herrlich Hummel, der auf seine literarische Entdeckung wartet, aber eher seinen männlichen Instinkten folgt.

Auch wenn die Lösung der Fälle recht früh ziemlich offensichtlich sind, hält Kämmerers Dynamik die Lesespannung aufrecht. Das ist nicht Thrill, aber Unterhaltung pur.
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am 20. März 2012
Inhalt:

Der Kriminalroman "Die schöne Münchnerin" beginnt rasant: Die beiden halbseidenen Ganoven Ludwig und Helmut sind nicht gerade mit Intelligenz gesegnet und bei der aus dem Ruder laufenden Beschattung von Hanke versenkt sich dieser leider selbst mit seinem schönen Maserati. Der schönen Münchnerin ging es auch schon mal besser bis zu dem Zeitpunkt als ihre Nase zu tief in Koks versenkt wurde. Bei der Obduktion kommt man schnell ihrer transplantierten Nase auf die Spur und die beiden Beauty-Docs Dr. Gessner und Dr. Schwarz alias Dr. No(se) werden verdächtigt die Grenze zur Legalität überschritten zu haben. Während das Münchner Kripoteam Mader, Hummel, Dosi und Zankl samt Dackel Bajazzo ermittlungstechnisch in die Schickeriawelt eintaucht geht es auch schon munter weiter mit dubiosen tödlichen Unfällen und offensichtlichen Morden. Das Ermittlungsteam kämpft jedoch auch mit ganz anderen Problemen: Mader grübelt über eine mögliche berufliche Herausforderung nach, Hummel verliebt sich in Modelchefin Chris und geht nebenbei schriftstellerischen Ambitionen nach während Zankls Countdown für den Kreissaal tickt.

persönliche Meinung:

Anfangs war das Buch für mich etwas gewöhnungsbedürftig. Die vielen teilweise extrem kurzen Kapitel mit ständig wechselnden Personen machten es mir schwer in einen Lesefluss zu kommen. Doch irgendwann sprang dann doch noch der Funke über und ich genoss besonders die zweite Hälfte des Buches. Manche Situationen sind so komisch, das ich Tränen lachte. Als Zankel von seiner hormonell gebeutelten schwangeren Frau Liebesentzug bekommt und von seinen Sexvisionen erzählt...einfach "närrisch gued". Unklar ist mir aber bis zum Schluss geblieben, was denn die Trocknerhauben auf dem Cover mit dem Fall zu tun haben sollen und leider war die Lösung des Falles auch schon viel zu früh für mich erkennbar was die Spannung gemindert hat.

Fazit:

Ein etwas ungewöhnlicher bayrischer Krimi, gewürzt mit Dialekt, einer Prise Satire und deftigem Humor.
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am 23. März 2012
Das Buch beginnt mit vielen verschiedenen Handlungssträngen. Hanke verunglückt mit seinem neuen Maserati, da er vefolgt wird; die 'schöne Münchnerin' wird tot mit fremder Nase und Koks in ihrer Wohnung gefunden; der Pathologe Weiß wird umgebracht, da er zu viel weiß und die Ermittler sind noch ratlos.
Und es geht so weiter. Es wird sehr oft der Schauplatz und die Personen gewechselt, was zwar durch Kapitel klar getrennt wird, aber mich als Leser doch oft sehr verwirrt hat und den Lesefluss etwas stört. Auch die Anzahl der Personen fand ich zu viel. Ich hätte mir eine reduzierte Anzahl der Darsteller, aber im Gegenzug eine detailiertere Beschreibung der Charaktere gewünscht. So tat ich mich oft schwer die Personen zuzuordnen, à lá ''Wer war das jetzt nochmal?'
Die Geschichte an sich fand ich sehr ansprechend. Man hat immer mitgerätselt und es kam nie Langeweile auf. Auch die Schauplätze und die Dialoge haben mir gut gefallen. Da ich aus Bayern komme, konnte ich mich gut hineinversetzen und fühlte mich gut unterhalten.
Fazit: Ein durchwegs unterhaltsamer Krimi mit witzigen Dialogen und Charakteren, der den Leser aber leider manchmal etwas überfordert.
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am 27. März 2012
In der Kürze liegt die Würze. Wie schon in Isartod besticht auch die Prägnanz der Kapitel. Es sind ja gar keine Kapitel im strengen Sinne, sondern oft blitzlichtartige kleine Szenen, die ineinander verzahnt sind und für hohes Tempo sorgen. Der knappe Stil passt wunderbar zu der oft sehr lakonischen Sprache der Figuren. Highlights beim Personal sind für mich die beiden Kleingangster Helmut und Loki, die mit ihrem selbstgetunten BMW Kurierdienst für menschliche Ersatzteile übernehmen und einen ziemlich riskanten Fahrstil an den Tag legen. Schön, dass neben München noch andere bayerische Regionen in den Fokus rücken. So geht es auch rund um die Zugspitze oder am Chiemsee zur Sache ' mit so manch überraschender Wendung. Ein Buch, das richtig Spaß macht!
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