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am 26. August 2011
Kaufgrund: Ich habe das Buch bei vorablesen.de als Rezensionsexemplar gewonnen, außerdem hatte ich Lust einen typischen Frauenroman zu lesen.

Cover und Gestaltung: Das Cover ist schön hell gestaltet und der Titel ist hervor gehoben. Insgesamt gibt es 4 große Kapitel, die in mehrere kleine Kapitel unterteilt sind. Jedes kleinere Kapitel enthält weitere Kapitel, jedes von einer anderen Frau. So kommt keine zu kurz.

Inhalt: Charlie, Sabine, Naomi und Bess sehen sich das erste Mal nach 10 Jahren bei einem Collegetreffen wieder. Alle 4 haben unterschiedliche Lebenswege eingeschlagen. Charlie, die früher an der Wall-Street tätig war, ist nun Yogalehrerin und besitzt seit kurzem ein eigenes Studio. Sabine arbeitet bei einem Verlag und träumt von einem eigenen Roman. Noami, die begnadete Fotografin ist alleinerziehende Mutter und verdient ihr Geld nun mit der Gestaltung von Webseiten und Bess, die bei Pulse, einem Promi Magazin, arbeitet und über Stars und deren Skandale schreibt. Charlie überredet die 3 zu einem 6-wöchigem Yoga-Kurs, mit dem sich alle weiter entwickeln.

Erster Satz: Schnell und geschmeidig erhob sich Charlie vom Boden, sammelte die Wolldecken ein und legte sie zusammen.

Charactere: Zoe Fishman beschreibt die Personen und deren Leben in ihrem Buch mit viel Liebe zum Detail. Bis auf Bess, die nicht ganz ehrlich zu Charlie, Naomi und Sabine und sich selbst ist, sind einem alle sehr sympathisch. Im Laufe des Buches werden alle 4 reifer und auch Bess wirkt nicht mehr ganz so hinterhältig. Jede der 4 Frauen hat ihre eigenen Probleme und der Leser kann sich daher gut mit ihnen identifizieren. Zu Anfang der Geschichte hatte ich einige Probleme damit, die Frauen auseinander zu halten und habe sie öfter verwechselt, aber mit der Zeit lernt man sie besser kennen, sie werden liebenswerter und dadurch habe ich sie nicht mehr verwechselt.

Meinung: Ein schönes Buch über das Leben und die Träume von vier verschiedenen Frauen !
Der Klappentext ist etwas irreführend, gleich die ersten 2 Sätze stimmen nicht und as ist leider ein kleiner Minuspunkt.. Ein heißer Sommer in New York. Nach Jahren treffen sich die Freundinnen Charlie, Bess, Sabine und Naomi beim Yoga wieder. 1. Die Geschehnisse passieren im Winter, beim Übergang zum Frühling. 2. Die Frauen waren keine Freundinnen, höchstens Bekannte und sie treffen sich auch nicht zufällig beim Yoga, wie es der Text vermuten lässt, sondern planen den Kurs im Voraus. Aus der Bekanntschaft wird aber schnell eine schöne Freundschaft. Bess, Charlie, Naomi und Sabine entwickeln sich mit jeder Yogastunde weiter. Nicht nur ihr Körper und ihr Gang verändert sich, auch ihre Gefühle und Entscheidung entwickeln sich zum Positiven. Charlie lässt ihre alte Liebe hinter sich und verliebt sich neu. Naomi ärgert sich mit dem Vater ihres Kindes herum, was sich im Laufe des Buches bessert und erlebt zudem einen gesundheitlichen Tiefschlag. Bess überdenkt ihre Beziehung neu und wird offener und auch ihr geplanter Artikel bekommt eine Generalüberholung. Über Sabine kann ich nicht viel sagen, sie kommt leider viel zu kurz. Zu Anfang des Buches geht alles schleichend voran, mit dem Ende kommt alles auf einen Schlag.

Fazit: Das Buch macht Lust seine Träume zu verwirklichen, etwas für seinen Körper und Geist zu machen, sein inneres Gleichgewicht zu finden und auf Sommer. Oft habe ich von einem Vergleich mit SatC gelesen, dem kann ich überhaupt nicht zustimmen. Besonders gut hat mir gefallen, dass die 4 nicht als gescheitert beschrieben werden, die ihren Träumen hinterher rennen, wie es oft in Büchern vorkommt !
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am 2. Juni 2012
Vorab schon mal eine kleine größere Kritik: Der Klappentext gibt den Inhalt des Buches nur ziemlich bedingt wieder. Weder spielt die Handlung im heißen Sommer, noch waren die vier Frauen vor ihrem Wiedertreffen wirkliche Freundinnen, eher gute Bekannte, die sich aus den Augen verloren hatten. Außerdem treffen sie sich auch nicht zufällig beim Yoga wieder, sondern eher klassisch nach 10 Jahren bei einem Klassentreffen.
Wer auch immer diesen Klappentext verfasst hat, hätte vielleicht vorab erst mal das Buch lesen sollen. Ich habe bisher noch keinen Klappentext gefunden, der den Inhalt so falsch wiedergibt wie dieser hier.

Wenn man allerdings den Fauxpas bzgl. des Klappentexts außer Acht lässt, ist das Buch ein durchaus gelungener Roman über die Freundschaft von verschiedenen Frauen, die alle ihre eigene Last mit sich tragen und die sich Veränderungen in ihrem Leben wünschen, allerdings nicht wissen, wie diese von statten gehen sollen.

Zoe Fishman ist es mit vier vollkommen unterschiedlichen weiblichen Charakteren eine schöne Geschichte gelungen aus deren Blickrichtungen sie die Geschichten abwechselnd erzählt.
Die vier Frauen treffen sich bei einem College-Klassentreffen nach 10 Jahren wieder und entschließen sich dabei zu einem gemeinsamen Yogakurs.
Bess arbeitet als Klatschkolumnistin und ist total unzufrieden mit ihrem Leben. Sie hat das Gefühl, als stagniere ihr Leben total. Sie hatte eigentlich geplant inzwischen als anerkannte Journalistin zu arbeiten. Stattdessen verdient sie ihr Geld allerdings mit dem Tratsch rund um die Schönen und Reichen. Da sie denkt, dass die anderen ähnlich wie sie, vor 10 Jahren noch Träume hatte, die nicht in Erfüllung gingen. Bess plant die anderen drei Frauen während des Kurses auszuhorchen, um eine Reportage darüber zu verfassen. Allerdings weiht sie die anderen nicht in ihr Vorhaben mit ein. Den einzigen den sie einweiht ist ihr Freund Dan, mit dem sie eine Fernbeziehung zwischen Los Angeles und New York führt.
Charlie, während des College und auch noch einige Zeit danach noch ein totaler Workaholic, hat sich inzwischen für ein total gelassenen Leben als Yogalehrerin entschieden. Sie ist es auch, die den Kurs für die anderen drei Frauen hält. Sie führt gemeinsam mit zwei anderen Leuten ein Yogastudio, dass sich allerdings noch in den Kinderschuhen befindet und dringend Geld abwerfen muss, um bestehen zu können. Nach einer gescheiterten Beziehung während ihres früheren Lebens als Börsenmaklerin, wagt sie nun nicht mehr emotionale Beziehungen einzugehen.
Sabine arbeitet als Lektorin für Liebesromane für Veganer und Ökos und ist mit ihrem derzeitigen Leben ziemlich unzufrieden. Sie wollte eigentlich immer selbst als Autorin berühmt werden, allerdings ist es bisher immer noch beim Vorhaben geblieben. Außerdem ist sie total unsicher und bemitleidet sie sich ständig selbst. Sabine trifft ständig auf ihren Traummann in der U-Bahn, traut sich allerdings nicht ihn anzusprechen. Dieser Traummann spielt im Laufe der Geschichte auch noch eine Rolle.
Naomi ist alleinerziehende Mutter eines ziemlich altklugen 8jähringen Sohns. Sie arbeitet als Webdesignerin von zu Hause aus. Früher wollte sie eigentlich Fotografin werden, hat jedoch die Kamera seit der Trennung vom Vater ihres Sohns, der ein professioneller Modefotograf ist, nicht mehr in die Hand genommen. Nachdem sich der Vater ihres Sohns in den letzten Jahren ziemlich rar gemacht hat, ist er nun wieder in ihr Leben bzw. in das ihres Sohns getreten. Im Laufe der Geschichte kristallisiert sich raus, dass Naomi mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hat und ihr eine schwere Diagnose bevorsteht.
Von Woche zu Woche kommen die unterschiedlichen Probleme, mit denen die Frauen zu kämpfen haben, ans Tageslicht. Die Probleme lösen sich allerdings nicht so mir nichts, dir nichts in Luft auf, sondern werden von der Autorin Schritt für Schritt (mit Rückschlägen) in Lösungen umgewandelt.
Ich möchte nicht zu viel vom Ende verraten. Allerdings kann ich so viel versprechen: Nichts ist so, wie es auf den ersten Blick erscheint. Die Personen erkennen, das manchmal nichts anderes übrig bleibt, als über den eigenen Schatten zu springen.

Zoe Fishman ist ein schöner Roman gelungen, der nicht einfach rührselig und kitschig daher kommt, sondern sich eingehend mit den einzelnen Problemen der Charaktere befasst. Das Buch ließ sich relativ flüssig lesen, allerdings sprang bei mir nicht so ganz der Funke über. Das Buch hat kaum großartige Spannungsbögen, sondern die Handlung plätschert manchmal einfach vor sich sich.
Trotzdem denke ich auf jeden Fall, das Buch in jedem Fall lesenswert ist, da sich fast jeder in eine dieser Frauen wird wiederfinden können.
Ich konnte mich ziemlich gut in die einzelnen Personen hineinversetzen und ihre Handlungsweisen verstehen. Einzig Bess blieb bei mir bis fast zum Ende ziemlich unbeliebt, da sie mir zu selbstsüchtig und ich-bezogen daher kam.

Alles in allem möchte ich das Buch gerne jedem zum Lesen empfehlen, insbesondere jedem der sich denkt, dass nicht verwirklichte Träume würden einem am wirklichen Leben hindern. Zoe Fishman ist es gut gelungen aufzuzeigen, dass es mehr im Leben gibt als unerfüllte Träume und dass man den Regentagen einfach mit einem Sonnengruß begrüßen soll,
Insgesamt bekommt das Buch von mir 4 von 5 Punkten. Für die Nichtbeachtung des Inhalts beim Klappentext müsste ich eigentlich auch noch einen Punkt abziehen, aber dafür kann die Autorin ja nichts.
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TOP 500 REZENSENTam 13. Oktober 2011
Vier ehemalige Studentinnen treffen sich nach 10 Jahren bei einem College-Treffen wieder. Die Frauen, die ich einige Wochen auf ihrem Lebensweg begleite, haben sich in ihrem schnelllebigen New Yorker Dasein arrangiert, sind aber momentan nicht wirklich glücklich. Sie beschließen, bei Charlie, die vor kurzem ein eigenes Yoga-Studio eröffnet hat, Vinyasa Yoga zu lernen. Dies ist eine Form des Yoga, in der Körperhaltungen und Atmung in Einklang gebracht werden, um geistiges und körperliches Gleichgewicht zu erlangen.

Bald spüren sie die Auswirkungen des Unterrichts in ihrem Alltag. Wer jetzt allerdings schlagartig die Ankündigungen des meiner Meinung nach unpassenden Klappentextes erwartet, wird enttäuscht. Die Veränderungen passieren allmählich und subtil und sind so durchaus realistisch und den verschiedenen Charakteren entsprechend. Ob es nun die innere Ruhe und der Zustand nach einer Yogastunde ist, eine neue Offenheit, andere Sichtweisen, eine veränderte Selbstwahrnehmung oder die Akzeptanz und Annahme einer schlimmen Diagnose, letztendlich läuft alles auf eine leichtere Bewältigung anfallender Probleme, persönliche Entwicklung und die Übernahme von Selbstverantwortung hinaus. Die Freundschaft, die sich zwischen den vieren entwickelt, unterstützt den Prozess.

Zoe Fishman kommt in ihrem Roman mit wenigen Figuren aus, was ich persönlich sehr angenehm finde. Sie sind in ihren Charakteren sehr unterschiedlich, sympathisch, anschaulich und trotzdem mit ein paar negativen Zügen sehr menschlich gezeichnet. Die Geschichte selbst ist gut strukturiert und ist analog zu einem Atemzyklus im Yoga in vier Abschnitte unterteilt. Sie ist leicht und flüssig zu lesen, wird ruhig und mit wenig Dramatik, aber viel Einfühlungsvermögen erzählt und hat mich in ihrer Subtilität gefangen. Aus Erfahrung weiß ich, dass Yoga nicht mit dem Verlassen der Matte endet, sondern im Alltag gelebt wird, was die Autorin in ihrem Roman ansprechend zum Ausdruck bringt. Sehr schön wird die Entwicklung der vier durch das äußere Frühlingserwachen ergänzt.

Das Cover zeigt eine Frau, die versucht, ihr Gleichgewicht zu finden bzw. zu halten und passt hervorragend zu dieser Geschichte. Die hellen und warmen Farben wecken bei mir den Eindruck von Leichtigkeit, die mit und durch Yoga ebenfalls angestrebt wird. Jedoch finde ich den englischen Originaltitel "Balancing Acts" wesentlich treffender und den Klappentext unpassend. Er vermittelt mir nicht nur einen völlig falschen ersten Eindruck der Handlung, sondern beschreibt darüber hinaus die falsche Jahreszeit.

Zoe Fishman hat in ihrem Roman an alltäglichen Frauen ein schönes Beispiel gezeigt, wie jeder etwas für sich selbst - und damit natürlich auch für sein Umfeld - tun kann, um sein Gleichgewicht zu finden - eine Eigenschaft, die in unserer heutigen, hektischen Zeit eine große und wichtige Rolle spielt. Ich habe ihn gerne gelesen und kann ihn wirklich empfehlen.
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am 21. Februar 2013
Die vier Frauen Charlie, Sabine, Naomi und Bess leben in New York. Sie treffen sich nach 10 Jahren auf einem ehemaligen Treffen ihres College wieder. Charlie, die ihren Job als Bankerin aufgegeben hat verdient jetzt ihr Geld in ihrem eigenen Yoga Studio. Spontan entschließen sich die vier Frauen 6 Wochen lang Samstags morgens eine Yogastunde abzuhalten.
Bess ist Redakteurin und möchte gerne seriöse Artikel schreiben.
Sabine ist Lektorin und möchte gerne selber Sutorin sein.
Naomi ist eine alleinerziehende Mutter eines achtjährigen Jungen
In den einzelnen Kapiteln lernt man die einzelnen Personen, ihr Leben und ihre Probleme kennen.
Als eine von ihnen einen schweren Schicksalsschlag erfährt stellen sie auch ihre Freundschaft zueinander unter Beweis.

Das Buch ist ein typischer Frauenroman. Es ist flüssig zu lesen und man kann sich gut in die einzelnen Charaktere hineinversetzen. Gute Lektüre für kalte Winternachmittage.

Der Klapptext stimmt leider nicht mit dem geschehen im Buch überein. Ist wohl geschrieben worden ohne das das Buch gelesen wurde.
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am 4. Oktober 2012
4
Eigene Bewertung: 4 Durchschnitt: 4 (1 Bewertung)Nachdem das Buch endlich bei mir angekommen war musste ich es sofort lesen. Und ich muss sagen, es war genauso gut, wie die LP es versprach.

Zoe Fishman beschreibt 4 junge Frauen in New York die sich nach 10 Jahren auf einem Klassentreffen wiedertreffen. Sie beschließen einen gemeinsamen Yogakurs zu starten. In vier Teilen, deren Namen aus dem Yoga abgeleitet wurden, wird in einzelnen Kapiteln die Geschichte der jungen Frauen erzählt. Durch die Aufteilung in einzelnen Kapitel kann man den verschiedenen Handlungssträngen sehr gut folgen.

Eindrucksvoll wird beschrieben wie Yoga, ausgeweitet auch auf den privaten und beruflichen Bereich, die Lebenseinstellungen verändern kann. Durch ihre offenere Sichtweise beginnen die vier Frauen ihr Leben umzukrempeln und ihren geheimen Wünschen und Sehnsüchten zu folgen.

Ich finde ein gelungener erster Roman der Autorin, der einen sofort in Sommerlaune versetzt.
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am 24. November 2011
Inhalt
Auf einer College-Wiedersehensparty treffen Bess, Sabine, Naomi und Charlie aufeinander. Charlie hat ein Yoga-Studio und sie läd ihre wiedergewonnenen Freundinnen zu einem Yoga-Kurs ein. Bess, die Journaistin will eine Story schreiben. Sie hofft damit Erfolg zu haben. Doch die Story würde über gescheiterte Frauen handeln, deren Vorlage Sabine, Bess und Charlie sind. Wird sie ihre Freundschaft aufs Spiel setzen?

Wertung
Die Geschichte ist sehr gut geschrieben. Alle vier Frauen haben gewisse Vorbehalte vor Männern und sie alle lernen während des Yoga-Kurses ihre Wünsche erst wirklich kennen und versuchen sie dann einer nach dem anderen in den Griff zu kriegen. Leider sehr vorhersehbar und die Geschichten der vier Frauen ähneln sich alle ein wenig. Alle vier sind sie hübsch und schlank, stehen auf eigenen Füßen und haben Probleme in Ihrem Liebesleben.

Fazit
Wenn auch vorhersehbar, so ist es doch eine schöne Strandlektüre.
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am 4. April 2012
Fishman legt hier ein recht seichtes und leicht unterhaltsames Buch hin. Keine Wendungen, keine Überraschungen. Dennoch: Das Buch hat was. Vier Freundinnen mit vier Schiksalen. Für die Personenbeschreibungen ist das hilfreich und der Leser kann sich identifizieren. Die Schicksalsbetrachtungen sind dagegen etwas kurz geraten. Und dazwischen immer wieder Yoga. Yoga hilft offensichtlich gegen alles. Wer kein eingefleischter Yogi ist, dem kommt das vielleicht etwas weit hergeholt vor.
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am 26. Oktober 2011
bei einem ehemaligen treffen begegnen sich die freundinen charlie, bess, sabine und naomi wieder. nach sovielen jahren hat sich einiges in ihrem leben verändert. also beschliesen die frauen gemeinsam ein yoga kurs zu belegen. während dieser treffen kommen sich die freundinen näher und erfahren etwas aus dem leben der anderen. ein schönes buch was sich einfach und schnell lesen lässt.
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VINE-PRODUKTTESTERam 12. Juni 2011
Vier Frauen bereiten sich an einem feuchtkalten Abend in New York auf ein Ehemaligentreffen ihrer Universität vor. Charlie, einst erfolgreiche Börsenmaklerin, leitet jetzt ihr eigenes Yoga Studio. Bess, Reporterin eines Klatschmagazins, wäre lieber eine ernstzunehmende Journalistin. Sabine, Lektorin in einem Verlag für Liebesromane, bringt nicht die Energie dazu auf selber zu schreiben. Naomi, freiberufliche Web Designerin und alleinerziehende Mutter, versucht nach der langen Babypause wieder Anschluss ans Leben zu finden. Charlie weckt bei dem Wiedersehen in den drei Frauen die Neugier auf Yoga und so beschließen sie einen exklusiven Kurs bei Charlie zu buchen. Schon eine Woche später findet die erste Stunde statt. Nicht ahnend das die Entscheidung mit Yoga zu beginnen für alle einen Wandel bringen wird. Nicht nur schlaffe Körperteile betreffend, sondern die Richtung ihres Lebens.

"Sonnengruß für Regentage" ist eine alltägliche Geschichte von vier Frauen um die dreißig. Obwohl der Roman in New York spielt und die Hauptdarstellerinnen hübsch und durchaus modisch interessiert sind, darf man keine Handlung mit Dialogen im Stil vonn "Sex and the City" erwarten. Der Gesamteindruck erinnert eher an das Werk von Rosamunde Pilcher, nur moderner und dynamischer im Ton. Es geht um Liebesglück und Herzeleid, Enttäuschungen in Beruf und Privatleben, Schicksalsschläge und unverhofftes Glück. Romantisch, kitschig, sentimental. Dennoch habe ich das Buch bis zur letzten Seite nicht aus der Hand gelegt. Was allerdings nicht allzu lange dauerte, denn der Text ist sprachlich einfach und schnell zu lesen.

Das man die Geschichte nicht einfach abtut liegt an den Frauenfiguren, die von Zoe Fishman in ihrem Erstling liebevoll portraitiert werden. Charlie, die noch immer ihrem Ex-Freund Neil nachtrauert, der sie vor vier Jahren verlassen hat. Bess, die unglücklich mit ihrem Beruf als Klatschreporterin ist, aber umso glücklicher verliebt in Dan, bis dieser von New York nach Los Angeles geht. Und die sich nicht entschließen kann ihm dorthin zu folgen. Sabine die nicht wagt an sich selbst zu glauben und durch ihre Schüchternheit fast abweisend wirkt. Naomi, die aufopferungsvolle Mutter, die ihre eigenen Bedürfnisse hintanstellt bis eine Krankheit sie dazu zwingt Hilfe zuzulassen. Was man liest ist so normal, dass es vertraut und familiär wirkt ohne zu langweilen.

Hier sind Frauen beschrieben mit ihren Fehlern und Schwächen, aber auch mit ihren Stärken und Besonderheiten. Und mit ihrer Fähigkeit "Freundin" zu sein. Letztendlich ist das ganze Buch ein Appell Nähe, Vertrauen und Freundschaft zuzulassen und so ein offenes und erfülltes Leben zu führen. Wie Yoga dabei helfen kann erfährt man hier.

So leicht und flockig die Lektüre auch sonst daher kommt, beim Yoga versteht die Autorin keinen Spaß. So ernsthaft beschreibt Sie die Übungen, dass man allein vom Lesen schon einen Muskelkater bekommt. Der "Sonnengruß" soll durch Körpereinsatz beispielsweise die Ehrfurcht vor der Schöpfung sowie Demut und Dankbarkeit dafür zum Ausdruck bringen. Ehrfurcht und Demut muss man diesem Buch sicher nicht entgegen bringen. Dankbarkeit für ein paar unbeschwerte Lesestunden schon eher.
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am 12. Juni 2011
Inhalt:
Nach vielen Jahren sehen sich die vier Freundinnen Charlie, Bess, Sabine und Naomi bei einem Klassentreffen wieder. Charlie, einst eine erfolgreiche Bankerin, wurde von ihrer großen Liebe verlassen. Um ihrem Leben eine neue Richtung zu geben, will sie etwas Neues ausprobieren und hat ihr eigenes Yogastudio eröffnet. Auch die anderen drei Frauen sind mit ihrem Leben nicht wirklich zufrieden. In ihrer Wiedersehensfreunde beschließen die Freundinnen zusammen einen Yogakurs zu belegen. Dass dieser Yogakurs das Leben jeder einzelnen von ihnen verändern wird, damit hat keine gerechnet.

Meine Meinung:
Zuerst zum Cover: es ist ein absoluter Eyecatcher, an dem ich nicht vorbei gehen könnte. Luftig und leicht verführt er den Leser dazu, das Buch in die Hand zu nehmen. Ich finde auch, dass an dem Cover das Genre des Buches wirklich ersichtlich ist, sodass man sich ganz gut daran orientieren kann.

Das Buch fängt sehr unterhaltsam an, wird aber tiefgründiger, spricht nicht nur 'leichte',sondern auch ernste Probleme an, wobei sie nicht zu tränenreich und tragisch werden. Ich fand es schön, wie die Autorin diesen Spagat zwischen Humor und Ernst geschafft hat und finde, es ist ihr super gelungen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und erfrischend. Gleich von der ersten Seite an entführt sie den Leser in ihre Geschichte, in welcher man 4 Frauen kennen lernt. Die Frauen selber sind auf den ersten Blick sehr oberflächlich, ohne tiefergehende Eigenschaften. Doch im Laufe des Buches musste ich feststellen, dass dieser Eindruck getäuscht hat. Nach und nach haben die Charaktere eigene Persönlichkeiten entwickelt und interessante Facetten an sich gezeigt. Für mich waren die Personen sympathisch und authentisch ' jede von ihnen könnte in wahren Leben genauso existieren. Ohne sich von Problemen abschrecken zu lassen, versuchen die vier ihren eigenen, für sie den besten, Weg zu finden und ihrem Leben eine neue Richtung zu geben. Ihre Freundschaft verlieren sie aber nicht aus den Augen.

Insgesamt ist Sonnengruß für Regentage ein wunderbares Buch, um an einem schönen Sommertag einfach mal die Seele baumeln zu lassen. Wer tiefgründiges erwartet, wird an dieser Stelle enttäuscht sein, denn das Buch ist einfach eine locker leichte Lektüre zum Abschalten und Entspannen.
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