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am 9. Oktober 2009
Ein karges Zimmer, nur ein Foto an der Wand, eine Matratze auf dem Boden, auf der ein Mann schwerverletzt im Koma liegt. Daneben seine Frau, die sich alles von der Seele redet und betet, was sie ein Leben lang bedrückt und gequält hat. Draußen tobt ein Krieg mit Schüssen und Schreien, doch in diesem Zimmer wird von Verwundungen ganz anderer Art gesprochen. Von einer Ehe, die eine einzige scheinbar unabwendbare Qual ist, von einer Familie, in der Verrat herrscht und von Gewalt und Vergewaltigung, denen die Frau schutzlos immer wieder ausgeliefert ist. 'Stein der Geduld' ist ein kleines Buch, das hart trifft, beinahe schmerzt. Intensiv und dicht schildert Rahimi in knappen, kargen Worten das Unfassbare, das Alltag geworden ist für diese Frau, die einen Monolog vor tauben Ohren hält, weil das für sie die einzige Möglichkeit ist, um nicht am Leiden zu ersticken.
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am 5. Januar 2014
Was müssen die knapp 170 Seiten des kleinen Büchleins alles aushalten. Krieg und Verwundung, Trauer, Zorn, Liebe, Verachtung, Unglück, Not, Verrat, Verwüstung … der äußeren und inneren Welt, alles bricht aus ihr heraus, der schönen Frau mit dem langen schwarzen Haar, in dem tiefroten Kleid, dessen Saum und Ärmel mit Ähren und Weizenblüten dezent bestickt sind.

Sie sitzt, unterbrochen nur von alltäglichen Verrichtungen, am Krankenlager ihres Mannes, der abgemagert wie tot auf einer Matratze liegt. Alles spielt sich in diesem einen Zimmer ab, in dem der Mann liegt, versorgt nur mit Augentropfen und einem Zucker-Salzwasser- Tropf. Was anderes kann sie nicht auftreiben, und hat sie wohl auch nicht die Mittel. Im Atem Takt ihres Mannes betet sie. 99 Perlen hat die schwarze Gebetskette, 99 Namen Gottes, die Tag für Tag aufzusagen sind, unterstützt vom Koran, der seitlich an der Matratze liegt. Nur in diesem Zimmer.

Draußen Geschrei und sich nähernde Gewehrschüsse auf der Straße , ferne Bombenexplosionen, ein Gegenschlag. Die Tür wird mit Gewalt aufgebrochen. Wer sind die verhüllten Männer? Gehören sie zur richtigen Seite? Gehören die Frau und ihr sterbenskranker Mann zur richtigen Seite? Wie weist man sich aus im Bruderkrieg, hier, irgendwo in Afghanistan oder anderswo?

Die Tage registriert die Frau nach den Gebeten des Mullahs, der seine Predigten nach den Wochentagen ausrichtet, und die bis in ihr Haus dringen. Heute, am Dienstag ist der Tag des Blutes und er predigt, dass einer der Söhne Adams seinen Bruder tötete und Eva zum ersten Mal unreinen Blutes war.

Blut, immer wieder Blut. Und Ehre. Und Waffen. Dabei sagt ein Wort der Weisen „Traue Keinem, der das Vergnügen der Waffen kennt“. Die Waffe, so wird es den Kämpfern suggeriert, sei die Mutter, die Schwester, die Ehre. Die Frauen sind dabei vergessen. Die Männer, sie leben einen Ehrenkodex, der es gutheißt, der Ehre einer Frau Gewalt anzutun. Eine Hure zu besteigen, verschafft keinen männlichen Stolz. Und nur die Behauptung eine solche zu sein, lässt sie die eingedrungenen fremden Männer aus dem Haus vertreiben, wird zur wirkungsvollen Schutzbehauptung, die ihr eine Vergewaltigung erspart. Was für eine Gesellschaft, die die jungen Männer in diesem Sinne erzieht. Der Schwiegervater der Frau war anders. An ihn erinnert sie sich gern, der sie mit den hellen Augen liebevoll ansah, ihr Geschichten erzählte, und davon, wie ihm der Todesengel erschien in Begleitung des Erzengel Gabriel, bevor er verstarb. Der einzige Vertraute. Wieder war sie allein, inmitten der Familie, allein, auch wenn der Mann mal gegenwärtig war und nicht für den Dschihad kämpfte.

Frauen, Kinder, Alte sind es, die am meisten zu leiden haben. Die kleinen Schrittchen der beiden Töchter trappeln über den Flur. Sie wird sie wegbringen müssen. Aber wohin, in der zerstörten Stadt, wo die Frontlinie jede Nacht verschoben wird. Die alte Nachbarin schreit und redet irre, die Flucht in den Wahnsinn, vor enthaupteten Familienangehörigen letzter Nacht. Wo der Mullah nach dem Gebet mit „Allahu akbar“ die Männer, die Brüder, zur Kommandantur ruft, wo neue Waffen ausgeteilt werden, damit es weitergehen kann, für die nächsten Nächte, Toten, Witwen, Waisen.

So wie die Frau im Zimmer ihren Mann wäscht und versorgt, so ist auch der Leser in diesem Zimmer. Das ganze Geschehen draußen wird nur erlebt durch Geräusche. Ein Kammerspiel, belebt nur vom gelben Vorhang mit den Zugvögeln, der sich manchmal im Luftzug bauscht, dem Atem des Kranken, einer verirrten Fliege, Ameise. Und den Worten der Frau. Die ihrem Mann alles erzählt, der im Koma liegt. Alles. Was sie nie sagen dürfte, er nie angehört hätte.

Ein Kunstgriff Kriegsgrauen darzustellen, ohne an der Front zu sein, ohne Kriegsgeschehen überhaupt zu besprechen. Und es wirkt nicht künstlich, sondern beängstigend real und hautnah, wie die Bedrohung in dieses Zimmer einzieht, sich die gesellschaftlichen Regeln in den Selbstgesprächen dieser Frau entblättern, erschütternd, aufrüttelnd, irgendwo in Afghanistan oder anderswo

Den Schluss fand ich zombieartig und damit diesem Buch nicht angemessen. Nur wenn er eine Allegorie auf die Zukunft sein könnte, in der die nächst jüngere Generation in der Lage sein wird, die Konflikte zu überwinden, entdeckte ich einen Sinn in dieser Szene. Oder soll sie die Sinn- und Ausweglosigkeit darstellen?

Der 1962 in Kabul geborene und während des afghanisch- sowjetischen Krieges 1984 nach Frankreich geflüchtete Schriftsteller und Dokumentarfilmer, schrieb dieses Buch in seiner französischen Zweitsprache, ausgezeichnet mit dem Prix Goncourt 2008. Wegen des unterbewussten Schamgefühls wäre es ihm unmöglich gewesen es in Dari, seiner Muttersprache zu schreiben. Nur der Abstand der fremden Sprache erlaubte es ihm, ein afghanisches Tabu zu durchbrechen und eine Frau nicht nur als asexuelle Mutterfigur zu zeigen. Was aus der Frau herausbricht in ihren Monologen ist „… nicht nur eine schockierende Beichte, sondern auch eine erbarmungslose Abrechnung mit dem Krieg, der Brutalität der Männer und den religiösen, ehelichen und kulturellen Normen, denen afghanische Frauen permanent ausgesetzt sind, die alles ohne Klagen schlucken müssen, wie ein Stein der Geduld. …“ schreibt Khaled Hosseini („Drachenläufer“, „Tausend strahlende Sonnen“, „Traumsammler“) in einem Vorwort.

Atiq Rahimi, ein Schriftsteller der zu Minimalismus neigt und soviel zu sagen hat.
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am 24. März 2011
Eine Frau versorgt ihren Mann, einen komatösen ehemaligen Partisanenkämpfer.
Irgendwo in Afghanistan.
So gut wie nichts ereignet sich im kahlen Zimmer um den Bewusstlosen ' und doch so
viel. Eindringlich und bedrohlich schafft Rahimi mit schnörkelloser Sprache ein Kammerspiel
auf höchstem Niveau.
Jedes noch so bedeutungslose Ereignis wie das Betropfen der Augen, das Husten der Nachbarin
oder eine Spinne an der Decke wird wie von einer festinstallierten Kamera festgehalten.
Im Takt der Zeit geht der Atem des nur noch vegetativ Existenten, tropft die Infusion,
manchmal explodieren Bomben, wandert die Sonne. Es kommt und geht die Frau, die
ihrem tyrannischen Ehemann gegenüber fortan ihre Geheimnisse, Sehnsüchte, Aggressionen
und Wünsche offenbart.
Alle über die Jahre angestauten Ereignisse brechen aus ihr heraus: die Demütigungen,
Frustrationen, Erniedrigungen, alltäglichen Grausamkeiten; in einem Akt emanzipatorischer
Befreiung ohne ein Gegenüber durchbricht ihr Schrei die Stille, die parabolisch
zu sehen ist. Schließlich nimmt jedoch die Geschichte ein jähes Ende: die Geduld
des Steins (gleichzusetzen mit der Kaaba in Mekka, 'seng-e sabur'), der geduldig zuhört
und alle Geheimnisse in sich aufnimmt, bis er eines Tages explodiert, ist überstrapaziert'
Zurecht mit dem Prix Goncourt ausgezeichnet, verdient dieser fulminante Text höchste Beachtung. Lesen!
CM
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am 19. Juni 2014
Viele schreiben das sie das als Buch schmerzlich traurig empfinden ich muss sagen ich war eher belustigt, wegen der Art wie die Frau mit ihrem Mann spricht..natürlich hat sie grauenvolle Dinge erlebt..aber ich fand es einfach gut das sie alles erzählen konnte und er sich das mit anhören musste ohne etwas dagegen zu tun..eine art Racheakt..aber den Schluss fand ich etwas schockierend..alles in allem würde ichs sehr empfehlen..der Film hingegen ist sehr langweilig dargestellt das Buch ist vielllll besser!!
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am 17. September 2013
Eine andere Kultur, Afghanistan, ein Zimmer. Ein Mann, eine Frau, zwei Kinder, ein junger und ein älterer Kämpfer sind die Protagonisten auf dieser winzigen Bühne. Hier spielt sich alles ab. Der Raum, in dem der Mann liegt, ist klein und karg, er hängt am Tropf, wird künstlich ernährt. Seine Frau pflegt ihn, betreut ihn, ist verzweifelt. Zunehmend verzweifelt, denn in ihrem Land kann sie ohne Mann allein als Frau mit zwei Kindern nicht überleben: Sie darf nicht arbeiten, hat keine Rechte, kein Einkommen, keine Unterstützung. Seine Verwandten sind geflohen, ohne sie und die beiden Mädchen, denn draußen ist Krieg und ihr Mann liegt reglos im Koma und soll versorgt sein. Sie nennt ihn "Stein der Geduld", dem sie sich anvertrauen kann, und beginnt zu sprechen und während sie ihr ganzes Leben erzählt, öffnet sie sich Schritt für Schritt, gibt sich vollständig preis bis in die geheimsten Winkel ihrer Seele.

Kurze Sätze, wie bei Hemingway. Wie Steine im gefährlichen Fluss, über die man einen Weg sucht, um an das andere Ufer zu gelangen, das scheinbar sichere Ufer. Doch Rahimis Sprache weckt Gefühle, sie ist präzise und zart und einfühlsam und kantig.
Dieses andere Leben, ein fremdes Frauenleben, lernt man zu verstehen, ohne es erklärt zu bekommen...

Das Buch ist wundervoll!Stein der Geduld Ich glaube nicht, dass ihm der Film auch nur nahe kommen kann.
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am 24. Februar 2013
Atiq Rahimis „Stein der Geduld“ ist eine Geschichte wie ein Theaterstück, in dem es nur eine Szene gibt: eine Frau sitzt irgendwo inmitten des Krieges in Afghanistan in einem Raum bei ihrem im Wachkoma liegenden Mann, betet alle 99 Namen Allahs mit der Gebetskette und hofft auf das Wunder, dass er, ehemaliger Partisan, wieder zu Bewusstsein kommt. Ihre Tage sind von diesem Raum und dem regelmäßigen Atmen des komatösen Mannes, der Gebetskette und ihrem Koran bestimmt. Ihre Kinder bringt sie zu einer Tante, ab und an macht sie sehr kurze Erledigungen, um den Infusionsbeutel ihres Mannes neu zu füllen, ihre Kinder kurz zu sehen, sitzt aber ansonsten eigentlich nur in diesem Raum mit ihrem Mann und fängt am, ihm ihr Leben zu erzählen. Unterbrochen wird diese Öde eigentlich nur durch das Husten der Nachbarin, einigen Schusswechseln auf der Straße oder dem Betropfen der Augen des Mannes, dem Wechsel der Infusionen. Ansonsten ist sie sich, dem leblosen, stets atmenden Mann und ihrem ständigen Gebet selbst überlassen. In dieser Kammer, deren erdrückende Öde und Bedrängnis Rahimi eindringlich vermittelt, die nichts schmückt als ein Foto und ein paar Gardinen, fängt sie langsam aber immer mehr an, ihrem leblosen Mann ihre wahren Sehnsüchte und das wahre Leben, welches sie führte, und ihre intimsten Gedanken zu offenbaren. Dabei wird sie immer mutiger, äußert selbst sexuelle Wünsche und lässt auch ihren Aggressionen gegenüber ihrem Mann und ihrer von Männern dominierten Gesellschaft freien Lauf. In einer Art Monolog- eigentlich ist das gesamte Buch ein Monolog- bricht alles aus ihr heraus, emanzipiert sie sich, indem sie ihrem leblosen Mann Dinge sagt, die sie vorher nie zu sagen gewagt hätte. Eines Tages kommen zwei Partisanenkämpfer zu ihr, sie versteckt ihren Mann hinter einem Vorhang und lügt die beiden Eindringlinge an, eine Hure zu sein. Dies schützt sie vor einer Vergewaltigung, da die Vergewaltigung einer Hure in den Augen der Männer nichts ist, worauf man stolz sein kann und fluchend verlassen sie das Haus. Der Jüngere der beiden kehrt zurück und möchte mit ihr schlafen und obwohl sie keine Hure ist, tut sie es und entwickelt einen Ansatz einer freundschaftlichen, wenn nicht sogar mütterlichen Beziehung zu diesem jungen, stotternden Mann und emanzipiert sich dadurch letztlich auch sexuell. Ihrem im Koma liegenden Mann erzählt sie alles und vergleicht ihn mit dem „Stein der Geduld“, dem sie alles erzählen kann, ohne dass dieser darauf reagiert oder sie für ihre Offenheit straft. Plötzlich aber platzt die Geduld des „Steines“, der sich über Wochen die Offenbarungen und Geheimnisse seiner Frau angehört hat und nun wahrhaft- wie es heißt- explodiert und der Geschichte ein abruptes und sehr jähes Ende setzt. Ein fulminantes Werk, dessen Theatralik auf ganz wenige Szenen beschränkt ist und bei dessen Bewegungen man als Leser das Gefühl hat, dass er sie alle einzeln hören kann: die Fliege, die in den Mund des leblosen Mannes krabbelt, der Wind, der die Vorhänge anhebt. Rahimi beschreibt Details schon in einer Bovary-artigen Genauigkeit, die das öde Leben einer Frau in Afghanistan schildert. Im Verlaufe der Geschichte kommen die einen oder anderen „Bewegungen“ hinzu, die Frau fängt an, ihr zu Anfang ständiges Beten abzubrechen, beichtet ihrem leblosen Mann in einem wahren Crescendo ihr ganzes bisheriges Leben und bringt selbst immer mehr Bewegung hinzu, indem sie ihren Aggressionen freien Lauf lässt und mit einem Verhältnis zu einem jungen Partisanen selbst ihre Grenzen erweitert, um immer wieder in ihren Trott zwischen Augentropfen und Infusionenlegen hineingerät, wobei die Intervalle zwischen ihrer monologartigen Erregung über und Abrechnung mit ihrem Leben immer kürzer und intensiver werden- und am Schluss auf den letzten 1 ' Seiten- in denen der Leser schon denkt, dass die Protagonistin niemals aus ihrer Lage herauskommt- plötzlich alles anders wird und man als Leser, fast schon „eingelullt“ vom Auf und Ab ihres an sich langweiligen Lebens, ein Ende präsentiert bekommt, welches ihn lange nicht loslassen wird- allerhöchstes Niveau!
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am 31. Dezember 2013
Beginnt man zu lesen und mag es gar nicht mehr aus d. Hand legen! Es wird ein Frauenschicksal beschrieben, wie es dies heute noch täglich millionenfach gibt. Leider sind in diesen "Glaubenskriegen" immer die Schwächsten (Frauen und Kinder) am meisten betroffen und dann scheint wieder der Glaube das Einzige zu sein, was diesen Menschen in die diesen schlimmen Zeiten zu helfen vermag…
Der Titel des Buches ist sehr passend! Mit viel Geduld erträgt die Frau im Buch ihr Schicksal, beginnt dann jedoch ihre Wahrnehmung ihres bisherigen Lebens zu erzählen…Trauriges Ende, aber es ist eben kein Märchenbuch- sondern schlimme Realität!
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am 8. September 2015
Die Handlung des Buches spielt sich nur in einem Raum ab. Sie findet hauptsächlich nur im Kopf einer Frau statt. Erstaunlich wie gut die Geschichte verpackt wurde. Das Buch kam leider viel zu schnell zu einem unerwartetem Ende.
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am 24. März 2011
Nach den Werken von Houssini wollte ich einen weiteren afghanischen Schriftsteller lesen und wurde nicht enttäuscht. Eine Frau sitzt bei ihrem bewusslosen Mann und erzählt ihm von ihrem Leiden in der Ehe. Stein der Geduld, ein Bild aus der afghanischen Mythologie symbolisiert zunächst scheinbar den bewusslosen Mann, doch dessen Geduld ist endlich. Klare Sprache, starke Bilder, dichte Atmosphäre, reales Ende. Lesenswert.
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am 2. Januar 2014
EIn sehr gutes Buch, dass viel über Frauen im Islam berichtet und eine spannende Rahmengeschichte aus dem heutigen Afgahnistan mit seiner Männer- und Krieg-dominiserten Gesellschaft. EIne Frau erzählt über sich und ihren komatösen Mann in einer wahnsinnigen Offentheit und zeigt viel Liebe, obwohl sie die nie bekam. Absolut lesenswert!
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