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Kundenrezensionen

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am 4. Juli 2012
Meinung: Es ist schwer einen Anfang zu finden, das Buch und dessen Geschichte lässt sich nicht leicht in Worte fassen. Ich fange mit dem Inhalt an. Als Lilly eine Mail ihrer ehemals besten Freundin Val erhält ist sie verwirrt und nachdenklich. Der Kontakt bricht ab, aber die Erinnerungen kommen wieder hoch.

Diese Erinnerungen sind in verschiedene Kapitel geteilt, die als Überschriften Jahreszahlen tragen. In diesen Kapiteln werden die alten Briefe und Rezepte des Rezep-Clubs aufgezeigt. Wären das Ausnahmen gewesen und der restliche Text in normaler Form geschrieben wäre ich zufrieden gewesen. Allerdings besteht das ganze Buch, bis auf wenige Kapitel gegen Ende, aus E-Mail oder Briefkontakten. Lange Zeit habe ich Val und Lilly verwechselt; wusste nie, wer von beiden gerade den Freund hatte oder wer jetzt lesbisch ist. Zeiten waren auch eher ungreifbar. 2000 ist noch klar, dann kommen die Kinder - und Jugendjahre.. dann wieder 2002, irgendwie war das alles zu viel für mich.

Auf dem Klappentext ist von einem Geheimnis die Rede, welches eine Belastungsprobe darstellt. Die ersten 350 Seiten bestehen aus dem mehr oder weniger langweiligen Leben von Val und Lilly, der Streit wird auf den letzten 100 Seiten Gesprächsthema und nach Friede-Freude-Eierkuchen war das Buch auch schon vorbei. Wer Freude an dem Buch hat und mitdenkt, wird sich denken können, was das große Geheimnis ist und wie das Buch letztendlich ausgeht. In einem Satz: Das Buch zog sich wie Kaugummi. Die Rezepte waren immer sehr schön gestaltet, jedoch nichts für meinen Geschmack und auch für die Geschichte überhaupt nicht relevant.

Fazit: In einem Wort: Überflüssig. Ich hatte überhaupt keinen Spaß am Buch, es zog sich wie Kaugummi und bekommt 1,5 von 5 Punkten, weil es 2 Rezepte gibt, die mich zum Kochen verführen.
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am 28. März 2012
...ich lese gerne und ich lese viel...querbeet was ich zu greifen kriege. Wie die meisten Mädels von uns auch gerne mal Romane über das Leben, Liebe und Freundschaft. JONHANNESBEERSOMMER ist eines der schönsten Bücher die ich in den letzten Jahren gelesen habe. Mal total anders geschrieben (eigentlich nur eine Aufzeichnung von e-mails die sich die beiden Freundinnen Lilly und Val hin und her schreiben, und leckere bis teils verrückte Rezepte), und trotzdem echt verrückt wie oft ich mich und meine beste Freundin in diesen beiden Zicken wieder erkannt habe. Ein wirklich schönes Buch!
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am 3. Januar 2012
Zwei Frauen, die als Kinder (Brief)Freunde waren, sich dann aus den Augen verloren haben und dann doch wieder zueinander finden. Es ist berührend die Briefe zu lesen, man taucht tief ein in das Gefühlsleben der beiden. Aber das was mir mit am besten gefällt - die beiden haben einen Rezeptclub gegründet und tauschen in ihren Briefen auch viele Rezepte aus. Es ist ein Buch der Leidenschaften, verletzter Gefühle und der Größe, zu Vergeben und verzeihen. Die beiden Frauen werden sehr tiefgründig dargestellt, detailliert und absolut nicht oberflächlich. Das Geheimnis, was das ans Licht kommt, erklärt vieles und ermöglicht dann einen Neuanfang.
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am 6. November 2011
Johannisbeersommer wurde von Andrea Israel und Nancy Garfinkel zunächst im Selbstverlag veröffentlicht und entwickelte sich dann zu einem Überraschungserfolg.
Die Geschichte handelt von Valerie und Lilly, die sich während ihrer Kindheit in den 1960er Jahren in New York kennenlernen. Beide verbindet die Liebe zum Kochen und Backen. Als Lilly in einen anderen Stadtteil zieht, bauen die beiden Mädchen eine intensive Brieffreundschaft auf. Außerdem bilden sie einen Rezeptclub und jedem Briefwechsel der beiden, ist ein Koch- oder Backrezept beigefügt. Der Leser erhält einen umfangreichen Einblick in die Entwicklung der beiden Frauen, denn die Handlung erstreckt sich zunächst bis in die Mitte der 1970er Jahre. Dann kommt es zum Bruch zwischen den Freundinnen. Erst 26 Jahre später werden sie wieder voneinander hören, doch die Schatten der Vergangenheit geben auch dann keine Ruhe und die Freundschaft wird erneut auf eine harte Probe gestellt.

Ein anrührender Frauenroman, der größtenteils in Brief- und Mailform geschrieben wurde und mit leckeren Koch-und Backrezepten gespickt ist. Genau das richtige Buch für einen netten Sonntag auf der Couch.
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am 22. Oktober 2011
Eine echte Sommerlektüre haben wir hier in Andrea Israel und Nancy Garfinkels "Johannisbeersommer!" Leicht zu Lesen und ohne besonderen Tiefgang, zumindest nicht in meinen Augen. Ich muss gestehen ein klein wenig gelangweilt habe ich mich auch ein bißchen und manches Mal überlegt, ob ich das Buch nicht zur Seite legen sollte. Für den einen mag es eine besondere Lektüre sein, einfach schon, da es Briefe oder E-Mails sind, die hin und hergeschickt werden und das wird sicherlich nicht jedermanns Geschmack sein oder gerade deshalb interessant. Meins war es eindeutig nicht! Die Rezepte fand ich schon irgendwie witzig, da sie einfach immer zum Thema passten. Wenn die beiden Freundinnen sich angepflaumt haben, gab es eben eine Rezept für einen Pflaumenkuchen oder wenn sie abends zusammen ausgehen wollten ein Vorbereitsungsdessert. Es ist schon ein Buch der besonderen Art, aber mich hat es nicht gepackt. Auch wenn wir in Zeiten der E-Mails leben, mag ich nicht ein ganzes Buch lesen, wo E-Mails hin und her geschickt werden. Und wer nicht dumm ist, weiß schon vor der Beerdigung und Testamentseröffnung was in den beiden Familien im Busch war. Eigentlich eine sehr traurige Familienangelegenheit in die wir mithineingezogen werden, ob wir das nun wollen oder nicht!

Im Prinzip von der Idee her sehr modern und ins Zeitgeschehen passend, aber leider fand ich es merkwürdig und konnte mich an diesen Schreibstil nicht gewöhnen.

3 Sterne vergebe ich gerne, aber mehr ist meiner Meinung nach nicht drin!
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am 1. Oktober 2011
Klappentext
Die selbstbewusste Lily und die schüchterne Valerie sind grundverschieden, aber eine Gemeinsamkeit hat ihre Freundschaft seit Kindertagen bestimmt: die Liebe zu gutem Essen. Doch dann stellt ein lange gehütetes Geheimnis die Freundschaft auf eine harte Belastungsprobe. Werden die beiden Freundinnen die Vergangenheit hinter sich lassen können? Johannisbeersommer erzählt die köstliche Geschichte einer großen Freundschaft und feiert das Leben mit Rezepten, die uns immer begleiten.

Inhalt
Beginnen tut der Roman mit einem kurzen E-Mail-Wechsel der beiden Protagonistinnen im Jahr 2000. Eine erste Kontaktaufnahme nach Jahrzehnten des Schweigens, bei der sich aber schnell herausstellt, dass beide noch nicht reif für ein Wiederaufleben ihrer Freundschaft sind. Nun stellt sich die Frage, was die beiden ehemals allerbesten Freundinnen denn so auseinandergetrieben haben könnte.
Wir bekommen dann den größten Teil eines Briefwechsels zu Gesicht, den Lilly und Valerie von 1964-73 auferhalten haben, also von Kindesbeinen an bis in die Collegezeit. In diesem Part bekommt man nicht nur einen tiefen Einblick in die Gefühlslagen, Charakterzüge und Lebensumstände der beiden Freundinnens, sondern auch ihre gemeinsame komplizierte Geschichte wird nach und nach aufgedeckt. Außerdem gründen die zwei den "Rezeptclub", legen also fast jedem Brief ein Rezept bei, das sich in irgendeiner Weise auf den Inhalt des Briefes bezieht.
Dann wechselt der Roman ins Jahr 2002 und man erfährt, wie die Geschichte der beiden letztlich ausgeht.

Charaktere
Lilly und Valerie sind ein Paradebeispiel für die Behauptung "Gegensätze ziehen sich an". Seit sie denken können, die allerbesten Freundinnen und trotz zahlreicher Probleme, Verwirrungen und Enttäuschungen über viele Jahre unzertrennlich. Während Lilly das personifizierte Selbstbewusstsein darstellt, von einer großen Karriere als Sängerin träumt und mit einem Typen nach dem anderen anbändelt, ist Valerie die graue Maus, ehrgeizig und gut in der Schule und in Liebesdingen ziemlich erfolglos bzw. auch einfach nicht so interessiert wie ihre Freundin.
Lilly ist ein schwieriger Charakter, ich kann nicht behaupten, dass ich sie besonders liebenswert fand, aber sie hat durchaus ihre guten, fürsorglichen Seiten. Valerie schließt man schon eher ins Herz, dafür fehlt ihr das nötige Durchsetzungsvermögen und ihre Unsicherheit wird auf Dauer beinahe anstrengend.
Auch die Eltern der beiden spielen eine sehr große, eigentlich sogar die tragende Rolle in diesem Roman, denn sie beeinflussen das Leben ihrer Töchter massiv.
Israel und Garfinkel ist es gelungen, eine Reihe vielschichtiger Charaktere zu erschaffen, die Entwicklungen durchleben und immer wieder für Überraschungen sorgen. Man findet nicht unbedingt alle sympathisch, aber jeder von ihnen weist irgendwo positive Eigenschaften auf.

Schreibstil
In den Briefwechsel muss man sich zunächst eine Weile hineinlesen, da es doch eine eher ungewöhnliche Art ist, einen ganzen Roman aufzubauen, doch nach einer Weile gefiel mir dieser Stil gut, vor allem, da man auf diese Weise ganz einfach die zwei Sichtweisen der Freundinnen beleuchten konnte. Im allerletzten Teil des Buches wechselt das Ganze jedoch plötzlich und wir haben einen "normalen" allwissenden Erzähler. An dieser Stelle musste ich das Buch kurz sinken lassen und mich neu orientieren, auch wenn es ein logischer Zug war, die folgenden Geschehnisse auf diese Art zu erzählen. Allgemein ist der Schreibstil durchaus ansprechend, leicht verständlich und flüssig zu lesen. Einige Passagen fielen meiner Meinung nach aber doch sehr langatmig aus und allgemein fehlt dem Roman ein wenig die Würze.

Fazit
Mit dem Titel Johannisbeersommer kann man hier gar nichts anfangen, der Originaltitel The Recipe Club hat da deutlich mehr Sinn gemacht. Denn ich spreche allein schon wegen der zahlreichen sehr vielversprechend klingenden Rezepte eine Kaufempfehlung aus und auch die Geschichte ist prinzipiell gut aufgebaut. Leider konnte ich mich persönlich in keine der beiden Protagonistinnen besonders gut hineinversetzen, fand aber dann doch irgendwann Zugang zu dem Roman und las die letzten 250 Seiten auch wirklich in einem Rutsch durch.
Als ganz leichte Sommerlektüre würde ich das Buch nicht bezeichnen, aber auch nicht gerade als sehr zu Herzen gehende Story, die noch lange nachwirkt. Definitiv wird es einen Platz in meiner Küche erhalten, weil ich einige Sachen auf jeden Fall nachkochen möchte ;)

Ich vergebe noch 4 von fünf Sternen, da mich die Geschichte letztendlich doch auf ihre Weise fesseln konnte.
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am 27. August 2011
Inhalt:

Valerie und Lilly sind von Kindheit an beste Freundinnen und unzertrennlich. Doch als sie erwachsen werden gibt es ein Geheimnis und einen bösen Streit. Nachdem sie 26 Jahre lang keinen Kontakt haben, nimmt Valerie nach dem Tod ihrer Mutter wieder Kontakt zu Lilly auf und man darf gespannt sein, wie sie versuchen sich wieder anzunähern und die Vergangenheit aufzuarbeiten.

Zwischendurch sind immer wieder Kochrezepte ihres Kochclubs zu finden.

Meine Meinung:

Das Buch ist größtenteils in Briefform bzw. Mail-Form geschrieben. Das garantiert schon mal einen flüssigen und interessanten Schreibstil mit sehr kurzen Kapiteln. Das ganze Buch basiert sozusagen auf den Briefen der beiden Hauptprotagonisten, die sie sich gegenseitig schreiben.

Es sind einige Zeitsprünge vorhanden. Das Buch fängt damit an, dass Valerie nach 26 Jahren wieder Kontakt zu Lilly aufnimmt. Dann kommt der Hauptteil des Buches, der der sozusagen die Zeit beschreibt in der die beiden befreundet waren und als die Probleme anfingen. Und am Ende kommt nochmal ein Nachtrag 3Jahre später, nachdem Valerie wieder Kontakt aufgenommen hatte.

In dem Buch geht es in erster Linie um das Leben von Valerie und Lilly, und ihre Freundschaft mitsamt allen Höhen und Tiefen. Man erfährt sehr viel über die beiden, auch über ihre Gefühle und Ängste, so dass man sich gut mit ihnen identifizieren kann. Zwischendurch sind ganz häufig Rezepte zum Nachkochen/Nachbacken aufgeführt, da die beiden sozusagen einen Kochclub hatten.

Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen und es ist total lebendig geschrieben. Gestört hat mich aber Titel und Cover, die eigentlich überhaupt nichts mit dem Inhalt des Buches zu tun haben. Der Titel des englischen Originals ist sehr viel besser passend.
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am 9. Juli 2011
Das Buch handelt von der Freundschaft der beiden Frauen Lilly und Val, sie haben sich Jahre nicht gesehen und beginnen Emails zu schreiben. Sie schicken sich immer wieder Rezepte mit und tauschen diese aus.

Nach einem zurückliegenden Streit kommen sie sich durch die Emails wieder etwas näher und tauschen auch viele private Dinge aus.

Etwas später erfährt man die Vergangenheit der 2 Frauen, als sie noch jünger waren.

Interessant finde ich vor allem die Schreibweise, es liest sich so schnell und leicht durch die Emails und Briefe von früher. Das macht das Buch sehr authentisch. Die vielen Rezepte sind auch sehr nett, wenn auch teilweise etwas außergewöhnlich. Das ein oder andere werde ich ausprobieren.

Im Buch geht es vor allem Freundschaft. Zwar sind die beiden Freundinnen so verschieden, doch verstehen sie sich. Man muss nicht immer ähnlich sein in einer Freundschaft.

Ich habe das Buch schon einigen Freundinnen empfohlen und ich finde, es ist auch eine gute sommerliche Geschenkidee.
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am 23. Juni 2011
Vor ein paar Tagen bin ich hier auf dieses Buch gestoßen und prompt musste ich es haben. Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, das rundherum vom ersten Eindruck her für mich perfekt schien, vor allem auf die Rezepte war ich gespannt, wo ich selber eine ständig wachsende Rezeptsammlung besitze und speziell mit einer Freundin wie Valerie und Lillian im Buch eine tolle Brieffreundschaft pflege, wo hin und da ebenfalls Rezepte getauscht werden. Könnte es ein besseres Buch für mich geben *lach*? Somit habe ich das Buch auch sofort verschlungen und dabei verschiedene Eindrücke gewonnen. Zum Einen wurde ich leider enttäuscht von Cover und Titel, den ich eigentlich so schön fand, im Nachhinein aber so gar nicht nachvollziehen kann, und auch von den Rezepten, wo mich im Endeffekt nur die wenigsten dazu animieren würden, sie tatsächlich zu testen, aber interessant waren sie allemal, da auch ihre Herkunft oft erläutert wurde und die Namen zum Teil witzig und besonders klangen - auf alle Fälle eine sehr schöne Idee! Zum Anderen erwartete mich aber doch eine bezaubernde Geschichte, die in jedem ihrer vier Teile etwas ganz besonderes zu bieten hat, die am Ende eine Wendung nimmt, mit der man als Leser wohl nicht gerechnet hatte, trotz dem Wissen, dass die Beiden ein gehütetes Geheimnis belastet, und die meiner Ansicht nach dem Buch noch das gewisse etwas und besondere verleiht, das es für mich im Endeffekt so lesenswert gemacht hat.

Der erste Teil des Buches spielt im Jahr 2000. Valerie sucht nach 26 Jahren Funkstille und dem Tod ihrer Mutter Kitty Kontakt zu ihrer zu Schulzeiten besten Freundin Lilly. Nach ersten zaghaften E-Mails scheinen die Beiden sofort ihre alte Freundschaft wiederzufinden, erzählen sich aus ihren letzten Jahren, von ihren Sorgen, Problemen und Freuden. Aber die neue Vertrautheit währt nicht lange, schnell stellen sich neue Vorwürfe ein bis Valerie den Kontakt wieder abbricht, weil vor vielen Jahren einfach die gemeinsame Basis verloren gegangen zu sein schien.

Schnell wird der Leser mit dem zweiten Teil des Buches konfrontiert, der von den Jahren 1964 - 1973 erzählt. Die Jahre, in denen zwischen Val und Lilly eine dicke Freudschaft bestand, die Zeit, in der sie ihren Rezeptclub führten, die Zeit, in der sie sich trotz persönlicher Treffen und Telefonaten auch über die schöne Kunst des Briefe schreibens miteinander ausgetauscht haben. Man lernt in den Briefen, die leider oft datumsmäßig weit auseinander liegen und der Leser ziemliche Sprünge ertragen muss, aber irgendwie trotzdem immer auf dem aktuellen Stand zu sein scheint, ohne viel im Leben der beiden Mädchen zu versäumen, zwei total verschiedene Mädchen kennen und wie sie sich zu jungen Frauen entwickeln. Zum Einen die selbstbewusste Lilly, zum Anderen die schüchterne Valerie. Lilly, die es mit der wahren Freundschaft manchmal nicht so ernst nimmt, die bald erste Beziehungen ihrer besten Freundin vorzieht, und ihr vorwirft, sie könne es nicht akzeptieren, dass das Leben Veränderungen mit sich bringt. Und Valerie, die an ihrer Freundschaft fest hält, die alles für Lilly tun würde. Zudem wohnen beide Mädchen in schwierigen Familienverhältnissen. Lilly, deren Mutter Elisabeth ständig neue Affären hat und von deren Vater Isaac sich nicht geliebt fühlt. Und Valerie, deren Mutter unter Depressionen leidet, das Haus nicht mehr verlässt, deren Vater Arthur sich ständig im Hintergrund hält, während sich Isaac als Kittys Therapeut viel zu sehr in die Familie einbringt, Valerie unterstützt, wo er nur kann. Dieses Verhalten von Isaac beeinflusst die Freundschaft der Beiden immer mehr, und auch durch ihn kommt es am Ende zum Bruch.

Der dritte Teil des Buches, der im Jahr 2002 spielt, ist im Gegensatz zur bisherigen Geschichte nicht mehr in E-Mail/Briefform, sondern in normaler Erzählform geschrieben, jedoch auch aus wechselnden Sichtweisen. Ich fand es angenehm, dass die Erzählform im Laufe des Buches gewechselt wurde, was für mich den weiteren Verlauf wieder interessanter machte. Viel will ich aus diesem Kapitel auch gar nicht verraten, nur, dass die Geschichte hier eine bedeutende Wendung nimmt, die mich sehr berührt hat, und von den Autorinnen sehr gut dargestellt wurde.

Ebenso der vierte Teil Postskriptum im Jahr 2003 ist nochmals eine tolle Abrundung, dir mir sehr gut gefallen hat und dem Roman ein schönes Ende gibt.

Alles in allem bietet dieses Buch eine sehr facettenreiche Geschichte über das Leben zweier Frauen von ihrer Kindheit bis heute. Auch gefühlsmäßig ist das Buch gespickt in alle erdenklichen Richtungen, die menschliche Gefühle nehmen können. Schreibstil und Ausdrucksweise der Autorinnen Andrea Israel und Nancy Garfinkel sowie die Grundideen des Romanes haben mir sehr gut gefallen und ich bin mir sicher, dieses gut gelungene Werk wird mir noch lange in Erinnerung bleiben!
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am 5. Juni 2011
Lilli und Val gründen mit 11 Jahren den Rezepteclub und schicken sich über Jahre einander Briefe mit Koch- und Backrezepten und den dazugehörigen Kochexperimenten. Die beiden sind die besten Freundinnen, obwohl sie unterschiedlicher nicht sein könnten, und verschworen gegen den Rest der Welt. Doch dann bricht Lilli den Kontakt zu Val ab, denn sie fühlt sich von der Freundin verraten. Nach über 25 Jahren fasst sich Valerie ein Herz und nimmt den Kontakt zu ihrer ehemals besten Freundin wieder auf. Lilli ist überglücklich, sodass langsam wieder ein reger Autausch der beiden stattfindet. Doch unter der Oberfläche schwelgt der damalige Konflikt weiter, auch ein langgehütetes Geheimnis stellt die Freundschaft der beiden erneut auf eine harte Probe.

Meine Meinung:

Ein für mich tolles Buch. Der Schreibstil in Form von Briefen und Emails brachte mich näher an die beiden Frauen heran, die Sympathie schwengte wie eine Schaukel hin und her. Ich konnte das Buch sehr leicht lesen, dabei erinnerte ich mich immer wieder an meine eigene Pubertät, wo es ja nun nicht einfach mit den Freundinnen ist...Super fand ich auch die eingebauten Rezepte, die nach den jeweiligen Brifen folgen. Da ich gerade eine Kochrezepte-Ausprobierphase habe, werde ich wohl das ein oder andere Rezept mit meiner Freundin aus Kindergartentagen ausprobieren. Doch, das Buch hat mich einfach begeistert
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