Hier klicken Sale Salew Salem Hier klicken Jetzt informieren Books Summer Shop 2017 Cloud Drive Photos Learn More TDZ Hier klicken Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle PrimeMusic longss17



Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 12. Februar 2014
Isabell Allende ist eine sehr interessante Schriftstellerin und schreibt in einem sehr flüssigen, verständlichen Stil mit viel Humor. Der unendliche Plan zeugt von einer sehr guten Beobachtungsgabe und Menschenkenntnis. Deswegen eine so hohe Sternenzahl!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Januar 2014
Ich habe den Kauf nicht bereut. Der Artikel gefällt mir ausgesprochen gut. Ich würde ihn jederzeit wieder wählen und kann ihn nur wärmstens empfehlen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Juli 2015
Isabel Allende kommt gleich zweimal in dem Roman vor: als Autorin, der Gregory Reeves seine Lebensgeschichte erzählt und die er heiratet - und als Carmen (Tamar), die mit Leo Galupi eine Art Ehevertrag aushandelt.

Die in Kalifornien spielende Handlung, so man sie als solche bezeichnen will, schleppt sich dahin, getragen von interessanten Beobachtungen im Detail: Carmens Adoptivsohn Dai wirft ihr die Erziehung zum Außenseiter vor. Wer Schwachen hilft, erntet Groll statt Dankbarkeit. Die Flucht in einen Wahn kann ein Ausweichen vor den "Schmerzen des Lebens" sein (S. 361; die Seitenzahlen beziehen sich auf die Taschenbuchausgabe o.O. 2000). Mit Geld kann man die Aufmerksamkeit nicht ersetzen, die Kinder brauchen. Die Toten sind um uns. Ein Elternhaus, in dem man sich nicht entfalten kann, muß man verlassen. Es gibt Kriege, weil sie tiefere Lust bereiten als Sex oder die Stillung des Dursts. Die Arbeit eines Kindermädchens sieht nur von außen leicht aus. Strafen waschen das Gewissen rein.

Zum Titel: Das Leben ist kein unendlicher Plan, sondern ein ewiger "Hickhack", meint Gregory im Gegensatz zu seinem Vater Charles, der seine Familie als Prediger und Maler durchbringt. Doch Isabel Allende denkt: "Vielleicht trägt jeder seinen Plan in sich, aber er ist eine halb verwischte Landkarte und schwer zu entziffern, deshalb machen wir so viele Umwege und verirren uns bisweilen" (S. 413).

Gregory Reeves ist Allendes Lieblingsfigur. In Wirklichkeit heißt er William Gordon. Allende hat ihn geheiratet. Sein Leben war in Wirklichkeit noch wilder als im Roman, mit Ausnahme der Kriegsszenen, die auf einen Vietnamveteranen zurückgehen. Auch die andern Figuren haben konkrete Vorbilder, ebenso die meisten Szenen. Carmen (Tamar) ist zusammengesetzt aus Carmen Álvarez und Tabra Tunoa. Gordon sagte über das Buch, es habe ihm geholfen, sein Leben zu verstehen (vgl. Allende: Mein Leben, meine Geister; Mauritz: Isabel Allende).
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Dezember 2010
Isabel Allende ist eine begnadete Geschichtenerzählerin. Es macht einfach nur Spaß ihre Personen und deren Geschichten und Hintergründe kennenzulernen. Eigentlich ist ihr Name ein Garant für wunderbare Romane. Absolut lesenswert, nicht nur für Allende-Fans. Besonders erwähnungswert finde ich auch diesen passenden Buchumschlag. 5 Sterne
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
HALL OF FAMEam 28. November 2010
Wenn Frau Allende alle in ihrem Roman verknüpften Biografien an realen Vorbildern festgemacht hat, muss sie schier unendlich viele Menschen in ihrer Entwicklung hautnah verfolgt haben - oder vielleicht doch nicht ganz so intensiv?

Denn wenn sie von dem weißen Anwalt Gregory, der wie ein Latino im Barrio aufgewachsen ist, erzählt, von der Selfmade-Schmuckdesignerin, von den gescheiterten Kindern aus gedankenlos eingegangenen Ehen, von der krebskranken Vietnamesin, die für ihr Kind eine amerikanische Mutter sucht, von der verhärmten Julia, die nur noch mit ihren unzähligen Kindern leuchtet, dann kann man nur staunen über die verwickelten und exotischen Leben, die sich vor einem ausbreiten, man zieht sie nicht einmal ernsthaft in Zweifel, aber dennoch bleiben die Menschen irgendwie fremd: Too much.

Ich möchte nicht so weit gehen, von fachlichen Mängeln zu sprechen, obwohl auch ich die unmotivierten Wechsel von der dritten auf die erste Person entfremdend fand, aber dennoch hätte ich gerne mehr von den Empfindungen und Motiven der Personen verstanden - auch wenn dann für die ein- oder andere exotische Ausschweifung der Raum gefehlt hätte. So wird vieles begonnen und nicht zu Ende geführt, völlig ist mir entgangen, wohin das Ganze eigentlich auslaufen sollte.

Das Buch scheint mir wie ein Flohmarkt von Lebensgeschichten. Zunächst ganz unterhaltsam. Aber bei genauem Hinsehen zu wenig echt. Zu wenig wertvoll. Und nach einer gewissen Zeit fragt man sich, ob man seine Zeit nicht besser mit etwas anderem gestaltet hätte.

print-jury 3* A0386 28.11.2010
0Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Januar 2000
Der unendliche Plan ist die Philosophie, die Charles Reeves umherziehenderweise verbreitet und davon den Lebensunterhalt seiner Familie bestreitet. Seine Familie, das sind seine Frau Nora, deren Freundin Olga und seine Kinder Judy und Gregory. Judy und Gregory erleben eine für Kinder außergewöhnliche Kindheit, nie sind sie länger als drei Wochen an demselben Ort. Umso schwerer haben sie es, als die Familie aufgrund der Krankheit des Vaters schließlich in einem Mexikanerviertel in Los Angeles seßhaft wird. Gregory findet unter den Mexikanern Freunde, und der tägliche Kampf um Anerkennung stählt ihn für seine gesamtes Leben. Dieser Roman von Isabel Allende ist die Lebensgeschichte von Gregory. Eine Geschichte über Mexikaner in den USA, über Esoterik, über den Verlust der Illusion des Vaters, über die gesellschaftlichen Umwälzungen in den USA in den sechziger Jahren. Und die Geschichte einer Freundschaft, die in der Kindheit begann und ein ganzes Leben andauern soll. Wie gewohnt, versteht es Isabel Allende, die wundersame Geschichte eines Menschen mit spirituellen Vorstellungen und der Geschichte eines Landes zu verweben. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
0Kommentar| 23 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Januar 2002
Der unendliche Plan ist mein Lieblingsbuch von Allende.
Es entfernt sich weit von ihrem üblichen Stil, eigentlich immer die selbe Geschichte ein wenig anders zu erzählen, was nach dem Geisterhaus nie wirklich wieder so eindringlich gelungen ist, und dadurch lebt die Geschichte selber. Außerdem ist zur angenehmen Abwechslung der Protagonist mal ein Mann, den sie genauso gekonnt beschreibt wie ihre sonst typischen starken Frauen.
Das Buch ist eine berührende Geschichte,die Fantasie anregend,ohne jedoch im geringsten überzogen und kitschig zu sein.
Ich finde Isabel Allende immer dann am besten,wenn sie ihren Erfolgsweg verläßt und wirklich etwas zu erzählen hat - wie in Paula z.B., eines der schönsten Bücher, das ich jemalslas.
0Kommentar| 50 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. August 2006
Ich war sehr erstaunt und negativ überrascht. Von einem Buch von dieser gelobten und gefeierten Autorin habe ich mir mehr erwartet:

1. gutes Handwerk i.S. Klarheit in den verschiedenen Erzählebenen und deren konsequenter Verfolgung. Der Wechsel zwischen der Ich-Erzählung und der des erzählenden Beobachters hat schlichtweg Fehler im Hinblick auf die Kontinuität des jeweils Erzählten.

2. Gegebenheiten werden nacheinander - in einem Zug - wiederholt erzählt, ohne Abwandlung oder Erweiterung. Einfache Wiederholung mit exakt gleichem Wortlaut.(Dada?)

3. Möglicherweise ist es auf eine mangelhafte Übersetzung oder fehlendes Lektorat zurückzuführen, dass Begriffe auftauchen, die es zum Zeitpunkt des erzählten Geschehens noch gar nicht gab. Bsp.: "Graffitti" bei den Ghetto Beschreibungen aus der Jugendzeit. An anderer Stelle ist dann wieder von "Graffitto" die Rede.

4. Den Entschluss und den seelischen Hintergrund des Protagonisten, Jura zu studieren und seinen Lebensweg zu ändern, empfinde ich als nachlässig beschrieben. Es gibt zwar die Bekanntschaft mit dem Fahrstuhlwart, der ihn mit intellektuellen Themen in Berührung bringt und dem er das Versprechen gibt, zu studieren, als der Wärter stirbt, aber mehr gibt es leider nicht, was diese existentielle Entscheidung nachvollziehbar macht. Es wird erzählt, wie verbissen und erfolgreich der Protagonist in der Verfolgung dieses Weges ist. Es fehlt allerdings die Beschreibung der psychologischen Konstitution, die erklären würde, warum er macht, was er macht und wie er es macht.

5. Außerdem habe ich insgesamt 20 Schreibfehler gefunden.

Wie im Titel meiner Rezension erwähnt: Die grundsätzliche Idee des Buches finde ich gut, aber der Genuss am Lesen wurde mir durch oben genannte Punkte genommen. Was ich sehr bedauerlich fand, weil ein bißchen mehr Genauigkeit und Mühe hätte aus diesem Buchein Meisterwerk werden lassen können. Ich hatte den Gedanken, dass man eine Literatin wie Allende möglicherweise nicht lektoriert. Den Eindruck, dass mir als Leser etwas Hochwertiges zur Verfügung gestellt werden sollte mit diesem Buch, konnte ich nicht bekommen. Schade finde ich auch, dass das Thema des unendlichen Planes und das damit eingeführte Weltkonzept der Herkunft des Protagonisten, nicht weiter mit dem Lebenslauf des Hauptdarstellers in Verbindung gebracht wurde. Die einfache Schlussfolgerung, dass es diesen unendlichen Plan nicht gibt, fand ich dürftig. Der Schluss, Ende gut Alles gut, war kitschig. Beim Schluss und auch im Verlaufe der Geschichte dachte ich, dass Allende keine Lust mehr hatte und nur schnell fertig werden wollte.

Es ist der erste Titel den ich von Allende gelesen habe. Ich hätte mir mehr erwartet. Aber auch mehr Qualitätsbewußtsein vom Suhrkamp Verlag.

Zum Hintergrund meiner Kritik: ich bin Buchhändlerin und habe schon sehr viel gelesen. Auch andere Autoren aus dem lateinamerikanischen Raum, die durch ihr Können und ihre Brillianz im Umgang mit Sprache und Erzählebenen und ihren Einfallsreichtum überzeugen. Z.B. Vargas Llosa, Jorge Amado, Eduardo Galeano, J.M. de Vasconcelos, usw.

Wer auf Meisterwerke steht und psyhologische Kontinuität im Erzählstrang wertschätzt darf den "Zauberberg" von Thomas Mann nicht auslassen.
11 Kommentar| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden


Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken