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am 19. September 2016
Diese Frau kann was. Sie ist auch mit diesem Buch deutlich besser als der Durchschnitt. Aber ich finde es vor allem am Anfang ziemlich schlecht, behäbig, schwerfällig geschrieben. Es macht nicht den durchdachten, fein komponierten Eindruck der anderen Bücher. Erhoffe für mir die Zukunft wieder mehr, denn klar bleibe ich treu.
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am 17. Oktober 2014
Könnte nicht besser sein. Spannend und gleichzeitig als Zeitvertreib im Urlaub unschlagbar. Freue mich schon auf die nächsten Folgen. Super.
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am 22. März 2014
In einer Hand einen Apfel, in der anderen ein paar Trauben. Ein Zeichen der Erlösung? Ein „Samariter“ tötet alte Menschen und bahrt sie mit solchen Symbolen versehen ordentlich auf. Kommissar Dühnfort stößt bei seinen Ermittlungen auf einen Blog und die Putzfrau Elena. Heiße Spuren, die dem Team in München schlaflose Nächte bereiten.

Deiner Seele Grab ist der sechste Fall für den Kommissar aus München. Und wieder wartet ein sehr schwieriger auf ihn. Alles wirkt recht verstrickt und zu viele Personen machen ihm die Ermittlungsarbeit nicht leicht.
Es gibt zwei Haupthandlungsstränge und zwei Nebenstränge, die zunächst nicht zusammenzupassen scheinen, der Autorin gelingt es aber, alles ohne Probleme oder Holperer zusammenzufügen.
Der Kommissar, der recherchiert und den Fall verfolgt, macht bald Bekanntschaft mit Clara, der Tochter eines Toten. Diese hat familiäre Probleme, kämpft gegen ihren Bruder um das Erbe und muss sich mit Anschuldigungen auseinandersetzen. Die arme Frau tat mir wirklich leid. Sie tat alles für ihren alten Vater und muss sich nun Vorwürfe gefallen lassen. Die Gefühle Claras konnte ich sehr gut nachempfinden.
Der Fall ist ziemlich verzwickt, immer wieder kommt Dühnfort auf eine neue Spur, langsam aber spannend setzt sich das Puzzle zusammen. Eine leise Vorahnung hatte ich ab der Mitte des Buches und die sollte sich bestätigen.
Das Thema hat die Autorin sehr gut gewählt, es gibt wirklich genug Missstände bei der Pflege von alten Menschen, zu viele sind allein, Probleme und Krankheiten bleiben unentdeckt und oft sterben sie einsam. Da wurde ich beim Lesen oft traurig und war sehr berührt, gerade wenn man selbst die Großeltern bereits verloren hat.
Die fast 500 Seiten vergingen wie im Fluge, ich nutzte jede freie Minute, um dieses interessante, sehr gut ausgefeilte Buch zu lesen. Der Schreibstil war, wie bei den Vorgängern, sehr flüssig und gut lesbar. Für mich hat sich die Autorin weiter entwickelt. Auch nach sechs Bänden hab ich immer noch nicht genug von dem liebenswürdigen und engagierten Kommissar. Es macht einfach Spaß und die ausgewählten Botschaften machen nachdenklich und zeugen von hohem Niveau.

Fazit: Toller Krimi, der mich absolut begeistern und fesseln konnte. Er ist durchdacht, spannend und voller kniffliger Rätsel.
Ich mag die Art, wie Inge schreibt, ich finde es gut, dass sie immer wieder Themen anspricht, die oft untergehen. Die Geschichten spielen gleich in der Nachbarschaft. Man fühlt sich sozusagen zu Hause.
Ich bleibe Dühnfort und der Inge Löhnig weiterhin eine treue Leserin!
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am 1. Oktober 2014
In Dühnforts neuestem Fall geht es um viel - zu viel: Pflegenotstand, Gewalt in der Ehe, Diebstahl, Menschenhandel, Mobbing auf der Arbeit. Zu viel, um diesen Themen, die jedes für sich für eine gute Geschichte ausgereicht hätten, gerecht zu werden und ihnen die Sorgfalt angedeihen zu lassen, die sie verdient hätten. Schade, denn es nimmt den Figuren die Tiefe und der Handlung den Schwung, macht den Eindruck des Gehetzten und der nicht sorgfältigen Recherche.
Trotzdem ist der Krimi solide und routiniert konstruiert, ein nettes Buch für zwischendurch.
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TOP 500 REZENSENTam 16. März 2014
Inhalt:
Emily Dreher, eine alte Frau, die allein lebte, aber noch recht rüstig war, wird tot in ihrer Wohnung gefunden. Der Täter hat die Leiche regelrecht aufgebahrt und ihr einen Apfel und Trauben in die Hände gelegt. Noch geht die Kripo von einer Einzeltat aus, obwohl das Motiv völlig im Dunkeln liegt. Doch bald gibt es Hinweise auf einen möglichen Serientäter, und kurz darauf wird tatsächlich ein zweites Opfer gefunden.

Mein Eindruck:
'Deiner Seele Grab' ist der sechste Dühnfort-Krimi. Ich habe die ganze Reihe gelesen, kenne somit bereits die Hauptprotagonisten, und der Einstieg ins Buch fiel mir dementsprechend leicht.

Wie von Inge Löhnig gewohnt, liest sich 'Deiner Seele Grab' sehr unterhaltsam und fesselt sehr. Mir haben die vielen verschiedenen Handlungsstränge, die am Ende (zum größten Teil) zusammenlaufen sehr gut gefallen, und sie machen das Buch sehr abwechslungsreich und spannend.

Die angesprochenen Themen (Altern in Würde versus Altern in Einsamkeit, Verwahrlosung, Hilflosigkeit und Vernachlässigung) sind ebenso aktuell wie erschütternd. Da ich vor meinem Studium selbst in der Pflege gearbeitet habe, kann ich sagen, dass die beschriebenen Missstände leider Realität sind, dass Inge Löhnig authentisch und wahrheitsgetreu schildert, was in deutschen Krankenhäusern, Altenheimen und Haushalten passiert.

Leider war für mich sehr früh klar, wer der Täter sein muss und was der Beweggrund für die Taten ist. Dennoch hat mir das Katz-und-Maus-Spiel der Autorin sehr gut gefallen, und ich freue mich auf den siebten Band der Reihe.

Mein Resümee:
Hochaktuelles Thema, spannende Geschichte, unterhaltsam geschrieben. Empfehlenswert.
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TOP 500 REZENSENTam 8. März 2014
.....einen Roman geschrieben, den ich nicht aus der Hand legen konnte. Der 6. Fall des uns schon aus den Vorgängerbänden bekannten Kommissar Dünfort ist spannend, unterhaltsam und hat ein sehr interessantes Thema als Grundlage.

Kommissar Dünfort hat es in diesem Buch nicht nur mit einem sehr schweren und undurchsichtigen Fall zu tun, sondern muss sich noch einer internen Untersuchung stellen. Er soll angeblich eine Zeugin brutal angegangen sein und diese wird bei ihrer Aussage durch einen intriganten Kollegen Dünforts unterstützt. Dünfort wird von dem aktuellen Fall abgezogen und mit einem neuen Mordfall betraut. Eine wohlhabende Rentnerin ist in ihrer Wohnung ermordet und auf ihrem Bett aufgebahrt worden. In den Händen hält sie einen Apfel und Trauben. Beides Sinnbilder der Erlösung. Mit was für einem perfiden Mörder, den man den Samariter tauft, haben es die Kollegen der Münchner Mordkommission hier zu tun, oder war es die moldavische Putzfrau der Ermordeten, denn sie ist plötzlich verschwunden und mit ihr auch reichlich Geld der Ermordeten? Als dann allerdings noch weitere Morde an Rentnern geschehen, die alle nach dem selben Muster ablaufen und jedes Mal die Trauben und den Apfel zeigen, vermuten Dünfort und seine Kollegin, es mit Jemandem zu tun zu haben, der die Missstände in der Altenpflege und den Umgang mit alten Menschen allgemein anprangern will. Nur der letzte Mord unterscheidet sich von den anderen, der Mord an dem Rentner Kubisch, denn hier wird auch die Tochter ermordet aufgefunden, die den an Alzheimer Erkrankten an diesem Abend betreute. Derselbe Mörder oder ein Trittbrettfahrer ?

Wieder lässt Frau Löhning verschiedene Handlungsstränge nebeneinander laufen und führt sie am Ende zu einem stimmigen Ganzen zusammen. Wie sie dies allerdings gestaltet, ist einfach super. Immer wieder führt sie den Leser auf falsche Fährten und lässt erst zum Schluss eine Ahnung aufkommen, wer der Mörder sein könnte. Ihre Figuren sind ihr wieder fantastisch gelungen. Sympathieträger ist ,wie in allen Büchern dieser Reihe, natürlich Dühnfort, aber auch seine Kollegin Kirsten und auch Clara Lenz haben mir gut gefallen. Die sozialkritischen Themen dieses Romans fand ich sehr gelungen und auch überfällig. Endlich mal jemand ,der eine Lanze für die alten Menschen bricht und auch nicht davor zurückscheut Missstände aufzuzeigen und anzuprangern. Wie in jedem Roman von Löhning, wird auch wieder viel über das Privatleben der Kommissare erzählt, was ich für eine Fortsetzungsreihe immer sehr gelungen finde. Für mich war dieser Roman wieder ganz großes Kino und Inge Löhning hat mir wieder gezeigt, warum ihre Bücher so eine große Fangemeinde haben. SUPER, SUPER, SUPER !!!!!
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am 14. Mai 2015
„Deiner Seele Grab“ ist der fünfte Fall von Kommissar Dühnfort.

Inhalt: Der Dämon in dir wird siegen. Deine dunkle Seite. Das Böse. Das Teuflische. Alle Demütigungen, Verletzungen, Ungerechtigkeiten, die du erleiden musstest, formen dich. Zu dem, was du sein wirst. Sie machen dich dazu. Wer ist der Samariter, der in München alte Menschen von ihren Leid erlöst? Ein verblendeter Erlöser, der glaubt, Gutes zu tun? Oder ein eiskalter Killer? Was hat es mit der geheimnisvollen Elena auf sich, die nur ein Ziel kennt: Rache! Sind der Samariter und sie ein Team? Plötzlich ist sie verschwunden. Als Kommissar Konstantin Dühnfort schließlich begreift, worum es wirklich geht, ist es beinahe zu spät…

Meinung: Mir hat ja schon das letzte Buch von Inge Löhnig „Verflucht seist Du“ sehr gut gefallen. „Deiner Seele Grab“ gefällt mir mindestens genauso gut, wenn nicht sogar besser. Das Thema ist wieder super spannend und wie ich finde von immer größerer Bedeutung, schließlich leben wir in einer immer älter werdenden Gesellschaft.
Wie einige Figuren miteinander umgehen hat mich erschüttert. Immer wieder ging mir durch den Kopf, wie sich Menschen nur so verhalten können und nur auf ihrem eigenen Vorteil bedacht zu sein. Das hat mich wirklich lange beschäftigt. Dabei handelt es sich nicht um eine unrealistische Vorstellung, vielmehr denke ich, dass es der Wahrheit entspricht. Denn vielen scheint Geld am wichtigsten zu sein.
In diesem Buch erfährt man mehr über Kirstens Privatleben und wie sie sich mit ihrer Tochter auseinandersetzt. Alois bleibt in „Deiner Seele Grab“ außen vor, doch ich hoffe das im nächsten Buch mehr über ihn geschrieben wird.
Das Cover gefällt mir wieder sehr gut und sorgt für eine düstere Stimmung. Lediglich den Schnee finde ich zum Inhalt des Buches nicht ganz stimmig.

Fazit: Wieder ein gelungenes Buch von Inge Löhnig. Es war wieder einmal superspannend zu lesen wie Dühnfort einem neuen Fall auf den Grund geht.
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am 14. März 2014
Ein tolles Buch! Für mich neben „Friedhofskind“ und „Küstenmorde“ eine der bemerkenswertesten Neuerscheinungen dieser Wochen.

Die Geschichte ist sehr berührend: Alte Menschen werden ermordet aufgefunden, mit einem Apfel und Trauben in den Händen, Symbole für die Erlösung des Menschen. Ist der Mörder ein barmherziger Samariter, der sie in einen sanften Tod geschickt hat? Zumindest soll es so aussehen.

Die Geschichte wird in zwei Hauptsträngen erzählt – Dühnfort und Clara – und zwei Nebensträngen, Elena und Kirsten. Alle sind sie hochspannend und komplex. Einfühlsam werden die Gedanken und Gefühle der Protagonisten erzählt, man kann sich bestens in ihre Situation hineinversetzen, nichts ist übertrieben oder unrealistisch, dennoch äußerst fesselnd. Zudem sind eigentlich alle Personen sehr sympathisch und man fühlt mit ihnen.

Die Geschichte selbst ist ein verzwicktes, vielschichtiges Rätsel, in dem scheinbar nichts zusammenpasst. Doch alle Erzählstränge werden souverän zu Ende geführt, nichts wird übersehen, und ganz langsam schält sich die Wahrheit heraus. Das ist raffiniert gemacht, und bis Seite 400 ungefähr finde ich den Roman äußerst gelungen – dann aber hätte ich mir eine etwas subtilere Auflösung gewünscht, die doch noch irgendwie zu dem Leitmotiv des Romans gehört hätte. (Mehr kann ich dazu nicht sagen, ohne zu spoilern.)
Die Auflösung ist gut, psychologisch auch interessant, aber sie gibt es schon, seit es Kriminalromane gibt, mit anderen Worten, sie ist nicht besonders originell und auch wenig spektakulär.
Aber das ist Jammern auf hohem Niveau. :-)

Mein Fazit:
Der Roman ist hochspannend, engagiert geschrieben, er macht nachdenklich, er enthält ein erfreuliches Maß an Sozialkritik, und was mir am besten gefällt, ist die Menschendarstellung, die sehr einfühlsam und empathisch gelungen ist.
Für mich ist es eins der besten Bücher des jungen Jahres, besonders, wenn man an die vielen, schnell heruntergeschriebenen Thriller nach dem Baukastenprinzip denkt, die es immer häufiger gibt.
Unbedingt kaufen!
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am 26. Oktober 2015
Dies war mein erstes Buch von Inge Löhnig und ich bin etwas im Zwiespalt.

Das Hauptthema in diesem Buch handelt von der Ermordung älterer Menschen durch einen selbst ernannten Samariter. Kommissar Dühnfort und sein Team ermitteln, um weitere Morde zu verhindern.

Doch gab es etliche andere Geschichten hier, die recht gut beschrieben wurden und mir gefielen, aber meiner Meinung nach viel zu kurz kamen.
Als Beispiel die Geschichte um die illegale Putzfrau Elena und deren furchtbare Vergangenheit.
Dafür wurde umso ausführlicher über Espressomaschinen und die Zubereitung des Espressos berichtet.
Durch das ständige hin und her zwischen den einzelnen Protagonisten hat sich mir die Spannung nicht aufrecht gehalten und ich wurde ständig "herausgerissen".
Grundsätzlich fand ich das Buch und die Geschichte um den Kommissar Dühnfort aber gut.
Mein Fazit: ein zweites Mal lesen-Nein, weiterempfehlen-Ja!
c)K.B.
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am 30. März 2016
Tino Dühnfort ist kurz vor dem Durchbruch in einem Mordfall, als er unfreiwillig von dem Fall entbunden wird aufgrund von zweifelhaftem Verhalten, bei dem ihm auch noch ein Kollege in den Rücken fällt. Während sich seine Lebensgefährtin Gina damit befasst, ihn rauszuboxen, wird Dühnfort der nächste Mordfall übertragen. Eine alte Dame wird in ihrer Wohnung tot aufgefunden, in den Händen hält sie einen Apfel und Trauben. Kurze Zeit später liegt ein älterer Mann in der gleichen Aufbahrung in seiner zugemüllten Wohnung. Als sich ein Unbekannter mit einer E-Mail und einem Foto bei der Presse meldet, geht schnell der Begriff Samariter um, jemand, der die Leidenden von ihrer Pein erlöst. Doch so einfach ist die Sache nicht. Als zwei weitere Morde geschehen, diesmal ein an Alzheimer erkrankter Mann und seine Tochter, wird schnell klar, dass hier ein Serientäter am Werk ist. Doch bei seinen Ermittlungen findet Dühnfort auch heraus, dass die Opfer einigermaßen vermögend waren, es wurden alte Uhren und jede Menge Geld gestohlen. Da der Kreis der Verdächtigen groß ist, hat Tino Dühnfort mit seinem Team alle Hände voll zu tun, in jede Richtung zu ermitteln, doch schon bald kommt er dem Täter näher…
Inge Löhnig hat mit ihrem Roman „Deiner Seele Grab“ den sechsten Band um ihren Kommissar Dühnfort vorgelegt, der seine Ermittlungen in der bayerischen Metropole München führt. Der Schreibstil ist wunderbar flüssig und von Beginn an ist der Leser mittendrin im Geschehen und rätselt ebenso, wer den alten Menschen ans Leder und ans Geld will. Durch die verschiedenen Richtungen und Verdächtigen gibt die Autorin dem Leser jede Menge Möglichkeiten in die Hand, den Täter zu ermitteln, manches Mal landet man allerdings in einer Sackgasse und muss sich neu orientieren. Inge Löhnig spricht allerdings auch ein brisantes und aktuelles Thema an, das uns alle angeht. Die immer älter werdende Gesellschaft und die Betreuung der Gebrechlichen und Kranken, die noch immer nicht optimal gelöst ist und die Verwandtschaft und Familie vor große Aufgaben und auch Ausgaben stellt, denen sie oftmals nicht gewachsen sind.
Die Charaktere wurden weiter ausgearbeitet, mittlerweile ist Tino Dühnfort schon ein richtig guter alter Bekannter, dessen Vorlieben für gutes Essen und besonderen Kaffeegenuss ihn weiterhin sympathisch erscheinen lassen. Seine oftmals nachdenkliche, teilweise melancholische Art lassen ihn noch menschlicher und authentischer wirken. Auch seine Teamkollegen und den teilweisen Einblick in ihr Privatleben und ihre Sorgen gehen dem Leser nahe und man kann sich gut mit den Protagonisten identifizieren. Aber auch das Leben der Opfer und ihrer Familien zeigt ein Bild der heutigen Zeit. Da wird die Selbstlosigkeit und Ohnmacht ebenso aufgezeigt wie die Gier nach Geld oder das Verprügeln von Ehefrauen.
„Deiner Seele Grab“ ist ein sehr solider und gut durchdachter Krimi, der für unterhaltsame und spannende Lesestunden sorgt. Jeder Liebhaber dieses Genres wird hier nicht enttäuscht. Auf jeden Fall eine Leseempfehlung!
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